Hier! Ein weiterer Leidensgenosse! ;-) Auch wenn du es nicht mehr liest, vielleicht bringt es ja doch noch irgendwem was ^^Mir hat eine Hypnose gut bei meinem Problem geholfen und ich konnte die Geräusche reduzieren, die ich höre. Zwar habe ich noch Tinnitus, aber trotzdem kann ich danach einfach viel besser einschlafen oder mich ausruhen, weil ich viele Sachen ausblende oder einfach nicht mehr so dominant wahrnehme. Ich habe die CD von D. Eisfeld. Währenddessen kann ich gut entspannen und danach ist das wirklich herrlich normal einzuschlafen.

    Hallo Leute,


    ich bin leider auch lärmempfindlich und habe auch schon einiges mitgemacht in den letzten Jahren. Bin jetzt auch wieder in einer Wohnung, wo man so ziemlich alles durchhört.


    Ich denke lärmempfindliche Menschen haben schwache Nerven. Dafür gibt es wahrscheinlich einen Grund, oft wurde in der Kindheit schon einiges durchgemacht und an den Nerven gezerrt, meist waren es die Eltern oder Geschwister. Keiner wurde so geboren.


    Wenn man gegen Lärm empfindlich ist, dann hat man auch bei anderen Sachen so seine Problemchen. Zum Beispiel kann man oft den Stress in der Arbeit nicht standhalten oder geht wegen "Kleinigkeiten" gleich an die Decke.


    Antidepressiva oder andere Medikamente bekämpfen nur das Syntom aber nicht das Urproblem.


    Ich bin mir noch nicht sicher, wie man schwache Nerven stärken kann. "Pflanzliche Mittel, aller Johanniskraut etc. wirken auch keine Wunder". Bei Hypnose wird einem nur eine Facette drübergespielt, "dass man sich entspanne bei Lärm". Das kann nicht 100%ig wirken, weil man es sich ja selber nicht glaubt.


    Man muss auf jeden Fall etwas dagegen tun, denn in der heutigen Zeit, muss man immer mehr aushalten können. Und die, die daran scheitern, bleiben auf der Strecke. Also sich nur aufregen über Lärm oder ein aktuelles Geräusch ist zwar einfacher, als die Ursache der Lärmempfindlichkeit aufzuarbeiten – und es verfolgt dich spätestens in der nächsten Wohnung.


    Eines habe ich festgestellt und zwar wenn man sich über ein wiederkehrendes Geräusch nicht sofort aufregt und versucht es sofort wieder zu vergessen (nicht mehr daran zu denken), dann gewöhnt man sich mit der Zeit daran. Das heißt nicht, dass man es nicht hört oder es leiser geworden wäre, nein, es kratzt einfach nicht mehr so stark an den Nerven und man kann die Energie für etwas Sinnvolleres verwenden.

    Ich kann mich bei Euch einreihen.


    Mich nerven Geräusche einerseits in den Ohren, vom Hören her, sie tun oft regelrecht weh, wenn sie schrill sind oder zu laut/dumpf (oft bei Autofahreren mit superlauter Musik mit Endstufe) ...da MUSS ich die Ohren zuhalten, sonst platzen meine Mittelohren, so mein Gefühl.


    Aber mich nerven Geräusche auch rein nervlich, also indem sie mir einfach nur auf den Geist gehen. Ich muß seit 2010 in Mietshäusern wohnen und komme dort wegen der Geräusche nicht zurecht. Man hört zuviel aus den Nachbarwohnungen, auch nachts. Anfangs dachte ich immer nur, ich habe halt dummerweise ein schlechtes Haus erwischt, aber ist nicht so...die sind alle so. Bin jetzt im fünften Haus.


    Hier ist es besonders schlimm. Die Rohre sind so laut, dass man meint, die Niagarafälle im Zimmer zu haben. Wird auch durch Ohrenstöpsel nicht gedämpft. Wenn es draußen regnet, hört man noch Stunden den Regen in bestimmten Wänden. Hier ist Flachdach...vielleicht läuft da dann was ab, keine Ahnung. Die Mieter schlagen gern die Türen, auch nachts und ziehen auch nachts die Klos ab.


