bei mir hat sich nicht wirklich was verbessert weil


    ich feige bin...und nicht ans telefon geh. Es ist


    halt so das ein gesrpäch ansteht mit einer wichtigen


    Person wegen der Kinder..und davor kneife ich.


    Ich habe aber einen Brief geschrieben und denke


    das der genauso effektiv ist wenn er ankommt.


    lg

    Aber immer! ;-) :-D

    Jetzt hatte ich ja die neuen Medikamente genommen und wirklich gemerkt, dass, wenn ich eine von den angstlösenden genommen hatte, der Druck, mich zu schneiden, langsam nachlies. Bis gestern dann... da ging nichts mehr und jetzt habe ich meinen Arm, der schon einigermaßen verheilt war (jedenfalls keine offenen Stellen mehr hatte), wieder total zerschnitten. Alles brennt jetzt - gestern natürlich noch nicht. Verdammt... :-(

    ach..

    du armes hascherl...ich nehm dich in den


    arm..ich habs immer genossen wenn der arm


    tüchtig gebrannt hat am nächsten tag..


    so krank :-(!!!! Das ist auch ein spüren!


    War der Druck wieder so groß?

    Ja,

    ich musste es tun, ich hab´ nicht mal überlegt, es ist einfach passiert. Ich hatte so die Nase voll von diversen Sprüchen, die nicht mal böse gemeint waren, was ich auch weiß, mir aber trotzdem weh taten und dann ist´s passiert.


    Gestern abend hab´ ich´s auch genossen, als ich im Bett lag hinterher und der ganze Arm heiß war und gebrannt hat. Hört sich wirklich bescheuert an, was?! Aber gut zu lesen, dass es vielleicht... normal... ist für sowas?! Aber Du hast recht - es ist ein Spüren, ja... und schlimm finde ich es jetzt auch nicht, dass ich den Arm spüre... :-(

    Mensch Schoko


    Das ist wirklich sehr bedauerlich, dass Du Dich nur über diesen Umweg wahrnehmen kannst, statt mal das Gefühl kennen zu lernen, so richtig real in den Arm genommen zu werden.


    Ich würde Dir dieses Gefühl gern geben, aber es reicht nur für eine virtuelle Umarmung.


    Lass Dich nicht entmutigen. So wie es scheint, helfen Dir ja nun eventuell die Medis um den Silberstreif am Horizont zu erkennen.


    Eine Frage noch, hast Du keine Möglichkeit einem Hund oder einer Katze die Gelegenheit zu zeigen, wie gern sie Dich hätten? Wäre ja vielleicht eine Überlegung Wert, oder was meinst Du?


    Ich Grüße Dich und die "anderen" aus der Ferne.


    LG Tizi

    @Tizian

    Tja, real in den Arm nehmen lassen... das liegt auch an mir, dazu lasse ich keinen wirklich an mich ran, dass derjenige verstehen könnte, was ich brauche. Da ist meine Therapeutin die einzigste, bei der es funktioniert.


    Das mit dem Hund: wir haben einen, wohnt bei meiner Mutter, aber ich besuche ihn natürlich oft und leihe ihn mir aus. Und ja, es ist ein schönes Gefühl zu merken, wie gern er einen hat. Wenn er sich freut, wenn ich komme, da vergisst man alles für den Moment. Aber leider kann mich auch das nur für kurze Zeit aufbauen im Moment. So richtig ablenken klappt auch mit ihm nicht. Plötzlich sind die Gedanken wieder in meinem Kopf und wollen nicht verschwinden, während ich automatisch den Ball werfe für ihn oder mit ihm laufe... na ja, bin trotzdem irre-froh, dass er da ist! :-D

    Hallo Kleiner Prinz!

