Zum Glück stirbt die Seele zusammen mit dem Körper. Sie entsteht aufgrund von biochemischen Reaktionen und wenn der Körper nicht mehr lebt, das biochemische System nicht mehr funktioniert, lebt auch die Seele nicht mehr. Darum bin ich froh. Ich möchte nämlich weder als Mensch noch als freie Seele existieren müssen. Ich möchte einfach gar nicht existieren, schlichtweg, ich sehne mich nach dem Tod, dem Ende, der ewigen Ruhe.

    LoneRider, in diesen "riskanten Situationen", die ich ansprach, bringe ich aber nie andere in Gefahr (das wollte ich gerne noch erwähnen, das klang in meinem letzten Eintrag nämlich etwas missverständlich). Ich möchte ja auch nur mich und niemand anderen

    .


    HerzBlutTod, bei wem hast du deine Gedanken denn mal angesprochen? Ich vermeide es, weil es die meisten Menschen (verständlicherweise) nur erschreckt. Das Thema Sterben und Tod ist einfach ein zu großes Tabuthema. Nur mit einer lieben E-Mail-Bekanntschaft kann ich gut darüber reden, aber auch nur, weil sie die gleichen Empfindungen dazu hat. Es ist immer schön, wenn man mal ganz offen schreiben kann, ohne Angst vor der Reaktion des anderen haben zu müssen und dann auch noch vollkommen verstanden zu werden.

    ich weiß wenn ich das so hier lese, ich hatte diese zeit auch wo ich mir dachte, ich sage den leuten ich habe suizidgedanken und ihnen ists eh egal, irgendwie hab ich dann mit der zeit für mich begriffen und differenziert, dass es schon drauf ankommt wenn ich es sage, denjenigen menschen die mir nahe stehen, habe ich gelernt auch zu sagen, dass ich deren reaktionen oft unempathisch finde und das ein mensch der an solchen gedanken leidet, oft gerade empathie braucht....


    jetzt muss ich sagen, das mir bei fremden sowieso scheiß egal ist was sie denken, das mein ich nicht im unhöflichen sinn, wenn mich solche leute fragen würden, würde ich ihnen ehrlich antworten, und wenn deren reaktion eine von mir früher nicht gewollte wäre, wäre es mir heute egal, und wenn ich mit den menschen rede die ich liebe und bei denen ich weiß das sie mich auch lieben, dann klappt das heute schon ganz gut, ich habe einer sehr guten freundin von mir auch mal gesagt wie es mir dreckig ging, ich habe schon ein paar versuche hinter mir und wurde aufgehalten, sie war mir so eine gute zuhörerin, trösterin, hat mich nicht mit vorwürfen belastet oder mit dem "aber das leben ist doch so schön" gedanken....


    und heute, heute gehts mir wieder viel besser, gerade gestern war ich wieder in einer echten notsituation und ich dachte schon, "oh nein jetzt falle ich wieder in das zurück" nix war, meine seit monat angewendeten pos. affirmationen, haben mir glaub ich wirklich, auch gestern, rausgeholfen : )


    vielleicht würden euch auch solche pos. affirmationen helfen, anfangs sind sie mir auch schwer gefallen, vor allem sie zu glauben, doch alles ist erlaubt, ich kann an alles glauben, wenn ich nur will,...schwer jetzt alles so rüberzubringen *g* ich glaube jetzt an solche pos. affirmationen auch, es gibt auch einige dinge, die mögen für mich selbst ein harter weg sein und da hab ich mich auch frei entschloßen so weiter zu gehen, wie zb in meinem Einzelkämpferischen Dasein, ich war schon immer ein Einzelgänger und ich bin noch immer ein Einzelgänger und ja ich möchte auch ein Einzelgänger bleiben : ) das ist für mich nichts schlechtes mehr (schlecht im sinne von einsam - einsam kann es nach wie vor sein, aber ich weiß was ich dafür alles für schöne momente im leben bekomme, weil ich so einzelgängerisch bin *g*)

    so, ich habe für meinen letzten Beitrag eine auf den Deckel gekriegt, weil ich wohl zu deutliche Dinge geschrieben habe (wurde zensiert)- versteh ich irgendwie, wir sollen uns ja eigentlich nicht gegenseitig hochschaukeln und dazu animieren, wirklich tätig zu werden ....


    aber die "Seelenverwandschaft" tut mir schon gut ....


    Bei mir ist das Ansprechen meiner Suizidät gegenüber Dritten erst erfolgt, als zum ersten


    Mal die Diagnose schwere Depression gestellt war. Und aus diesem Kontext heraus waren


    alle mehr entsetzt und hilflos, als dass sie mir mit Unverständnis und Ärger begegnen.


