hallo Schoko..

    ich drück dich ganz lieb..und wünsche dir


    einen schönen TAg. (trotz allem)


    Ich habe auch die Schmuserei mit dem Hund


    genossen..die man einfach so rauslassen konnte..


    immer und immerfort..und jetzt fehlt sie mir richtig.


    Aber ich kann mich nicht auf einen neuen Hund einlassen...


    weil die angst zu groß ist das dieser wieder stirbt.


    Ein ewiger Kampf...ein ewiger Krampf..


    toll schoko das du so eine super nette therapeutin hast...


    knuddel

    Ach Phoebe,

    ich kann Dich verstehen, soo gut, was den Hund angeht. Diese Ängste habe ich schon, seit ich denken kann... und mehr und mehr erkenne ich, dass ich eigentlich mein Leben lang nur Angst hatte, dass was passiert. Und wenn dann was passiert ist, hat es meine Angst wieder bestätigt. Mir war das nie soo bewusst, aber ich erkenne es mehr und mehr... daher auch Probleme, sich auf jemanden voll und ganz einzulassen usw. - Du hast recht, es ist einfach Mist... :-(


    Geht´s Dir denn ansonsten ein bißchen besser???


    Ja, da hast Du auch recht, sie ist einfach ganz große klasse! :-D


    Knuddel mal dick zurück! ;-)

    ist ja immer noch nichts geklärt bei uns..


    also abwarten..ich denke mal das nächste woche ruhe


    einkehrt..


    mir ist nicht nur der hund gestorben..


    mein vogel ist von der stange gefallen..


    mein meerschweinchen ist mir in der notfallpraxis in der


    hand gestorben..


    meine katze ist überfahren worden.


    eine andere katze ist abgehauen..


    mein hund ist überfahren worden..


    das sieht ja schon fast nach willkür aus..und als ob ich


    nicht gut mit den tieren umgehe.. ja..da wird die angst bestätigt.


    aber das ist ja ein grundübel was ich an mir kenne..deshalb


    hab ich ja auch dann mehr angst..weil ich denke die andere


    angst geht auch in erfüllung...


    aber ich kann mich mittlerweile gut aus der angst rausmogeln..


    ich weiß nicht wie aber ich schaffe es immer irgendwie.

    Hey,

    dass Du nicht gut mit den Tieren umgehst, stimmt ja nu nicht! Ich habe auch schon soo viele Tiere verloren. Hab´ mein erstes Meerschweinchen mit fünf bekommen und seitdem immer Tiere gehabt. Schweine, Hasen, Wellensittiche, Hamster - und sie liegen alle bei meinen Eltern im Garten... es ist schlimm, wenn ein Tier geht, man hängt eben so dran. Meine letzten beiden Meerschweinchen sind, als ich krankgeschrieben war, innerhalb von zwei Monaten beide gestorben. Da hatte ich auch genug, es kam alles auf einmal. Einige Schweinchen sind auf meinem Arm gestorben, das ist echt hart. An unseren Hund darf ich in der Hinsicht gar nicht denken... Hatte auch schon Phasen wo ich dachte, ich möchte keine Tiere mehr, dann sind solche Erlebnisse auch nicht mehr da. Aber die Freude mit den Zwergen hat immer überwogen bisher.


    Nur ist das Problem bei mir mit Menschen... da siegt die Angst... immer eigentlich... und schon immer... leider...


    Und aus der Angst rausmogeln... das kann ich nicht... es geht nicht... aber wir arbeiten noch lange dran...

    Das

    hat sie mir auch immer und immer wieder gesagt, dass es lange dauern wird, aber ich am Ende des Weges meinen Schatz wiederfinde: meine Lebensfreude. Tja, ich hoffe es, aber so recht glauben kann ich´s nicht...


    Unser Che ist aber mächtig im Stress heute der arme, was?!

    Hallo Schoko


    Grüß Dich. Ich denke auch dass Du es schaffts. Immerhin weißt Du schon mal dass Dir auf virtuellen Weg einige Menschen die Daumen drücken und Dich darin bestärken nicht ganz so furchtbar allein mit Deinen Problemen zu sein. Von Deiner Therapeutin wohl ganz zu schweigen. Alle Achtung sag ich da nur.


    Ich hoffe Dir nicht wer weiß wie zu nahe zu treten , wenn ich mal Frage, ob Du zu Deinen Eltern auch so ein gutes Verhältnis hast, wie zu ihren Hund?


    Hört sich vielleeihct ein wenig komisch an. Aber ich frage mich, ob Dich Deinen Eltern nicht auch mal in den Arm nehmen können.


    Diese Frage stellte sich mir gestern schon spontan.


    Ich weiss ja nicht wie dass sonst so ist. Hier in Deutschlang gibts sowas vielleicht ab einem Alter jenseits der Jugendlichkeit nicht mehr, dass sich Eltern und Kinder noch in den Arm nehmen.


    Meine Frau, die hat sehr gute Bekannte aus Italien, die haben uns mal eine Woche besucht.


    Das heißt Eltern mit zwei Söhnen im Alter von etwa 15 und 22 Jahren.


    Meine Güte habe ich nur gedacht wie die miteinander umgehen, sowas kennt man hier glaub ich gar nicht.


    Wie selbst noch der große Sohn mit seiner Mutter herumschmuste. Da wurde einem schon das dabei sein peinlich.


    Aber im stillen habe ich sie irgendwo beneidet.


