Entschuldige bitte, ich habe nicht ALLES gelesen, aber doch das meiste. Falls die Frage schon beantwortet wurde fände ich es sehr lieb wenn mich jemand auf diese Seite verweisen könnte :)_ :


    Du erklärst uns nun ja schon über 9 Seiten wie unglücklich du über die Beschneidung bist, aber WARUM hast du dich denn dann beschneiden lassen? Wenn dein Arzt zu doof war dich aufzuklären – alleine hier in diesem Forum gibt es etliche Fäden die über andere Möglichkeiten informieren! Und wenn der Arzt dann immernoch darauf beharrt hätte, hätte ich mir eben einen anderen gesucht.


    Verzeihung, falls diese Frage schon beantwortet wurde.


    P.S.: So oder so musst du jetzt aber damit leben. Und es ist deine Entscheidung wie gut du damit umgehst. Klar wird es nie wieder wie vorher, aber es kann garantiert auch besser sein als jetzt!

    Aktueller Artikel aus dem Spiegel:


    Beschneidung aus religiösen Gründen ist strafbar


    Der Artikel selbst ist nicht so passend für dich, schließlich geht es hier um Kinder die nicht selbst bestimmen können. Hier aber zwei Zitate:

    Zitat

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass 30 Prozent der Männer weltweit beschnitten sind.

    Wäre es nur für einen kleinen Teil dieser riesigen Masse (30% von ca. 3,5 Milliarden!) so ein riesiges Problem wie für dich, dann würde wohl täglich darüber berichtet... Aber es sind wie ich vermute extrem Wenige, die damit nicht zurecht kommen, und leider gehörst du dazu.

    Zitat

    Es ist eine Glaubensfrage, auch in medizinischer Sicht.

    Aus medizinischer Sicht lässt sich also nicht eindeutig sagen, ob die Vorteile (Hygiene) gegenüber den Nachteilen (weniger Gefühl) überwiege. Und auch von diesen Medizinern sind 30% beschnitten... ;-)

    Zitat

    JA es gab alternativen die mir der Arzt nicht genannt hatte. Ein arzt hat die Aufgabe einen Patienten über verschiedene Möglichkeiten zu informieren, es kann doch nicht sein, nur weil es das Internet gibt jeder Patient sich 1000 mal informieren muss, dann muss es ja auch keine Ärzte mehr geben, außerdem war ich bei 2 Uros!

    Okay, hab's selbst gefunden |-o


    Hm... das ist wirklich dumm gelaufen und es ist unfair, wenn die dich nicht aufgeklärt haben!


    Ich habe ja auch geschrieben, dass du dich hättest informieren können, aber es ist natürlich nicht deine Schuld!

    Zitat

    Aber ich lass die Vergangenheit ruhen warum soll ich jetzt daran denken ob es alternativen gab, wenn man die ganze Zeit daran denkt, gäbe es Alternativen usw das macht dich einen Menschen krank! Ich kann einfach nicht mit der Entscheidung leben die ich getroffen habe, diese hat mein ganzes Leben verändert

    Eben. Das macht dich krank. Und wenn du schon schreibst, dass du die Vergangenheit ruhen lässt, ist es doch der nächste Schritt sich mit der Gegenwart auseinanderzusetzen und dann mit ihr abzufinden, oder nicht?


    :)*

    Der TE lässt die Vergangenheit doch gar nicht Ruhen. Vermutlich hat er sich das mal vorgenommen – aber nicht geschafft. Tatsächlich scheint es so als würde er nur noch in seiner unbeschnittenen Vergangenheit leben, und die veränderten Gegebenheiten von heute einfach nicht annehmen können...

    Milchmann76, da hast du Recht. War falsch formuliert. Ich meinte halt die Vergangenheit in der die Entscheidung nun mal gefallen ist. Und jetzt sollte er versuchen mit den neuen Begebenheiten klar zu kommen und nicht in der Vergangenheit VOR der Entscheidung leben...


