Streit mit den Eltern - immer wieder Konflikte

    Hallo ihr,


    ich bin 27 Jahre alt und habe die Wohnung bei meinen Eltern im Haus.


    Es ist oft so, dass ich in Konfliktsituationen mit meinen Eltern komme, da ich manchmal das Gefühl habe, dass sie gar nichts verstehen und so eingefahren sind. Egal was ich sage, sie verstehen es nicht; habe das Gefühl, dass sie nicht so eloquent sind. Ich halte mich nicht unbedingt für intelligenter, aber für gebildeter. Oft ist es so, dass sie nicht richtig auf Dinge antworten, ihr Satzbau ist ne Katastrophe (reden Dialekt, kommen aus Bayern) und an sich so eingefahren sind und alle anderen sind schuld.

    Meine Mutter ist mit allem überfordert. Für sie ist es schon stressig, wenn sie viel im Büro zu tun hat. Ich arbeite 12 Stunden am Tag, das zählt gar nichts.


    Ich habe langsam auch keine Kraft mehr, denn sie stellen mich immer als die Böse dar. Ich hatte vor 2 Jahren schlimme Hypochondrie, sie waren auch immer für mich da, aber jetzt, wenn wir uns „streiten“ kommt das immer wieder auf den Tisch. Es kommen dann solche Aussagen wie „ja komm, dann mach dich doch wieder verrückt“ und lauter solche Dinge.

    Ich liebe meine Eltern, aber manchmal denke ich einfach, dass sie sich bilden sollten und Vlt. Mal über den Tellerrand schauen.

  • 16 Antworten

    Warum müssen sie dich unbedingt verstehen? Du verstehst sie doch auch nicht? Das klingt irgendwie als wenn du sie erziehen wolltest. Lass ihnen doch ihre Welt.

    Du bist erwachsen, wieso beschäftigst du dich so oft damit?

    Vielleicht wohnt ihr einfach zu nah beieinander, das ist meist nicht so gut.

    GreenVelvet schrieb:

    Warum müssen sie dich unbedingt verstehen? Du verstehst sie doch auch nicht? Das klingt irgendwie als wenn du sie erziehen wolltest. Lass ihnen doch ihre Welt.

    Du bist erwachsen, wieso beschäftigst du dich so oft damit?

    Vielleicht wohnt ihr einfach zu nah beieinander, das ist meist nicht so gut.

    natürlich möchte ich sie nicht erziehen. Darum geht es ja gar nicht. Aber wenn man bei jedem Thema, dass man anspricht (auch Banalitäten wie ein Weltereignis etc.) oder einfach über etwas familieninternes spricht gleich Gegenwind bekommt Bzw. Antworten, die de facto keinen Sinn ergeben, dann ist es anstrengend.

    Mietzli schrieb:

    wäre ausziehen eine Option?

    das kann ich erst Ende diesen Jahres, dann ist mein Studium zu Ende. Bis dahin bekomm ich das finanziell nicht hin.

    Stieif schrieb:
    Mietzli schrieb:

    wäre ausziehen eine Option?

    das kann ich erst Ende diesen Jahres, dann ist mein Studium zu Ende. Bis dahin bekomm ich das finanziell nicht hin.

    Das ist doch ein Licht am Tunnel. Darauf würde ich mich konzentrieren. Ein Jahr geht schnell rum. :)^:)z

    Mietzli schrieb:
    Stieif schrieb:
    Mietzli schrieb:

    wäre ausziehen eine Option?

    das kann ich erst Ende diesen Jahres, dann ist mein Studium zu Ende. Bis dahin bekomm ich das finanziell nicht hin.

    Das ist doch ein Licht am Tunnel. Darauf würde ich mich konzentrieren. Ein Jahr geht schnell rum. :)^:)z

    danke :)

    Mietzli schrieb:
    Stieif schrieb:
    Mietzli schrieb:

    wäre ausziehen eine Option?

    das kann ich erst Ende diesen Jahres, dann ist mein Studium zu Ende. Bis dahin bekomm ich das finanziell nicht hin.

    Das ist doch ein Licht am Tunnel. Darauf würde ich mich konzentrieren. Ein Jahr geht schnell rum. :)^:)z

    Ja, das seh ich auch so. Solange hilft dann nur auf Durchzug schalten.

