Studium einfach sein lassen? Oder: Wie motivier ich mich dafür?

    Ich hab Anfang letzten Monats mit meinem Studium angefangen. Und um ehrlich zu sein jetzt schon kein Bock mehr.


    Ich habe 4 Professoren von denen 2 einfach 1 zu 1 das Skript ablesen. Mein Matheprof. macht zwar schon einiges selber, allerdings ist vielen für mich auch chinesisch. Der letzte Professor ist zwar gut drauf, allerdings lerne ich da nichts neues, da ich (fast) alles davon schon im Fachabi gemacht habe.


    Mein großes Problem ist auch, dass ich mich nicht dafür motivieren kann zu lernen. Obwohl ich das müsste, da ich viele Tage nicht kommen konnte, was daran lag, dass ich in ne WG umgezogen bin (was bis jetzt trotz meiner "Menschenscheu", die ich hier auch mal beschrieben habe eigentlich recht gut klappt).


    Die Leute mit denen wir ne kleine Gruppe gebildet haben, sind immerhin zusammen ziemlich nervig (bis auf mein bester Freund, der mit mir in ner WG wohnt).


    Mein bester Freund hat das Studium nur als Übergang benutzt und macht später ne Ausbildung bei seinen Chefs. Er ist somit also leider gar keine Hilfe um mich dafür zu motivieren eher im Gegenteil.


    Das Problem ist auch, dass ich auf das Bafög angewiesen bin, was mir allerdings nur in der Regelstudienzeit gezahlt wird (und die schaff ich vermutlich nicht).


    Auch wenn es von mir immer ein kleiner Traum gewesen ist zu studieren, bin ich gerade total unmotiviert dafür. Ich persönlich überlege eine Ausbildung zum Fachinformatiker in Systemintegration zu machen, in der Hoffnung, dass es das Richtige für mich ist und die Zeit die mir noch bleibt entweder noch zum Studieren zu nutzen oder um an mir und meinen Problemen zu arbeiten.


    Was denkt ihr? Habt ihr auch schon ähnliche Erfahrungen gemacht?

  • 27 Antworten

    Mein persönlicher Rat wäre es noch ein wenig länger zu versuchen. Ein Studium ist meist hart und oft auch nicht so wie man es sich vorgestellt hat. Als ich in meinem ersten Semester war, war alles total anders als erträumt und für mich war es auch ein Traum zu studieren. Klar wenn du nun sagen würdest, dass das überhaupt gar keinen Spaß macht, könnte ich es auch verstehen, wenn du es sein lässt, aber ich würde es noch eine Weile versuchen. Ich habe in meinem ersten Semester bis zu den Weihnachtsferien nicht sagen können, ob ich das überhaupt noch machen will. Aber während der Ferien habe ich nochmals darüber nachgedacht und konnte dann sagen, dass ich es will. Davor wars mehr ein irgendwie halt durchhalten und versuchen mit zu machen. Dass zwei deiner Profs nur ablesen ist natürlich doof. Wenn das echt so extrem ist, würde ich mir überlegen das selbst durch zu arbeiten und mir die Vorlesung sparen (oder habt ihr Anwesenheitspflicht?). Versuche einfach irgendwie zu lernen. Mit der Zeit geht das leichter. Vielleicht lenrst du sogar besser alleine, nicht jedem liegt eine Gruppe. Einfach mal ausprobieren. Und Mathe im Studium wirkt gerne mal unbewältigbar. %:| :=o Ich dachte ich kriege das nie hin und doch hats am Ende geklappt. Im zweiten Anlauf und gerade so. ]:D

    Warte erstmal ab, klingt mir nach einem "noch zu sehr an Schule gewöhnt"-Schock. Auch Professoren können die Vorlesungen mal öde und mal etwas lebendiger gestalten, unter'm Strich ist es aber nunmal kein Frontalunterricht wie in der Schule.

    Zitat

    Mein Matheprof. macht zwar schon einiges selber, allerdings ist vielen für mich auch chinesisch.

    Wenn dir das alles schon klar wäre, müsstest du nicht studieren

    Zitat

    Der letzte Professor ist zwar gut drauf, allerdings lerne ich da nichts neues, da ich (fast) alles davon schon im Fachabi gemacht habe.

    Du bist im ersten Studienmonat. Das wird ziemlich bald noch anziehen.

