Echt??

    Cool! Ist mir gar nicht aufgefallen. Na da muss ich wohl mal was ausgeben:


    Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý Ý´Y´Y Ý Ý Ý


    Nehmt euch. :-D

    @Cleeni

    Hallo,


    Ersteinmal vielen Dank für dein Vertrauen und deine Hilfe. Das was du vondeiner Vergangenheit geschrieben hast, bzw. wie du jetzt damit umgehst, kam mir so bekannt vor. Bei meinem Mann ist es auch so, dass es jetzt keinen mehr gibt, der ihnfertig macht, er es deswegen selber macht, weil er es, wie du schreibst, nie anders gelernt hat und seiner Meinung nach auch nicht anders verdient hat. Das tut dadurch natürlich umso mehr weh, weil ich der Meinung natürlich nicht bin. :°(


    Als ich deinen Text gelesen habe, ist mir klar geworden, dass ich ihm wirklich nicht alles abnehmen kann, denn so wird er selber mit alltäglichen Dingen nie klar kommen. Früher hat er sie ja auch selber gemacht, als wir noch nicht zusammen waren, er alleine gelebt hat.


    Seine Therapie war eine Gesprächstherapie. Sie dauerte etwas über 2 Jahre und ist seit knapp einem Jahr beendet. Leider hat die Krankenkasse keine weiteren Sitzungen genehmigt. Er geht zur Zeit ca. alle 4-6 Wochen zu kurzen Psychlogischen Gesprächen. Aber je länger die Therapie her ist, desto häufiger verletzt er sich wieder, besonders dann, wenn er nichts zu tun hat. Sie hat ihm also im Grunde überhaupt nicht geholfen. Seine Vergangenheit wurde nur mal kurz angesprochen, aber nicht aufgearbeitet, wie es sein sollte, laut Psychologen. Ich verstehe auch nicht, wie die Krankenkasse entscheiden kann, wann eine Therapie beendet ist...:(v Was hat er denn da überhaupt noch für Möglichkeiten, was eine Therapie angeht?? Oder wie er selber mit Stresssituationen umgehen kann, ohne sich selber zu verletzen. Er hat dadurch schon erhebliche Gleichgewichtsstörungen.


    :°( Er selber möchte sein Verhalten natürlich ändern, fragt mich auch öfter wie er das machen kann, aber ich weiß es nicht... Auch die Medikamente, die er schon eine ganze Weile nimmt, ändern nichts. Er nimmt Opipramol 50mg und Melperon 25mg. Es wurden auch schon andere ausprobiert, die eine viel bessere Wirkung hatten, leider hatten sie sehr unangenehme Nebenwirkungen.


    Wir wissen da beide einfach nicht weiter, freuen uns im Moment über jeden Tag, an dem er sich nichts antut, es sind nun schon ca 10 Tage, aber das kommt natürlich nicht so oft vor. Manchmal tut er sicg jeden Tag etwas an...


    Ich würde mich über weitere Hilfe sehr freuen, vielen Dank und liebe Grüße *:)

    hmm, ich weiß nicht ob dir der Faden über das innere Kind über den Weg gelaufen ist. Da wird einiges erklärt. Also wenn du Zeit hast, kannst du ja mal lesen


    Wo finde ich denn diesen Faden über das innere Kind??


    LG Vampi

    hallo Vampi:°_

    ja abnehmen geht wirklich nicht, es ist keinem von euch beiden geholfen und ihr seid total abhängig und dieses Verhalten bestimmt sehr viel dann bei euch in der Beziehung.

    Zitat

    nie anders gelernt hat und seiner Meinung nach auch nicht anders verdient hat. Das tut dadurch natürlich umso mehr weh, weil ich der Meinung natürlich nicht bin.

    Dir tut es weh ja:°_, hmm, er hat es so gelernt und es tat ihm bestimmt auch mal weh, doch wenn es sich so verfestigt, sind das andere Gefühle, als du dabei hast. Also ich geh jetzt nur von mir aus, dass es so sein könnte. Ja du bist nicht der Meinung und wirst ihm das ja auch so sagen. Doch so wie du es schildert, wird er sich schwer tun dies so annehmen zu können. Denn wenn er das andere so verdient hat, dann passt das, was du ihm entgegenbringst nicht in seinen Ablauf. Und du schriebst ja auch, dass er total aus dem Gleichgewicht ist. Einerseits verletzt er sich, weil dies für ihn seine Möglichkeit ist, andererseits eckt er aber gerade mit diesem Verhalten an, er möchte dir bestimmt auch nicht weh tun, tut es aber in dem er dies mit sich macht, obwohl dies für ihn sein Mittel ist, was ihm nicht so weh tut.

