Selbstmordgedanken, ich brauche Hilfe.

    Hallo Ihr Lieben,


    hie rgeht es um meine Freundin.


    Ich weiss einfach nicht weiter. Wir sind seid 7 Monaten knapp zusammen und unwahrscheinlich glücklich. Vor einem Monat erzählte Sie mir ( mit meiner seits nervigem nachhaken ), dass Sie seid Jahren Selbstmordgedanken hat und immer tiefer in Depressionen fällt und die Gedanken an einen Suizid immer heftiger werden.


    Sie war früher mal Drogenabhängig und ist seid ein paar Jahren clean. Einen Selbstmordversuch hatte Sie einmal für 1-3 Jahren. Mehr weiss ich darüber leider nicht.


    Ich schaffe es immer wieder sie zu stützen...Machmal geht Sie auch einfach wenn es Ihr zuviel wird und ich frage auch nicht wohin. Ich lasse Sie einfach gehen. Von meinem Bauchgefühl weiss ich das Sie sich im moment nichts antuen wird. Aber auch das ist denke ich eine frage der Zeit. Ich bin Ihr eine große stütze...Aber ich weiss nicht wie lange das gut geht.


    Jetzt kommen wir zum großen Problem bei dieser Sache und verdammt schwierigen Situation. Sie meinte Sie brauch Hilfe und das sehr bald. Sie arbeitet aber als Beamte und hat Ihre Lebzeit noch nicht. Das dauert noch ne Weile. Deshalb habe ich Ihr vorerst Laif 900 bei der Apotheke geholt. Wer diese nicht kennt. Die sind homeopathisch...ob es hilft bezweifle ich ja schon fast bei dem ausmass...


    Wir oder eher ich schaue gerade nach einem Psychologen...aaaber... was ist wenn dieser die schweigepflicht brechen muss?! verliert Sie Ihren Job? Wie gehe ich vor? Wir würden es Privat Zahlen das es nicht an die Kasse geht... funktioniert das denn? Ich brauche schnellstmöglich Hilfe.


    Danke euch schon einmal vorab! :)^

  • 12 Antworten

    Hallo!

    Zitat

    Einen Selbstmordversuch hatte Sie einmal für 1-3 Jahren

    verstehe ich nicht, was Du damit meinst. Aber den Ernst der Lage begreife ich und ich finde es sehr gut von Dir, dass Du Dich um Deine Freundin kümmerst. Es ist auch gut, dass Du ihr Laif 900 besorgt hast. M.E. ist dieses Johanniskrautprodukt aber rezeptpflichtig und alles andere als homöopathisch http://www.apotheken-umschau.d…tel/Laif-900-2068551.html Es gab hier schon mehrer Fäden mit dem Thema, wie ernst sind Selbstmordgedanken gemeint. Mit dem Ergebnis, man weiß es nicht. Nachdem sie früher Drogen konsumiert hatte und wohl schon einen Suizidversuch hinter sich hat, würde ich es ernst nehmen. Auch da hast Du die richtige Antwort gefunden, nämlich den Gang zum Psychologen. Und keine Angst, der hält seine Schweigepflicht ein und die Verbeamtung ist nicht gefährdet! (Das Gesetz stellt ihn da der ärztlichen SWchweigepflicht gleich.) Ich wünsche Deiner Freundin gute Besserung und Dir Kraft.

    Ich empfehle einen Heilpraktiker mit psychologischer Beratung. Diese können aus der alternativen Medizin viel anbieten. Und auch dieser hat Schweigepflicht

    Zitat

    Peddi25.11.16 13:07


    Ich empfehle einen Heilpraktiker mit psychologischer Beratung. Diese können aus der alternativen Medizin viel anbieten. Und auch dieser hat Schweigepflicht

    Sorry, aber alternative Medizin bei einer so heiklen Situation zu empfehlen, halte ich für fragwürdig.


    Ich finde, die TE macht das schon richtig. Einen Psychologen suchen (möglichst mit kurzer Wartezeit) und alles andere wird dann schon wieder. Wegen der Verbeamtung auf Lebenszeit würde ich mir erstmal keine Gedanken machen.

    Zitat

    Wegen der Verbeamtung auf Lebenszeit würde ich mir erstmal keine Gedanken machen.

    Das sehe ich anders.


    Natürlich ist das Leben der Person wichtiger.


    Falsch ist jedoch die Annahme, dass es bei so schwer wiegenden psychischen Problemen keine Auswirkung auf die Verbeamtung gibt. Das fällt unter die persönliche Eignung und wird unter der gesundheitlichen Eignung verortet.


    In der Praxis bedeutet dass, ab zum Amtsarzt. Dort werden Behandlungen abgefragt. Jetzt muss ein vorbehandelnder Arzt jedoch natürlich nichts Preisgeben, was der Schweigepflicht unterfällt. Niemand hindert aber den Amtsarzt daran, die Person weiter zu einem Spezialisten zu schicken.


    Die Frage ist, was ist in der gegebenen Situation für Deine Freundin am besten. Wenn es bis zu ihrer Lebenszeitverbeamtung nämlich noch eine gute Zeit hin ist, wäre eine anschlagende Therapie vielleicht sogar ein Pluspunkt. Immerhin würde dann nicht mehr die überwiegende Wahrscheinlichkeit gesehen werden müssen, dass sie eventuell nicht in der Lage ist bis zur Pension "normal" durchzuarbeiten.