    @ teeta1

    Was war denn ursprünglich deine Motivation, DIESES Studium zu beginnen?


    Ich habe gerade den Bachelor of Sience abgeschlossen und es gab so einige Module, die mir gar nicht zugesagt haben.

    Lass dich von den ersten Monaten nicht abschrecken.


    Ich kam mit viel Vorwissen ins Studium reingelangweilt und einige die vorher von Tuten und Blasen keine Ahnung hatten sind vor mir fertig geworden. |-o


    Ich hab mich damals nicht drauf eingelassen weil ich dachte ich wüsste das meiste schon; Und das war mein Fehler. ;-)


    Fang nicht damit an die Dozenten zu bewerten - freu dich halt wenn du hier und da auftrumpgen kannst und lass dir etwas beibringen wenn der Prof es besser weiß als du. Das sind auch nur Menschen und meistens zugänglicher als alle Lehrer die du zeitlebens kennengelernt hast.


    Bester Spruch eines Profs: "Ich öffne Ihnen gerne Tür und Tor. Wissen Sie, Sie kommen mit Ihrem Abschluss hier raus. Ich nicht."


    Zwing dich nicht es durch zu ziehen, aber scheu dich auch nicht davor. :)_

    Ich bin Dozentin an einer Uni und ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe die Nase voll von Studenten, die keinen Bock auf Uni haben, in den ersten 3 Wochen meinen alles besser zu wissen und nur da sind, weil die Eltern sagen "Kind, geh studieren".


    Du bist kein Schüler mehr. Dich muss niemand mehr bespaßen oder dir mittels pädagogischem Tanz irgendwas beibringen.


    Du muss das nicht tun. Wenn du dich dafür entschieden hast, ist Studieren inzwischen anders als früher ein harter Vollzeitjob, wo du am Ende des Semesters sicherlich mehr als die reguläre 40Stundenwoche büffeln musst. Hinzu kommen Klausuren, Hausarbeiten, Praktika, Kontakte knüpfen.


    Einen Namen machst du dir auch als Studi unter den Dozierenden, wenn du möglichst schnell in die Forschung einsteigst und einen der begehrten Hiwi-Stellen kriegst. Sitz mal 8 Stunden am Schreibtisch und arbeite hinterher 5 Stunden am Institut, dann ist dir sicherlich nicht mehr langweilig.


    Das Studium ist jetzt dein Job. Steh jeden Morgen halb7 auf, sitze um 8 am Schreibtisch und dann mach auch bis 17Uhr wie jeder andere normale Mensch.


    Je nachdem, was du mal später werden willst, musst du nicht an einer Universität studieren. Du kannst eine Ausbildung machen, ein duales Studium oder an eine FH gehen.


    Aber erwarte nicht, dass sich irgendein Prof an die Hand nimmt und dir mit Glitzerstaub die wunderbare Welt der Forschung zeigt. Du kannst nach 3 Wochen noch nicht einmal die Grundvokabeln eines Faches.

    Mach diese Ausbildung zum Fachinformatiker in Systemintegration wenn du dazu Motivation hast!


    Es lohnt sich nicht etwas weiter zu verfolgen, wenn du dazu keine Motivation und keine Lust hast und das Herz nicht mehr danbei ist.


    Ich hab diesen Schritt zu lange gezögert bzw gar nicht gemacht und das war der falsche Weg.


    Ändere deine Meinung, wenn du durch ausprobieren etwas anderes raus bekommen hast, als du vorher dachtest (z.B. Studium).


    Du hast es richtig gemacht, du hast es ausprobiert. Dann darf man auch die Erkenntnis haben und auch umsetzen, das ist jetzt nicht meins. Das ist die richtige Vorgehensweise.


    Außerdem gibt es ja viele Weiterbildungen, die man während seines Beruflslebens so macht, und da kann man auch gut aufsteigen. Studium kann man auch noch machen.


    Du wirst in dieser Ausbildung viel Spaß haben.


    Folge deinem Herzen ist eine richtige Strategie heute.

    Zitat

    Ich habe 4 Professoren von denen 2 einfach 1 zu 1 das Skript ablesen. Mein Matheprof. macht zwar schon einiges selber, allerdings ist vielen für mich auch chinesisch. Der letzte Professor ist zwar gut drauf, allerdings lerne ich da nichts neues, da ich (fast) alles davon schon im Fachabi gemacht habe.

