• Selbstironie -> Sarkasmus

    Was ist aus meinem Umfeld geworden, dass auf einmal Sarkasmus und Egoismus zur gängigsten Art geworden ist? Mein kleiner Bruder war mal ein süßer Knirps, der schon immer etwas frech war, aber mittlerweile ein richtiges Arschloch geworden ist (meistens zumindest). Mein Freundeskreis war vor einigen Jahren immer hilfsbereit, wir haben über Probleme…
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    Wieso sollte irgendjemand verpflichtet sein sich wehren zu müssen? Wieso wird das genutzt um eine Teilverantwortung abzugeben? Das ist wie der Minirock, nachts alleine nicht rausgehen und soweiter. Das sie eine Eigenverantwortung für ihre eigene Psyche haben, ja ohne Zweifel, aber das betrifft ja eher die Folgen.


    Man ist nicht Schuld das man Gemobbt wurde und wird auch beim zehnten Mal nicht Schuld, da benehmen sich andere Leute schlicht daneben weil sie es, wie kleine Kinder, an Selbstreflektion mangeln lassen. Sie gehen schlicht zu weit und das ist allein ihre Verantwortung.


    Wie man hinterher damit umgeht gemobbt worden zu sein ist ein anderes Thema. Das obliegt einem selbst.


    Sich allerdings einzureden ein bestimmtes Verhalten würde einen vor Mobbing in jedem Fall schützen lässt einen zwar ruhiger schlafen, ist aber schlicht Selbstbetrug. Manchmal ist man Menschen einfach hilflos ausgeliefert und mittels der modernen Medien kann man nichtmal mehr einfach weggehen. Das kann jedem passieren.

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    Das ist so eine Sache. Mobber sind Täter und Gemobbte sind Opfer. Hm, ist das wirklich immer so? Ich will niemandem zu nahe treten - ich weiß auch, dass meine Sicht unbeliebt ist und Mobber fraglos ein fieses Verhalten an den Tag legen - und trotzdem: manche Menschen bieten sich förmlich als Opfer an, //weil sie ausstrahlen, dass sie sich nicht wehren! //

    Trotzdem braucht es dann jemanden, der das ausnutzt und draufhaut. In dem Fall würde ich also durchaus von Opfer und Täter sprechen, ja.
    Gemobbte müssen aber natürlich ihrerseits nicht zwingend immer besonders "gute Menschen" sein. Bei uns kam mal eine Neue in die Klasse, so achte, neunte Klasse, also eine Zeit, zu der Menschen oft ganz besonders eklig drauf sind. Sie war der hässlichste Mensch, den ich bis dahin live gesehen habe, und so eine Mischung aus schüchtern und plump-grob, und es ging sofort los mit den Widerlichkeiten. Ich fand das doof und habe versucht, sie erst mal kennenzulernen, war auch mal bei ihr, was sehr skurril war, weil die ganze Familie exakt so auftrat und aussah wie sie, inklusive der beiden kleineren Brüder, sehr grober, plumper, brachialer Humor, ich habe tatsächlich fasziniert gedacht: So ungefähr muss es unter Orks privat zugehen. Als wir dann in ihrem Zimmer war, hat mich sehr geplättet, wie anders sie auf einmal war - hat gern Musik gehört, eine ziemlich herzzerreißende Verehrung für schöne Frauen und schöne Frauenstimmen gepflegt, auf einmal leisere Töne. Und sie hat sehr gern gezeichnet, allerdings überhaupt nicht gut. Jedenfalls war das alles verwirrend, und ich war ziemlich ambivalent und habe mich in Folge ein paar Mal sehr deutlich dagegengestellt, wenn jemand ihr irgendwelche blöden Sprüche an den Kopf geknallt oder ihr ein Bein gestellt oder ihr den Weg versperrt hat oder so. Darauf hat sie sehr meine Nähe gesucht, was für mich dann auch schwierig war, weil ich sie ja eigentlich nicht wirklich mochte, ich wollte nicht mit ihr befreundet sein, ich fand nur das Mobbing ätzend. Das hat sie gemerkt und mir wohl krummgenommen, jedenfalls saß sie dann einmal nach einer Pause auf meinem Platz neben meiner sehr unglücklich dreinschauenden besten Freundin am Tisch meiner damaligen - ja, hm, Clique nennt man das wohl, und erklärte mir, sie sitze jetzt da, ich könne mir ja einen anderen Platz suchen. Ich habe ihr einmal deutlich, aber noch halbwegs zivil gesagt, dass das keinesfalls passieren wird und das mein Platz ist, und sie hat sich ganz breit gemacht und gesagt, tja, und was willst du dagegen machen? Und da bin ich dann wirklich ausgesprochen ekelhaft geworden und heute noch beschämt deswegen. Hübscher Abgrund, der mir da auf einmal aus mir selbst entgegengähnte.
    Insofern: Es ist bei manchen Leuten nicht immer leicht, nett zu ihnen zu sein, darin würde ich Dir zustimmen. Aber systematisches Kleinmachen Einzelner aus einer Gruppe heraus, und so definiert sich Mobbing meines Wissens: Das ist scheißdaneben. Das ist so ein Relikt, glaube ich, aus der äffischen Sippenzeit, so ein Verstoßungsmechanismus von Gruppenmitgliedern, die als Fremdkörper empfunden werden, bei gleichzeitiger Stärkung des Gruppengefühls der anderen auf Kosten des Verstoßenen. Aber wir leben nicht mehr im engen Sippenverband, und wir sind (zumindest theoretisch) in der Lage, unser Verhalten zu reflektieren. So ein Verhalten darf nicht geduldet werden, das müssen schon Kinder lernen, damit sie es als Erwachsene können. Ist nicht immer leicht, aber wir sind nun mal keine Steppenpaviane, und unser Anspruch an uns selbst darf durchaus ein klein wenig höher sein.