    Vielen Dank für eure antworten.


    Ja, erstmal sollte es "vor" und nicht "für" heißen:) kleiner Fehler meinerseits...;)


    Also ich war vorhin zufällig bei meiner hausÄrztin und habe sie gefragt was es für Möglichkeiten gibt und was mit der Verbeamtung ist.


    Diese ist tatsächlich gefährdet... Es gibt aber eine Klinik in Mallorca da könnten wir hin für 2 Wochen und eine Therapie machen...Wohl die einzige Möglichkeit erstmal. Ja die verbeamtung dauert noch über ein Jahr und mir und bestimmt ihr einfach noch zu lange hin...


    Die Gedanken ihrerseits sind mir schon zu weit vorgeschrieben um noch zu warten. Bis jetzt hat sie sich noch im Griff, aber wie lange ? Es ist einfach eine verdammt schwere Situation. Ich bin sehr positiv und schaffe es immer wieder sie zu stärken und zum lachen zu bringen. Aber in den Situationen ist es wirklich verdammt schwer. Sie schlägt sich wirklich gut und möchte Hilfe annehmen. Sie redet immer wieder wenn irgendwas ist. Das ist für mich persönlich ein sehr gutes Zeichen. Allein den Schritt von ihr, dass sie es mir überhaupt gesagt hat..


    Lass ich sie gehen wenn sie mal alleine raus will in solchen Situationen?


    Wie gehe ich weiter mit ihr um, um die zeit zu überbrücken?


    Ich danke euch vielmals für alles was ihr schreibt.


    LG

    Seit ihr ein Frauenpärchen?


    Sei mir bitte nicht böse aber bei dem Beitrag schrillen mir alle Alarmglocken, und wenn du nicht die Verbeamtung erwähnt hättest, würde ich ohne Zweifel davon ausgehen, dass meine Ex deine Freundin ist.


    Nach 10 Monaten Beziehung, andauernder Angst, dass sie sich etwas antut(gab auch hier schon Suizidversuche und andere selbstzerstörerische Verhaltensweisen), Tränenmeere meinerseits, Hochgefühle die ich in der Intensität noch nie verliebt habe, Lügen, Missgunst und psychischer Gewalt und Erpressung ihrerseits(habe alles erst im Nachhinein realisiert), habe ich nach langem hadern und Schuldgefühlen meinerseits endlich den Absprung geschafft.


    Wie gesagt es tut mir leid aber die ganze Beschreibung klingt für mich viel zu viel nach einer Borderlinerin, die genau weiß wie man den Partner durch gezielte Manipulation hörig macht, dafür spricht z.B, dass du die ganze Arbeit machen sollst. Deshalb versuche, und auch wenn es dir dein Herz bricht, dich so schnell wie möglich in Sicherheit zu bringen.

    Frauenpärchen war auch mein Gedanke. ;-D


    Es gab hier schon mal eine Frau die um Rat gefragt hat,


    weil sie kurz vor der Verbeamtung steht und psychische Probleme hat.


    Sie meinte, sie könne keine "offizielle" Therapie machen, weil die Verbeamtung dann gefährdet ist.


    Die schrieb allerdings nichts von einer Borderline Persönlichkeitsstörung.


    Die Rede war immer von Depressionen.


    2 Wochen Therapie nützen gar nichts, die machen nur den Geldbeutel der Klinik voll.


    Ich habe hier eher die Vermutung dass die Freundin nichts macht und die TE das Zepter in die Hand nimmt.

    Nimmt sie zufällig die Pille oder andere hormonelle Verhütungsmittel (oder eine dieser "Hautpillen")? Die wirken nämlich auch auf das Gehirn und auf die Psyche, die Pille kann Depressionen auslösen und verstärken, bis hin zu Selbstmordgedanken. Falls sie also in die Richtung etwas nimmt, empfehl ich euch, es so schnell wie möglich abzusetzen.

    Und wenn ihre HA erst mal befragt wird, vielleicht kann sie etwas verschreiben, was erst mal gegen Depressionen hilft.


    Alleine rausgehen lassen würde ich sie nicht.


    Was sagt sie denn selbst dazu?

    Hallo ihr lieben,


    Ihr geht es etwas besser :)


    Genau diese aus der Apotheke habe ich, ohne Rezept.


    Danke dir yahbb, aber das muss nicht immer so sein. Sie ist mir gegenüber sehr rücksichtsvoll und bin sehr glücklich (wir) ;-)


    Bin ihr wie gesagt eine sehr grosse Stütze das hilft schon sehr viel.


    Nein Pillen nimmt sie nicht.


    Wenn es um Diskussionen geht wird jeder mal sauer. Sie in dem Fall muss dann einfach mal raus. Ich lasse sie dann auch gehen und nach 20 min ist sie wieder da. Ungutes gefühl, ganz klar aber ich bin der Meinung das sie sich in der nächsten Zeit nichts antun wird. Sieht im Moment alles sehr positiv aus und sie sagte selbst vor kurzem das alles besser wird und sie Hoffnung hat das es aufhört.


    Sie selbst sagt das sie sich im Griff hat. Garnicht weiss wo es herkommt und einfach nur will, dass es weggeht.


    Wir gehen jetzt wieder regelmäßig zum sport, was wirklich sehr gut auslastet.


    LG