    Der Sinn eines Studiums ist, dass du eigenständig lernen kannst. Die Profs und Dozenten geben den Stoff vor und referieren, setzen sozusagen den roten Faden durch die Fächer. Aber erarbeiten musst du dir das. Du bist nicht mehr in der Schule. "Hab ich nicht verstanden" ist da nach der Vorlesung fehl am Platz, sondern du musst dich mit dem Stoff und der Literatur anschließend hinsetzen, und damit so lange arbeiten, bis du es nicht nur verstanden hast, sondern du auch damit umgehen kannst.


    Wenn du im Studium erwartest, dass die Verantwortung beim Prof liegt, dir den Stoff in den Vorlesungen ausreichend beizubringen, dann bist du da fehl am Platz. Wenn du aber die Eier zusammenkneifen kannst und dich dahinterklemmst und auch einen Gefallen am akademischen Arbeiten finden kannst, dann kann dir auch das Studium Spaß machen.


    Gib dir noch bisschen Zeit, deinen Takt zu finden und knie dich richtig rein. Aktuell werden ja ohnehin kaum Ausbildungsplätze frei sein. Und wenn du nach einigen Monaten merkst, dass das Studieren nichts für dich ist, dann kannst du dich ja für Sommer 2017 auf Ausbildungsplätze bewerben.

    Ich schließe mich fussel88 an. Wenn du keine Lust auf das Studium hast, lass es. Studiere etwas anderes, mach eine Ausbildung, fange gleich an zu arbeiten. Oder erinnere dich daran, warum du dich genau für dieses Studium entschieden hast. Wenn dir der eine Prof nur erzählt, was du schon weißt - prima, dann konzentriere dich auf die drei anderen, die dir neue Dinge vermitteln. Das Schlechteste wäre jetzt, die Dinge schleifen zu lassen und den Anschluss zu verlieren. Setz dich hin, schließe deine Wissenslücken selbstständig. Studium bedeutet immer noch ein gehöriges Maß an Eigeninitiative - wie du dein Studium erlebst und abschließt, bestimmst du. Du kannst so wenig wie möglich tun, irgendwie durchkommen und letzten Endes mit viel Glück trotzdem als Akademiker die Uni verlassen. Oder du kannst dich reinhängen, mitarbeiten, Wissen aufsaugen - das nämlich wird dir zu Verfügung gestellt, und wirklich spannend wird es, wenn man sich darauf einlässt. Dann verlässt du die Uni nicht nur mit einem akademischen Grad, sondern hast auch wirklich etwas gelernt.


    Und nochmal zum "alles schon kennen": Wiederholung ist wichtig, um Sachverhalte zum einen aufzufrischen, zum anderen tiefer zu verankern. Möglicherweise sind sogar durchaus neue Dinge dabei, die dir durch deine altkluge Haltung entgehen. Vielleicht wird ein neuer Blickwinkel auf bekannte Dinge geworfen, die weitere noch unbekannte Perspektiven eröffnet. Es sind schon einige Studierende hart auf dem Boden der Tatsachen angekommen, als plötzlich klar wurde, dass das vermeintlich Gewusste doch irgendwie gar nicht so bekannt war, als dass man damit arbeiten könnte.

    Zitat

    Was denkt ihr?

    Du bist nur am Jammern.


    Schau dir an, wer du bist und wohin du willst.


    Wer etwas will, findet Wege, wer etwas nicht will findet Gründe und/oder jammert.


    Wie bist du denn auf die Idee gekommen dieses Studium zu beginnen?


    Ich denke, du musst dich erst mal selber besser kennenlernen, damit du im Leben nicht öfter auf dem falschen Bahnsteig stehst. Womöglich suchst du dir, von außen beeinflusst, Dinge aus, die nicht zu dir passen. Auf der "falschen Baustelle" wäre ich auch unmotiviert.


    Wenn du dir sicher bist, dass du das richtige Studium gewählt hast, dann wäre etwas mehr Pragmatismus hilfreich. Auch die Uni ist kein Wunschkonzert.


    Wer zu viel an anderen Dingen und Leuten Kritik übt, gerät in Gefahr, seine eigenen Unzulänglichkeiten zu übersehen und eben diese zu beseitigen. Sich selbst ändert man noch immer leichter, als alles andere.


