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    Vielmehr wundert es mich, dass Du, Sudamedica, in jeglichen Bereichen Deine Disharmonien verspürst, sei es Chor, Reitstall, Ausbildung... Sollte man vielleicht mal vor der eigenen Türe und so.....? Ich kenne das zumindest so nicht in meinem Leben... Ich habe da Eine, der ich aus dem Weg gehe, ansonsten komme ich mit allen klar...Auch wundert es mich, zu welchen Zeiten Du posten kannst... Dürft Ihr das so einfach während des Unterrichts?

    Glaube mir, ich kehre genug vor meiner eigenen Türe und mache mir ständig meine Gedanken und suche immer zuerst den Fehler bei mir. Und immer wieder bekomme ich gesagt, dass ich es damit übertreibe.


    Ja und was kann ich dafür, dass sich überall immer wieder Menschen finden, die sich an meiner Anwesenheit stören? Es wirkt vielleicht gehäuft auf Dich, aber ich übe nun mal auch viele Sachen aus und da ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass mir da mehrere weniger wohl gesonnene Leute begegnen nun mal auch größer als bei jemandem, der nach der Arbeit zu Hause vor dem Fernseher sitzt.

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    Aber....was wären wir ohne Neid? Nichts anderes stachelt uns an, es besser zu machen, weiter zu machen, zu versuchen zu übertrumpfen...


    Nur das lässt uns einen Fortschritt erwirken... Sorry, aber DARIN liegt wohl nicht der Kern des Problems...

    Wie soll ich denn übertrumpfen, wenn ich schon alles kann und weiß und ich deshalb angeneidet werde? Und warum muss man immer übertrumpfen, immer danach streben, besser zu sein?


    Ich habe heute z.B einen Computertest gemacht. Da habe ich kaum etwas vorbereitet und trotzdem eine der besten Noten bekommen, während andere gebüffelt haben und gerade bestanden haben oder sogar durchgefallen sind. Was soll ich da übertrumpfen und warum? Als ich nach meiner Note gefragt wurde, war es mir peinlich, denn die bekommen ja mit, dass ich nicht viel lerne und weil ich weiß, dass daraus wieder Neid und Sticheleien und dergleichen entstehen.


    Sage mir, was soll ich denn da machen? Soll ich absichtlich schlechte Noten schreiben, damit man mich akzeptiert?

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    Wie soll ich denn übertrumpfen, wenn ich schon alles kann und weiß und ich deshalb angeneidet werde?

    ich glaub "Feuerseele" hat das auf die leute bezogen, die neidig sind,...

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    Sehe ich genauso... Aber....was wären wir ohne Neid? Nichts anderes stachelt uns an, es besser zu machen, weiter zu machen, zu versuchen zu übertrumpfen...

    dazu braucht man aber nicht unbedingt neid

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    Noch etwas fällt mir immer wieder auf... Auf der Schleimspur, die hier teilweise gezogen wird, rutscht man ja aus beim Lesen... Meint Ihr das hilft wirklich...

    welche Schleimspur

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    Sage mir, was soll ich denn da machen?

    vielleicht würden dir pos. affirmationen auch sehr helfen, man hätte nichts zu verlieren und kanns ja mal ausprobieren : )


    lassts euch nicht verbiegen, angenehmen abend wünsch ich euch allen : )

    @ Feuerseele

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    Sehe ich genauso... Aber....was wären wir ohne Neid? Nichts anderes stachelt uns an, es besser zu machen, weiter zu machen, zu versuchen zu übertrumpfen...

    Au Backe. Ich frage Dich: Meinst DU das im Ernst?


    Leute, die neidisch sind, werden doch nicht unbedingt besser und kurbeln die Wirtschaft an. Im Gegenteil. Ich kenne kein hinderlicheres Gefühl für einen Fortschritt als Neid. Es heißt nicht umsonst: Vom Neid zerfressen. Nein, das ist kein Gefühl, daß irgendwen vorwärts bringt. Es ist lediglich ein Gefühl, das auf Dauer andere ausbremst.