    Aber ich glaube, da können wir ihm alle nicht helfen. Das muss er ganz alleine begreifen. Wenn er schon eine so schlimme Depression hat und dann noch sagt, er braucht keinen Psychologen, dann "hört" er uns, dich, bestimmt gar nicht mehr. Ich kann mir auch gut vorstellen bzw. es ist sehr wahrscheinlich, dass seine Potenz-Probleme eher durch die Depression als durch sonst was kommen. Aber wenn er darüber nicht mal versucht nachzudenken, vielleicht auch weil er es im momentanen Zustand gar nicht kann, dann redet man leider gegen eine Wand :°(

    So hier bin ich wieder


    Also es ist ja nicht so das ich jetzt durch die beschneidung gar nichts mehr in meinem Leben mache , das stimmt nicht. Ich gehe arbeiten studieren etc. Trotzdem spür ich was ich verloren habe. Ich habe keine Potenzprobleme sondern einen beschnittenen Penis und das ist der Grund für meine Probleme übrhaupt. Durch die geringere Empfindsamikeit und den verlorenen Nerven kommt man alleine schwer zum Orgasmus, mit Frau wird es gar unmöglich.


    Heute ist mir bewusst geworden das Beschneidung Genitalverstümmelung ist und nichts anderes.


    Ich versuche auch echt auf euch zu hören, vor allem Milchmann76 hat mir manchmal viel Kraft gegeben doch spüre ich eben was ich verloren habe. Ich bin auch dadurch anders im Umgang mit Frauen geworden. ich habe vorher gestrotzt vor Selbstbewusstsein. Jetzt inzwischen schäme ich mich beschnitten zu sein. Wenn die Frau ihn in die Hand nehmen würde etc würde ich net viel spüren, glaubt mir einfach!!! Und das ist das was mich so verdammt sauer macht. Ich wollte ein Problem lösen und icht ein heftiges dazubekommen

    Klar tust du noch andere Dinge, aber solange du so denkst:

    Zitat

    Heute ist mir bewusst geworden das Beschneidung Genitalverstümmelung ist und nichts anderes.

    Ist dir wirklich nicht zu helfen :|N :|N :|N . Das macht mich echt wütend. Wie kannst du sowas nur sagen?! Siehe die Kommentare von Milchmann76 – Genitalverstümmelung ist was armen Kindern in Afrika ANGETAN wird. Die wurden nie gefragt und konnten sich nicht wehren! Von hygienischen Bedingungen braucht man gar nicht erst zu reden! >:(


    Du tust mir wirklich leid! Alle wollen dir helfen und du tust immernoch so als wäre die Beschneidung dein größtes Problem!


    Nee, was du brauchst ist entweder ein Arschtritt sonder gleichen oder eine Therapie!


    Ich ziehe mich zurück!


    Sieh zu wie du klarkommst >:( !

    ok ich bin vllt nicht genitalverstümmelt, aber trotzdem wurde mir etwas geraubt, und zwar miene Empfindsamkeit und viele Nerven die sehr wichtig beim Sex sind. Ich habe schon öft gehört dass beschnittene Männer nicht zum orgasmus während dem Sex kommen können weil sie eben weniger spüren. bei mir ist es das selbe. Mein Arzt hat mir damals gesagt, ist ja nur haut!!!


    Ihr wisst gar nicht was ich für ein Trauma deswegen habe

    ich weiß nur du hattest noch gar keinen Sex, aber redest dir jetzt schon ein wie schlimm es wird... klar passiert das dann auch... self-fullfilling sag ich nur. Und das hat nix mit der Beschneidung zu tun.


    Denn ich hab auch schon von 100 Leuten gehört die keine Probleme haben.... aber dein Glas scheint immer halb leer statt halb voll zu sein... und das ohne einen einzigen Test.

    Hallo Zusammen, Hallo Red Bull 35,


    Ich kann nur sagen, Red Bull, du bist mit deinen Sorgen und Problem nicht alleine da draussen!!


    Ich hatte meine Beschneidung im August 2010, also vor knapp 2 Jahren!! Grund für die Bescheidung war bei mir ebenfalls eine Vorhautverengung.


    Diese machte mir Probleme seit dem Beginn der Pubertät. Als ich das erste mal versucht habe zu onanieren, mit 13 oder 14 ?! habe ich irgendwie recht schnell bemerkt, dass ich anderst bin..die richtige Technik wurde aber schnell gefunden..


