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    außerdem soll ich wieder antidepressiva (keine neuroleptika) kriegen, da er meinte, dass ich immer noch schwer depressiv wäre.

    Was der Betreuer dahingehend meint ist völlig irrelevant, weil für Diagnosen und Medikamente ist immer noch der Arzt zuständig und kein Betreuer. ;-)

    Hallo raytracer , vlt kann ich dir einwenig mut machen:)


    Ich habe auch seit 2 Jahren ca. Eine somatiesierstörung die sich in neurologischen Ausfall erscheinungen und starke Schmerzen auslegt. Ich war auch bei diversen ärzte aber mittlerweile habe ich eine Hausärztin gefunden der ich vertraue und ich mich gut aufgehoben fühle genauso bei der neurologin ...nach dem kh Aufenthalt bin ich ambulant in Therapie und komm damit besser klar man bekommt eine bessere Einstellung zu den Symptomen . Die Seele will uns einfach was sagen was wir durch ein Ventil rausbringen eben unsere Beschwerden. Man sollte sie probieren zu ignorieren bzw über seine Probleme anfangen zu reden . Ich komme gut klar mit meiner Therapeutin ; es dauert manchmal bis man die richtige hat und wenn die genervt sind lass die so sein :) wie ich gerne sage ich bin eine sonder idetion:) und das sollten die auch verstehen man hat ja kein Spaß dran in irgendwelche Wartezimmer zu hocken . Ich bin selbst Azubi zur kranken schwester und es ist meist eine übereagtiom von dem Personal dann die sind genervt weil die viel zu tun haben und solche pat wie wir dann für die zeitintensiver sind als eine Fraktur oder ähnliches :) also Kopf hoch :)^ und viel Kraft!


    Liebe Grüße

    danke. aber da ist ja schon das problem, dass ich keinen arzt finde. nichtmal in der geschlossenen gab es gespräche. (halbes jahr) und alle ärzte außerhalb verweisen mich immer wieder an andere fachgebiete, sodass ich im kreis laufe

    weis nicht, habe eig. immer angst vor allem, besonders vor menschen, deshalb gehe ich auch gar nicht mehr aus meiner wohnung. das war aber schon immer so. gehe nur noch raus, wenn ich es unbedingt muss. wenn ich irgendwo zu menschen hin muss, werfe ich mir vorher immer irgendwas rein, halte es sonst nicht aus.

    Raytracer

    Zitat

    rückfällig in der hinsicht auf drogen oder was meinst du ?

    Ja.

    Zitat

    der weis das ich welche nehme und sagt ich soll es sein lassen und lieber ab und zu einen kifffen

    Was hälst Du von Deinem Betreuer? Macht er einen guten Job oder ist es eher eine Elendsverwaltung? Kannst Du ihm vertrauen?

    der ist sehr unfreundlich zu mir und unterbricht mich andauernd wenn ich mit dem rede. manchmal macht der mich auch nach, was ich sehr respektlos finde. er macht schon was, z.b. organisieren von arbeitsamtterminen. (er wird mich jetzt als arbeitsunfähig eintragen lassen, da er glaubt, dass ich nicht fähig bin zu arbeiten). um termine für eine psychosomatische behandlung muss ich mich selber kümmern, da unterstützt der mich gar nicht, sondern versucht es zu sabotieren.

    Raytracer

    Zitat

    um termine für eine psychosomatische behandlung muss ich mich selber kümmern, da unterstützt der mich gar nicht, sondern versucht es zu sabotieren.

    Seit Deinem 15. Lebensjahr nimmst Du Substanzen. Die Drogen, die Du nimmst machen es unmöglich, dass eine Therapie wirken kann.


    Du sitzt in einem Drogenzug. End-Station: Unbekannt.

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    der ist sehr unfreundlich zu mir und unterbricht mich andauernd wenn ich mit dem rede. manchmal macht der mich auch nach, was ich sehr respektlos finde.

    Du hast Wahrnehmungs-Störungen.


    (Wieviele Jahre braucht ein menschliches Gehirn, bis es vollständig ausgeprägt ist? "Erwachsen" ist?)

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    er macht schon was, z.b. organisieren von arbeitsamtterminen. (er wird mich jetzt als arbeitsunfähig eintragen lassen, da er glaubt, dass ich nicht fähig bin zu arbeiten).

    Das ist doch schon mal was. Die Arge kann ordentlich Druck erzeugen, den er zu Deinem Schutz erst gar nicht zuläßt. :)^

    als ich ein halbes jahr in der psychatrie war, habe keine drogen mehr genommen, außer die medikamente dort. eine therapie gab es trotzdem bis heute nicht.


    die einzige wahrnemungsstörung die ich habe sind die schmerzen, mehr nicht.

    Mit welcher Begründung wurdest du abgelehnt?