    Wißbegier / Neugier / ehrliches Interesse ist ganz sicher eher ein Motor für Fortschritt.

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    Noch etwas fällt mir immer wieder auf... Auf der Schleimspur, die hier teilweise gezogen wird, rutscht man ja aus beim Lesen... Meint Ihr das hilft wirklich...

    Du bist noch nicht wirklich lange hier unterwegs. MIR fällt auf, daß Du Dich nur in diesem Faden hier beteiligst. Ich denke, das ist der denkbar ungeeignetste Faden, um sich mit doch recht unsensiblen Bemerkungen profilieren zu wollen. Können wir Dir irgendwie helfen? Wo ist Dein Problem? @:)


    Ach so...ich meine jedes meiner Worte so, wie man es hier nachlesen kann.


    Und wenn Du es subjektiv als zu schleimig empfindest hindert Dich niemand, das hier zu äußern. Aber es hindert Dich auch niemand, dem aus dem Wege zu gehen. ;-) *:)

    @ Sucamedica @:)

    Guten Morgen!


    Ich möchte Dir gern sagen, daß ich es nicht für nötig halte, daß Du Dich hier "verteidigen" und rechtfertigen mußt. Ich sehe diesen Faden als Platz, wo Du Deine Gedanken und Gefühle äußern kannst. Natürlich sind diese subjektiv. Geht ja gar nicht anders. ;-) Und wir alle sind nicht vor Ort bei Dir, um bis ins Kleinste beurteilen zu können, was genau dort passiert. Und genau deshalb maße ich mir auch kein Urteil darüber an. Deine Gefühle sind nunmal Deine Gefühle zu diesen Situationen. Niemand hat freiwillig schlechte Gefühle und fühlt sich einsam inmitten von Menschen, wenn er ganz einfach was daran ändern könnte.


    LG und schönen Tag *:)

    Ich habe heute mit meiner Therapeutin über meine Banknachbarin gesprochen und ich denke, es war ein gutes Gespräch.


    Dafür bin ich gerade eskaliert. Eine aus meiner Klasse sagte, dass ich mich nicht neben sie setzen solle und ich antwortete, dass sie mir nicht immer wieder sagen müsse, dass sie mich nicht mag. Ich habe monatelang zu ihren ewigen Sticheleien geschwiegen, aber heute war es mir zuviel. Als Antwort kam, dass ich immer sagen würde, sie sei dumm und ich sei die Klügste hier. Das habe ich niemals gesagt und ich war so bestürzt, dass ich rausgegangen bin und die Tür hinter mir zuschlug. Ich weiß, letzteres hätte ich nicht tun sollen, wer schreit und Türen schlägt, ist im Unrecht, aber ich konnte nicht anders. Ich verstehe einfach nicht, warum die mich nicht in Ruhe lassen kann. Ich habe ihr nichts getan und möchte einfach nur in Ruhe meine Ausbildung hier machen und ich möchte auch keinen Stress mit irgendwem haben. Und ich kann doch nichts dafür, dass ich so mühelos gute Noten schreibe. Soll ich absichtlich schlechte Noten schreiben, damit man mich akzeptiert? Ich bin echt fertig. Die schauen gerade zusammen einen Film, aber ich kann diesen Raum nicht mehr betreten. Ich sitze in der Übungsfirma am PC meine Anwesenheitspflicht ab.

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    Au Backe. Ich frage Dich: Meinst DU das im Ernst?

    War klar...ich gebe zu, "Schleimspur" war sehr salopp formuliert, daher kommt natürlich die spontane Anfeindung und "Erbsenzählerei"... Ich meine natürlich, die schwache gesunde Form des Neides, nicht die Ungesunde... Sucamedica hat das auch direkt verstanden. Nicht zu verwechseln mit Missgunst.

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    Können wir Dir irgendwie helfen? Wo ist Dein Problem?

    Du meinst, weil ich noch nicht lange hier bin und nicht viel schreibe, benötige ich Hilfe? Danke, aber nein danke. Ich sage Dir persönlich aber dann direkt bescheid, wenn es soweit ist. @:)

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    Und wenn Du es subjektiv als zu schleimig empfindest hindert Dich niemand, das hier zu äußern. Aber es hindert Dich auch niemand, dem aus dem Wege zu gehen

    Natürlich ist das meine subjektive Meinung. Was denn sonst? Und es hindert Dich auch niemand daran meine Beiträge zu überlesen. ;-)*:);-)

    @ sudamedica

    Nein, natürlich nicht absichtlich schlechte Noten schreiben. Wäre ja Quatsch. Aber Du hast nicht erwähnt, wie schlecht denn nun Deine Mitschüler sind. Stichst Du derartig raus aus der Klassengemeinschaft?


    Als Rechtfertigung sehe ich Deine Antworten keinesfalls... Ich meine, Du lässt hier ein öffentliches Forum an Deinem Leben teilhaben, ich denke, Du erwartest auch ehrliche Resonanz?


    Ansonsten bin ich auch nur ein normaler Mann und vielleicht etwas direkt....???


    Übrigens wurde ich auf sudamedica aufmerksam, weil mir der Name gefiel... Anagrammieren ist eins meiner Hobbys... :-)


    Angenehme Nacht Euch..

    @ Feuerseele

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    ich gebe zu, "Schleimspur" war sehr salopp formuliert

    Danke! Ist nunmal was dran an dem Spruch: Wie man in den Wald reinruft..."

    Zitat

    Und es hindert Dich auch niemand daran meine Beiträge zu überlesen

    Nicht wirklich möglich, ich denke Du weißt das. Aber ich glaube, ich bekomme es hin, es Sucamedica zuliebe jetzt dabei zu belassen. ;-)

    @ Sucamedica @:)

    Ich wünsche Dir einen angenehmen Tag. Heute ist Freitag und dann hast Du Zeit, die Woche nochmal in Ruhe im Kopf Revue passieren zu lassen.


    Bist Du am Wochenende im Stall? Ich denke, das könnte Dir gut tun.

    *:)@:)

    Hallo, ich bin neu hier und möchte auch meine Erlebnisse beisteuern.


    +


    Ich bin seit ca 7 Jahren mehr oder weniger schwer depressiv (diagnostiziert vor 4 1/2 Jahren), war 3 x in einer Klinik (insgesamt 28 Wochen), habe mehrfach die ADs gewechselt und bin derzeit stabil - für mich am meisten spürbar, weil die Lähmung, etwas zu tun, mehr oder weniger abfällt und ich was machen kann (schriftlich oder handwerklich) und gebe nicht sofort wieder auf, wenns anders läuft wie gedacht.


    Meine Suizidgedanken sind häufig (fast alltäglich) und über einen ungeheuren Reiz auf mich aus, aber ich habe auch, wie manche von Euch schon beschrieben haben, etwas Abstand davor. Aktuell würde ich nicht zuschlagen, habe aber diverse Vorkehrungen bereits getroffen. Ich möchte nicht, dass es schiefgeht (d.h. ich "gerettet" werde), andererseits möchte ich auch kein Blutbad wie bei meinem Bruder, der sich von 7 Jahren vor eine S-Bahn gelegt hat ...(aber das ist eine andere Geschichte).


    Ich stehe dem Leben eigentlich gleichgültig gegenüber und springe an (für so ein Interesse lobt einen der Therapeut, wenn es sich um etwas Konstruktives handelt), sobald ich etwas mit Suizid, Giften u.ä. sehe oder lese ... .


    Meine Frau hat -was ich ihr hoch anrechne- die Reissleine gezogen und sich von mir getrennt. Scheidung läuft, und da ich mich sowieso alleine am Wohlsten fühle, bin ich eher erleichtert. Weggeschickt hätte ich sie nie, aber so hat sie sich geschützt, als sie die Hoffnung verloren hat .... .


    Wohlfühlen klappt äussert selten, und wenn ich müde bin, führt das meistens schnell auf die Gefühlsrutsche nach unten. Auch hier spüre ich, dass ich stabiler bin, weil es mir meist gelingt, wieder die Kurve zu kriegen und dem Drang, weiter hinunter zu rutschen, widerstehen kann.


    Über mein künftiges Leben mache ich mir Gedanken, und es fällt mir schwer (bzw, ist mir unmöglich), eine Planung wenigstens für die kommenden Tage vorzunehmen. Arzttermine usw. das funktioniert , aber bei Verpflichtungen, die länger als ein paar Tage später gelegt sind, finde ich zig-mal Gründe, wieso ich eigentlich nicht hingehen/teilnehmen sollte ...


    Früher habe ich jahrelang funktioniert und habe meine Gefühle abgespalten, und das funktioniert auch heute noch (wenn sich ein Termin nicht abwiegeln lässt). Soweit für heute/jetzt


    Schönen Abend


    LoneRider


    PS: Einer meiner Lieblingssongs ist: "I am a Rock" von Simon & Garfunkel

    @ LoneRider

    Zitat

    Ich stehe dem Leben eigentlich gleichgültig gegenüber und springe an, sobald ich etwas mit Suizid, Giften u.ä. sehe oder lese ...

    Ja, so ähnlich geht es mir. Ich habe mich schon sehr eingehend mit Suizidmethoden beschäftigt, weiß, wie man sie durchführen muss, dass sie von Erfolg gekrönt sind. Ich habe heute erst überlegt, dass wenn man mir eine Diagnose für eine schlimme Krankheit stellen würde, mich das überhaupt nicht treffen würde und ich wohl auch die Behandlung vernachlässigen würde. Und jeden Tag denke ich an Suizid, bei jeder S-Bahn, die ich sehe und immer habe ich das Bedürfnis, auf den Schienen herumzuspazieren, es zieht mich magisch an.

    Zitat

    Ich habe heute erst überlegt, dass wenn man mir eine Diagnose für eine schlimme Krankheit stellen würde, mich das überhaupt nicht treffen würde und ich wohl auch die Behandlung vernachlässigen würde.

    Das habe ich mich bisher nie getraut zu schreiben, aber das denke ich auch, schon seit Jahren. Um ehrlich zu sein, habe ich mir das sogar schon herbeigesehnt. Das muss eine Ohrfeige für alle unheilbar Kranken sein und das tut mir aufrichtig Leid, aber dieser Wunsch ist fast immer gegenwärtig, ich kann daran nichts ändern.


    Sucamedica, das Laufen auf den Schienen kann ich wirklich gut nachvollziehen. Ich bringe mich auch des Öfteren in riskante Situationen. Es ist schon verrückt, nichts klappt

    , aber Schutzengel scheine ich massenhaft zu haben %-|.

    Hallo, Ihr beiden.


    Suizid durch Überfahrenlassen kommt für mich nicht in Frage - weil viel zu blutig und die Belastung für Unbeteiligte -z.B. S-Bahnfahrer + Kripo - denkt mal an die. Das Erlebnis mit meinem Bruder reicht mir


    Da ich unter Kontrollzwang leide, möchte ich das beherrschen und nicht von anderen abhängig sein (auch möchte ich ausschliessen, dass jemand rechtzeitig kommt und mich "rettet"). Da mir die meisten Anderen nichts getan haben, sollen die auch meine Leichenteile nicht aufsammeln und wegkratzen müssen - das war für mich auch in meinen Krisen kein Thema ..


    Derzeit macht mir das Sich nähern und dann wieder Entfernen von diesem Thema Spass. Es verleiht mir Machtgefühle, und da es nur um mich geht und ich alleine lebe, stört es niemanden.


    sucamedica - ich habe auch meistens ein schlechtes Gewissen, wenn andere - auch mir nahestehende Personen z.B. Krebs haben und um ihr Leben kämpfen, und ich mein Leben herschenken würde. Ich würde tauschen, geht aber nicht.


    Weiss Deine Umgebung von Deiner Not ?? Wie gehen die Leute damit um ??


    saoirse - ich habe auch schon mal überlegt, riskante Sachen zu machen z.B. mit dem Auto, und da hatte ich ein Erlebnis, als ich Aurorix (AD) ausgeschlichen habe.


