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    Der folgende Horror Moment war in der 11.Klasse, als ich meinen Sohn von einem Ausflug aus dem KZ abholen musste, mir war es unendlich peinlich, aufgrund von 2 Aussagen, die 1. war als die Klassen (es waren 3) in die Gaskammer waren und der Lehrer sagte, sie sollten nie witze über so etwas machen, da sie jetzt sehen wie schrecklich das ganze ist, darauf Antwortete mein Sohn sehr Trocken, das er (mein SOhn) derjenige währe, der auf die Tür schlägt, aber um diese zu schließen, da die Riegel so wie sie aussehen klemmen würden. Das war der erste moment ab dem ich wusste das etwas mit meinem Sohn nicht stimmt, da er auch kein rassist ist und schon einmal einen Nazi aufgrund einer antisemitischen Aussage zusammen geschlagen hat.

    Wie bitte? Ist hier irgendwer in der Lage zu verstehen was das zu bedeuten hat und wo hier der "Knaller" ist? Und seit wann kann man unmöglich ein Rassist sein wenn man einen (angeblichen) Nazi zusammengeschlagen hat? Der Text ist echt mal fürn Po und klingt als wäre meine kleine 10 Jährige Schwester der Verfasser gewesen.

    @ doomhide

    Zitat

    entschuldigung, aber meine ganzen gedanken sind gerade wirr als das ganze wieder hochgekommen ist.

    Hast du bestimmt nur überlesen. So wie ich beim ersten mal Lesen die Prügelszene.

    Gut, das erklärt den wirren Text aber nicht den Inhalt. Wenn ein Schwarzer, aus Abneigung weißen gegenüber, einen Nazi verprügelt dann ist der genauso ein Rassist wie andersrum. Mal völlig davon abgesehen dass ich mir eher Sorgen darüber machen würde, dass er auf jemanden einprügelt der anderer Meinung ist als er und das von der Mutter (anscheinend) für positiv befunden wird - auch angeblicher Rassismus rechtfertigt keine Gewalt.

    Ich glaube, es ist so gemeint, dass die Opfer in der Gaskammer gegen die Türen geschlagen haben um herauszukommen, als sie gemerkt haben, was Sache ist. Und dass ihr Sohn meinte, er hätte eher gegen die Tür geschlagen (weil die Scharniere aussehen, als würden sie klemmen), um sie zu schließen. Entweder um die anderen oder sich oder alle gemeinsam darin einzuschließen. So habe ich das jedenfalls interpretiert. Ist halt eine saudämliche Aussage, aber hat für mich jetzt nichts mit einem Psychopathen oder Hochbegabten zu tun.

    Vielleicht hat er sich falsch ausgedrückt, vielleicht hat man ihn falsch verstanden?


    Übrigens ein Merkmal von Autisten, die verwenden Sprache meist oft wortwörtlich und stoßen dann auf Unverständnis, weil wir beim Sprachgebrauch nicht an Buchstaben festhalten, sondern den Wortsinn verstehen, der sich einem Autisten jedoch manchmal nicht erschließt, sobald ein Wort in verändertem Zusammenhang verwendet oder anderem Tonfall gesprochen wird.

    Zitat

    Vielleicht hat er sich falsch ausgedrückt, vielleicht hat man ihn falsch verstanden?


    Übrigens ein Merkmal von Autisten, die verwenden Sprache meist oft wortwörtlich und stoßen dann auf Unverständnis, weil wir beim Sprachgebrauch nicht an Buchstaben festhalten, sondern den Wortsinn verstehen, der sich einem Autisten jedoch manchmal nicht erschließt, sobald ein Wort in verändertem Zusammenhang verwendet oder anderem Tonfall gesprochen wird.

    Selbst ein (angeblich) hochbegabter Asperger-Autist, wenn er denn überhaupt einer wäre, würde in der Situation verstehen, was er da gerade gesagt hat. Gerade die hochbegabten Asperger können mit der Zeit viel kompensieren über das bewusste Erlernen von Umgangsformen und Kommunikation.

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