Soziale Isolierung mit 17

    Hey ich weiß gar nichtmehr weiter. Nach dem Tod von meinem Vater vor ungefähr ein Jahr hab ich alle sozialen Kontakte verloren. ehrlichgesagt hab ich keine Freunde mehr und das ist kein Jammern sondern es ist wirklich so. Mit den alten Freunden will ich kein Klntakt weil 1) viele mich Verraten haben & 2) ich nicht nach Sovielen Monaten mich melden will, anscheinend war/bin ich ihnen nie wirklich wichtig gewesen sondern war meistens nur mit denen unterwegs wenn sie "Lust" auf mich hatten. keine Ahnung ist zu kompliziert um es zu erklären.. und drauf komm ich nicht klar, dass ich echt niemanden mehr hab. Manchmal schreiben Sie mich an nur um zu wissen ob ich jetzt eine Ausbildungsstelle hab.. Ixh hab keine und bin mit der Schule fertig. Und neue Freunde suchen geht nicht, wer in einer Kleinstadt am arsch der Welt in Bayern wohnt versteht mich.. was soll ich nur machen? Deswegen geht es mir seit Wochen, in den letztens Tagen immer schlechter. sind das schon Depressionen? ???

  • 4 Antworten

    Magst du ein bisschen mehr erzählen, wie deine Lebensumstände sind?


    Gehst du trotzdem gerne raus oder bleibst du am liebsten einfach im bett liegen?


    Isst du regelmäßig?


    Hast du genügend Antrieb um Dinge zu tun, die dir Spaß machen?


    Wie sieht es aus, weißt du was du gerne machen würdest als Ausbildung? Hast du da das Gefühl du schaffst es bis nächstes Jahr eine Ausbildungsstelle zu finden?


    Hast du generell Probleme auf Fremde Menschen zuzugehen?


    Wie hast du dich vor dem Tod deines Vaters empfunden? Als glücklicher ausgeglichener Mensch oder auch da eher zurückgezogen?


    Wie gehst du mit dem Tod deines Vaters um? Redet ihr in der Familie über ihn oder ist das eher so ein bedrücktes Schweigen?


    Ich glaube es gibt keine pauschale Antwort, ob das eine Depression ist...


    Klar es gibt Kriterien dafür, aber es kommt vor allem darauf an, ob du unter deiner Situation arg leidest und garnicht fähig bist etwas zu ändern. Dann kann nämlich eine Therapie helfen, wenn man bereit ist etwas zu ändern um sein Leben wieder lebenswerter zu machen.


    Der Tod eines geliebten Menschens ist immer erstmal lebensverändernd. Du bist dadurch anders geworden und manchmal ist es hart für so junge Menschen mit dem Tod konfrontiert zu werden. Vielleicht wussten deine Freunde nicht, wie sie mit dir umgehen sollen. Sie hatten Angst dich zu verletzen, weil sie einfach "weiter" machen.


    Der Tod eines geliebten Menschen kann uns ganz schön straucheln lassen im Leben. Plötzlich ist alles anders. Manche kommen damit gut aus nach einer Weile, manche hadern so sehr, dass sie Hilfe brauchen (Ich gehörte zu zweiteren. Als ich 23 war starb meine Schwester und ich schaffte es nicht, das allein aufzuarbeiten, verkroch mich so sehr, dass ich eine Depression entwickelte, aber es muss nicht so sein, wenn es dir aber dauerhaft schlecht geht, ist es eine Möglichkeit. Da hilft einem auch kein "Er/Sie hätte nicht gewollt, dass ich so viel trauere" oder sonstige Floskeln...)


    Wenn es ums reine neue Freunde finden geht, würde ich einem Verein beitreten... oder einer Sportgruppe. Die sind meist sehr offen...

    War vor dem Tod von meinem Dad sehr lustig drauf, hatte Spaß im Leben. naja, mein Vater gehörte eigentliche gar nicht zu meiner Familie wenn ich ehrlich bin(bin seit klein auf Scheidungskind) Ich verbringe seit Wochen wenn ich vom praktika zurückkomm zuhause :/ wenn ich mal rausgehe und wie gesagt bei uns kennt jeder jeden und mich anspricht meinen viele ich hätte wie du es beschreibst einen Charakterwechsel. Wir reden auch nicht über mein vater, da er meiner Mam damals schlimme Dinge angetan hat hat. Hab ehrlich gesagt keinProblel auf fremde zu zugehen, nur das Problem ist bei uns gibt es keine Fremden in Demo Kaff. (Schreibend durch Smartphone, sorry Wege noch Rechtschreibung)

    Hast du überlegt, für deine Ausbildung wegzuziehen?


    Ich hab das gemacht 500km weg von zuhause... (Hatte zuhause zwar vereinzelte Freunde, aber war eher Mobbingopfer) und es hat mir zwar einen kleinen Kulturschock gegeben, aber ich habe mich doch gut einfügen können. Durch Berufsschule lernt man dann ja neue Leute kennen.