    Draußen jedes WE die gesamte Nacht durch open air Konzerte mit extrem lauter Musik...das sind so Gesellschaften, die feiern.


    Mir geht das alles dermaßen auf den Geist, dass ich konstant Schlafstörungen/- mangel habe und immer kaputt bin. Geld habe ich auch kaum noch durch die vielen Umzüge.


    Ohrenstöpsel helfen kaum, und wegen meiner Gehörgänge und Probleme mit dem Ohrendruck stecke ich sie auch nicht allzutief in den Gehörgang. Nur vorne halt. Und dadrüber dann -jetzt bitte nicht lachen- Baustellengehörschutzkapseln! Damit schlafe ich auch. Das ist besonders unbequem, aber es filtert die Rohrgeräusche raus. Sprache hingegen kommt fast kompett durch. Aber dagegen helfen dann ein wenig die Ohrenstöpsel, die ich noch drunter trage. Aber auch all das hilft nicht, wenn draußen Party mit tiefen lauten Bässen ist...


    Durch diese Baustellkopfhörer, die ich jede Nacht aufhabe, ist mein chronisches Ekzem hinter den Ohren, stark juckend, schlimmer geworden, weil ja keine Luft drankommt.


    Ich kann Euch sagen...Lärm macht einem das halbe Leben kaputt.


    Hab auch kein Geld, mir ein Haus zu bauen...

    Hallo, ich bin heute auf diese Seite gestossen und so erleichtert, dass es nicht nur mir so geht mit der Überempfindlichkeit. In meinem Verwandten/Freundschaftskreis scheint das niemand zu kennen und ich habe schon das Gefühl, mit meinem ewigen Lamentieren über nervige Nachbarn auf den Geist zu gehen.


    Ich bin schon 11 x in meinem Leben umgezogen, dabei war oft Lärm mit ein Grund für den Umzug, in drei Fällen sogar der einzige. Es fing an mit dem Schäferhund der Nachbarin, der meist draußen (Tag und Nacht) die Nachbarschaft zugebellt hat. Ich war damals schwanger, hab in der Zeit mein Kind zur Welt gebracht und in der Zeit danach keine 2 Stunden am Stück schlafen können. Entweder hat mein Kind geschrien oder der Hund gebellt. Danach wurde es immer schlimmer mit jedem Umzug: Nachbarn, die nachts in der Wohnung Dart spielten, welche die Sonntags Morgens um 6! nacheinander baden gingen, was so laut zu hören war, als wärs im selben Zimmer, Nachbarn, die Techno-Musik aufdrehten und wenn man sich beschwert hat, dann extra. Ich könnte das ewig weiterführen.


    Momentan lebe ich seit 3 1/2 Jahren an einer stark befahrenen Straße, schlafe nachts mit Oropax. Alles war prima, bis die Ohrgeräusche anfingen, wenn ich auf dem Ohr liege. Seitdem bin ich durch Schlafmangel wieder hypersensibler geworden. Vor drei Wochen ist dann eine neue Nachbarin über mir eingezogen mit Kind (13 J.) Sie lebt auf dem blanken Holzboden, wodurch man jeden Schritt, alles was runterfällt (und das passiert denen manchmal ständig über Stunden), jedes Türknallen hört. Die Nachbarin vorher hatte Teppich, war zudem alleine. Die jetzige scheint auch noch nachtaktiv zu sein. Da gehen die Rolläden oft erst nachmittags hoch und abends/nachts kommt dann Besuch. Juhu! Abschalten kann ich gar nicht mehr, hab Herzrasen und Ängste auch wenn gar kein Geräusch zu hören ist. Ich such mir jetzt eine Therapie. Hab aber Zweifel, ob es hilft. Ausziehen werde ich wohl nicht können, da ich arbeitslos bin und da bekommt man nur so hellhörige "Löcher", wie das in dem ich wohne. Da kann ich auch hier bleiben. Danke fürs Zu"lesen" :)z

    So, das mit der Therapie kann ich mir wohl abschminken. 2 Jahre Wartezeit! Der Wahnsinn! :-o Ich werde mich jetzt mal mit meiner Hausärztin beraten und dann weitersehen. Wie lange habt ihr auf einen Therapieplatz warten müssen?