    Viel Erfolg!

    Zitat

    von denen 2 einfach 1 zu 1 das Skript ablesen.

    Leb damit. Diese profs hast du im Studium immer. Ich hab die Vorlesung dann nicht besucht und das Skript selbst beackert. Wenn ich Fragen hatte bin ich zur Sprechstunde vom Prof. Hat mir weit mehr gebracht.

    Zitat

    Mein großes Problem ist auch, dass ich mich nicht dafür motivieren kann zu lernen. Obwohl ich das müsste

    Dann wirst du sehr sehr schnell merken das es an der Uni eben so nicht läuft. Arsch hochkriegen oder rausfliegen nach 4 Semestern...

    Zitat

    Das Problem ist auch, dass ich auf das Bafög angewiesen bin, was mir allerdings nur in der Regelstudienzeit gezahlt wird (und die schaff ich vermutlich nicht).

    Dumm gelaufen. Dann musst du halt nebenher arbeiten. Viele finanzieren sich das studium so.


    Jammer nicht soviel sondern fang mal an was zu machen. Es ist nicht der Job von anderen dich zu motivieren. Entweder du willst das Studium oder nicht... Wenn du es willst, dann fang an zu arbeiten. Wenn dus nicht willst dann rate ich dir dir zügig was anderes zu suchen. Nach Bachelor/Masterregelung ist nach 4 Semestern schluss wenns nicht läuft...

    Danke @fussel88 für deinen Beitrag, der trifft den Nagel voll auf den Kopf! :)^


    Ich bin auch als Dozentin an einer Uni unterwegs und freue mich sehr, dass meine Veranstaltung im 6./7. Semester stattfindet und ich nicht mehr diese Grünschnäbel dort sitzen habe, die alles besser wissen ;-) Das ist jetzt sehr überspitzt gesagt, aber ein paar von dieser Sorte gibt es immer. Die meisten sind aber gut drauf, sind motiviert, wollen etwas lernen und sitzen nicht nur ihre Zeit ab.


    An den TE: Ich glaube, es hilft nicht, sich über die äußeren Umstände zu beschweren. Wer seine Vorlesung wie gestaltet, darauf hast du keinen Einfluss. Du hast auch keinen Einfluss auf die Vorlesungszeiten, Räumlichkeiten, Inhalte etc. - also nimm es hin oder, sorry, mach etwas anderes. Ich habe oft den Eindruck, dass Menschen sich "Nebenkriegsschauplätze" suchen, um sich nicht mit dem Kern des Problems - SICH SELBST - beschäftigen zu müssen.


    Ich langweile mich - der Prof ist schuld...


    Ich verstehe nix - der Prof ist schuld...


    Ich penne ständig im Unterricht ein - die Räume sind zu schlecht beleuchtet...


    Merkst du, in welche Richtung es geht?


    Ach ja, was du im Fachabi gelernt hast, hilft dir über die ersten paar Wochen, und kein Stück weiter... das wirst du aber noch schnell genug merken ]:D


    Mein Tipp für dich, aus eigener Erfahrung mit Studenten, aber auch mit meinem Stiefsohn: Viele Menschen wollen zwar unbedingt studieren, sind aber noch gar nicht so richtig reif dafür. Sie kriegen sich nicht organisiert, leben in ihren Träumen und Theorien und haben mit 19 oder 20 die Welt verstanden. ;-) Sorry, aber diese Menschen sollte einfach noch etwas reifen!


    Mein Stiefsohn hätte zB rein intellektuell das Zeug für ein Studium (möchte auch in Richtung Informatik gehen), aber er ist einfach noch nicht so weit. Zeitplanung und Selbstorganisation sind für ihn Fremdworte, Youtube ist sein bester Freund. Er hat jetzt eine Lehre zum Fachinformatiker angefangen, ist total begeistert davon und blüht richtig auf. Es ist wohl die richtige Mischung für ihn aus An-die-Hand-genommen-werden und ersten eigenständigen Projekten. Ich denke, wenn er sich so weiterentwickelt, wie er es seit Beginn der Lehre tut, wird er in 3 Jahren problemlos ein Studium antreten können. Und wenn es dann nichts wird, warum auch immer, hat er immerhin die abgeschlossene Lehre und steht nicht ohne alles da.