    Jupp. Niemand behauptet, jedes Opfer sei nett, aber ich sehe keinerlei Verpflichtung sich zu wehren damit man sich das Recht verdient nicht wie Dreck behandelt zu werden.

    Leute, regt euch nicht auf, ich sag ja, meine Meinung ist unbeliebt. Ich sage nicht, Mobbing ist in Ordnung! Ich sage nicht, Mobber sind in Ordnung. Aber mir gefällt die Opferrolle des Gemobbten nicht. Dass man damit auch anders umgehen kann, hat nichts mit Selbstbetrug zu tun, erfordert aber ein - zugegeben - heftiges Umdenken. Ich werde mich aber hier jetzt nicht weiter rechtfertigen oder erklären. Jeder kann mit dem Thema umgehen, wie er möchte. @:) *:)

    Zitat

    aber ich sehe keinerlei Verpflichtung sich zu wehren damit man sich das Recht verdient nicht wie Dreck behandelt zu werden.

    Hast du das bei mir so herausgelesen? Damit liegst du völlig schief, wo rede ich von "Verpflichtung"? ":/ Es geht mir darum, dass sich der Gemobbte nicht hilflos fühlt, dass er sich besser fühlt. Zu einer psychischen Reakton kann man sich nicht verpflichten, das wäre allerdings Unsinn.

    Du klingst sehr angefasst mit deiner Antwort, so als ob dir persönliche Erfahrungen zu schaffen machen. Sorry, aber das fällt mir direkt auf.

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    Es geht mir darum, dass sich der Gemobbte nicht hilflos fühlt, dass er sich besser fühlt.

    Das ist immer ein gutes Ziel. Nur finde ich man sollte da die zwei Teile getrennt betrachten, ohne sie zu vermischen. Einmal das Mobbing an sich, dem man, abhängig von der Situation, in der Tat hilflos ausgeliefert ist. Das ist ja nicht verboten sich zu einer Gruppe zusammen zurotten und jemanden zubeleidigen, auszuschließen und soweiter.


    Was man tun kann, an der Lebenssituation ändern, ob man sich tatsächlich wehren könnte und soweiter, dass wäre dann aber eine andere Baustelle. Das ist wünschenswert, wenn da was geht, aber man ist nicht selbst Schuld, wenn man es nicht tut. Die Leute die sich weiterhin wie die Primaten aufführen, auch wenn jemand sichtlich am Boden liegt, entscheiden sich ja auch in jeder Situation wieder neu nochmal nachzutreten und könnten immer und jederzeit aufhören.