    Wobei die Hilflosigkeit mich auch eher gebremst hat.


    Bei mir haben sie in der Klinik von Bilanz-Suizid gesprochen, was bedeutet, dass ich nicht


    spontan eine Dummheit mache, sondern alles genau geplant ... (hoffentlich war das jetzt nicht wieder zu direkt - ich meine, solche Informationen sollten möglich sein ...)


    Einzelkämpfer - meinst Du mit den pos.affirmationen (den Begriff kenne ich noch nicht) das positive "Sich-etwas-Vormachen", und das wieder und wieder ?? Das wenden Psychologen und Psychiater gerne an - das gehört bei denen zum kleinen 1x1.


    Ich hatte und habe damit ein Problem, weil ich von vornherein weiss, dass ich mir etwas


    vormachen soll - und das klappt nicht/dazu bin ich nicht fähig. Und ausserdem habe keine


    glaubhafte Belohnung für mich fürs uneingeschränkte Weiterleben - so ist das halt ....


    Gerade habe ich die letzten Beiträge gelesen und bin wieder froh, dass ich allein sein


    darf. Ich glaube, uns Depressiven sieht man irgendwie an, dass wir anders sind - auch,


    dass wir uns als potentielles Opfer eignen - deshalb reiben sich immer die gleichen


    Charaktäre an uns ... - was bleibt uns übrig ?? den Kampf/Disput annehmen ??


    denen aus dem Weg gehen ?? Ich kenne leider nur das letztere - wenn es sich nicht vermeiden läßt: Gefühle abspalten und funktionieren - und hoffen, dass die Flucht bald möglich sein wird (und natürlich dabei saumäßig fühlen ..) . Sucamedica, Du scheinst keine


    Möglichkeit zu haben, den täglichen Konflikten aus dem Weg zu gehen - das tut mir leid


    (und weh, weil ich das auch kenne) Mir ist die ganze Psycho-Suppe (-wie das zwischenmenschlich funktionert- mit jedem, mit dem man zu tun hat ... und wie man sich diplomatisch verhält) zu viel. Deswegen gehe ich Streit und schlechten Gefühlen aus dem Weg - entweder auf der Welt oder .... (jetzt bekomme ich sicher wieder eine aufs Dach... - deshalb genug für heute)


    machts gut - hoffentlich stresst Euch das ganze Drumherum der (Weihnachts)feierlichkeiten nicht zu arg - das wünsche ich Euch allen von Herzen.


    Bis bald


    LoneRider (vor Weihnachten im "HabAcht" vor der Zensur)

    Zitat

    Einzelkämpfer - meinst Du mit den pos.affirmationen (den Begriff kenne ich noch nicht) das positive "Sich-etwas-Vormachen", und das wieder und wieder ?? Das wenden Psychologen und Psychiater gerne an - das gehört bei denen zum kleinen 1x1.


    Ich hatte und habe damit ein Problem, weil ich von vornherein weiss, dass ich mir etwas


    vormachen soll - und das klappt nicht/dazu bin ich nicht fähig

    ich weiß nicht ob ich es schon mal gehört habe, mit etwas vormachen *g* eher sich pos. sätze immer wieder ins bewusstsein rufen, am anfang hab ich auch gar nicht dran geglaubt und habe mir gedacht ich lüge mich doch nur selbst an, doch jetzt klappt es so halbwegs, denn 1. ich wollte mich AKTIV verändern und 2. ich habe für mich persönlich begriffen, wenn ich mir jahrelang unbewusst und bewusst neg. sätzchen im gedächtnis gehabt habe, schaff ich das umgekehrt auch, zumindestens muss ich es versuchen, ich habe sowieso nix mehr zu verlieren....

    Saoirse

    Naja, bei Bekannten/Freundinnen wurde irgendwie mal im Gespräch sowas deutlich, weil ich meine Meinung recht erschreckend rüber gebracht habe, entstand eine komische Atmosphere... Und gegenüber meinem Freund... Da war es auch etwas komisch. (Er weiß, dass es mir vorallem früher ziemlich scheiße ging, er kennt meine Vergangenheit, aber ich glaube, er fühlt sich bei dem Gedanken nicht wohl, dass ich trotz zwischenzeitlicher Hochgefühle irgendwie nicht ganz "geheilt" bin/rückfällig werden könnte trotz ihm oder allgemein so ein Mensch mit solchen Gedanken bin.)