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    was soll ich denn jetzt machen ?

    Versuche doch auch mal dir selbst zu helfen und erwarte nicht immer, dass andere dir helfen. Die Hilfe durch professionelle Dritte ist eh nur eine Unterstützung auf einen langen Weg der noch vor dir liegt. Aber in erster Linie musst du selbst an dir arbeiten.


    Hast du dich mal mit Literatur zu psychosomatischen Schmerzen beschäftigt? Kann auch sehr hilfreich sein. Zumindest sind dort auch häufig Tipps enthalten zum Umgang mit psychosomatischen Schmerz. Meine Empfehlungen: http://www.amazon.de/Freundschaft-eigenen-schließen-psychosomatischen-Schmerzen/dp/3608890696 (Die ersten Seiten kann man überblettern, weil der Inhalt eher für behandelnde Ärzte aber weniger für die Betroffenen relevant ist.)


    http://www.hogrefe.de/programm/ratgeber-somatoforme-beschwerden-und-krankheitsaengste.html

    die begründung war, dass meine schmerzen nicht nur einen grund haben, sondern mehrere und das zu lange dauern würde und das eine behandlung in meiner verfassung nicht möglich wäre, was ja auch andere ärzte schon sagten. ich weis nicht, wie ich mir selbst helfen soll. es muss ja einen grund für die psychosomatischen schmerzen geben, ich weis aber nicht welchen. mein betreuer sagt, dass die schmerzen nicht das problem sind, sondern der autismus.

    Aber Drogen nimmst keine mehr, oder? Weil Drogen sind häufig auch ein Grund, warum man nicht an einer psychosomatischen Klinik angenommen wird.

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    die begründung war, dass meine schmerzen nicht nur einen grund haben, sondern mehrere und das zu lange dauern würde

    Das kann doch nun wirklich kein Ablehnungsgrund sein ":/

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    und das eine behandlung in meiner verfassung nicht möglich wäre

    Welche Verfassung müsstest du denn haben, damit man dich behandeln kann?

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    ich weis nicht, wie ich mir selbst helfen soll.

    Das habe ich dir doch versucht schon zu vermitteln. Fang einfach mal an dich mit der Thematik des psychosomatischen Schmerzes auseinanderzusetzen. Beschaffe dir mal entsprechende Literatur. Wenn du zudem noch unter Autismus leidest, dann verschaffe dir auch dazu Literatur. Vielleicht gibt es ja auch einen Zusammenhang von Autismus und Schmerzstörungen. Aber da kenn ich mich jetzt nicht so aus.

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    es muss ja einen grund für die psychosomatischen schmerzen geben, ich weis aber nicht welchen.

    Manchmal kann man keinen Grund finden. Bei mir gibts auch keinen speziellen Grund. Wenn man den Grund nicht kennt, dann hilft es eben nur irgendwie mit dem Schmerz zu leben. Du musst nur lernen dein Leben nicht mehr vom Schmerz bestimmen zu lassen. Denn, umso mehr der Schmerz dich bestimmt, umso mehr wirst du ihn wahrnehmen.

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    mein betreuer sagt, dass die schmerzen nicht das problem sind, sondern der autismus.

    Ob dein Betreuer der richtige Ansprechpartner für medizinische Probleme ist? Ich glaube eher weniger.

    nehme keine drogen zurzeit wegen dem medikament.

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    Das kann doch nun wirklich kein Ablehnungsgrund sein

    doch, die sagte, dass die leute, die dort herkommen mit ihren schmerzen nur einen grund für die schmerzen haben, ich dagegen wohl mehrere. mein gesetzlicher betreuer hat mit der alleine gesprochen und der wahrscheinlich allesmögliche erzählt.

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    Welche Verfassung müsstest du denn haben, damit man dich behandeln kann?

    die sagte, dass ich zu kurz antworten würde (habe ja nur ihre fragen beantowortet. das gespräch sollte 45 min dauern, waren ehr 10 minuten oder weniger)

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    Vielleicht gibt es ja auch einen Zusammenhang von Autismus und Schmerzstörungen. Aber da kenn ich mich jetzt nicht so aus.

    mein betreuer sagte ja, da ich angeblich kein zugang zu meinen gefühlen hätte. habe darüber auch bücher gelesen, wurde aber nicht schlau daraus.

    Zitat

    Ob dein Betreuer der richtige Ansprechpartner für medizinische Probleme ist? Ich glaube eher weniger.

    der behauptet sich damit auszukennen. bin ja bei keinem arzt in behandlung und der betreuer will auch, dass ich nicht in behandlung gehe.

    _Parvati_

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    nehme keine drogen zurzeit wegen dem medikament.

    Zitat

    bin ja bei keinem arzt in behandlung

    Wenn man sehr früh mit Drogen in Berührung gekommen ist, kann eine andere Wirklichkeit entstehen.