Endokrinologe, Nein. Habe auch deshalb den HA gewechselt, aber auch die neue Ärztin sieht da keinen Bedarf, da der TSH ja okay ist.


    Habe nochmal im I-Net geschaut, wenn der TSH okay ist kann man wohl wirklich ein Fehlverhalten der SD ausschließen, da es eien Rückkopplung zwischen TSH und SD gibt.


    HWS, Probleme habe ich da eigentlich keine. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, daß es daran liegt.

    Zitat

    Habe nochmal im I-Net geschaut, wenn der TSH okay ist kann man wohl wirklich ein Fehlverhalten der SD ausschließen

    dann hast du im www nicht die richtigen infos gefunden......


    Über eine eventuelle Autoimmunthyreopathie sagt der TSH nix aus.... nicht alle Ärzte haben hier Spezialwissen...... %-|


    Aber wenn Du dem nicht nachgehen möchtest und die Angst-Depressionsdiagnosen für zutreffend hältst – dann musst Du dies natürlich auch nicht....

    @ Gucky

    ich würde niemals schilddrüsenmdikamente schlucken, ohne bei einem facharzt gewesen zu sein. anscheinend habe ich da glück mit meiner hausärztin, da sie alle ihre patienten mit schilddrüsenerkankungen zu einem facharzt schickt. es gibt auch nuklearmediziner, die sich auf SD-untersuchungen spezialisiert haben, da bekommt man vielleicht eher einen termin als beim endokrinologen, zumindet in der großstadt hier ist das so. ob man da eine überweisung braucht, weiß ich nicht. ich habe auch von den werten nicht so viel ahnung, da die bei mir immer in ordnung waren. aber ich würde denjenigen glauben, die sich damit befasst haben, dass die TSH-bestimmung alleine nicht aussagekräftig ist. bei mir wurden jedenfalls _immer_ noch weitere werte bestimmt.


    es ist ja auch nicht gesagt, dass deine probleme von der SD kommen, aber wenigstens eine vernünftige diagnostik sollte schon erfolgen.


    die halswirbelsäule kann schon zumindest einen teil deiner beschwerden verursachen ( es ist nicht gesagt, dass es bei dir so ist), aber mich wundert, dass du nicht beim orthopäden warst.


    man kann manchmal auch "Läuse und Flöhe" haben und das ist gar nicht so selten.


    ich bin da vielleicht ein nerviger patient, aber bisher hatte ich immer recht, wenn ich bei körperlichen erkrankungen nicht akzeptiert habe, dass dies mit meiner chronischen depression und traumafolgeerkrankung zusammen hängen würde.

    Hallo Carli2002


    Ich kann deine Situation nachvollziehen. Auch bei mir stehen vor allem körperliche Symptome im Vordergrund (permanente Benommenheit seit 7 Monaten, Herzrasen, Stechen in der Brust, Tinnitus, Erschöpftheit, Kreislaufbeschwerden...). Meine Therapeutin und mein Psychiater meinen, ich hätte wohl eine Depression oder Angststörung.


    Ich versuchte es Anfangs mit Ablenkung um nicht ständig an die Symptome zu denken (TV, Spaziergänge, häkeln, lesen, Entspannungsübungen...). Dann wandte ich mich an eine Therapeutin und bin jetzt seit 4 Monaten in der Psychotherapie. Zusätzlich nehme ich seit zwei Wochen Citalopram, verschrieben von meinem Psychiater. Bis jetzt merke ich davon vor allem, dass ich ausgeglichener bin und die Angst kaum noch da ist. Die vordergründige, ständige Benommenheit ist zwar noch da, aber in all den Monaten ist die Benommenheit, welche anfangs das Schlimmste war für mich, irgendwie nebensächlich geworden. Es ging mir am Schluss vielmehr um die Ängste und die depressiven Symptome, die sich nach und nach mehr gezeigt haben.


    Bin gespannt, wie sich das mit der Wirkung des Citalopram in den nächsten Wochen entwickelt.


    Übrigens habe ich alle möglichen körperlichen Abklärungen gemacht (Hausarzt, Neurologe, HNO, MRI, Endokrinologie, Augenarzt, Osteopathie, TCM, Naturheilpraxis, diverse Spitalaufenthalte). Ich klammerte mich an jede mögliche körperliche Ursache. Vit. D war bei mir übrigens auch nicht gerade hoch, habe es substituiert, aber keine Besserung gespürt.


    Ich kann heute sagen, dass es bei mir keine körperliche Ursache hat. Nichtsdestotrotz steht eine Abklärung auf körperlicher Ebene an erster Stelle.


    Was tut sich bei dir?


    LG