Che - siehe PN.


    Kann jetzt nichts dazu sagen...

    Zitat

    Möglich, daß Du es mit der Warterei und dem vor-Dir-Herschieben vergeigt hast, aber nicht zwingend notwendig.

    Bestimmt. Ich hätte eher anrufen können und so, aber das ist so schwer... :°( Ich bin also selber schuld...

    Ich habe mich ganze dreimal überwunden (ich wurde auf die Gerontopsychiatrie oder so verbunden und als ich den namen sagte, meinte die tante - "sie sind falsch. da müssen sie nochmal über die rezeption gehen" und legt auf %-|)


    Wahnsinn. Hätte ich es 20 Minuten eher gemacht, hätte ich ihn vielleicht erreicht...

    ...danke...


    Tipps holen, wie man wenig essen kann ohne das es andere merken, wie man sich den Hunger vertreibt, wie man am Besten abnimmt. Was man essen darf.


    Beispiel: Was kaltes trinken verbennt Kalos, weil der Körper das erst erwärmen muss...


    :)^

    clair

    du weisst sicher dass ich auch essstoerungen habe, oder? ich koennte dir millionen tipps geben, aber weisst du welches der einzige tipp is den ich dir gern geben wuerde? wie man sich wieder raus windet!

    *:)

    Heute war ich den ganzen Tag draußen! In kurzer Hose und im Trägertop!!! Und meine Schwester sah mich an und meinte: "Wow, im Trägertop? Nicht im T-Shirt oder Halbarmshirt?" Und ich sah sie an und meinte:"Weißt du noch? letztes Jahr? Da trug ich nur Langarmsweatshirts..." Und sie guckte mich:"Ja, aber die Zeiten sind wohl jetzt hoffentlich vorbei, oder? Oder willst du eingehen? Is doch scheißegal, was andere denken!" Ich hätte sie knutschen können dafür, dass sie das gesagt hat! Noch nie hat sie mir so gezeigt, dass sie voll und ganz hinter mir steht! Und mich nicht verleugnet oder dergleichen! Ich habe meine (kleine) Schwester (sie ist 17) verdammt lieb!!! :-x

    Zitat

    weisst du welches der einzige tipp is den ich dir gern geben wuerde? wie man sich wieder raus windet!

    Und wie?


    Ich habe seit Jahren ein Problem mit dem Essen, aber im Moment will ich damit nicht aufhören... Aber selbst als ich es wollte - einen Weg fand ich nie.


    Lila - ja habe ich. Das heißt ja noch lange nicht, dass es bei allen so ist...

    Begleiterkrankungen


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    mangelnde Durchblutung, deren Auswirkung von bläulicher Verfärbung von Händen, Nase, Kinn und Frieren bis zu Ohnmachtszuständen, Wahrnehmungs-, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen reichen kann,


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    hormonelle Störungen, die sich bei Frauen im Ausbleiben der Monatsblutung (sekundärer Amenorrhoe) und bei Männern durch Potenz- und Libidoverlust äußern, bzw. bei sehr jungen Betroffenen in einem Wachstumsstopp


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    trockene Haut


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    chronische Verstopfung


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    Verätzungen der Mundschleimhäute und Speiseröhre


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    Schädigung der Zähne durch die Magensäure


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    die Ausbildung einer feinen Behaarung im Gesicht und am ganzen Körper (Lanugo-Behaarung),


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    Schwellungen oder Entzündungen der Ohrspeicheldrüsen


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    Flüssigkeitsansammlungen im Körper (Ödeme - diese können eine Gefahr darstellen, wenn sie im Bauchraum oder Herzbeutel lokalisiert sind)


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    Störung des Elektrolythaushalts - Kaliummangel und Natriummangel können Herzrhythmusstörungen und Nierenschädigungen verursachen und im Zusammenhang mit exzessiver sportlicher Betätigung zum plötzlichen Tod führen.


    ...


    ...


    Folgeerkrankungen


    Bei ca. 10 Prozent der Erkrankten nimmt die Essstörung einen chronischen Verlauf, bei einem weiteren Drittel kommt es zu einer Symptomverschiebung. Dabei wird Essstörung durch eine andere Symptomatik ersetzt, z.B. durch Ess-Brech-Sucht, Drogen-, Alkohol- bzw. Tablettenmissbrauch, Depression, Zwangserkrankungen, in seltenen Fällen schizophrene oder affektive Psychosen. 10 Prozent versterben an den Folgen der Unterernährung. Bei einer lang andauernden Unterernährung kann es zu einer Unterversorgung des Gehirns und damit verbundenen zu Konzentrations-, Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsstörungen kommen.

    Vorbeugung


    Vorbeugend im Zusammenhang mit Essstörungen ist ein Familienklima, das Kinder bzw. Jugendliche bei ihrer Identitätsfindung und emotionalen Entwicklung fördert und unterstützt. Die angeführten Verhaltensweisen und Werthaltungen haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie dienen nur als Beispiele, welche Ressourcen der Entstehung von Essstörungen entgegengesetzt werden können bzw. welche Erziehungsmaßnahmen vermieden werden sollten.


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    Die Einteilung der Lebensmittel in gut und böse sowie deren Einsatz zur Belohnung oder Bestrafung versieht diese mit emotionalen Qualitäten, die irreführend sind, darum sollte dies möglichst vermieden werden.


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    Essen ist kein Ersatz für Liebe, Zuwendung oder Trost. Bekommen Kinder Süßigkeiten zugesteckt, um Langeweile, Frustration oder Einsamkeit zu überbrücken, so kann es sein, dass sie auch als Erwachsene problematische Situationen auf diese Art bewältigen.


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    Sprüche wie: "Gegessen wird, was auf den Tisch kommt" oder "Bevor du nicht aufgegessen hast, darfst du nicht aufstehen" sind nicht hilfreich. Kinder sollten nicht zum Essen gezwungen werden. Es ist wichtig, dass sie wahrnehmen, wie sich Hunger anfühlt und wie es ist, satt zu sein. Erfährt ein Kind am eigenen Leib, wie über Essen Macht ausgeübt wird, so lernt es daraus auch möglicherweise, Essen selbst als Machtmittel einzusetzen.


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    Sind Diäten, Körpergewicht, Angst vor dem Dickwerden ein häufiges Gesprächsthema der Eltern, so besteht die Gefahr, dass Kinder und Jugendliche dies übernehmen und auftretende Gewichtsschwankungen problematischer erleben, als diese eigentlich sind.


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    Das offene Ansprechen von Konflikten und Gefühle hilft Kindern, diese als das wahrzunehmen, was sie sind.


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    "Nobody is perfect" - Fehler gehören zum Leben. Perfektionistische Ansprüche tragen Enttäuschung und Scheitern schon in sich und sind der Entwicklung eines stabilen Selbstwertgefühls nicht förderlich.


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    Die Achtung der Privatsphäre der Familienmitglieder ist wichtig, ebenso sollte deren Individualität respektiert und gefördert werden.


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    Das Thematisieren und Hinterfragen von männlichen und weiblichen Rollenzuweisungen, von Schönheits- und Schlankheitsidealen, sowie deren Repräsentanten, die den Jugendlichen möglicherweise als Vorbilder dienen, unterstützt diese in der Meinungsbildung und kann ihnen zu einer distanzierteren Betrachtungsweise verhelfen.