    Zitat

    Seine Therapie war eine Gesprächstherapie. Sie dauerte etwas über 2 Jahre und ist seit knapp einem Jahr beendet. Leider hat die Krankenkasse keine weiteren Sitzungen genehmigt. Er geht zur Zeit ca. alle 4-6 Wochen zu kurzen Psychlogischen Gesprächen.

    :-(, das verstehe ich nicht bei den Krankenkassen:-/. Meine Therapie wird zwar jetzt auch nicht mehr verlängert, aber ich bin an die drei Jahre dort und es gab zum Glück keine Probleme und danach meinte meine Therapeutin, dass da auch noch etwas gemacht werden kann:-/. Schade, dass da so entschieden wurde. Hat diese Therapie ihm denn geholfen?? Also ich hatte mal eine Therapeutin vor meiner jetzigen und die hab ich abgebrochen, weil es mir nichts brachte. Dann war ein Jahr nichts und ich hab mir meine jetzige gesucht. Sie meinte zwar, dass es Probleme geben könnte, weil die KK nur alle zwei Jahre Therapien bezahle, doch es ging:-D. Vielleicht probiert es dein Mann noch mal, wenn er möchte? Es gibt ja noch die stationären Möglichkeiten und die Tageskliniken.


    Und dann gibt es noch sozialpsychiatrische Dienst im Gesundheitsamt. Bei welcher Vereinigung ist er denn jetzt?

    Zitat

    Aber je länger die Therapie her ist, desto häufiger verletzt er sich wieder, besonders dann, wenn er nichts zu tun hat.

    Diese Muster sind fest verankert:°_

    Zitat

    Oder wie er selber mit Stresssituationen umgehen kann, ohne sich selber zu verletzen.

    wenn dann geht es mit der Verarbeitung einher, also getrennt geht das garantiert nicht zu bewältigen. Ich bin ja auch nur Laie, aber ich weiß nicht, welchen Zweck es hat, das Verhalten probieren zu verändern, wenn es tief drinnen prodelt.

    Zitat

    Er selber möchte sein Verhalten natürlich ändern, fragt mich auch öfter wie er das machen kann, aber ich weiß es nicht

    Vampi:°_ verlang nicht zu viel von dir: DU kannst es gar nicht wissen, er wünscht es sich und sieht, dass du dies nicht brauchst, also sieht er ja dass es auch ohne geht. Doch es hat doch seinen Grund warum du dich so nimmst wie du dich nimmst und er sich so nimmt wie er sich nimmt.:°_

    Zitat

    Wir wissen da beide einfach nicht weiter, freuen uns im Moment über jeden Tag, an dem er sich nichts antut, es sind nun schon ca 10 Tage, aber das kommt natürlich nicht so oft vor. Manchmal tut er sicg jeden Tag etwas an...

    :°_, das ist schön, wenn ihr euch über die Momente freut, wenn er nichts macht. Das heißt aber nicht, dass wenn er sich etwas antut, dass dies verwerflich ist: denn es ist seine Möglichkeit damit umzugehen, weil er keine anderen kennt. Und wenn er sich dann noch darüber fertig macht, setzt er sich selbst unter Druck und er stresst sich noch mehr, als dass dies die Situation schon macht. Und wenn er dann Momente hat, wo er dies nicht tut, stresst er sich dann bestimmt auch, aus Angst es wieder zu tun.


    Es ist aber SEINE momentane Möglichkeit, und DU kannst sie nicht ändern:°_, ihn aber unterstützen:°_

    @ Cleeni

    Hallo,


    schön so schnell von dir eine Antwort von dir zu bekommen. Du sprichst mir wirklich aus der Seele... ;-)


    Wie kann ich ihn denn nur Unterstützen, wenn er sich etwas antut?? Ich kann es doch nicht unterstützen?? :-(


    Er möchte am liebsten von mir einfach nur in den Arm genommen werden und getröstet werden. Das ist manchmal nur so schwer, weil ich dann mit der Situation selber überfordert bin. Ich möchte ihn natürlich nicht zurück weisen... Was kann ich da nur machen...?? Ich kann ja nun auch nicht immer meine Gefühle zurücksetzen... :°(


    Wir reden sehr viel darüber, aber er weiß auch nicht, was ich da machen kann. Nein, natürlich möchte er mich nicht verletzen, aber warum fällt es uhm nicht bevor er sich etwas antut ein?? Das verstehe ich nicht. Früher, als er noch bei seiner Famile gewohnt hat, ist er für dieses Verhalten auch nich von seiner Stiefmutter bestraft worden.