    Irgendwann kam dann die erste Freundin (mit 16 glaube ich). Wir haben es mehrmals versucht miteinander zu schlafen.. vergeblich.. die Beziehung hielt knapp 2 einhalb Jahre..Dann hatte ich erst mal genug von Frauen was ja auch irgendwie nachvollziehbar erscheint. Ich wurde dadurch, dass ich gemerkt habe das ich eben iwie anderst bin und nicht so einfach sex haben kann, Frauen sehr verschlossen/misstrauisch gegenüber. Sobald ich gemerkt habe ein Mädchen mag mich ---> Rückzug!!


    Und im Sommer 2010 habe ich mir dann irgendwann gesagt so kann es nicht weiter gehen.. du hast auch Anrecht auf ein normales Leben und guten Sex!!


    Nach dem Motto "versteck dich nicht länger sondern veränder etwas!!" bin ich dann zum Urologen gegangen. Mir das ganze angehört was er sagte nachdem er mich untersucht hatte. Er kam dann zu dem Entschluss, dass es sich um eine Phimose, zu deutsch Vorhautverengung, handele.


    Ich war sozusagen nicht in der Lage meine Vorhaut über meine Eichel zu ziehen im schlaffen Zustand eher, im erigierten unmöglich!


    Lange Rede kurzer Sinn, ich habe einen Termin gemacht und wurde dann am 06.08.2010 beschnitten. Ein Tag der für mich immer präsent bleiben wird und den ich nie vergessen werde so lange ich lebe!


    Nach der OP bin ich aufgewacht, mein erster Blick in die Boxershort. Gut verpackt, kein Blut, noch alles dran, keine Schmerzen ---> DANKE!!


    Dann nach Hause.. abends auf die Toilette.. auf einmal tropf tropf tropf.. ich schau nach unten und mich hat schier der Schlag getroffen.. alles voller Blut.. ich Panik bekommen und mich auf die Couch gelegt und meinen besten Freund nach oben auf den Bauch.. iwann war dann der Verband komplett rot..


    Dann bekam ich iwann einen Druck und man hat gemerkt das er iwie dicker wird.. dann in der Notaufnahme angerufen.. die meinten Verband hinten ein klein wenig aufschneiden.. hat mein Dad dann auch für mich gemacht und dann liess der Druck nach.. ich ging schlafen, so gut ich konnte..


    Am nächsten Morgen war mein Teil 3 mal so dick!!!!


    Emotionen haben zwischen weinerlich und wütend und verzweifelt ständig geschwankt.


    Zum Urologen der hat sich das dann angeschaut..


    Was macht er? Er REISST den Verband, welcher durch das Blut an die Wunde geklebt war, emotionslos ab als wäre es ein Aufkleber auf einem Media Markt Karton !! >:(


    WIe gesagt mein Freund war dann 3 mal so dick und lila blau gefärbt. In diesem Moment dachte ich wirklich mein Leben ist vorbei. Hätte ich ein Messer gehabt hätte ich es dem Urologen mitten ins Herz gerammt >:( Entschuldigung für diese Ausdrucksweise .. es war eine ZUMUTUNG!!


    Er meinte ich habe bei der OP eine Errektion bekommen und man konnte nicht auf Anhieb direkt vernähen so dass aufgrund auftretender Blutungen ein Druckverband gemacht wurde.


    Naja ich bin aufgesatanden und nach etwa 10 Metern wurde mir schwarz vor Augen und mich hats auf die Fließen gelegt.


    Wohl die natürliche Schutzfunktion in einer solchen Situation.


    Die nächsten Tage waren Horror.. ich lag alleine Zuhause in meinem Zimmer (Hobbyraum mit einem kleinen Fenster) und "vegetierte" vor mich hin.. mein Vater musste arbeiten somit war ich alleine.. Um die Wundheilung zu beschleunigen habe ich mich untenrum frei gemacht und auf die Couch gelegt. Dort lag ich dann.. 2 Wochen.. keine Dusche, kein Kontakt zur Außenwelt, kein Sonnenlicht, einfach nichts.. lediglich mein geschwollener blauer / lilaner Freund und ich. Ich schaute ihn an.. den ganzen Tag.. ich war unendlich verzweifelt.. wer es nicht erlebt hat.. der kann auch nicht ansatzweise sich vorstellen wie so eine Situation ist.. ich habe nicht mehr getrunken aus angst auf die Toilette zu müssen sodass es wieder blutet..


    Nachts dann ins Bett welches 2 Meter neben der Couch stand und versucht zu schlafen.. die Erektionen schmerzten und ließen eine Wundheilung als aussichtslos erscheinen..