    Ich finde es auch toll, einfach mal offen schreiben zu können, wie ich mich eigentlich fühle und was ich denke. Leider kenne ich niemanden mit dem ich so sprechen kann. Nur im Internet...(Deshalb bin ich ja auch hier, oder?)

    Du Arme:°_:°_:°_:°_:°_:°_


    Vielleicht gibt es doch einen Ausloeser. Der Stress, dem du ausgesetzt bist.


    Stress kann sich auf sehr vieles auswirken, auch auf Verspannungen.:-
    Oder einen Hexenschuss+ Ist es der gesammte Ruecken , oder nur ein Teil?


    Morgen gehst du bestimmt nicht in den Unterricht.


    Wuensche dir eine Gute Besserung:)*:)*:)_:)*:)_


    Alles Liebe,


    Petra


    :-D:-@zzz

    Zitat

    Suizid durch Überfahrenlassen kommt für mich nicht in Frage - weil viel zu blutig und die Belastung für Unbeteiligte -z.B. S-Bahnfahrer + Kripo - denkt mal an die. Das Erlebnis mit meinem Bruder reicht mir

    Zitat

    Nunja, wenn man mal wirklich ganz tief in der Depression steckt und der Todeswunsch alles überdeckt, dann kann man einfach nicht mehr an Unbeteiligte denken, die man mit einem Suizid mit hineinziehen würde. Da darf man keinem Suizidenten und Suizidalen einen Vorwurf machen

    Da hat Suca Recht. Wenn man wirklich das Leben satt hatt ist es einem egal, was die Leute um einem herum denken und fuehlen.

    Zitat

    ich weiß wenn ich das so hier lese, ich hatte diese zeit auch wo ich mir dachte, ich sage den leuten ich habe suizidgedanken und ihnen ists eh egal, irgendwie hab ich dann mit der zeit für mich begriffen und differenziert, dass es schon drauf ankommt wenn ich es sage, denjenigen menschen die mir nahe stehen, habe ich gelernt auch zu sagen, dass ich deren reaktionen oft unempathisch finde und das ein mensch der an solchen gedanken leidet, oft gerade empathie braucht.

    Ja, man kann es niemanden erzaehlen, der nicht schon so etwas mitgemacht hat. Denn diese Person wird einen nie verstehen:|N:|N:|N


    .


    Wie geht es euch eigentlich, hattet ihr schon solche Gedanken schon in der Kindheit?


    Ich bin keine die hier neugierig ist.


    Nein, ich denke selber oft daran, aber ich lebe immer noch und meine Gedanken fingen in der Kindheit an.


    Kann mich erinnern wie ich den Medikamentenschrank durchgesucht habe.


    Waren aber nur Schmerztabletten drinnen. Vielleicht war ich 11 Jahre?


    Wollte auch aus dem Fenster springen, bin aber zurueckgehalten worden.


    Deshalb glaube ich dass es meine Mutter wusste, dass ich diese Gedanken hatte, warum haben sie nie etwas unternommen


    Es ist mir jetzt zu lange diese Geschichte zu erklaeren.


    .


    In letzter Zeit tauchen sie wieder haeufiger auf, deshalb schreibe ich ja hier.


    Glaube nur, dass man mich nicht ernst nimmt. Meine jetzt meine Psychologin und meinen Freund. Sonst hat niemand eine Ahnung.


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    Bin jetzt selbst fuer mich verantwortlich.


    Ich weiss nicht ob ich es machen werde oder nicht.


    Ich denke nicht so sehr ueber die Metohden nach.


    Mit dem Auto in voller Geschwindigkeit gegen eine Mauer fahren.


    :-/ Ist im Moment die beste Methode.


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    Entschuldigt, eigentlich sollte ich hier versuchen aufbauend zu schreiben, aber ich sehe dass die meisten, dass gar nicht wollen und wenn ich aehnliche Gedanken habe?

    HerzBlutTod, hier im Forum kann man sich öffentlich aber auch nicht so detailliert darüber austauschen, was ich durchaus verstehe. Aber deshalb bringt mir das Forum in Bezug auf das Selbsttöten nicht so viel. Daher bin ich über andere Möglichkeiten da sehr froh :=o.


    Azucena :)_, du musst doch hier nicht aufbauend schreiben, schon gar nicht, wenn es dir selbst nicht gut geht (ich denke, das sieht hier jeder genauso), mach dir keine Gedanken darüber :|N! Dass du dich mit deinen Gedanken nicht ernst genommen fühlst, kenne ich sehr gut. Naja, letztlich kann niemand in unsere Köpfe schauen und sehen, was da wirklich vor sich geht, vielleicht auch besser so :=o. Mittlerweile denke ich auch nicht mehr viel über die Methoden nach, besser informiert als früher bin ich zum Glück längst. ??Meine Methode stände sowieso fest?? ;-).