    Es war absolut aufwühlend gestern. Ich kam rein und sie hat mich erstmal in den Arm genommen. Hat mir dann erzählt, dass sie das Wochenende über ganz oft an mich gedacht hätte und Angst hatte, dass sie Montag einen Anruf bekommt, dass ich in einer Klinik gelandet sei. Und die größte Angst hatte sie, dass ich mein Versprechen von Freitag, mir nichts anzutun, nicht halten kann. War schon heftig für mich, dass von ihr so zu hören... sie gibt mir irgendwie das Gefühl, nicht nur irgendeine Patientin zu sein, sondern sie fühlt richtig mit. Ein schönes Gefühl irgendwie! :-)


    Sonst tat´s auch richtig gut gestern, wir haben viel über letzte Woche geredet und werden es wohl auch noch weiter tun, weil es wirklich an der Grenze war bei mir... ich wollte einfach nicht mehr, hätte am liebsten alles zurückgelassen...

    hallo Schoko..

    ich drück dich ganz lieb..und wünsche dir


    einen schönen TAg. (trotz allem)


    Ich habe auch die Schmuserei mit dem Hund


    genossen..die man einfach so rauslassen konnte..


    immer und immerfort..und jetzt fehlt sie mir richtig.


    Aber ich kann mich nicht auf einen neuen Hund einlassen...


    weil die angst zu groß ist das dieser wieder stirbt.


    Ein ewiger Kampf...ein ewiger Krampf..


    toll schoko das du so eine super nette therapeutin hast...


    knuddel

    Ach Phoebe,

    ich kann Dich verstehen, soo gut, was den Hund angeht. Diese Ängste habe ich schon, seit ich denken kann... und mehr und mehr erkenne ich, dass ich eigentlich mein Leben lang nur Angst hatte, dass was passiert. Und wenn dann was passiert ist, hat es meine Angst wieder bestätigt. Mir war das nie soo bewusst, aber ich erkenne es mehr und mehr... daher auch Probleme, sich auf jemanden voll und ganz einzulassen usw. - Du hast recht, es ist einfach Mist... :-(


    Geht´s Dir denn ansonsten ein bißchen besser???


    Ja, da hast Du auch recht, sie ist einfach ganz große klasse! :-D


    Knuddel mal dick zurück! ;-)

    ist ja immer noch nichts geklärt bei uns..


    also abwarten..ich denke mal das nächste woche ruhe


    einkehrt..


    mir ist nicht nur der hund gestorben..


    mein vogel ist von der stange gefallen..


    mein meerschweinchen ist mir in der notfallpraxis in der


    hand gestorben..


    meine katze ist überfahren worden.


    eine andere katze ist abgehauen..


    mein hund ist überfahren worden..


    das sieht ja schon fast nach willkür aus..und als ob ich


    nicht gut mit den tieren umgehe.. ja..da wird die angst bestätigt.


    aber das ist ja ein grundübel was ich an mir kenne..deshalb


    hab ich ja auch dann mehr angst..weil ich denke die andere


    angst geht auch in erfüllung...


    aber ich kann mich mittlerweile gut aus der angst rausmogeln..


    ich weiß nicht wie aber ich schaffe es immer irgendwie.

    Hey,

    dass Du nicht gut mit den Tieren umgehst, stimmt ja nu nicht! Ich habe auch schon soo viele Tiere verloren. Hab´ mein erstes Meerschweinchen mit fünf bekommen und seitdem immer Tiere gehabt. Schweine, Hasen, Wellensittiche, Hamster - und sie liegen alle bei meinen Eltern im Garten... es ist schlimm, wenn ein Tier geht, man hängt eben so dran. Meine letzten beiden Meerschweinchen sind, als ich krankgeschrieben war, innerhalb von zwei Monaten beide gestorben. Da hatte ich auch genug, es kam alles auf einmal. Einige Schweinchen sind auf meinem Arm gestorben, das ist echt hart. An unseren Hund darf ich in der Hinsicht gar nicht denken... Hatte auch schon Phasen wo ich dachte, ich möchte keine Tiere mehr, dann sind solche Erlebnisse auch nicht mehr da. Aber die Freude mit den Zwergen hat immer überwogen bisher.


    Nur ist das Problem bei mir mit Menschen... da siegt die Angst... immer eigentlich... und schon immer... leider...


    Und aus der Angst rausmogeln... das kann ich nicht... es geht nicht... aber wir arbeiten noch lange dran...