Hallo Schoko und ihr anderen Betroffenen,


    wir wird ganz schwummrig, wenn ich von eurem Problem lese. Ich fall schon in Ohnmacht, wenn ich beim Arzt ne Blutsenkung gemacht kriege....


    Ich lese immer nur von Therapien, die nicht wirklich helfen. Hier mal ein ganz anderer Ansatz.


    Ich interessiere mich für Familienaufstellungen u. hab mal an einer teilgenommen. Das war für mich ein tiefgreifendes Erlebnis.


    Ein Ansatzpunkt bei diesen Aufstellungen ist, dass Kinder grundsätzlich (unbewusst) das Leid u. die Last ihrer Eltern aus Liebe übernehmen wollen.


    Deine Aussage, Schoko, du hättest Schuldgefühle, weil du leben darfst u. dein Vater nicht, bestätigt das.


    Meiner Meinung nach könnte gerade in deinem Fall so eine Aufstellung dazu beitragen, dir zu helfen. Es ist faszinierend, wie verwoben wir alle mit unseren Familien (auch mit den verstorbenen Familienmitgliedern) sind, ob wir wollen oder nicht.


    Liebe Grüße


    Lissy

    mir hat die systemische Familienaufstellung auch etwas gebracht.


    Ich wußte zumindest das es schuldige gibt und


    weniger schuldige...das es mitläufer und selbst opfer gibt.


    Es ist eine sehr interessante Erfahrung eine


    Familienaufstellung zu machen.


    lg

    Mmh,

    wir reden sehr viel über meine gesamte Familie in der Therapie. Mir wird bewusst, dass meine Eltern z.T. auch Opfer waren und ich schon als kleines Kind dachte, stark sein zu müssen, und fast alles immer mit mir selbst ausgemacht habe. Dazu kommt, dass über diese Ereignisse nie mit mir wirklich geredet wurde. Das tut jetzt weh zu erkennen, weil ich es irgendwie gar nicht kenne, dass man sich bei anderen Menschen komplett fallenlassen kann und seine Gefühle (Tränen) offen zeigen kann, das fällt mir so schwer.


    War jetzt glaube ich nicht ganz das passende zu Euren Beiträgen, aber fiel mir gerade ein, weil ich so viel darüber nachdenke, was hätte anders laufen können usw.... :-(


    Grüßle an Euch alle! ;-)

    Ja,

    deshalb hab´ ich ja auch gemeint, dass es wohl nicht ganz passen würde. ;-) Fiel mir aber spontan so ein... Eine systematische Familienaufstellung kann ich mir jetzt ehrlich gesagt auch nicht ganz vorstellen! :-(


    Grüßle! ;-)

    du stellst stellvertretend für jeden Menschen in deinem Leben der viel mit dir zu tun hat..oder gravierend mit deinem Leben zu tun hat -einen Menschen auf. Also sind wenn es anfängt alle Menschen die dir nah sind mit dir zusammen in einer Runde.


    Dann stellst du sie auf -und zwar so wie du sie alle siehst..in welcher Position usw. Dann müssen diese Menschen ihre Gefühle wiedergeben ..komischerweise hilft dir das bei deiner Familie...also du hast hinterher das Gefühl es wäre deine Familie.


    Ich bin selbst auch schon aufgestellt worden..und ich hatte wirklich das Gefühl diese Person zu sein...es ist Phänomenal und irgendwie auch ein Wunder das man so in eine Person reinschlüpfen kann... Auf diese Art und Weise kann man auch einiges über verstorbene rauskriegen wenn man nicht genau wußte wie sie war...oder mit lebenden die nicht richtig aus sich rauskönnen...oder mit sich selbst -um seinen stand in der familie zu analysieren.


    Auch versteht man die umstehenden personen besser die mit zu dem eigenen leben gehören...warum und weshalb sie dann und dann reagiert haben..und warum sie so sind wie sie sind oder waren.


    lg

    Das hört sich aber

    interessant an! :-o Bei einigen sogenannten (!) Familienmitgliedern würde mich ihr Verhalten wirklich mal sowas von interessieren... Von sowas hab´ ich ehrlich gesagt noch nie was gehört. Wo macht man denn sowas?