    Meine Verzweiflung war wirklich sehr sehr groß!!


    Gut dann nach zwei Wochen kam meine Oma.. sagte so geht es nicht weiter, und holte mich aus meinem Kellerloch raus.. Habe dann bei ihr gewohnt und sie hat sich um mich gekümmert.. Sie hat mir sehr geholfen und dafür werde ich ihr ewig dankbar sein!!!


    Ich war dann weitere 5 Wochen !!!! krank geschrieben da die Naht nicht richtig zugehen wollte und es immer noch teils offene Stellen gab. Die nächtlich sowie morgentliche Erektionen waren hierbei nicht gerade förderlich >:(


    Naja iwann war es dann geschafft.. alles war zu.. er hatte seine Normalform angenommen und ich war beruhigt das ganze überstanden zu haben.


    Und heute, knapp 2 Jahre danach, kann ich bestätigen.. man stumpft ab.. ich hatte seither keine Beziehung mehr.. aber habe versucht Sex zu haben.. 2 mal.. naja man muss dazu sagen.. es wäre mein erstes mal gewesen.. denn damals aufgrund der Vorhautverengung war der Sex unmöglich..


    Naja was ist passiert.. ich bekam keinen hoch.. es ging einfach nicht.. sie hat mich oral befriedigt.. doch es ging nicht.. ich fühlte das es warm wurde als sie ihn in den Mund nahm.. doch von Stimulation und Erregung war nicht die Rede.. natürlich, ich war sehr angespannt und aufgeregt und hatte nach allem was mit widerfahren ist (Vorhautverengung, misserable Heilung nach der OP usw) natürlich auch große Versagensängste und Bedenken es könnte nicht klappen.. auf jedenfall war sex unmöglich.


    Nach diesen Erfahrungen wurde ich zunehmend unsicherer.. naja.. uns seither auch keine Freundin mehr gehabt bzw es versucht mit dem Sex..


    Ich weiss nicht wie ich es anschaulich verdeutlichen kann.. aber ich würde durchaus sagen, dass ich ein Errektionsproblem habe :-(


    Ich weiss nun leider nur nicht was für Ursachen es bei mir alles hat.. was Red Bull beschrieben hat, dass er zwar steif wird, auch stock steif, kann ich bestätigen.. durch mechanische Stumulation bekomme ich ihn hoch.. doch dann.. ein paar wenige Sekunden ohne Stimulation sackt er einfach langsam zusammen..


    Ich kann die Errektion somit nur halten wenn andauernde mechanische Stimulation gegeben ist. Hierbei spüre ich schon etwas.. ich komme auch zum Orgasmus.. es geht sogar recht "schnell".. damit meine ich das ich nicht bestätigen kann das es Ewigkeiten dauert..


    Ich zögere den Höhepunkt sogar meist noch ein wenig heraus.. dann sackt er zwar iwann wieder zusammen.. aber dann bau ich ihn wieder auf und irgendwann komm ich dann auch gewollt und gesteuert zum Höhepunkt.. dieser ist durchaus lustvoll und intensiv.. doch der Weg dorthin ist eher das Mittel zum Zweck.. die Stimulation vor dem Orgasmus ist zwar nicht frei von Gefühlen.. aber gefühlvoll kann man es auch nicht nennen.. es ist eben "notwendig" um den Höhepunkt zu erreichen.


    Bei mir ist nun eben auch das Problem, dass ich den Vorher / Nachher Vergleich nicht habe was den Sex angeht.. Ich hatte ja leider noch keinen :-(


    Irgendwann habe ich mich aufgrund der ganzen Sache, sagen wir vor knapp 1 1/2 Jahren zunehmend zurückgezogen.. klar ich habe noch mit meinen Freunden was untenrommen, bin auch feiern gegangen usw..


    Ich blieb öfters zuhause und habe sehr oft Pornos geschaut.. das habe ich eigentlich seit ich 16 / 17 bin täglich so gehandhabt.. manchmal mehrmals ab Tag..


    Aus Langeweile, als Stressabbau, als Zeitvertreib.. und auch um zu testen.. funktioniert alles noch.. wie lange kann ich die Erektion halten, wieviel spüre ich usw. ..


