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    @redBull35

    Ich hatte auch mal eine Vorhautverengung. Die haben die bei mir aber nur weiter gemacht und nicht gleich entfernt ( wobei das sicher die einfachste Methode ist ).


    Das man weniger fühlt ist allgemein bekannt und logisch. Umso mehr du dich da hineinsteigerst, umso weniger wirst du fühlen. Stress und der ganze mist sind absolute Liebestöter. Das liegt ja klar auf der Hand.

    Hallo redBull,


    es tut mir aufrichtig Leid, dass Dir das passiert ist!! Ich verstehe total, dass Du darüber unglücklich bist. Es ärgert mich, wenn andere Leute hier so tun, als ob ihnen ihre Sexualität so egal wäre. Ich würde diese OP als ein "kritisches Lebensereignis" definieren. Also ein Ereignis, dass einen Bruch im Leben auslöst. Darüber gibt es einige Fachliteratur, die bestimmt auchvermittelt was hilft. Ich bin zuwenig eingelesen um etwas bestimmtes zu empfehlen. Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe, dass sich doch noch ein Weg finden lässt um den erlittenen Schaden zu heilen. Wenn es mit dem Studium gar nicht klappt, dann kannst Du Dich krank melden, wegen psychischer Belastung. Ich denke es wäre besser das Studium beizubehalten. Wenn Dein Leben auf mehreren Säulen steht, dann guck welche sich stabilisieren lassen.

    Und wegen dem fehlenden Gefühl untenrum:


    Bist du dir sicher, dass das wirklich daran liegt, dass das Gefühl tatsächlich aus organischen Gründen fehlt oder kann es nicht vllt auch sein, dass dich die Tatsache an sich, dass da die Vorhaut jz fehlt, psychisch schon von Anfang an so beschäftigt hat, dass gar keine Gefühle aufkommen konnten, weil dich das vllt blockiert? Um Lust zu empfinden, muss man ja doch den Kopf frei bekommen und das scheint bei dir alles andere als möglich zu sein seit der OP.


    Nur so als Denkansatz. Vllt musst du lernen dich mit dem Gedanken, dass da jz keine Vorhaut mehr ist anzufreunden, um überhaupt wieder Lustgefühle zulassen zu können.


    In dem Fall würde dir ein Therapeut ws schon helfen können, da es um deine innere Einstellung zur Beschneidung geht, an der ihr gemeinsam arbeiten könnt.


    Da du ja studierst - gibt da oft sogar von den Unis Angebote für psychologische Beratung (anonym), die sogar kostenlos ist. Wär bestimmt einen Versuch wert @:)

    hallo Leute


    Also ich meine ich kriege ja immer einen Orgasmus und fühlen tue ich da unten ja auch sonst könnte ich ja gar nicht kommen, die einzige Sorge die ich habe ist, das ich eben länger brauche und es halt nicht mehr so intensiv wie früher ist.

    Mir geht es wieder schlechter. i-wie habe ich das Gefühl je mehr Berichte ich über die Beschneidung lese, desto dreckiger geht es mir . Ich identifiziere mich mit den Berichten anderer die beschnitten sind, da sie das gleiche wie ich durchmachen(im negativen Sinne) Ich habe echt starke Einschnitte in meine Psyche deshalb bekommen!!!


    So wie es im Moment aussieht werde ich nie wieder ein normales Leben leben können!


    Das ist so schwer zu verarbeiten

    eine Frage habe ich noch an euch


    Und zwar wie geht man am besten mit Schicksalsschlägen um?. Für mich ist das ein großer aber ich will es gerne vergessen und wieder so leben wie vorher. Wie schaffe ich das am besten, ich will wieder ganz der alte sein aber mir gelingt das einfach nicht weil ich die ganze zeit daran denken muss( hätte ich es nur nicht getan, es wäre alles so schön gewesen wenn ich es nicht gemacht hätte)

    Zitat

    will es gerne vergessen

    Das ist nicht möglich (egal, um welche Problematik es sich handelt). Akzeptanz und das beste aus den im Hier und Jetzt gegebenen Möglichkeiten machen ... so könnte der Weg zu mehr Zufriedenheit aussehen.


    Warst Du schon bei Deinem Hausarzt? Du schreibst selbst, es gelingt Dir nicht alleine. Worauf wartest Du?

    Zitat

    ich will es gerne vergessen und wieder so leben wie vorher.

    -Zum Arzt wegen deiner Probleme und nicht zwanghaft daran denken zu vergessen. Mit der Zeit – wenn Du nicht immer daran denkst, dass es Dir vor dem Eingriff besser ging, und wenn Du vielleicht Hilfe oder einen richtigen, persönlichen Ansprechpartner hast, mit dem Du Dich ungehindert, unbesorgt austauschen kannst – wird es sich normalisieren. Hatte ich zumindest. Ich denk auch nicht gern an das Vergangene zurück, aber wenn ich es doch mal tue, ist es längst nicht mehr so, dass ich verzeifle oder der Person oder mir Vorwürfe mache und in Grübeleien versinke.


    Nicht zwanghaft daran denken "Ich möchte/ muss es vergessen!" (aber auch nicht mehr "Hätte ich es nur nicht getan, es wäre alles so schön gewesen, wenn ich es nicht gemacht hätte!") würde ich Dir raten! :)*


    Vielleicht schaffst Du es auch mal in einer Sprechstunde zum Hausarzt zu kommen und "spontan" darüber zu reden, vielleicht fällt Dir das leichter als wenn Du einen Termin ausmachen würdest, dem Du dann verrückt (vor der Angst/ Nervosität, die Du ja vor dem Hausarztbesuch zu haben scheinst) entgegenblickst... :)*