    Und ja, dein Beitrag vorne klingt schon ein wenig nach "selbst Schuld wer sich nicht wehrt"

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    manche Menschen bieten sich förmlich als Opfer an, weil sie ausstrahlen, dass sie sich nicht wehren!

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    Gemobbte (ich schreibe bewusst nicht "Mobbingopfer!) sollten sich psychologische Hilfe und Unterstützung holen, wenn sie sich hilflos fühlen. Ja nicht das Gefühl zur Dauersache werden lassen.

    Gerade weil dieser Teil total verkennt, dass man unter Umständen schlicht und ergreifend hilflos ist. Das ist kein unpassendes Gefühl das man wegatmen oder umdenken kann, es handelt sich dabei nicht um doofe Verhaltensweisen und wenn man x oder y macht, dann werden von selbst alle voll nett.


    Das ist genauso, wie man jemandem der einen überfallen will in den meisten Fällen in der Tat hilflos ausgeliefert ist, weshalb die Polizei ja empfiehlt einfach Handys und Geld rauszurücken. Oft genug fühlen sich die Leute hinterher schuldig, weil sie meinen, sie hätten hier und da anders handeln müssen um sich zu schützen. Das ist in meinen Augen eine fatale Entwicklung. Selbstverantwortung, gerne, bin ich dabei, aber Verantwortung für das Fehlverhalten anderer und sei sie noch so mittelbar? Nein danke.


    Und ja, ich bin ganz überl gemobbt worden, meine Antwort mag deshalb ziemlich heftig ausgefallen sein und das tut mir leid. Aber so ein wenig Ärgern ist in meinen Augen kein Mobbing. Mobbing ist, wie oben von Shojo schon erwähnt, das gezielte und immer wieder erfolgende demütigen und nieder machen einer einzelnen Person durch eine Gruppe.

    Gut. Ich hab da nichts entgegenzusetzen. Du hast deine Erfahrungen gemacht, und ich sehe es (zum Glück?) mehr theoretisch. Da halte ich mich dann auch lieber zurück.


    Ich habe mich halt gefragt, was würde ich tun, wäre ich Mobbingopfer, und da kam ganz stark auf, dass ich mich auf meine Art so gut wie möglich wehren würde. Ich glaube, dass das Gefühl, Opfer zu sein, ein sehr schädliches Gefühl sein kann, das das ganze Leben einfärbt. Ich glaube ferner, dass es nicht dasselbe ist, wie das Opfer eines Verbrechens zu sein. Mobbing ist vielleicht eine Art "weiches Verbrechen", da es kein Strafgesetz dagegen gibt.


    Die Besinnung auf eigene Stärke scheint mir immer noch nicht verkehrt. Aber ich glaube, dagegen habt ihr auch nichts einzuwenden. ;-)

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    Ich habe mich halt gefragt, was würde ich tun, wäre ich Mobbingopfer, und da kam ganz stark auf, dass ich mich auf meine Art so gut wie möglich wehren würde.

    Das hab ich auch. ;-) Ich glaube man möchte immer am liebsten glauben, dass man etwas tun kann. Mich erinnert das immer an eine Untersuchung zu sexueller Belästigung. Nahe zu 100% der dort befragten jungen Frauen gaben an, dass sie sich natürlich gegen verbale Belästigungen zur Wehr setzen würden. Im Zuge der Untersuchung wurden sie dann über einen Messangerdienst wie ICQ belästigt und die erstaunten Tester stellten fest, dass sich gerade einmal zehn Prozent der Frauen irgendwie wehren konnten. Den meisten gelang es nichtmal den Dienst auszuschalten und die entsprechende Person auf "ignore" zu setzen. Die Frauen konnten sich hinterher nicht erklären weshalb nicht, die standen einfach so unter Schock, als ihre Grenzen massiv übertreten wurden, dass sie gar nicht mehr reagieren konnten.


    Das Problem fällt erfahrungsgemäß noch übler aus, wenn man tatsächlich körperlich angegangen wird.