    Mir geht es inzwischen sehr schlecht muss ich eingestehen.. ich habe wohl gemerkt in der letzten Woche das es für mich sehr schwer sein wird ein normales, lusterfülltes Sexualleben führen zu können..


    Es bewegt sich nichts wenn sie ihn anfasst oder ihn oral befriedigt.. ich bekomme ihn nur alleine hoch.. und das auch cniht immer zu meiner Zufriedenheit.. entweder geht es nicht schnell genug oder er wird nicht hart genug.. naja.. es ist einfach wie ein Teufelskreis.. ICH WEISS es ist mit Sicherheit auch Kopfsache.. keine Frage.. aber eventuell liegt es einfach auch an der Beschneidung, welche wie Red Bull Wohl richtig sagte, viele Nerven verschwinden ließ..


    Eventuell in meinem Fall, aufgrund des schweren Heilungsverlaufs (Narben an der Nahtstelle), noch viel mehr Nerven abgetötet wurden.


    Ich hatte noch nie Sex und ich weiss auch nicht wie dies je möglich sein soll.. Ich spüre wirklich nicht sehr viel wenn ich ihn in die Hand nehme.. es ist schwer ihn aufzubauen.. und wenn ich ihn soweit habe schlafft er einfach relativ schnell ab..


    Mich belastet das ganze sehr.. die Lust zu anderen, normalen Dingen, schwindet bei mir zunehmend..


    Mögliche Gründe für meine Erektionsprobleme könnten folgende Dinge sein:


    -> Vermindertes Gefühlsempfinden in der Eichel und der Schafthaut


    -> Durch die für mich sehr schlimme OP ausgelösten Depressionen(vllt habe ich welche)


    -> Versagensängste da ich noch nie Sex hatte


    -> Sehr häufiger Konsum von Pornos manchmal mehrmals täglich.. hierbei ging es nur darum den Höhepunkt zu erreichen sodass es auch aus Langeweile / zum Zeitvertreib durchgeführt wurde


    -> schlechte Ernährung (esse meist den ganzen Tag nichts und Abends dann "richtig" also meist warm


    -> kein Sport da mir einfach aufgrund des vorgefallenen der Antrieb fehlt


    -> Arbeiten im Schichtdienst somit unregelmäßige Schlafzeiten


    Rauchen und Alkohol tu ich nicht konsumieren.. sehr selten mal ein paar Bier also alles normal..


    Ich weiss einfach nicht wie es weitergehen soll.. ich hoffe ihr könnt mir auch ein wenig helfen bzw. ich Red Bull beistehen sodass wir das gemeinsam auf die Reihe bekommen..


    In diesem Sinne danke fürs Zuhören und eine angenehme Nacht !!

    @ redbull35

    Zitat

    Ihr wisst gar nicht was ich für ein Trauma deswegen habe

    Bereits ganz am Anfang dieses Fadens wurde Dir mehrmals und von mehreren Usern geraten, Dich an einen Therapeuten zu wenden! Und?


    Dein Körper ist nicht mehr veränderbar. Aber für Dein seelisches Gleichgewicht kannst Du eine ganze Menge tun. Warum willst Du das nicht?

    @ muenzee

    Dir würde ich dasselbe raten, da auch Du von Depressionen und Ängsten schreibst. Übermäßiger Pornokonsum trägt (ich bin mir sicher, es ist Dir auch bewusst) nicht dazu bei, dass sich etwas zum Positiven verändern kann. Im Gegenteil, er stumpft weiter ab.




    Ich denke keiner hier zweifelt daran, dass es euch nicht gut geht. Das ist sogar sehr offensichtlich. Es gibt Hilfen. Doch einfordern müsst ihr sie schon selbst sobald ihr erkannt habt, dass die Spirale immer weiter abwärts führt, wenn ihr für euch nicht eine Entscheidung trefft. Diese Entscheidung könnt nur ihr treffen. Niemand anders.

    @ muenzee

    Also was du da geschrieben hast spiegelt einfach nur meine Lage wieder. Wir sind in der gleichen Situation und fühlen sehr wenig im Gegensatz zu früher. Ich bin so sauer und enttäuscht das glaubt man gar net. Ich wollte durch die Beschneidung ein Problem beheben und nicht meine Sexualität verlieren was jedoch passiert ist. Mir gehen so viele Tage die Gedanken durch den Kopf: Warum habe ich Idiot mich nur beschneiden lassen.


