der ist sehr unfreundlich zu mir und unterbricht mich andauernd wenn ich mit dem rede. manchmal macht der mich auch nach, was ich sehr respektlos finde. er macht schon was, z.b. organisieren von arbeitsamtterminen. (er wird mich jetzt als arbeitsunfähig eintragen lassen, da er glaubt, dass ich nicht fähig bin zu arbeiten). um termine für eine psychosomatische behandlung muss ich mich selber kümmern, da unterstützt der mich gar nicht, sondern versucht es zu sabotieren.

    Raytracer

    Zitat

    um termine für eine psychosomatische behandlung muss ich mich selber kümmern, da unterstützt der mich gar nicht, sondern versucht es zu sabotieren.

    Seit Deinem 15. Lebensjahr nimmst Du Substanzen. Die Drogen, die Du nimmst machen es unmöglich, dass eine Therapie wirken kann.


    Du sitzt in einem Drogenzug. End-Station: Unbekannt.

    Zitat

    der ist sehr unfreundlich zu mir und unterbricht mich andauernd wenn ich mit dem rede. manchmal macht der mich auch nach, was ich sehr respektlos finde.

    Du hast Wahrnehmungs-Störungen.


    (Wieviele Jahre braucht ein menschliches Gehirn, bis es vollständig ausgeprägt ist? "Erwachsen" ist?)

    Zitat

    er macht schon was, z.b. organisieren von arbeitsamtterminen. (er wird mich jetzt als arbeitsunfähig eintragen lassen, da er glaubt, dass ich nicht fähig bin zu arbeiten).

    Das ist doch schon mal was. Die Arge kann ordentlich Druck erzeugen, den er zu Deinem Schutz erst gar nicht zuläßt. :)^

    als ich ein halbes jahr in der psychatrie war, habe keine drogen mehr genommen, außer die medikamente dort. eine therapie gab es trotzdem bis heute nicht.


    die einzige wahrnemungsstörung die ich habe sind die schmerzen, mehr nicht.

    Mit welcher Begründung wurdest du abgelehnt?

    Zitat

    was soll ich denn jetzt machen ?

    Versuche doch auch mal dir selbst zu helfen und erwarte nicht immer, dass andere dir helfen. Die Hilfe durch professionelle Dritte ist eh nur eine Unterstützung auf einen langen Weg der noch vor dir liegt. Aber in erster Linie musst du selbst an dir arbeiten.


    Hast du dich mal mit Literatur zu psychosomatischen Schmerzen beschäftigt? Kann auch sehr hilfreich sein. Zumindest sind dort auch häufig Tipps enthalten zum Umgang mit psychosomatischen Schmerz. Meine Empfehlungen: http://www.amazon.de/Freundschaft-eigenen-schließen-psychosomatischen-Schmerzen/dp/3608890696 (Die ersten Seiten kann man überblettern, weil der Inhalt eher für behandelnde Ärzte aber weniger für die Betroffenen relevant ist.)


    http://www.hogrefe.de/programm/ratgeber-somatoforme-beschwerden-und-krankheitsaengste.html

    die begründung war, dass meine schmerzen nicht nur einen grund haben, sondern mehrere und das zu lange dauern würde und das eine behandlung in meiner verfassung nicht möglich wäre, was ja auch andere ärzte schon sagten. ich weis nicht, wie ich mir selbst helfen soll. es muss ja einen grund für die psychosomatischen schmerzen geben, ich weis aber nicht welchen. mein betreuer sagt, dass die schmerzen nicht das problem sind, sondern der autismus.

    Aber Drogen nimmst keine mehr, oder? Weil Drogen sind häufig auch ein Grund, warum man nicht an einer psychosomatischen Klinik angenommen wird.

    Zitat

    die begründung war, dass meine schmerzen nicht nur einen grund haben, sondern mehrere und das zu lange dauern würde

    Das kann doch nun wirklich kein Ablehnungsgrund sein ":/

    Zitat

    und das eine behandlung in meiner verfassung nicht möglich wäre

    Welche Verfassung müsstest du denn haben, damit man dich behandeln kann?