    Hast du dich mal bei mehreren Therapeuten erkundigt? Es ist besser, sich bei einigen auf die Warteliste setzen zu lassen. Meist springen noch ein paar Patienten ab. Wartezeiten können auch von Region zu Region variieren. Ich habe nur 3 Monate gewartet. Allerdins ist der Therapeut, wo ich bin, zu der Zeit umgezogen. Daher hatte er noch nicht so viele Patienten.


    Ich bin übrigens auch stark lärmempfindlich. Liegt bei mir wahrscheinlich an der PTBS. Ich bin jedoch in der glücklichen Lage und lebe in einer recht ruhigen Gegend. Zwar auch in einem Mehrfamilienhaus, allerdings ist hier nur selten krach und Hauptverkehrsstarße ist auch keine in der Nähe. Ich lebe auch unterm Dach. Habe also keinen Mieter über mir. DAS macht auch schon viel aus.

    Zitat

    Ich lebe auch unterm Dach. Habe also keinen Mieter über mir. DAS macht auch schon viel aus.


    _Parvati_

    Ja, dachte ich auch. Aber man braucht nur den Falschen unter sich wohnen zu haben. Ist dasselbe Dilemma. Das einzige, was da dann an Geräusch wegfällt, ist das Hören der Schritte. Aber Sprache, Türknallen usw. hört man genauso extrem laut. ":/

    parvati, ich habe mehrere Therapeuten angerufen. Von 9 Versuchen hat sich jetzt doch eine Therapeutin gemeldet, die mich Ende des Monats noch mal anruft wegen einem Termin. Jetzt hab ich wieder Hoffnung.


    Über mir ist nur noch Theater.... die 13-14-Jährige Tochter stampft immer wieder rhytmisch auf den Boden. Die Mutter, sie und mindestens 1 Person, die zu Besuch ist (oder auch heimlich da wohnt), stampfen wie Elefanten durch die Wohnung und immer wieder dieses Fallenlassen von Gegenständen. Kann ja "mal" passieren – aber ständig? Zudem wohnen die nach 6 Wochen immer noch anonym hier. Kein Klingelschild – kein Briefkastenschild.... Alles sehr dubios. Vermieter wissen Bescheid und sind dran. Leider machen die nie auf, auch wenn man leise Musik drin hört. Ich hoffe so, dass die irgendwann wieder draußen sind und jemand ruhiges oben einzieht. Ansonsten muss ich eben mal wieder umziehen. Ich würde sooo gerne wieder in deine Dachgeschosswohnung ziehen. Meine letzte war eine: Total schön und ruhig. Aber wegen meiner Freigängerkatze geht das leider nicht mehr. Ich fühl mich echt wie gefangen.... Ich hoffe, eine Therapie kann mir helfen.

    hm, jede/r denkt, eine Therapie würde d a s Wunder bringen.


    Ich habe eine Therapie hinter mir. Zuerst sah es auch so aus, als würde ich keinen Platz bekommen. Aber ich habe nicht locker gelassen und angerufen und um Lückenplätze gebeten und plötzlich war ich drin. Es war aber auch so, dass ich damals nicht berufstätig war und jeden Termin annehmen konnte. Wenn jemand voll berufstätig ist und Termine so um 16.00/17.00 Uhr braucht, dann ist es wesentlich schwieriger.