    Ich weiß echt nicht wie wir das durchstehen können. Am Liebsten sollte man Beschneidungen verbieten und ich würde am liebsten den Arzt anzeigen und sagen das durch die Beschneidung meine Gefühle weg sind. Das Gericht würde mir doch Recht geben, da der Arzt nicht darauf hingewiesen hat das Nerven verloren gehen und das man sehr wenig spürt.

    Und ich weiß das ich Recht habe, denn wenn ich Beiträge wie von muenzee lese dann stimmt das was ich schreibe. Durch die ganzen neg Antworten hier denke ich das ich fast an Wahnvorstellungen Leide aber das ist nicht so.


    Viele Ärzte etc sagen ja das sich eine Beschneidung nicht auf das Liebesleben, das Lustempfínden etc auswirkt. Aber ich denke mal Ich und muenzee sind der eindeutige Beweis dass das nicht der Fall ist.


    Durch mein Schicksal werde ich versuchen Beschneidungen zu verbieten und ich will auch an mein Recht kommen. Wenn eine Beschneidung durchgeführt wird und der Arzt sagt nur: iSt nur schnipp schnapp Haut werg fertig und mich nicht in Kenntnis setzt das Nerven zerstört werden können weniger Gefühle etc dann will ich vor Gericht. Mir sollte geholfen werden und nicht noch alles schlimmer gemacht werden.

    Chance007 hat es schon geschrieben: ihr beiden braucht Hilfe! Euch kann geholfen werden, aber offenbar weder von euch selbst (zumindest bisher) noch von diesem Forum.


    Möglicherweise macht das Lesen im Internet es für redBull35 sogar noch schlimmer, denn so kann er sich all das bestätigen und verfestigen, was er bestätigt haben will. Irgendwo gibt es immer jemanden, der so denkt wie man es lesen möchte...


    Ich kann euch beide einigermaßen verstehen denke ich. muenzee hatte eine sehr harte Zeit, und ich glaube bei solchen Komplikationen ist es egal welches Körperteil betroffen ist. So eine lange schwierige Heilungsphase hinterlässt ihre seelischen Spuren, das muss man irgendwann verarbeiten.


    Bei dir redBull35 sehe ich eher eine neue Herausforderung für dein Leben. Eine ernste Krise, und ich würde vermuten du hattest noch nie eine. Bisher kamst du ganz gut durchs Leben oder? Und dir fehlt die Erfahrung, wie du dich selbst aus dem Dreck ziehen kannst. Auch das kann man lernen – die meisten Menschen müssen es irgendwann lernen. Jetzt bist du dran. Das Leben hat dich ins kalte Wasser geworfen, also fang an schwimmen zu lernen statt jammernd unterzugehen. Was du jetzt lernst wird dich für künftige Lebenskrisen wappnen und stärken. Und die werden vermutlich – wie bei uns allen – irgendwann wieder kommen.


    Ich schmeiß mal ein paar Schlagworte in den Raum:


    * Das Unvermeidliche akzeptieren ("Ok, es ist so wie es ist, ich kann es nicht ändern.")


    * Glücklich trotz Problemen ("Mein Leben läuft nicht so wie ich es möchte, trotzdem hole ich das Beste raus.")


    * Lockerheit statt Verkrampfung ("Monatelang hab ich darüber gegrübelt, jetzt nehm ich mal bewusst Abstand.")


    * Positives Denken ("Es kann wieder besser werden, egal wie Scheiße es gerade ist.")


    Das sind nur ein paar der Lektionen, die ich aus meiner aktuellen Krise mitgenommen hab. Aber man muss erst dazu bereit sein, sich seiner persönlichen Krise zu stellen, statt nur zu jammern.

    @ redBull35:

    Du hast natürlich recht, du empfindest durch die Beschneidung (deutlich) weniger. Niemand hier will das bestreiten! Das ist Fakt. Punkt.


    Alles Andere (Beschneidungen verbieten, Arzt verklagen, kein Sex mehr möglich, ...) ist eben NICHT Fakt, sondern Ausdruck deiner seelischen Krise.


    Ersteres musst du akzeptieren lernen. Alles Weitere wird sich – so wünsche ich es dir – im Laufe deines unvermeidlichen Verarbeitungsprozesses irgendwann in Luft auflösen.