Peaceful:


    Das ist nett gemeint. Aber irgendwo ein riesen Problem für mich.


    (Eigentlich sollte ich so nicht anfangen zu schreiben..ich hör auch gleich wieder auf...)


    Aber ich hab eben nicht einfach nur ein Ekelgefühl vor Spinnen(wie das viele haben ohne dabei komplett auszuflippen), sondern eine Phobie.


    Ich konnte lange Zeit nichtmal ein Bild von einer Spinne oder einem Krabbeltier anschauen ohne dass ich ein extremes Ekelgefühl bekommen habe und panisch wurde.


    Nun ist es so, dass es im Stall hunderte von Spinnen gibt :-( Und mit denen werde ich nun seit 11 jahren konfrontiert.


    Das extrem Verwirrende ist ja:


    Wenn ich im Stall voll beschäftigt bin, dann interessieren mich die Spinnen nun nicht mehr wirklich (früher wars nicht so, ich denk da hab ich echt nen schritt nach vorne gemacht)


    Zuhause (man bedenke: ich hab Zeit, nicht viel zu tun, bin meistens nicht angespannt) Dort dreh ich druch wenn mir so ein Vieh begegnet.


    Und das schlimme ist, wenn die mit ihrer Schnelligkeit irgendwohin krabbeln und blitzschnell ohne Vorwarnung die Richtung ändern *schauder*


    Aber egal, ich bekomm es sicher irgendwann in den griff.


    Übrigens hab ich grad die Tür geöffnet...Meine mitbewohnerin sitzt immer noch an der decke und rührt sich nicht....


    *seufz*


    Gruß Zimt

    It's me:


    Ich trau mich aber nicht Nahe ran zu gehen. Ich find sie ja selbst tot noch furchteinflößend....


    Peacefull:


    Ja, hab ich auch schon überlegt ;-) ABER: Wenn sie nicht tot ist, dann krabbelt sie vielleicht wieder raus *schauder*


    Könnte sein, oder?


    Und allein der gedanke daran...Dann weiß ich nämlich nicht OB sie raus gekrabbelt ist, oder ob nicht und wenn ja WO sie sich befindet....


    Da ist es mir lieber ihren genauen "Standort" zu kennen und diesen zu umgehen :-)


    Ich besuch sie nachher nochmal...


    Vielleicht entwickelt sich noch eine Freundschaft...wer weiß *g*


    Gruß Zimt

    Betroffen?

    Hallo an alle,


    ich arbeite für eine Fernseh-Redaktion von Sat1 und recherchiere gerade zum Thema Selbstverletzung insbesondere zum Ritzen. Ich habe nun schon einiges über das Thema gelesen und mit Psychologen gesprochen und finde das Thema ist sehr interessant und sehr aktuell. Anscheinend sind viele Menschen, besonders Jugendliche, davon betroffen und finden nur schwer einen Weg aus der Sucht heraus.


    Wir möchten einen Bericht zu diesem Thema in den Nachrichten bringen, und ich bin sehr daran interessiert mit Betroffenen über dieses Problem zu sprechen. Vielleicht habt ihr auch schon den Weg aus gefunden mit dem Ritzen aufzuhören und wollt eure Erfahrung an andere weitergeben.


    Mir ist bewußt, dass es nicht leicht ist, mit Fremden über solche Probleme zu reden. Ich hoffe trotzdem, dass sich jemand zu einem ganz unverbindlichen Gespräch entschließen kann.


    Vielen Dank.


    Laura Vogel

    hi sat1


    ist das so infotainment mässig.. ??? .. da switche ich dann regelmässig weg :-/ ... hmmmmmm .... bin mir auch nicht ganz sicher ob man dies sucht nennen kann ??? hmmmmmm .... stand das so in den büchern ??? oder kam dies von den psychologen... hmmmmm

    Peacefull:


    Im Moment hab ich mich damit abgefunden, dass sie brav an der Gästezimmerdecke klebt und da sie scheinbar keine Ambitionen hegt, mir aufzulauern oder blitzartig ihren Standort zu ändern, darf sie vorerst dort sitzen bleiben....


    Ansonsten werd ich dann wohl zu der Staubsauger-Methode greifen müssen, obwohl ich damit glaub ein noch größeres Problem hab....Ich will sie nicht erschrecken und riskieren, dass sie wie von Sinnen rumrennt und ich dann nicht mehr weiß wo sie sich befindet...


    :-)


    Jedenfalls....Bleibt sie jetzt erstmal da wo sie ist, vielleicht tut sie mir den gefallen und segnet das Zeitliche, bevor ich zu anderen methoden zurückgreifen muss.


    Immer noch fröhliche Grüße,


    Zimt

    huhu, weis einer wer diese sat1 frau ist??


    will uns hier einer an der nase rum fuehren oder ist das echt???


    Aber ma egal, unabhaengig davon ob Du / Sie ne reportagen machst/machen oder nicht, anonym Fragen beantworten sollte hier ja nich so das Problem dar stellen ;-D

    ich weiss wer die sat.1 frau ist

    Die ganze Sache ist echt, soviel kann ich vergewissern. Ich arbeite zur Zeit für Sat.1 und meine Kollegin und ich haben die Aufgabe bekommen zu dem Thema einen Bericht zu machen.


    Die Frage, ob es eine Sucht ist, kann der Bericht ja versuchen zu klären, Experten, mit denen ich geredet habe, sprechen jedoch davon. Dennoch bin ich mir sicher, dass es verschiedene Arten der Selbstverletzung gibt und bestimmt kann man nicht in jedem Fall von einer Sucht sprechen.


    Mein Interesse besteht aber nicht nur darin, mich bei euch zu informieren und euch Fragen zu stellen, die im Laufe der Recherche aufkommen, sondern möglicherweise jemanden zu finden, der in einem Interview seine Erlebnisse schildern würde. Schließlich ist ein Bericht sonst sehr theoretisch.


    Es ist sicher nicht einfach so etwas vor einer Kamera zu erzählen, aber falls doch jemand interessiert ist seine Erfahrungen zu teilen, kann er sich gerne direkt mit mir in Verbindung setzen.


    Laura Vogel

    Ich glaube nicht das sie da viele finden werden, wir versuchen in der regel so schon es zu verheimlichen, und dann offen vor na kamera zu reden....niemals, evtl leute bei denen es schon öffentlich geworden sit, welche ne therapie gemacht haben und nun offen damit leben....ich kann sagen das ich das hinter mir habe, jedoch nie vor eine kamera treten werde, dennoch würde ich gerne erfahren für wann dieser beitrag gedacht ist, würde ihn mir gerne anschauen....

    bei mir kaeme es definitv auf die situation an, bzw auf edie fragen... wenn jemand vor haette in meiner vergangenheit in der oeffentlichkeit zu wuehlen, nein danke... aber wenn es darum ginge, die gengenwart zu schildern oder zu erklaeren, ja, wuerde ich wohl schon machen, ganz einfach weil ich erstens die nase voll von diesen ganzen "pseudos" hab, die glauben es waer ein spass, und zweitens weil ich an mir selber gesehn hab, wie sehr es mir geholfen hat, als ich feststellte dass ich nicht alleine bin... und bei mir ist es seit 2 jahren kein geheimnis mehr.. arbeitgeber hab ich zur zeit eh nicht in deutschland, und die 3 freunde die uebrig sind wissen es eh...