    Mein Hausarzt sagte damals zu mir: "Wieso brauchen Sie eine Psychotherapie? Ein ständig kläffender Hund in der Nachbarschaft würde mich auch nerven". Und so frage ich mich, braucht es wirklich eine Therapie? sind wir vielleicht nicht doch im Recht mit unserem Wunsch nach Ruhe und unserem Bedürfnis nach Rücksichtnahme? Die Therapie sah im wesentlichen so aus: Der Therapeut fragte: "Wenn der Hund nicht bellen würde, wäre dann alles in Ordnung?" Mir fiel vieles ein, was nicht so in Ordnung sei und ich sollte erst mal daran arbeiten: Ablenken, Tagespläne, Wochenpläne, Monatspläne, regelmäßige Entspannungsübungen, Aufschreiben, was in meinem Leben schön ist und an was ich Freude habe. Vermeidensverhalten aufgeben.


    Gebracht hat es nicht viel. Ich sitze wieder - vor allem in der Früh - mit Ohropax da, mag nicht gerne in meinen Garten, nicht mal ein Fenster aufmachen, flüchte immer wieder, mag nicht gerne nachhause kommen. Und gerade das ist für mich so schrecklich - für jeden ist sein Zuhause der Zufluchtsort, wo man sich wohl fühlt.


    Milomi hat es so gut formuliert: Ich bin gar nicht mal so lärmempfindlich, Es ist der rücksichlose, vermeidbare Lärm, der mich stört. Und dass sich diese rücksichtslosen Leute aus einer Laune heraus einen Hund angeschafft und ihn im Garten wie einen Gegenstand abgestellt haben, sich nicht um ihn kümmern, nicht mit ihm fortgehen und ihn einfach bellen lassen.


    Brauch ich deswegen eine Therapie? Aber warum stört es andererseits andere Leute nicht? Ich muss aber dazu sagen, sie sind nicht zuhause, haben selber Hunde oder wohnen zur anderen Seite. Ich kriege diesen Mist - wie Sternflimmern oder Milomi - voll ab, da meine Wohnräume vorne raus sind und ich jeden Jauler höre.


    Dankeschön fürs Zuhören

    Dieses Problem betrifft mich auch, mal mehr und mal weniger (und auch Bekannte und Verwandte!)


    Schwierig ist immer der Grat: Sind andere Rücksichtslos oder bin ich nur empfindlich?


    Es ist immer eine Mischung aus beidem.


    Momentan bin ich selber ziemlich empfindlich geworden. Das hat aber immer eine Vorgeschichte:


    - Stressiger job (auch wenn ich den Stress als nicht so negativ empfunden habe)


    - Seit 3-4 Monaten Dauerbaustelle direkt in der Nachbarwohnung (Ständiges extrem lautes Poltern, Hämmern, Bohren, anfangs ab 7:00, dann je nach Tageshelligkeit)


    Diese Dauerbaustelle hat es unmöglich gemacht, mal ausschlafen zu können (ich muss gottseidank nicht wie ein Großteil der Menschheit um 6:00 oder so aufstehen, aber ich konnte auch nicht ohne weiters meinen Tagesrhytmus an eine Baustelle anpassen ohne extreme Schlafstörungen, etc.) Ich bin auch oft geflüchtet zu Freunden und Verwandten. Freie Tage waren für mich so fast wertlos, wenn ich sie nicht woanders verbracht habe. Und mein Hass auf die Baustelle und alle Beteiligten war überbordend, extrem, intensiv.


    Vorher hatte der Flughafen noch seine Einflugschneise über mein Stadtteil verlegt. Das bedeutete: Innerhalb 1 Stunde etwa 15 Überflüge, teilweise im 2-3 Minutentakt. Ein Fluggeräusch hat etwa 1 Minute angedauert und ist dabei durch sämtliche Frequenzbereiche gewandert: Von Pfeifen bis Dröhnen. Wir haben hier ziemlich besch***ene Fenster, bei denen so etwas auch bei geschlossenem Fenster das Radio übertönt.


    Das alles Hinterlässt Spuren im Gehirn.


