Hallo liebe Phoebe


    Ich denke an Dich/ an Euch und drück euch allen zusammen die Daumen, dass ihr die Kraft findet durchzuhalten um vielleicht nicht gerade diesen, abere doch wenigstens den nächsten Tag wieder mit etwas mehr Freude zu erleben.

    @Zimt, (schoko?)

    Dir möchte ich noch sagen, lass Dich nicht entmutigen.


    Ich finde, es ist schon mal ein großer Schritt getan, wenn Du langsam zu erkennen beginnst, dass Du in erster Linie lernen mußt, zu Dir selber mit all Deinen Stärken und Schwächen zu stehen.


    Da kann es durchaus noch öfter mal vorkommen, dass Du zwei Schritte vor und einen Moment später wieder einen Schritt zurückfällst.


    Wichtig an diesem hin und her sollte Die aber sein, dass Du die manchmal nur winzigen Fortschritte dazwischen erkennst.


    In diesem Sinne wünsche ich allen hier ein möglichst schönes Wochenende


    Cu Tizi

    War ja am Freitag

    bei meiner Therapeutin. Es war schlimm. Wir hatten uns gerade gesetzt und schon kamen mir die Tränen. Ich hab´ ihr dann alles erzählt, wie Sch***e doch alles sei, ich nicht mehr könnte usw. und sie wollte mich am liebsten ins Krankenhaus stecken. Da ich dagegen war, muste ich ihr versprechen, mir nichts anzutun. Habe es auch getan...


    Sie war soo lieb, hat sich wieder viel Zeit genommen und mir ein viel stärkeres Antidepressiva aufgeschrieben. Im Moment ist eine Therapie gar nicht möglich, weil ich nur sitzen kann und immer nur vorm Heulen bin und gar nicht richtig zuhören bzw. was wirkliches erzählen kann, außer eben, wie mich das alles hier nervt und dass ich echt keinen Bock mehr habe...

    Na ja,

    an den Medikamenten lag´s aber nicht, heute bin ich auch nicht müde und Freitag war ich´s auch nicht. Hatte einfach keinen Bock aufzustehen und würde am liebsten nur noch meine Ruhe haben. Ich will einfach nicht mehr, ich krieg´s nicht auf die Reihe hier unten...


    Ein wenig geschockt war ich schon über über ihre Frage, dass ich mir wohl nichts antun werde. Aber ich glaube, sie musste den Eindruck auch kriegen, so wie ich geredet habe Freitag...

    hier unten...

    meine Meinung dazu kennst Du.


    Hier und jetzt ist das Leben. Und Du wirst es auf die Reihe kriegen, glaub mir.


    Einen Schiefer aus dem Finger zu ziehen kann schmerzhafter sein als der dumpfe, drückende, pochende Schmerz, den man manchmal fast vergesen kann...


    Raus muß er dennoch, er meldet sich sonst immer wieder.


    Das tut weh, deshalb Deine Tränen, und deshalb sind sie nicht verwunderlich.


    *reichdirmaleintempo*

    Danke auch für das Tempo. ;-)

    Trotzdem, ich habe alle Zuversicht, allen Mut, es zu schaffen, seit letzter Woche verloren. Ich habe ihr Sachen gesagt, wie ich mich fühle, aber es ist die Wahrheit. Verdammt, ich hab´ nun mal das Gefühl, ich pack´s nicht mehr... Sie hat auf mich eingeredet und mir Mut gemacht... aber ich kam schon heulend aus der Praxis raus. Ich weiß es auch nicht mehr... ich dachte, ich wäre auf dem richtigen Weg. Aber langsam bin ich diese Rückschläge satt, es hört einfach nicht auf...

    Nee,

    in eine Klinik kriegt mich keiner rein, so gut kennt mich jetzt selbst meine Therapeutin. Sie hat mir das öfter vorgeschlagen und sagt schon immer dazu, "ich weiß, sie wollen´s nicht". Ich will mich nicht wieder auf jemand anderen einlassen. Zu ihr habe ich unendliches Vertrauen, da möchte ich auch weiterhin mit ihr arbeiten. Und raus aus dem Alltag war ich fast drei Monate, das geht nicht schon wieder. Ich MUSS es so schaffen...

    Ich müsste ja wieder

    ganz von vorn anfangen, alles wieder erzählen und erstmal - das wichtigste - einen geeigneten Therapeuten finden, wo die Chemie stimmt. Und besser als mit meiner kann ich´s nicht treffen und von ihr gehe ich niemals freiwillig weg!


    Morgen kann ich wieder hin - ein Glück! :-) Es ist schon so weit, dass ich richtig Angst habe, wenn ich, z.B. am Wochenende, weiß, dass ich nicht zu ihr kann. Bescheuert, was?! Und das hat sie auch gemerkt und mich danach gefragt - tja, recht hatte sie - mal wieder...

    Eine möglichkeit wäre,

    wenn sie Dir jemanden empfehlen kann, den sie selbst persönlich gut kennt.


    Wenn sie also den Therapeuten dort auf Dich einstimmen kann vorab, oder es ermöglicht, daß Ihr zu dritt redet vorab.


    Daß sie Dich dort weiterhin gelegentlich trifft...

    Nee,

    ich will keinen anderen, mich wieder auf jemanden einlassen müssen. Ich brauche eh schon lange, jemandem zu vertrauen und worüber ich mit ihr rede bzw. was ich ihr anvertraue, habe ich (in vielen Dingen) noch nie jemandem anvertraut. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass wieder von vorn anzufangen. Nee, es muss so gehen - MIT IHR!


    Sorry, ich weiß, Du meinst es gut - danke auch. Aber vielleicht kannst Du es ein wenig verstehen??!

    Ich kann es

    sogar sehr gut verstehen!


    Aber ich seh auch, wie schlecht es Dir grad geht und sähe das als Weg...


    PS: damit ein Thread verschwindet, muß der letzte Beitrag in Quarantäne gehen. Also - Dein hinterhergeschobenes "Danke" war lieb gemeint, aber nicht förderlich für den Zweck ;-D

    Egal,

    der thread ist doch weg! ;-D


    Ja sicher, von der Seite hast Du schon recht. Es wäre immer jemand greifbar, das könnte ich sehr gut gebrauchen. Im Moment, d.h. schon lange eigentlich, lebe ich nur noch auf die Therapiestunden hin... aber von ihr kann ich nicht weg! Wenn sie mitkommen würde, sofort! ;-)


    Nee, im Ernst. Vielleicht helfen die neuen Medikamente ja bald und dann können wir mit der Aufarbeitung beginnen bzw. richtig anfangen... ich hoffe es... aber ich weiß es im Moment nicht... ich will auch nicht mehr, verstehst Du?! Ich merke mehr und mehr, dass ich mein Leben nicht mehr auf die Kette kriege...