    Ich glaube, dass man zunächst perplex und hilflos ist! Aber wenn man darüber nachdenkt und reflektiert, lässt sich auch kein Ausweg finden? ":/ ???

    Zitat

    Das ist wie der Minirock, nachts alleine nicht rausgehen und soweiter.

    Finde ich überhaupt nicht. Beide Dinge würden zu Freiheitseinschränkung durch Wegfallen normaler Tätigkeiten (,die andere ebenso durchführen ohne Probleme zu bekommen) führen.


    Gemobbte haben hingegen Schuld an ihrer Situation, weil sie sich ganz einfach falsch verhalten. Mobbing rechtfertigt das nicht, aber sie würden sich selbst ohne Mobbing falsch verhalten.


    Wir müssen uns alle bis zu einem gewissen Grad anpassen und wehrhaft sein. Da bildet die Gruppe der Gemobbten keine Ausnahme.

    Manchmal bestimmt schon, manchmal auch nicht. Es hängt ja immer davon ab von wem man gemobbt wird, in welcher Beziehung man steht, in welchem Ausmaß, welches rein körperliche Kraftverhältnis besteht, wie man selbst als Mensch so ist und sein will und soweiter.


    Ich habe mir irgendwann geholfen undzwar durch relativ massive körperliche Gewalt. Das kann nicht jeder, ging bei mir nur, weil mein Boss-Mob nicht viel stärker war als ich und ich ihn ausnahmsweise alleine erwischt habe. Dazu waren mir die Konsequenzen egal. Ich musste erst an einen Punkt kommen an dem ich massive körperliche Verletzungen seinerseits ebenso in Kauf genommen habe, wie einen Schulverweis meinerseits sowieso die totale soziale Isolation.


    Nicht jeder kann das, hat die Möglichkeiten dazu oder den Mut sich notfalls als gemeingefährliche Irre einweisen zu lassen. Nicht jeder hat soviel Glück wie ich und richtet verhältnismäßig wenig Personenschaden an, sondern mehr Sachschaden. Keine Ahnung ob meine Lehrer auch so verständnisvoll gewesen wären, wenn nicht die Wand, sondern der Bossmob hinterher ein Loch gehabt hätte.


    Menschen die ernsthaft enschloßen sind jemandem weh zu tun, egal wie, die tun das auch. Hier in der Gegend hat sich ein Junge umgebracht, weil er über Facebook so massiv gemobbt wurde, dass er keinerlei Optionen mehr für sich sah. Echtes Mobbing ist ja keine Aktion von Minuten, nichtmal Tagen. Das zieht sich meistens über Monate, ja Jahre hin. Und du kannst schon sicher davon ausgehen, dass man sich irgendwann Hilfe sucht, es anderen auffällt, man mal schreit oder sonst was. Aber das interessiert keine Sau mehr, wenn so eine Dynamik erstmal läuft.

    Zitat

    Ich glaube, dass man zunächst perplex und hilflos ist! Aber wenn man darüber nachdenkt und reflektiert, lässt sich auch kein Ausweg finden? ":/ ???

    Wenn sich eine Gruppe auf jemanden einschießt, dann laufen da ganz hässliche Mechanismen an, auf beiden Seiten. Ich glaube tatsächlich, dass man da oft schlecht wieder rauskommt. Einer aus meiner Klasse beispielsweise hat sich massiv gewehrt - er hat gebrüllt und mit Stühlen geworfen und drauflosgeprügelt. Das fanden die Mobber (aus deren Perspektive das alles ja eher ein nettes kleines Vergnügen war, keiner von ihnen hat sich als bösartig gesehen oder begriffen, was sie da gemeinsam anrichten) superlustig, es war ein Sport - wer kriegt ihn dazu, auszurasten? Der arme Kerl wurde dann zum Aggressionstraining geschickt undsoweiter, aber es war ein langer, schwerer Weg, und man kann wirklich nicht behaupten, sie hätten es ihm leichtgemacht. Ihm wird beim Gedanken an die Schulzeit immer noch kotzübel. Zum Glück hatten wir einen ziemlich coolen und klugen Klassenkehrer, der diese Dynamik durchaus gesehen hat und ein paar Mal die Mobber derart zusammengebrüllt hat, dass sie nicht mehr wussten, wo ihnen der Kopf steht, das hat es insgesamt zumindest teilweise spürbar gebremst.