    Die Einflugschneise ist weg und es ist Sonntag, da darf niemand "offiziell" rumlärmen. Die blöden Penner von der Baustelle (Sorry, aber da hat sich schon wirklich viel Wut aufgebaut, vor allem, weil das alles vor 2 Monaten hätte fertig sein sollen und die es immer wieder verpatzt haben und weiterhin täglich mit Bohren und Hämmern rumnerven... die Hämmern wahrscheinlich sogar die Farbe an die Wand, weil sie zu blöd sind einen Farbroller zu bedienen) werden wohl noch bis Ende des Monats weiterpfuschen, bis der ganze Spaß wohl noch mal und noch mal und noch mal verlängert wird. Aber heute ist Ruhe.


    Und dann passiert etwas, was sonst nicht passiert: Auch leisere Geräusche von Nachbarn nerven plötzlich so, wie sie vorher noch nie genervt haben. Zum Glück wohne ich in einem eigentlich sehr ruhigen Haus, wo man selten überhaupt etwas hört, aber trotzdem nervt es. Ich bin total angenervt und hasse meine Wohnung momentan. Ich fühle mich überall wohler als in meiner Wohnung. Ich habe keine Lust mehr, hier irgendetwas zu machen, sei es aufräumen, mich ausruhen, schlafen, staubsaugen, wichtige Unterlagen suchen, geschweige denn irgendetwas verschönern. Das alles kostet eine unglaubliche Überwindung und auch ich gucke mir ständig Wohnungsangebote an (selbstverständlich Dachgeschosse).


    Es scheint so, als ob die ständige Lärmbeschallung (auch im Büro durch die ewigen, wandernden Baustellen in der Innenstadt – ist ein Haus fertig, kommt das nächste und das nächste, bis das ursprüngliche Haus wieder baufällig wird) das Pensum an Ruhebedürftigkeit aufbraucht. Als ob es da einen "Ruhespeicher" gibt, der irgendwann fast aufgebraucht ist und dann jedes weitere Geräusch diesen Ruhespeicher – das Fass – zum Überlaufen bringt. Ich selber finde mich da auch manchmal einem mittelschweren Tobsuchtsanfall nahe. Ich merke auch, wenn es schön ruhig ist, z.B. bei Freunden oder bei meiner Mutter, eine so intensive und tiefe Erholung, die ich stundenlang einfach genießen möchte.


    Wäre das nicht eine total geniale Geschäftsidee: Ruhe-Hotels die absolute Ruhe GARANTIEREN? Oder dass man auch beim Bau noch mehr auf Lärmschutz achtet und spezielle Zertifikate vergibt? Lärmschutz ist für mich so wichtig wie Nichtraucherschutz. Die Schädigungen, die durch Lärm ausgelöst werden sind ähnlich gesundheitsschädlich wie (Passiv-)rauchen. Wobei man sich dem Rauch-Radius noch leichter entziehen kann als dem Lärm-Radius.


    Bautechnisch scheint ja einiges möglich zu sein:


    In diesem Haus würde ich den "Proberaum" als Schlafzimmer umfunktionieren ;-) Ja, ich bin sogar Musikerin, aber nicht Hauptberuflich... ob die mich nehmen würden?


    http://www.360gradplus.com/projekte_baugemeinschaften2.php

    Hallo Nin77


    "Ich bin total angenervt und hasse meine Wohnung momentan. Ich fühle mich überall wohler als in meiner Wohnung. Ich habe keine Lust mehr, hier irgendetwas zu machen, sei es aufräumen, mich ausruhen, schlafen, staubsaugen, wichtige Unterlagen suchen, geschweige denn irgendetwas verschönern. Das alles kostet eine unglaubliche Überwindung"


    und


    "Ich merke auch, wenn es schön ruhig ist, z.B. bei Freunden oder bei meiner Mutter, eine so intensive und tiefe Erholung, die ich stundenlang einfach genießen möchte."


    Diese Aussagen kann ich voll und 100%ig bestätigen. Und das ist für mich das größte Problem: Nicht gerne zuhause zu sein, nicht gern nachhause zu kommen, sich überall woanders wohler zu fühlen, flüchten.


    Der Therapeut riet mir auch zu Psychopharmaka. Aber wenn ich Depressionen hätte, dann hätte ich sie doch überall? Ist aber nicht so. Woanders bin ich normal, fröhlich und lustig und total entspannt.