    Mag vielelcht ein Sonderfall sein. Aber meine Frau hat noch mehrere italienische Bekanntschaften, bzw. Freunde und da ist mir so aufgefallen, wie die Eltern den Kindern fast alles durchgehen lassen. Fand ich irgendwie auch nicht gut, weil daraus bekanntlich auch eine Menge Probleme erwachsen können, von wegen Orientierungslosigkeit.


    Aber die kommt bei den Kindern wohl deshalb nicht so raus, weil die doch irgendwie mehr in so einem ganzen Familienverbund aufwachsen.


    Ich weiss ja nicht wie alt Du bist, aber gedacht hatte ich gestern mal daran, warum ich noch nie etwas davon gelesen habe, warum Dich Deine Eltern angesichts Deiner Probleme nicht auch mal in den Arm nehmen - ein Stück weit mittragen können?


    Du mußt nicht darauf antworten, wenn es Dir zu persönlich ist, aber ich denke Du verstehst meinen Gedankengang.


    Na, wenn da sonst nichts erbauendes ist, dann lass Dich ein wenig von den Kräften des erwachenden Frühling tragen, in Gedanken begleiten wir Dich ein Stück dabei.;-)


    LG Tizi

    Ich weiß wies dir geht Schoko. Oder besser: Ich kanns nachfühlen.


    Und jetzt schreibe ich dir etwas, was einer von euch dreien mir mal geschrieben hat: Als ich am liebsten aufgegeben hätte und trotzdem das WE überstanden hatte. Und genau so:


    Schoko, du hast 3 Tage ganz alleine überstanden. Du bist so stark. Glaub mir einfach und sei stolz darauf. Versuche es, ok?

    @Tizian

    Zu nahe trittst Du mir mit der Frage nicht. Es ist nur so, dass mein Vater vorletztes Jahr ganz plötzlich gestorben ist. Und meine Mutter versucht so gut sie kann mir zu helfen, nur erzähle ich ihr auch nicht immer, WIE mies es mir geht, für sie ist´s ja auch nicht leicht. Sie weiß zwar, dass es mir meistens nicht gut geht, aber das mit dem Ritzen z.B. dürfte sie nie erfahren und auch einige meiner Gedanken, als ich z.B. einfach nicht mehr wollte, muss sie nicht ganz wissen. Ansonsten hatte ich zu meinen Eltern bzw. habe ich zu meiner Mutter ein sehr gutes Verhältnis.


    Tja, und der Tod meines Vaters war auch der Auslöser meiner Depression und, wie ich dachte, das einzige Problem. Aber weit gefehlt - wir arbeiten jetzt mein ganzes Leben auf, weil ich quasi nichts von all dem Mist, den ich erlebt habe, verarbeit habe.


    Grüßle ;-)

    Au man,

    bin schon wieder ganz daneben... alle um mich rum reden über ihre Probleme und ich halte meine Maske auf... warum??? Damit ich heute abend den Abend verbringen werde wie den gestrigen: mit stundenlanger Heulerei... warum kann ich nicht mal offen und ehrlich sein? Weil ich einfach Angst habe vor den Reaktionen? Weil psychische Sachen nicht hergehören? Verdammt, ich bin´s soo satt... :-(

    jetzt mal ehrlich ..im real live..wirst du, wenn du


    solche Dinge erzählst total für schwach gehalten..und


    keiner nimmt dich mehr für voll.


    Ich würde es an deiner STelle auch nicht erzählen..


    nein, nein und nochmals nein.


    Ich drück dich mal...hoffe das hilft ein kleines


    bisschen.

    Ach Schoko...


    Ich drück dich einfach nur mal.


    Es ist so absurd. Aber... irgendwie würde ich auch gerne weinen können, so wie du. Ich weiß wohl, wie weh das immer wieder tut. Aber... es fühlt sich immerhin an, wenn auch schlecht...


    Ich kann zurzeit einfach nichts, nicht mal fühlen.


    Schoko, du bist sicher auf dem richtigen Weg, glaub deiner Thera und vertrau ihr. Ich wünsche dir nochmal alles, alles Liebe!

    @Phoebe

    Tja, so wie Du´s jetzt in dem ersten Satz geschrieben hast, würde es wohl auch sein... :-(


    Meine Therapeutin hat mir letztes Mal eine Broschüre über Depressionen mitgegeben, weil ich es immernoch nicht als Krankheit akzeptieren kann, sondern es oft einfach als Versagen ansehe. Da steht ein toller Satz drin, von wegen, lieber ein gebrochenes Bein, dann wirste bemitleidet und Dir wird immer geholfen, als Depressionen, wo Dich keiner versteht. Tja, wie wahr, wie wahr... :-(


    Knuddel kommt zurück! ;-)

    schoko

    ja, da sagt deine therapeutin was...


    weißt du was meine ärzte sagen ..weil ich


    körperlich und psychisch krank bin..??


    läuse und flöhe zu haben nennt man das!


    Ich wünsche dir einen schönen Tag!!


    lg

    @Kleiner Prinz

    Erstmal ein Drücker zurück! ;-)


    Das mit dem nicht-fühlen-können kenne ich auch, man hat einfach nur eine wahnsinnige Leere in sich... im Moment heule ich mir jeden Abend die Augen raus und kann mich nur mit Tabletten irgendwann beruhigen. :-( Läuft irgendwie alles schief im Moment, alles... und meine Ängste werden dazu immer stärker im Moment... ich bin´s soo satt...


    Wünsche Dir auch alles Liebe und ganz viel Kraft weiterhin! ;-)