    Zitat

    Ja, man kann es niemanden erzaehlen, der nicht schon so etwas mitgemacht hat. Denn diese Person wird einen nie verstehen**

    das dachte ich auch immer, so das solche menschen nie wirklich nachfühlen können, aber ich denke Empathen, selbst wenn sie solche gedanken noch nie durchgemacht haben, können sich stark in andere hineinfühlen, haben mitgefühl, versuchen in den schuhen des anderen zu gehen, ja sie werden nie wissen, wie es wirklich ist, aber ich glaube trotzdem das empathen mit feinfühlern, das sehr gut kennen...

    Es war schön, diese Gedankenvielfalt hier im Forum mitbekommen zu dürfen, ich selber habe noch keinen Konkreten Selbstmordversuch hinter mir, aber früher stand ich schon als Kind mit einem Messer in der Küche und dachte mir, wie leicht es doch alles sein könnte. ( Es gab da eine heikle geschichte, die ich hier nicht direkt erzählen möchte. )


    Das Argument, dass Menschen die bereits einen erfolglosen SSV hinter sich haben, in diesem Moment eigentlich zu lebenden Toten werden kann ich nachvollziehen.


    In philosopher Hinsicht kann man den Menschen sehr simpel auf seine Gedanken reduzieren und ich habe Überhaupt keine Probleme damit mich damit zu identifizieren, dass es !Lediglich! die Gedanken sind, welche den Menschen als Lebewesen einzigartig machen. Also Gedanken in Form von Reflektiver Selbstbestimmung um das zu konkretisieren.


    Wenn man nun, schon den Entschluss gefasst hat, zu Sterben und man diese Handlung wie vorher geplant umsetzt, dann ist der Selbstmord in Gedanken ja irgendwie geklückt. Und deswegen glaub ich, kann ich all die Nachvolziehen, die von sich Sagen, dass sie durch den Missglückten Selbstmord zu einer Art lebendem Toten wurden, und ich respektiere es in einem nahezu unermesslichem Maße, dass ihr es geschafft habt diesen in den meisten Augen eindeutig depressiven Gedankengang zu offenbaren und direkt dazu zu sagen, dass man auch Energie aus dieser Tatsache ziehen kann.


    Ein Thema das so abgegrenzt besprochen wird berührt mich jedes Mal und ich würde mir wünschen, dass die Menschen im Alltag einfach mal öfter ihre WAHREN gefühle offenbaren, nicht nur das für das sie nicht nicht schämen müssen.

    Ich glaube, ich denke auch schon seit ich klein bin etwas anders... Ich habe schon immer tiefgründig über den Tod nachgedacht, Angst hatte ich dabei glaub ich nicht.


    Ich bekomme oft aggressive Reaktionen wenn ich versuche meine Gedanken meinem Freund zu offenbaren... Es hilft mir aber nicht wirklich :(. Er hat mich kennen gelernt als es mir blendend ging. Ich kann ja verstehen dass es ihn irgendwie verletzt wenn es mir trotz der Beziehung nicht gut geht... Ich trotzdem im Moment fast wieder rückfällig bezüglich SVV werde und mein eigenes Leben nicht mehr unter Kontrolle habe... Aber es hilft mir nicht wenn er mich dafür "fertig macht". Bin grad traurig...

    I-wie freue ich mich gerade.


    Ich sehe das ich nicht alleine mit diesem Problem bin.


    Erst letzte Woche habe ich probiert mich um zu bringen.


    Ich habe kurz vorm Schlafen gehen eine gewisse Anzahl von Paracetamol genommen.


    Als ich am nächsten Morgen aufwachte, wusste ich das es nicht geklappt hatte, da wäre ich gerne aus dem Fenster gesprungen.


    Leider war ich körperlich viel zu fertig.


    Jeden Tag erinnere ich mich an den Versuch, weil ich seit dem einfach mal übertriebene Bauchschmerzen habe. Hoffentlich sind die tödlich.


    Mein Problem: Ich weiß gar nicht was ich überhaupt noch machen will.


    und das Leben dauert mir zu lange. ich werde in den nächsten Monaten 18.


    Eigentlich müsste es alles erst so richtig los gehen.


    Aber ich habe da sooooo was von keinen Bock drauf.