    Zitat

    ich weis nicht, wie ich mir selbst helfen soll.

    Das habe ich dir doch versucht schon zu vermitteln. Fang einfach mal an dich mit der Thematik des psychosomatischen Schmerzes auseinanderzusetzen. Beschaffe dir mal entsprechende Literatur. Wenn du zudem noch unter Autismus leidest, dann verschaffe dir auch dazu Literatur. Vielleicht gibt es ja auch einen Zusammenhang von Autismus und Schmerzstörungen. Aber da kenn ich mich jetzt nicht so aus.

    Zitat

    es muss ja einen grund für die psychosomatischen schmerzen geben, ich weis aber nicht welchen.

    Manchmal kann man keinen Grund finden. Bei mir gibts auch keinen speziellen Grund. Wenn man den Grund nicht kennt, dann hilft es eben nur irgendwie mit dem Schmerz zu leben. Du musst nur lernen dein Leben nicht mehr vom Schmerz bestimmen zu lassen. Denn, umso mehr der Schmerz dich bestimmt, umso mehr wirst du ihn wahrnehmen.

    Zitat

    mein betreuer sagt, dass die schmerzen nicht das problem sind, sondern der autismus.

    Ob dein Betreuer der richtige Ansprechpartner für medizinische Probleme ist? Ich glaube eher weniger.

    nehme keine drogen zurzeit wegen dem medikament.

    Zitat

    Das kann doch nun wirklich kein Ablehnungsgrund sein

    doch, die sagte, dass die leute, die dort herkommen mit ihren schmerzen nur einen grund für die schmerzen haben, ich dagegen wohl mehrere. mein gesetzlicher betreuer hat mit der alleine gesprochen und der wahrscheinlich allesmögliche erzählt.

    Zitat

    Welche Verfassung müsstest du denn haben, damit man dich behandeln kann?

    die sagte, dass ich zu kurz antworten würde (habe ja nur ihre fragen beantowortet. das gespräch sollte 45 min dauern, waren ehr 10 minuten oder weniger)

    Zitat

    Vielleicht gibt es ja auch einen Zusammenhang von Autismus und Schmerzstörungen. Aber da kenn ich mich jetzt nicht so aus.

    mein betreuer sagte ja, da ich angeblich kein zugang zu meinen gefühlen hätte. habe darüber auch bücher gelesen, wurde aber nicht schlau daraus.

    Zitat

    Ob dein Betreuer der richtige Ansprechpartner für medizinische Probleme ist? Ich glaube eher weniger.

    der behauptet sich damit auszukennen. bin ja bei keinem arzt in behandlung und der betreuer will auch, dass ich nicht in behandlung gehe.

    _Parvati_

    Zitat

    nehme keine drogen zurzeit wegen dem medikament.

    Zitat

    bin ja bei keinem arzt in behandlung

    Wenn man sehr früh mit Drogen in Berührung gekommen ist, kann eine andere Wirklichkeit entstehen.

    @ raytracer

    Ehrlich, ich weiß langsam selbst nicht mehr, was ich dir noch raten könnte. Vor allem, da deine Geschichte völlig wirr und für Außenstehende schwer zu verstehen ist. Einzig der Rat, es vielleicht noch einmal in einer anderen Klinik zu versuchen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es keine Klinik gibt, die dir nicht helfen kann und will.

    Zitat

    Wenn man sehr früh mit Drogen in Berührung gekommen ist, kann eine andere Wirklichkeit entstehen.

    wie meinst du das ? ich bin noch voll und ganz klar im kopf.

    @ _Parvati_:

    ich habe bald in einer anderen psychosomatischen klinik noch ein vorstellungsgespräch, mal schauen was die mir sagen.

    so, ich war jetzt nochmal in einer anderen psychosomatischen klinik. dort wurde ich auch abgelehnt. wie soll ich jetzt vorgehen ? ich weis nicht, was ich noch machen soll.


    probiert habe ich bis jetzt: