Zitat

    Würdet ihr das Studium hinschmeißen wenn ihr in der Situation wärt oder wie würdet ihr vorgehen?

    Dazu gab es ja wohl mehr als genügend Meinungen. Ich habe selber auch mehre Male was dazu geschrieben. Ich kann mich da nur Scullie anschließen, viellelicht solltest du dir die Mühe mal machen und das hier alles nochmal lesen.


    Und auch die Sache mit deiner Mutter wurde hier ausführlich diskutiert. Ich habe keine Ahnung was du noch hören willst ... ":/

    Unterscheide bitte (damit tust Du Dir jedenfalls einen Riesengefallen :)z)


    Beleidigung = Kundgabe der Miss- oder Nichtachtung Deiner Person und


    Kritik = Beurteilung.


    Du liest hier Dinge (m.E. ist an dem Wort "verwöhnt" wirklich nichts unterirdisch ausfallend oder gar verletzend), die Dir tw. nicht gefallen und fühlst Dich derart angegriffen? Ist doch klar, dass die Leute hier sich anhand Deines Geschriebenen ein Bild von Dir machen. Du willst zum "Ausgangsthema" zurück, weil der Faden anders verläuft als Du es Dir vielleicht erhofft hast (zumal er mit Deinem anderen zusammengelegt worden ist), obwohl grade Eigenschaften wie Kritikfähigkeit immanent wichtig sind, auch für Dein Leben (man bedenke nur Deinen Plan evtl. in eine WG zu ziehen)? Du sprichst von "Schuldzuweisungen" und "drohst" mit dem Verlassen des Threads?


    Apropos:

    Zitat

    solchem Kinderkram

    Du sagst es :)^


    Kritik kann helfen. Wie wahrscheinlich alle hier meinte ich kein einziges Wort böse. Mir liegt aber Ehrlichkeit am Herzen und seine ehrliche Meinung sollte man schon äußern dürfen. Wenn Dir alle nur nach dem Mund reden hilft Dir das kein Stück.

    @ rosazipfel:

    Ja, ich will zum Ausgangsthema zurück. Aber nicht, weil der Faden nicht zu meiner Zufridenheit verläuft, sondern weil ich keine Lust habe 100 Seiten über sinnlose Sachen zu diskutieren, die längst nicht mehr aktuell sind oder weil ich eventuelle Tipps nicht für gut heiße. Welche Tipps gut sind und welche nicht, muss ich immer noch für mich werten, Dass kann mir maximal ein guter Psychologe beratschlagen. Und die Tipps hier stammen alle aus zweiter Hand.


    Die Themen Jena und Erfurt sind für mich gegessen. Ich habe meine Zukunftsplanung dafür und für mich ist damit was dieses Thema angeht Ende im Gelände.

    @ all:

    Also ihr konntet mir insofern helfen, dass ich meine Zukunftsplanung überdacht habe und jetzt soweit bin, dass ich mich nächstes Jahr nochmal neu bewerbe an der Uni, bis dahin hoffentlich ne bessere Therapeutin gefunden habe und vielleicht im Januar bis dahin ne Kur beantrage., Sport betreiben werde und wieder meine progressive Muskelrelaxationsentspannung mache. Wie gesagt die Anträge fürs Wohnheim oder die Wohnheime müssten dann bald eintrudeln und ich hoffe dann wenigstens nächstes Jahr den Platz zu bekommen. Wie ich nun mit meinen PAs und der Uni umgehe weiß ich nicht so genau, aber die paar Sachen sind ja schon einige gute Ansätze.

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    In dem Faden hier gibt es hilfreiche konstruktive Kritik ,aber auch sinnlose verletzende Bemerkungen...finde ich.


    Palme :Ich wuerde mir genau ueberlegen,welchen Beruf du mal in Zukunft haben moechtest und dahin gehend das Ganze planen.


    Was willst du wirklich,was interessiert dich ?


    Welcher Beruf wird am Arbeitsmarkt benoetigt ?


    Womit kannst du genug Geld verdienen,um fuer dich selber zu sorgen ?


    Was ist fuer dich tatsaechlich realistisch umsetzbar ?


    z.B.eignest du dich als Lehrerin ?


    Welchen Beruf kannst du mit deinem jetzigen Studium werden ?


    Willst du das ?


    Sammel darueber viele Informationen


    z.b. ueber Internet,Berufsberatung,Eignungstest,Praktikum...usw..


    Vielleicht koenntest du auch versuchen..mal einen netten Partner


    zu finden (das macht dich auch emotional von deiner Mutter


    unabhaengiger) und Freunde,Bekannte


    ...z.B..


    ueber Internet...bei StudiVZ oder friendscout

    Und falls du doch in eine Klinik gehst (waere vermutlich fuer dich hilfreich,wenn es eine gute Klinik ist).....erkundige dich ,ob es eine Eintragung im Fuehrungszeugnis gibt.Das Fuehrungszeugnis zaehlt bei vielen Bewerbungen.


    Ich denke,es steht nicht drin,ausser bei Zwangseinweisungen..

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    Vorweg, ich hab nicht alle 25 Seiten gelesen und hoffe, ich schreibe nichts Doppeltes oder habe was Wichtiges übesehen.


    Aber zur Ausgangsfrage nochmal:


    Ich hatte auch eine Therapie wegen Panikattacken und kann dir nur sagen, dass es falsch ist, nach der Angst zu leben! Das heißt, wir sollten NIE die Aktionen aufgeben, in denen wir Angst empfinen! Stattdessen ist das Ziel, die Angst entweder ganz weg zu bekommen (durch Gewöhnung) oder damit umzugehen und sie als Teil zu akzeptieren, der in uns nicht rational abläuft.


    Das heißt, es wäre der komplett falsche Weg, das Studium aufzugeben, in dem man Angstattacken empfindet! Du willst sicher deine Angst besiegen und dich nicht umgekehrt von ihr besiegen lassen, denn deine berufliche Sicherheit ist ein wesentlicher Bestandteil, die Angst abzubauen. Du wirst unabhängiger, hast mehr Möglichkeiten (finanziell) und wirst dich dadurch öfters sicher fühlen als wenn du noch dazu abhängig und perspektivlos bist. :)^


    Auf mich wirkt deine Ausgangsfrage allerdings (wenn ich ehrlich bin – denk mal darüber nach, es ist gut gemeint!) wie eine Ausrede, um nicht mehr zur Uni gehen zu müssen. Ich glaube dir, dass du deine Panikattacken dort kriegst. Die bekam ich auch bei angenehmen Tätigkeiten wie Shopping.


    Aber ich glaube, worüber du mehr nachdenken solltest, ist ob du dich im richtigen Studium befindest. Du hast den Ehrgeiz anscheinend verloren, es zu Ende führen zu wollen und das kann nur daran liegen, dass du es dir nicht zutraust. Ich denke, darum klammerst du dich an deine Angstattacken, um der Verantwortung für das eigene Versagen aus dem Weg zu gehen. Es ist aber nicht schlimm, wenn man ausbildungstechnisch – ich sags mal so: verkackt. Das kann dir noch 3, 4 oder 5 mal passieren, dass du nicht das machst, was du eigentlich willst (auch wenn du es dir einredest). Wichtig ist nicht, wie oft man scheitert, sondern dass man konsequent handelt und der Sache rechtzeitig ein Ende setzt, um sich was Neues auszusuchen. Gottseidank leben wir im Schnitt 80 Jahre und haben daher etwas Zeit, bis wir unsere Mitte gefunden ist.


    Du solltest dir aber erlauben, zu scheitern und fehlbar zu sein und die Verantwortung dafür übernehmen. Und nicht sagen: "ICh kann ja nichts dafür, denn ich bin halt krank." Damit wärst du auf dem Holzweg. Ich habe den Eindruck, dass du deswegen auch nicht zu 100% alles tust, um die Angst zu bekämpfen, denn dann wäre die Ausrede weg ;-)


    Wie gesagt ich meine es nicht böse. Aber denk mal selbst darüber nach, ob es nicht in Wahrheit die Anforderungen der Leistungsgesellschaft sind, die dich fertigmachen und wie du zu dir selbst stehst, wenn du scheiterst!

    Hi,


    ich hoffe ich wiederhole hier niemanden (hab mir nicht den ganzen Faden durchgelesen) aber ich würde dir eher raten eine Therapie anzufangen und nicht zum Psychiater zu gehen.


    Meiner Meinung nach ist eine Therapie besser, da es bei einer Therapie nicht so sehr um die Ursachenforschung geht, sondern darum wie du deine Ängste kontrollieren kannst und um Strategien zu entwickeln wie du mit deiner Panik umgehen kannst, wenn sie dich attackiert.


    Eine Bekannte war jahrelang beim Psychiater und musste starke Antidepressiva schlucken. Ihre Panikattacken wurden immer schlimmer. Jetzt, nachdem sie zu einer Therapie gewechselt ist, und die Medikamente abgesetzt hat, geht es ihr Stück für Stück besser. Das ist natürlich nicht der einfachste Weg, aber auf Dauer der gesündere. Oder willst du dein leben Lang Medikamente schlucken, die evtl. nicht unerhebliche Nebenwirkungen habe?


    Der Grund warum du Panikattacken hast, denke ich, bringt dich nicht weiter, sondern du musst wege finden damit umzugehen.


    Vielleicht konnte ich ja helfen.


    Viele Grüße,

    Liebe Palme @:)

    Zitat

    Solange werde ich eben entweder pendeln müssen in der Stadt in der ich gerade bin, oder für ein halbes Jahr ab Dezember die Einraumwohnung nehmen.

    Wie willst du denn pendeln, wenn du es nicht mal schaffst, 100 m von deinem Elternhaus weg zu gehen? Nicht schaffst mit Bus oder Bahn zu nem Therapeuten zu fahren? Nicht schaffst, mit dem Auto zur FH zu fahren? Wie dann pendeln, und dazu noch in einer fremden Stadt wo keiner ist, wo du im Notfall mal dein Herz ausschütten kannst?


    Versteh mich nicht falsch, ich würde super finden wenn du das schaffst – aber ist das nicht genau das Problem?

    Zitat

    Eine Bekannte war jahrelang beim Psychiater und musste starke Antidepressiva schlucken. Ihre Panikattacken wurden immer schlimmer.

    Dann waren es nicht die richtigen AD;)


    Manchmal muss man eben 2,3,4 oder auch 5 ausprobieren, bis man das für sich richtige hat.

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    Der Grund warum du Panikattacken hast, denke ich, bringt dich nicht weiter

    Muss dir widersprechen. Wenn ich den Grund meiner Panik und Angst kenne, kann ich es mit Hilfe der Therapeuten aus dem Weg schaffen. Wenn Palme zum Beispiel ein extremes Problem mit ihrer dominanten Mutter hat, dann muss sie genau dort ansetzen – sonst dreht sie sich ewig im Kreis. Was helfen ihr dann AD wenn ihre Mutter trotzdem noch präsent ist und ihr von hinten ständig Knüppel zwischen die Beine haut?

    Sehe ich anders. Das Problem der dominanten Mutter (wenn es denn ihr Problem ist) wird weiterhin bleiben. Aber sie muss lernen damit umzugehen und weiterzuleben. Es bringt doch nichts sich die Realität mit Medikamenten zu verschönern. Die Realität bleibt trotzdem die Realität. Kurzzeitig kann das vielleicht eine sinnvolle Lösung sein, aber langfristig muss man andere Strategien fahren.

    Zitat

    Manchmal muss man eben 2,3,4 oder auch 5 ausprobieren, bis man das für sich richtige hat.

    Das kann sich über Monate oder Jahre hinziehen. Bis dahin hätte man mit einer Therapie schon viel mehr erreicht. Ich will damit nicht sagen, dass Therapien für jeden oder alle Probleme geeignet sind aber ich würde zumindest mal darüber nachdenken.


    Letztendlich geht es doch darum sich so zu akzeptieren wie man ist und damit zufrieden zu sein. Es geht nicht darum anderen zu genügen sondern nur sich selbst. Ob du eine Ausbildung an der Uni oder in einem Betrieb machst ist doch vollkommen egal, solange du damit zufrieden bist. Lass dir keinen Druck von anderen machen!

    Ich bedanke mich für alle Beiträge und gehe erstmal einzeln auf alles ein.

    @ newbie83:

    Ich halte die Medikamente auch nicht mehr für das Mittel der wahl. Mir gings mit und ohne Opipramol scheiße. Pardon, dass ich das so sagen muss. Aber ne wirkliche Änderung war das nicht. Ich war stimmungstechnisch besser drauf, aber wohl eher wegen dem Placeboeffekt, weil man sich einbildet es hilft.

    @ scullie:

    Danke, sehe ich auch so.

    @ Nur_ein_Opa:

    Ich bin da immer hin und her gerissen bei Medikamenten (Ohne jetzt gleich die nächste Diskussion zu entfachen dass mein Leidensdruck nicht groß genug ist und ich gar nicht gesund werden will usw) Zu dem nicht 100 Meter von zu Hause weg zu gehen. Es war vielleicht etwas übertrieben. Es geht, zwar mit großen Anspannungen, aber es klappt.

    @ newbie83:

    Ich bin eigentlich nioch in Therapie. Auch bei der Therapeutin bei der ich war. Nur jetzt warte ich wieder wochenlang wegen der Krankenkasse und das zieht sich wie Kaugummi.

    @ chante:

    Na, ja ne Ausrede ist das nicht. Erstmal Danke für deinen langen Beitrag. Ich hab das Studium ja noch nicht geschmissen. Es war nur ne Frage was ihr davon haltet.

    @ scullie:

    Nochmals danke scullie für die Gedankenstütze