    Ich würde Euch gerne etwas Hoffnungvolles sagen, aber die Sprüche (gutgemeint aber wenig bis gar nicht förderlich) kennt ihr sicher zur Genüge. Es kommt auf jeden einzelnen an, ob und wann und wie er aus der Depression wieder rauskommt. Jemand, der das nur aus der Theorie kennt, kann da schwerlich mitreden. Es gibt aber auch gute Therapeuten, die vielleicht einen Lösungsweg aufzeigen - und wenn es nur eine geänderte Ansicht oder der Hinweis auf ein einem selbst unbewusstes Verhalten ist ... so läuft dann Tröpfchen um Tröpfchen ins grosse Loch, und irgendwann ist das Loch voll, und man kann darüber schwimmen (d.h. dann ist die Depression überwunden)


    So - das war das Wort zum Sonntag


    LoneRider grüßt alle Gleichgesinnten x:)

    @ LoneRider

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    Suizid durch Überfahrenlassen kommt für mich nicht in Frage - weil viel zu blutig und die Belastung für Unbeteiligte -z.B. S-Bahnfahrer + Kripo - denkt mal an die.

    Nunja, wenn man mal wirklich ganz tief in der Depression steckt und der Todeswunsch alles überdeckt, dann kann man einfach nicht mehr an Unbeteiligte denken, die man mit einem Suizid mit hineinziehen würde. Da darf man keinem Suizidenten und Suizidalen einen Vorwurf machen.

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    Sucamedica - ich habe auch meistens ein schlechtes Gewissen, wenn andere -auch mir nahestehende Personen z.B. Krebs haben und um ihr Leben kämpfen, und ich mein Leben herschenken würde. Ich würde tauschen, geht aber nicht. Weiss Deine Umgebung von Deiner Not ?? Wie gehen die Leute damit um ??

    Die meisten wissen nicht, wie sehr ich suizidal bin. Nachdem mich einige Leute schwer dafür beschimpften, als ich mich zum ersten Mal traute, Suizidgedanken zu äußern, habe ich das ganz schnell wieder aufgegeben. Und bei meiner kranken Freundin kann ich das aus Respekt ihr gegenüber auch nicht sagen. Aber es gibt auch ein paar Leute, denen ich immer mal wieder Andeutungen mache, wobei ich danach immer denke, dass ich es besser nicht gesagt hätte. Sie können zwar damit umgehen, aber ich denke, es ist nicht so einfach für sie. Bei einem sehr guten Freund ist es so, dass ich so tue, als habe ich keine Suizidgedanken mehr weil er es absolut nicht verstehen kann. Er hängt so sehr an seinem Leben und kann sich einfach nicht vorstellen, das jemand anders denkt, schon gar nicht jemand, den er gerne mag. Er hat mich mehrmals regelrecht bedrängt, dass ich mir doch nichts antun und die trüben Gedanken aufgeben sollte und das war für mich wiederum sehr belastend. Nunja und wenn ich in der Kirche singe und da mal wieder vom Streben nach dem Ewigen Leben die Rede ist, denke ich das Gegenteil und bin einsam unter Menschen mit meinen Gedanken...

    Hmm...


    Ich lese schon seit einiger Zeit hier so mit... Irgendwie interessant.


    Ich "habe" das auch... Die Faszination am Tod, am Sterben, und den Methoden. Ich weiß nicht, als ich das mal ansprach, wurde ich eher dumm angeguckt dafür, aber für mich ist es irgendwie normal, auch WENN es mir gerade gut geht. Ich spüre dann auch diese leichte "Überheblichkeit", die schon mal beschrieben wurde... Dieses "Ich kann ja gehen, wenn ich will.". Hängt aber bei mir auch damit zusammen, dass ich mich allgemein wirklich sehr unwohl in einem Menschenkörper(Gefängnis) mit Menschenproblemen in der Menschenwelt fühle. Ich bin froh, wenn ich da nicht mehr sein muss... Ich glaube halt an eine Seele die dann endlich frei sein kann. Andere haben unsterbliche Angst vorm Sterben und halten an der Menschenwelt fest... Wir nicht... *grübl*