    @ Nin77

    Zitat

    Wäre das nicht eine total geniale Geschäftsidee: Ruhe-Hotels die absolute Ruhe GARANTIEREN?

    Das ist tatsächliche eine geniale Geschäftsidee! Ich glaub, die Nachfrage wäre enorm. Wie oft hab ich schon in einem Hotelzimmer die Krise bekommen, weil der über mir rumtrampelte wie ein Elefant, nebenan nachts um 2 die Möbel unbedingt umgestellt werden mussten und unter mir eine spontane Party stattfand. Wenn ich mal eine berufliche Änderung anstrebe, werd ich mir das mal ersnthaft durch den Kopf gehen lassen :-D


    Ich wünsche allen ein ruhiges Wochenende .... und mir auch (meine Nachbarn hatten letzten SA ausufernd gefeiert. Wär ja auch zuviel verlangt, mal einen halben Tag zuvor Bescheid zu geben, wie ich mal angeregt hatte. Dann hätte ich mir vorher eine Alternative zu "heute mal früh ins Bett gehen und noch schön lesen" überlegt! >:( )

    Hallo zusammen,


    ich bin neu hier...49 Jahre und mir geht es exakt so wie euch. Ich bin einerseits froh, dass es noch andere Menschen gibt, denen es so geht, andererseits wühlt mich alles noch mehr auf...Seit meiner Kindheit bin ich lärmempfindlich. Es ging los mit Autos, dann in der Pupertät der laute Fernseher meines Vaters, dann Essgeräusche von meinem Vater, dann als junge Mutter wieder die Autos und immer wieder Autos.


    Meine drei Kinder groß zu ziehen (alleinerziehend) war auch eine besondere akustische Herausforderung.


    Dann waren es die pupertierenden Nachbarskinder die laut und wüst im Hof rumbrüllten, dann die Rasenmäher und der Nachbar, der jeden abend laut mit seiner schwerhörigen Mutter telefonierte, dann die Babys unter mir, die das Durchschlafen lernen mussten, die Hecken die gestutzt werden mussten, meine pupertierenden Kids mit ihren Handys.... okay, dann wohnte ich mal schön, da waren aber Hobbyflugzeuge von nahegelegenen Flugplatz...die Stimme von meinem Freund, den ich nicht mehr liebte....der digitale Wahnsinn der Zugreisenden, die lauten knallenden Türen des Zuges, der Nachbar der nachts um 1 noch die Waschmaschine laufen lies, die Nachbarin über mir mit ihrem hyperaktiven Schritt ab morgens um 5.30 h, der bellende Nachbarshund und sein beschränkter Nachbar....die Liste ist endlos...


    ich verzweifle fast.....kann mir kaum helfen. Meine Sehnsucht nach Ruhe ist riesig, ich finde sie fast nirgends und wenn, nur zeitweise. Ich bin oft völlig angespannt, aggressiv..fertig von den vielen Umzügen....usw. naja, ihr kennt das ja alle...


    Was tun? Ich freue mich über alle Tipps und würde besonders gerne wissen, was das für Ohrdinger sind, die dieses Dauerrauschen verursachen...??


    Liebe Grüße an alle LeidensgenossInnen :)z

    Hallo,


    ich bin erstaunt und dankbar...ICH bin genau so.Und dieses Weihnachten war der Auslöser,für wieder...Geräuschempfindlichkeit ON,Depris ON,Maximum an Ängsten wies weiter geht,