    Ich hoffe, du ziehst die für dich richtigen Konsequenzen! Ein verschenktes Semester ist nicht schlimm! :)^

    Hier meldet sich Dozent Nr. 3. und ich schließe mich meinen Kollegen an,


    dass die Anfänge nicht nur für die Anfänger schwierig sind ;-D


    Seitdem ich die Einführungskurse meines kranken Chefs übernommen habe, ist mein Lehralltag ein ziemlicher Horror geworden, einfach, weil ich bis jetzt einfach nicht verstehe, wie die ticken oder was man noch alles machen muss, damit es ihnen passt.


    Bei manchen Dingen kann man echt nur den Kopf schütteln, z.B. hat auf Facebook jemand von meinem Kurs abgeraten, aber nicht gesagt, was ihm nicht gefällt.


    Habe dann nachgefragt und dann kam:


    - wir waren im Stoff hinterher.


    Erklärung: der Plan war von MIR, die Klausur war von MIR und ich habe tatsächlich zwei Stunden genutzt gehabt, was Praktisches einzuschieben, was selbstverständlich nicht in der Klausur dran gekommen ist.


    - ich habe zu lange gebraucht, den beamer anzuwerfen %-| (okay, das nächste Mal trage ich dann ohne Punkt und Komma 1,5 Stunden Fachtheorien vor.....)


    - wir haben nicht diskutiert -was ich tatsächlich nicht mit Anfängern mache, die nur labern wollen und ihre Texte im Vorfeld nicht gelesen haben


    - der Kurs wäre auf zu viele Eigenleistung angelegt gewesen, die Klausur deshalb nicht machbar.


    Nun muss man dazu sagen, dass ich unglaublich viel Zusatzmaterial hochgeladen hatte (keiner angesehen),


    - zusätzlich auch noch thematisch getrennte Ordner im Hinblick auf die Klausur,


    - einen Text als klausurrelevant gekennzeichnet habe (diesen auch noch habe einstellen lassen, da ihn von den Studneten keiner gefunden hat) und


    - ein Forum für Fragen im Vorfeld der Klausur eingerichtet habe, welches keiner besucht hat....


    - des Weiteren habe ich Übungsaufgaben als Klausuraufgaben verwendet, die die Hälfte der Leute noch nie gesehen haben, weil sie sich der Arbeitsgruppen entzogen haben....


    Ich kann machen, was ich will - und ich mache viel - es ist den Anfängern NIE Recht. In Folge habe ich bald in den höheren Semestern keine Studierenden in den Kursen, weil sie in der Basis mit mir "schlechte" Erfahrung gemacht haben, die aber eigentlich ihrer dato Unreife zuzuschreiben ist.


    Habe mir für den Anfängerkurs vorgenommen,


    nur noch den Stoff runter zu spulen und den Studenten nicht mehr mit Zusatzhilfen zu Nahe zu kommen.


    .....

    @ TE

    Aus Deinem Text lese ich noch viel zu viel Schule heraus. Die wenigsten Hochschuldozenten sind keine Lehrer, sondern sie sind Wissenschaftler, die mit Forschung Geld für die Uni verdienen müssen und nebenbei 5 - 10 Stunden Kurse halten.


    Wir brauchen glaube ich einen eigenen Dozenten-Auskotzfaden,


    werde glaube ich mal einen aufmachen.....

    Heutzutage studieren viel mehr Leute, weil sie glauben, dass sie dann bessere Berufschancen haben. Dem ist nicht so.


    Nicht jeder muss studieren manchmal ist ein Studium der langwierigere theoretische Weg. Besonders im technischen Bereich sind die Leute nicht selten mit einer normalen Berufsausbildung besser bedient.


    Für ein Studium muss man auch der Typ sein. Wenig Praxis, komplette Eigenverantwortung, viel im Stilen Kämmerlein büffeln und hartnäckig an Defiziten arbeiten stat sie zu übergehen.


    Man kann auch anders lernen und arbeiten, aber so funktioniert das System Uni nun einmal.


    Aber letztendlich geht es um deine eigene Bildung. Wenn du keinen Bock hast und nicht mitmachst - dein Pech. Dir wird bestimmt niemand auf die Finger hauen. Und du wirst sicherlich nicht der erste Abbrecher sein, den das akademische Leben dahinscheiden sah.