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    Hallo virtualfictionality,


    so was gibts wirklich? Falls ja, dann bin ich schockiert darüber wie irre die Welt ist und wie wenige Eltern ihre Kinder einfach so lieben wie sie sind.


    Bin ich froh in einer aufgeschlossenen, toleranten Familie aufgewachsen zu sein.

    so sehr ich mich auch über diese geschichte aufregen könnte, so wichtig finde ich es auch, dass drüber diskutiert wird. dass da einfach eine sensibilisierung stattfindet.


    aber auch als bestandsaufnahme - wie tolerant sind wir denn nun, was ist uns wirklich wichtig, gerade bei eigenen kindern - und ich muss sagen, wenn man hier mal alle beiträge so liest, kann man wirklich zufrieden sein. es hat sich viel getan in den letzten jahren und ich denke der trend geht schon in die richtige richtung...


    ob nun fake oder nicht - ich bin überzeugt dass es immer noch ne menge familien gibt, in denen so starres musterdenken vorherrscht.

    Zitat

    ob nun fake oder nicht - ich bin überzeugt dass es immer noch ne menge familien gibt, in denen so starres musterdenken vorherrscht

    Was mich an dieser Diskussion besonders gestört hat, ist das Mütterbild, das da transportiert werden sollte.


    Als Mutter einer 17jährigen mit großem Bekanntenkreis im entsprechenden Alter kann ich sagen, dass mir Menschen wie die TE zum Glück bisher noch nicht untergekommen sind.


    Man darf darauf vertrauen, dass die heutige Elterngeneration in dieser Hinsicht schon ziemlich gut aufgeklärt ist.

    Zitat

    naja! aber wer wünscht sich schon einen schwulen sohn? Bei aller Toleranz

    Ganz im Ernst: Ich hätte nicht das geringste Problem damit, wenn eine meiner Töchter sagen würde, dass sie auf Frauen steht. Wenn ich einen Sohn hätte, wäre es genauso.


    Ich sage immer: Hauptsache, gesund.

    Ich bin echt traurig dass es solche Menschen auf der Welt gibt.


    Hätte ich einen schwulen Sohn würde ich ihn gegenüber meines Mannes verteidigen


    Hast du schon mal daran gedacht das er dein Fleisch und Blut ist?


    Du hast ihn 9 Monate im Bauch getragen!


    Du hast ihn erzogen und nun ist er das was er ist und du willst es nicht akzeptieren. Möchtest du deinen Sohn durch so eine Kleinigkeit die dich eigentlich gar nichts angeht verlieren?


    Ist er dir nichts wert?


    Deine Erziehung war nicht falsch nur weil er jetzt anscheind Homosexuel ist.


    Wie schon so oft gesagt:


    Homosexualität ist keine Krankheit und kommt auch nicht durch falsche Erziehung


    Mit 17 ist man schon fast erwachsen und reif genug um zu wissen was man will. Er wird sich für euch nicht umkrempeln, weil er es nicht kann. Er IST was er ist und auch wenn er sich umkrempeln wollen würde....es funktioniert nicht weil er es nicht bestimmen kann.


    Wie wäre es wenn du erstmal mit deinem Mann in Ruhe mit ihm redest?


    Wenn ihr das mit ''Erziehungscamp'' und großem Gebrüll seines Vaters (der ihn ja anscheind ach so sehr liebt...) macht ist dass schon ein großer Schritt in die falsche Richtung. Heranwachsende sollte man mit all seiner Kraft unterstützen weil ÄNDERN KÖNNT IHR IHN NICH... wieso verstehst du das nicht???

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    Vielleicht waren Dominik's Eltern einfach alles andere als ein Gutes Vorbild für ihn. Dürfte ja so einiges nicht in Ordnung sein in dieser Familie, vor allem der Vater, was man so liest. Und er nahm dies als abschreckendes Beispiel für sein Leben und beschloss es ganz anders zu leben. Auch mit anderer sexueller Orientierung.

    Zitat

    Was mich an dieser Diskussion besonders gestört hat, ist das Mütterbild, das da transportiert werden sollte.

    du sagst es!


    (und insofern würd mich auch interessieren was die person geritten hat, die sich dieses ding ausgedacht hat)

    Zitat

    Man darf darauf vertrauen, dass die heutige Elterngeneration in dieser Hinsicht schon ziemlich gut aufgeklärt ist.

    dein wort in göttin_nnen ohr!


    nur meiner erfahrung nach schützt aufgeklärtheit leider davor nicht:

    Zitat

    naja! aber wer wünscht sich schon einen schwulen sohn? Bei aller Toleranz.

    andererseits sagt meine erfahrung aber auch, dass eltern - wenn sie schon nicht so selbstverständlich reagieren (können) wie du, lian-jill das beschreibst.. - doch reinwachsen können... (die bereitschaft das zu tun ist freilich voraussetzung)

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