Hallo skyeflower *:)


    Uns geht es ganz gut. Morgen kann ich meinen Kleinen endlich wieder nach Hause holen aus der Klinik. Ich bin ganz schön durcheinander. Gestern haben sie mir die Diagnose "erhöhter Hirndruck" überbracht. Dann hieß es heute, dass er das doch nicht hat, weil sein Schreien während der Untersuchung für die Erhöhung verantwortlich gewesen sei.


    Hätten sie vielleicht bei der Untersuchung einen Neurochirurg heranziehen sollen! Der hätte ihnen das dann nämlich gleich sagen können. Ich war stinksauer, wütend und traurig, als ich meinen Sohn die ganze Zeit schreien hören habe. So eine Lumbalpunktion muss sehr unangenehm oder schmerzhaft sein. Der arme Kerl, ich habe ein richtig schlechtes Gewissen. :°(


    Allerdings bin ich jetzt genau so schlau wie vorher, was die Kopfschmerzen betrifft. Dann wird er wohl doch die kindliche Migräne haben.


    Ich bin gefühlsmäßig Achterbahn gefahren gestern und heute.


    Aber es ist auch erleichternd, dass er das nicht hat. :-)

    Puh, das glaub ich, dass das gefühlsmäßig heftig war :°_ Mannomann! Der arme Kleine! Schön dass er morgen wieder heim darf :)z


    Wie gehts denn deinem Sohn mit der Angststörung? (Ich hab selbst auch eine, kenne da also was von... )

    Es gab ja vorher eine Betäubungsalbe auf die Stelle. Und ein leichtes Narkosemittel. Aber mein Sohn ist ja schon beim Einstich wieder aufgewacht. Und hat so doll geschrien, dass ein Gesicht mit Einblutungen in die Haut übersät ist. :°( Armer kleiner Kerl. Ich hoffe inständig, dass er dieses Erlebnis und den ganzen Mist beim Blut abnehmen wieder vergessen kann.


    Seit 2 Stunden schläft er tief und fest. Und zumindest ist er absolut gesund. Das ist das Erfreuliche an dieser traurigen Geschichte. :-)

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    Ich wollte mich mal wieder zu Worte melden.


    Mein Sohn war jetzt 1,5 Wochen in der Schule. Ich habe ihn begleitet und einfach mein Buch mitgenommen. Anfangs war ich sogar mit in der Klasse. Obwohl ich das interessant, sowohl auch lustig empfand. Ich habe mich dann immer weiter von der Klasse entfernt und bin sogar mit meinem Buch ziemlich weiter gekommen. ;-D Sonst komme ich höchst selten zum Lesen. Ab nächste Woche geht es dann los, dass er allein in die Schule gehen soll. Ich habe große Bedenken, dass er das schafft, aber ich wünsche mir nichts sehnlicher. Und er sich auch. Ich habe aber versprochen, dass ich in der Nähe bleibe und innerhalb 5 Minuten da bin, wenn er mich braucht...


    Jetzt sind es noch ca. 7 Wochen bis Ostern, dann kommt schon der Mai und dann soll er ja spätestens aufgenommen werden im Klinikum. Ich bin ja noch immer guter Hoffnung, dass dieser Kelch vielleicht doch noch an ihm vorüber gehen kann...

    Strebe lieber eine ordentliche Behandlung an, auch wenn die Symptomatik sich bessert!


    Schule nur in Begleitung bzw. zwar allein, aber mit Dir in Reichweite ist zwar gut in der momentanen Situation, aber Dein Sohn klammert sich an zu viele "Ich kann es nur, wenn...".


    Das darf nicht zur Gewohnheit werden, darum bitte weiterhin die Therapie anstreben!


    Alles Gute!

    Kleine Aktualisierung


    Mein Sohn macht seit letztem Freitag ein Praktikum im KFZ Bereich. Das finde ich richtig toll!


    Er lernt was und interessantes und vor allem fürs Leben! :-D


    Er hat Spaß daran, braucht seit über 3 Wochen keine Tropfen (Atosil) mehr und ist heute sogar mit zum Gericht gefahren. Ist fast so weit wie bis zum hiesigen Klinikum, wo wir waren.


    Es wird stetig besser mit ihm und das ist erfreulich. Die Therapie wird natürlich weiter verfolgt und die Aufnahme ist ja auch schon nicht mehr so weit entfernt. :-)

    Hallo zusammen @:)


    Jetzt geht es los, ans Eingemachte. Heute hat das hiesige Klinikum angerufen und mein Sohn wird noch diese Woche aufgenommen. Ein anderer Patient ist abgesprungen und mein Sohn nach vorne gerückt. Wir beide haben jetzt gemischte Gefühle, weil es doch plötzlich so megaschnell ging. Einerseits Freude, dass er nun endlich behandelt werden kann und andererseits natürlich auch Traurigkeit, dass wir uns jetzt nur noch am WE sehen werden. Ganze 4 Monate haben wir nun auf diesen Therapieplatz warten müssen und hoffen, dass nun alles gut wird. Er hat ja schon enorme Fortschritte gemacht und er hat große Chancen, dass er das wieder ganz los wird, da er noch so jung ist. Ich wünsche es ihm jedenfalls von ganzem Herzen. @:) :)* x:)

    Ich bin wieder daheim und mein Sohn nun in der Klinik.