    Kurzfassung-mutter stirbt,tot gefunden,haus raus mit freund zusammen,opa stirbt oma stribt,papa stirbt an krebs,mein Vater mein geliebter pops...schwanger geweorden,trennung vom kerl wieder raus aus dem neuen haus,rein in den ruhrpott,genossenschaftsbude,10jahre ruhe,dame über mie wie meine oma,stirbt--dannnnn-gings los kernsanierungen in papaierburgen 6tage die woche,11std bis die fliesen gerissen sind,hiltie....jeden tag drei stück im haus in drei buden,das wars....laminat in die buden,erster zog über mir ein---ne oma,tochter high heels stundenlang kalckern aufm laminat,nachts hörte ich die big ben uhr,rund um die uhr,jede viertel std jede volle,rund um die uhr,viele gespräche,sie zog aus,ich war schuld,ich wurde gekündigt,weil ich die genossenschaft störe,ich!!!!!Umzug,alles gut.eine woche lang,neben mir Russen viel Besuch,Weihnachtszeit.und alles beginnt von vorne,ich versteh euch so gut,mein kind ist bei papa,ich habe angst wenn sie zurück kommt...und mir geht wie der dame oben,kindergeschrei,gerenne ,,man ist dann so angepitscht.life 900,egal was es hilft nicht,weil es im Kopf beginnt.Ich höre gerade stressbewältigungsmusik auf you tube,das hilft mir,kofhörer an,und entfliehen,nachts ohropax für mich total normal.Mich würde interessieren wie es euch allen heute geht...was habt ihr getan,gehts euch besser?Ich mache Therapie(verhalten)bin berentet burn out und aktuell schwerste depressionen.Schreibt doch mal,was ihr für euch als Lösung gefunden habt---Sorry für nicht groo oder Klein schreibung ich bin hindemüde,und nur am weinen..Und auch das mit dem einladen kenne ich,man hat angst wen einzuladen das man es nicht ertragen kann,mann unmenschlich rüber kommt.Wenn man sagt,es ist mir zu laut....ich kenne das alles...und empfinde es fast schon als erleichterung irgendwann sterben zu dürfen....Traurig.... ???

    Zitat

    Schreibt doch mal,was ihr für euch als Lösung gefunden habt---Sorry für nicht groo oder Klein schreibung ich bin hindemüde,und nur am weinen..Und auch das mit dem einladen kenne ich,man hat angst wen einzuladen das man es nicht ertragen kann,mann unmenschlich rüber kommt.Wenn man sagt,es ist mir zu laut....ich kenne das alles...und empfinde es fast schon als erleichterung irgendwann sterben zu dürfen....Traurig.... ???

    :)_ Oh mann das klingt ja nicht gut, aber ich kann das auch so gut nachvollziehen. Also ich kann nur aus meiner Erfahrung heraus sagen das es besser wird, sobald die Depression besser wird. Allerdings damit diese besser wird benötigt man auch Ruhe in den eigenen vier Wänden. Mir hat Sport immer gut geholfen.

    hallo,danke dir....Ich habe einenSchrbergarten,der aktuell unheimlich fehlt,und so wie es gerade ist,kann ich mich nicht aufrappeln.


    Wir waren vorgestern spazieren ,nicht lang,eine Blockrunde,und ich hatte so Sternchen in den Augen die hälfte vom Bild war weg,


    Seit dem hab ich Panik was zu tun,Morgen Doc anrufen-


    Das werde ich dann da auch besprechen,die Depressionen,ich weigere mich bis heute Chemie zu nehmen,aber ich denke es wird Zeit.


    Habe Panik vor nebenwirkungen.Hier bellt aktuell,unter mir seit 3Std ein kleiner hund immer mal wieder,das bei der Frau die sich bei mir beschwert hatte über die High Heels der vörgängerin,merkste wat?


    Die die sich beschweren nehmen selber keine Rücksicht.TOP---Ich wünsche dir einen schönen Abend,wobei ich nicht glaube das ,Depressionen der einzige Grund sind für Lärmempfindlichkeit,wenn doch,kanns Bergauf gehen...Lieben Grus Iris :-) @:)

    Zitat

    Das werde ich dann da auch besprechen,die Depressionen,ich weigere mich bis heute Chemie zu nehmen,aber ich denke es wird Zeit.

    Ging mir auch lange so, irgendwann ging es nicht anders und das war gut so. Von Nebenwirkungen habe ich nur am Anfang etwas gemerkt. Da war ich so bissel high (wie bekifft), fand ich aber auch ganz schön ;-) .