    Was ne Therapie angeht, werden wir es einfach noch mal versuchen, vielleicht haben wir ja Glück. Er hat auch damals den Vorschlag von seinem Psychologen bekommen, eine Kur zu machen. Die fertigen Papiere liegen nun schon sein einem 3/4 Jahr hier, ohne dass er sich weiter drum gekümmert hat. Obwohl er sehr gerne zur Kur fahren würde, mit der Hoffnung, dann endlich eine ´normales Leben führen zu können. Aber mehr als es ihm sagen, dass er die Papiere bei der KK einreichen muß kann ich nicht. Wie kann ich ihn denn motivieren??


    LG Vampi

    Nocheinmal @ Cleeni

    Naja, die Therapie hat ihm nicht wirklich geholfen, wenn er von einer Sitzung kam, war er immer sehr motiviert ind hat Dinge getan, die ihm Spaß machten und ihm gut taten. Aber das hielt immer nur für kurze Zeit, also nicht von Dauer. Ich denke nicht, dass sie ihm für sein weiteres Leben etwas gebracht hat. Man merkt zumindest jetzt nichts mehr davon.


    LG Vampi

    Zitat

    Wie kann ich ihn denn nur Unterstützen, wenn er sich etwas antut?? Ich kann es doch nicht unterstützen??

    mit unterstützen meint ich, für ihn da zu sein, aber auch nur wenn DU dabei dich nicht hinten anstellst, denn dann hörst du ja nicht auf deine Gefühle und tust dir so ja auch selbst weh, auch wenn es ganz anders ist.


    Nein deine Gefühle darfst du nicht zurücksetzen:°_

    Zitat

    Wir reden sehr viel darüber, aber er weiß auch nicht, was ich da machen kann. Nein, natürlich möchte er mich nicht verletzen, aber warum fällt es uhm nicht bevor er sich etwas antut ein?? Das verstehe ich nicht.

    Weil in dem Moment er nur sich sieht, du fragst, WARUM ihm das nicht vorher einfällt, also meinst du ja es hat etwas mit dir zu tun, dass er dies macht hat aber nur etwas mit ihm selbst zu tun.:°_

    Zitat

    Früher, als er noch bei seiner Famile gewohnt hat, ist er für dieses Verhalten auch nich von seiner Stiefmutter bestraft worden.

    und auch wenn er bestraft worden wäre, würde es sich nicht so auf sein Verhalten auswirken, wie du es dir wünschst:°_. Er bestraft sich selbst:°_

    Zitat

    Obwohl er sehr gerne zur Kur fahren würde, mit der Hoffnung, dann endlich eine ´normales Leben führen zu können. Aber mehr als es ihm sagen, dass er die Papiere bei der KK einreichen muß kann ich nicht. Wie kann ich ihn denn motivieren??

    Die Angst vor dem ersten Schritt, ist echt groß:°_, du kannst ihm diesen Schritt nicht abnehmen, liebe Vampi, laufen muss er alleine. Du machst da schon alles was möglich ist, meiner Meinung nach:°_


    liebe Grüße

    @ Cleeni noch einmal

    @:) Hallo noch mal,

    hatte ich eben vergessen!! Du schreibst, ich kann ihn unterstützen?? Wie?? Ich versuche es, habe aber selten das Gefühl, dass es wirklich klappt. Manchmal ist es so, dass ich alles versucht habe, ihm zu helfen, ohne Erfolg, und dann macht er sich einfach Musik an und kurze Zeit später geht es ihm besser... Weißt du was das für ein Gefühl ist?? Ich habe dann das Gefühl in allem versagt zu haben, weil so eine einafche CD ihn aufmuntert und ich es nicht schaffe. :°(


    Ich wünsche mir, dass wir nicht für immer damit leben müssen....


    Liebe Grüße

    Meinste echt?? Habe nicht immer das Gefühl, alles richtig zu machen, aber wer kann das schon. Danke für deinen Link, schaue später nochmal genauer. Zeit ist jetzt etwas knapp.


    Was hast du denn für eine Therapie gemacht??


    LG

    @Cleeni

    Zitat:und auch wenn er bestraft worden wäre, würde es sich nicht so auf sein Verhalten auswirken, wie du es dir wünschst


    Was meinst du damit?? Ich finde es doch nicht toll, dass ervon seiner Sriefmutter noch weiter bestraft wurde... :(v Denn dann hat er sich noch mehr angetan. Bis zur Bewußtlosigkeit... Hat auch früher mal versucht zu verhungern... :°(