    Ich kann im Moment kaum schreiben, geschweige atmen.


    So schlimm hätte ich mir das vorher, noch nicht einmal heute Morgen vorgestellt.


    Dieses Gefühl schnürt mir die Kehle zu und ich habe einen dicken Kloß im Hals, der das Atmen so erschwert. Da laufen einzelne Tränen über meine Wangen, aber ich kann nicht richtig heulen. Was ist das bloß? Ich krieg hier echt die Krise! Hilfe! :°( :-( :°(


    Das wird doch mit der Zeit besser, oder? Im Moment könnte ich mir nicht mal vorstellen, etwas Eßbares durch meinen zugeschnürten Hals zu bekommen. Was ist los mit mir?


    Mein Sohn und ich haben immer eine besondere Beziehung zueinander gehabt, ok, aber ist diese Reaktion meinerseits normal? Das macht mir Angst. Ich liebe doch alle meine Kinder gleich. :°( Oder ist es vielleicht, weil er diesen Mist hat und nicht einfach mal eben in den Urlaub gefahren ist? Es ist ja keine normale, freiwillige Trennung, sondern eine mit schwerem Hintergrund...bor, ich geh echt kaputt hier grade... :°( {:(

    Hi! Lese schon eine Weile still in diesem Thread. Tut mir leid, dass es Dir jetzt so schlecht geht :-( Wie war denn die Aufnahme? Alles gut gelaufen? Durftest Du Dir die Räumlichkeiten ansehen, sein Zimmer, etc.?


    Gab es denn etwas, das Dir missfallen ist dort? Wie ging es Deinem Sohn, als er 'eingezogen' ist?


    ganz liebe Grüsse!

    Ich kenn das. Den Abschied.. nochmal umdrehen, ihm in die Augen sehen, winken..., allein nach Hause fahren, sein leeres Zimmer... alles fehlt, selbst das Nervige...


    Ich nehme an, Ihr habt für eine gewisse Zeit eine Kontaktpause, damit er sich dort einfinden kann. Nutze diese Zeit, um selbst wieder zur Ruhe zu kommen. Rede mit Vertrauten, führe Tagebuch, atme durch, fang mit irgendwas Positivem an, was Du lange nicht mehr getan hast....


    Es wird besser werden, wenn Du das erste Mal hörst, daß es ihm gut geht, ihm dort (relativ) gefällt, beim ersten Wiedersehen spürst, daß er freier ist...


    -hilfreich sollte auch das Bewußtsein sein, daß es so, wie es war, nicht mehr sein soll, jetzt also der beste Weg eingeschlagen wurde...


    Es wird wieder gut, egal, wie lange Du jetzt weinen mußt, er hat jetzt eine große Chance auf Veränderungen/Verbesserungen...

    Hallo zusammen *:)


    ich weiß jetzt, was mir gefehlt hat. Habe gerade mit meiner Therapeutin telefoniert und mich richtig augeheult. Jetzt ist dieser Kloß, der im Hals steckte, weg und ich ein wenig erleichtert. Nun zu den Fragen:

    Zitat

    Wie war denn die Aufnahme? Alles gut gelaufen? Durftest Du Dir die Räumlichkeiten ansehen, sein Zimmer, etc.?

    Ja, alles wunderbar und mein Sohn hat sich dort auch wohl gefühlt, das hat man gemerkt. Wir haben sein Zimmer angeschaut und den Sanitärbereich. Und alles andere kannten wir ja schon aus der Besichtigung im Februar. Wir haben dann noch eine Runde Tischtennis gespielt, dann hat er mich zur Tür gebracht und ich bin heim gefahren. War wirklich alles sehr gut und ruhig. Ich hoffe, es bleibt so. :-)


    Und mißfallen hat mir bisher nichts. Die beiden Ärztinnen, die mit uns das Aufnahmegespräch geführt haben, waren sehr nett.

    agunah


    Nein, wir haben keine richtige Kontaktpause. Wir sehen uns am Samstag für ein paar Stunden und Sonntag ebenfalls. :-) Aber eine Art Kontaktkürzung ist es schon, da er ab nächstes Wochenende dann immer von Samstags bis Sonntags daheim ist. Darauf freue ich mich schon, das macht es viel einfacher und die Anbindung an die Familie ist gegeben und wichtig.

    Na das ist doch super! Siehst Du, Du musstest einfach nur mal das Ventil öffnen. :-) Freut mich, dass es Dir jetzt besser geht.


    Ich drücke die Daumen,dass Dein Sohn dort gut vorwärts kommt. Wäre schön, wenn Du berichten würdest :-)


    Als ich gelesen habe, dass es jetzt los geht, war ich richtig erleichtert ;-)


    Deinem Sohn wird es dort bestimmt gut gehen. Zumal er weiss, dass seine grösste Stütze gar nicht so weit weg von ihm ist. Ich freue mich ganz doll, dass er Hilfe bekommt.