    Stieif schrieb:

    Ich liebe meine Eltern, aber manchmal denke ich einfach, dass sie sich bilden sollten und Vlt. Mal über den Tellerrand schauen.

    Könnte es sein, dass sie sich das auch denken?

    Du hast doch deine eigene Wohnung. Was gibt es da so viel zu streiten oder kommt das nicht oft vor?

    Stieif schrieb:

    natürlich möchte ich sie nicht erziehen. Darum geht es ja gar nicht. Aber wenn man bei jedem Thema, dass man anspricht (auch Banalitäten wie ein Weltereignis etc.) oder einfach über etwas familieninternes spricht gleich Gegenwind bekommt Bzw. Antworten, die de facto keinen Sinn ergeben, dann ist es anstrengend.

    Wieso fragst du nicht nach, wenn du den Sinn nicht verstehst?



    Mietzli schrieb:

    Das ist doch ein Licht am Tunnel. Darauf würde ich mich konzentrieren. Ein Jahr geht schnell rum. :)^:)z

    Genau.

    Sie haben dich durch deine Hypochondrie begleitet, einer Erkrankung die für Aussenstehende komplett unverständlich erscheint. Vl. kannst du mit 27(!) auch mit ihrem Tellerrand leben? Und Dialekt zu sprechen ist also ein Makel?


    Deine Eltern haben dir etwas ermöglicht, was für viele von uns einfach nicht drin ist. Sieh was du hast und bilde dir nichts drauf ein, dass du studierst. Offensichtlich würdest du genau das ja ohne die Unterstützung deiner Eltern nicht können.


    Und ja, Verwandte reden manchmal Grütze. Trainier dir ein neutrales Gesicht an und lass es vorüberziehen.

    Stieif schrieb:

    Oft ist es so, dass sie nicht richtig auf Dinge antworten, ihr Satzbau ist ne Katastrophe (reden Dialekt, kommen aus Bayern) und an sich so eingefahren sind und alle anderen sind schuld.

    Schrecklich. Ich würde mich enterben lassen, und den Kontakt abbrechen. Dialekt geht ja gar nicht. Neandertaler lässt grüßen

    Lieber TE, Toleranz und Respekt ist keine Einbahnstraße. Auch deine Eltern haben verdient respektvoll behandelt zu werden (trotz ihren Eigenartigen). Du sagst ja selbst, dass sie während deiner hypochondrischen Zeit für dich da waren. Vielleicht kommunizierst du so, dass sie es immer direkt als Angriff sehen?


    Versuch mal den Blickwinkel deiner Eltern einzunehmen und dies wohlwollend.


    Wenn das nicht hilft, bleibt dir immer noch die Kontaktbeschränkung, da du eine eigene Wohnung im Haus hast, sollte das kein Problem sein. Wie verbandelt ist denn euer Alltag? Lebst du selbstständig oder bist du zum Essen bei deinen Eltern? Wäscht deine Mutter noch für dich? Macht dein Vater das Habdwerkliche für dich? Wenn du von deinen Eltern noch sehr abhängig bist, solltest du anfangen, dich abzunabeln, dann diskutiert es sich auch besser ;-)

    Platypus schrieb:

    Lieber TE, Toleranz und Respekt ist keine Einbahnstraße. Auch deine Eltern haben verdient respektvoll behandelt zu werden (trotz ihren Eigenartigen). Du sagst ja selbst, dass sie während deiner hypochondrischen Zeit für dich da waren. Vielleicht kommunizierst du so, dass sie es immer direkt als Angriff sehen?


    Versuch mal den Blickwinkel deiner Eltern einzunehmen und dies wohlwollend.


    Wenn das nicht hilft, bleibt dir immer noch die Kontaktbeschränkung, da du eine eigene Wohnung im Haus hast, sollte das kein Problem sein. Wie verbandelt ist denn euer Alltag? Lebst du selbstständig oder bist du zum Essen bei deinen Eltern? Wäscht deine Mutter noch für dich? Macht dein Vater das Habdwerkliche für dich? Wenn du von deinen Eltern noch sehr abhängig bist, solltest du anfangen, dich abzunabeln, dann diskutiert es sich auch besser ;-)

    hallo :)


    nein ich mache alles selbst, auch das handwerkliche.

    Ich bin nicht auf meine Eltern angewiesen, es ist eben nur sehr schwierig.