    Ich selbst bin mal in eine Situation reingeraten, da habe ich mit einigen anderen Leuten einen Sportkurs geleitet, und diese Leute hatten ziemlich mobbingmäßiges Verhalten drauf, das sich dann an einer Teilnehmerin entzündet hat. Nachdem ich sie da abends bei einer Besprechung auf den Topf gesetzt habe, hat sich die Stimmung massiv gegen mich gerichtet, und auf einmal fand ich mich in einer wirklich erstaunlich hässlichen Lage wieder, und das setzte sich dann auch nach dem Kurs fort, weil ich in den Augen dieser ganz gut vernetzten Truppe eine Spielverderberin und Zicke und völlig scheiße war. Ich hab nun von Natur aus ein ziemlich dickes Fell und bin ziemlich routiniert im Selberscheißedublödarsch-Modus, aber es war trotzdem teuflisch unangenehm, vor allem, als ich gemerkt habe, dass sie mich wirklich scheiße finden wollen, die hatten nicht vor, ihr Feindbild zu relativieren. Das war in einem für mein Leben nur bedingt relevanten Umfeld, ich konnte ihnen bis auf wenige Gelegenheiten ausweichen, wenn ich wollte, oder die Konfrontation suchen, wenn mir danach war, und ich habe wie gesagt ein elefantös dickes Fell, aber trotzdem war es verblüffend eklig. Wenn ich mir vorstelle, so eine Gruppe hätte sich beispielsweise in der Schule auf mich eingeschossen ... uff, nee, das wäre alles andere als witzig gewesen. %:|


    Und solche leute suchen sich ja üblicherweise gern jemanden, der aus irgendeinem Grund in der jeweiligen Situation/im jeweiligen Umfeld unsicher ist. Niemand ist mit Absicht unsicher, und es lässt sich nicht einfach abstellen. Außerdem macht es unsicher, wenn man so unter alles andere als wohlwollender Beobachtung steht und wenig Rückhalt hat. Ich glaube, dass man mit Mobbing langfristig die meisten Menschen kleinkriegt, und dass man da ganz allein nicht rauskommt, sondern nur mit Unterstützung gleich welcher Art. Gerade jetzt mit diesen wunderschönen neuen Methoden, die die sozialen Medien zum Fertigmachen auserkorener Zielscheiben bieten.
    Ja, man kann und sollte lernen, sich gegen so etwas zur Wehr zu setzen. In allerallererster Linie aber muss beim Mobbingverhalten selbst angesetzt werden. Wenn man Leuten, die explizit dazu neigen, das Opfer wegnimmt, suchen sie sich einfach das nächste. Und wenn man die verantwortung dafür dem gemobbten zuschiebt, befürwortet man eine Dynamik, bei der immer der aus irgendwelchen Gründen Angreifbarste (nicht, und das mit Nachdruck: der "Schwächste", das ist unsinnig und eindimensional gedacht) unter die Räder kommt.

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    Gemobbte haben hingegen Schuld an ihrer Situation, weil sie sich ganz einfach falsch verhalten. Mobbing rechtfertigt das nicht, aber sie würden sich selbst ohne Mobbing falsch verhalten.

    Ach, watt würde ich dich und Leute, die so denken wie du, gern auf den Mond schießen - da könntet ihr dann unter euch ausmachen, auf wem ihr rumtrampelt, und er hätte es dann auf jeden Fall verdient! :-D Nur scheitert so etwas immer an der Sache mit der Fortpflanzung - Kinder würde ich in einem solchen Umfeld nicht gern sehen, die haben sich das ja nicht ausgesucht.

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    Nur scheitert so etwas immer an der Sache mit der Fortpflanzung - Kinder würde ich in einem solchen Umfeld nicht gern sehen, die haben sich das ja nicht ausgesucht.

    Kastriert hoch schicken? Oder in geschlechterspezifische Gruppen eingeteilt?