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    Zitat

    bei der scheint die bezahlung zu stimmen.

    Meintest du damit meine Thera? Also in vielen Bereichen hilft sie mir sehr, ohne sie wäre ich nämlich schon längst nicht mehr am Leben. Dass sie mich als Psychologin in meinen Suizidgedanken nicht unterstützt, ist ja verständlich, sie kann ja nicht in die Köpfe ihrer Patienten schauen und sehen, dass es mir eher helfen würde, darüber zu sprechen. Außerdem ist sie ja nebenbei auch nur "Mensch" und wie ich schon schrieb, haben die meisten einfach Angst vor diesem Thema, das dürfen auch Therapeuten haben. Trotzdem ist es eben schade, da ich gerne offener darüber sprechen würde.

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    Naja, wir haben schon hin und wieder darüber gesprochen, auch aus anderen Gründen, nicht nur mich selbst betreffend, aber letztlich möchte sie eben lieber hören, dass ich leben will, was ich durchaus verstehen kann. Es ist schwer zu beschreiben, aber in der Therapie kann dieses Thema schnell zum Eigentor werden :=o ;-), daher lasse ich es lieber.

    ich glaub wenn ich Therapeutin wäre, das mich das sicher auch sehr belasten würden.


    Weil wenn der Patient die ganze Zeit soo ne extreme negativ Einstellung gegenüber dem Leben hat und eines morgens tot ist, da frage ich mich doch auch "warum habe ich das nicht bemerkt?"

    Saoirse,


    Habe mit ihr über meine Gedanken geredet, mit der Mauer....


    Sie hat mir den Ratschlag gegeben zu versuchen, mir die Mauer immer kleiner vorzustellen bis sie verschwindet.


    Habe ihr gesagt, dass es nicht funktioniert.


    Jedesmal, wenn ich mit dem Thema vesuche anzufangen, blockt sie irgendwie ab, so kommt es mir zu mindest vor, sie wechselt auf ein anderes Thema. Aber es beschäftigt mich eben trotzdem.


    Ich weiss aber auch nicht genau warum, sie das macht.


    Hatte vor einigen Monaten zwei Tage hintereinander einer höhere Dosis Schlaftabletten und Benzos eingenommen um einfach so fest zu schlafen und nichts mehr mit zu bekommen.


    Konnte den Tag darauf nicht arbeiten, rief sie an.


    Sie wollte mich einweisen, aber mein Psychiater war dagegen. Vielleicht liegt es daran.


    Ich kann es nicht sagen???


    Aber bei ihr kommt es mir so vor als ob sie mir ausweicht.


    :-/

    Meinst du mich? Ich habe meine Einstellung nicht geändert ;-). Die Therapie mache ich aus anderen Gründen, meine Suizidgedanken sind immer gegenwärtig.


    Sicher möchte kein Therapeut der Welt solch eine Hiobsbotschaft bekommen... aber sie müssen auch verstehen, dass sie nicht allen Patienten helfen können.

    ich probiere momentan meine Kindheit zu durchleben.


    möchte so ein paar schöne erinnerungen haben.


    z.B. gucke ich gerade, nebenbei, Pippi Langstrumpf.


    Am schönsten wäre es, wenn die Welt so wäre.


    Also so unbeschwert.


    Man ist das stärkste Mädchen der Welt, kann frech sein, hat ein eigenes Haus, kann machen was man will, schafft alles, brauch nicht arbeiten oder etwas lernen weil man ja einen Koffer voll Goldtaler hat...:)z

    Azucena,


    ja, genau so ist es bei meiner Psychologin auch... sie weicht mir aus, wechselt dann gerne sehr schnell das Thema ;-D, irgendwie fast lustig, weil ich da auch ihre Unsicherheit merke. Naja, ich denke, wir können es nicht ändern. Wie gesagt, Psychologen sind auch nur Menschen mit eigenen Gefühlen und Ängsten und die muss man ihnen auch zugestehen. Aber trotzdem bleibt ein bitterer Nachgeschmack, weil in einer Therapie einfach alles erlaubt sein sollte. Nur bin ich nicht mehr so verrückt, zu offen zu sein... das kann unschöne Folgen haben :=o ;-).


    Eine gute Nacht wünsche ich dir o:) :)- :)_ und allen anderen hier... ich geh jetzt zzz *:)

    Mein Freund reagiert aggressiv und wütend :(. Dass ich den Leuten, die ich liebe, damit viel mehr weh tun würde, als mir selbst. Ich kann es irgendwie verstehen. Aber ich rede dadurch mit ihm viel weniger über meine Probleme, wenn es mir nicht "erlaubt" ist mich schlecht zu fühlen...


    Kennt ihr das? Ich finde zwar, dass das beste Argument, sich nicht umzubringen, die Leute sind die einen lieben (teils Familie und so) und dass man sie wohl in Unwissen zurücklassen würde, aber ich finde es irgendwie sinnlos, dass sie sich in die Position des Opfers rücken, wenn es einem schlecht geht. Paradox...

    Sucamedica


    Zwar schon ein paar Seiten alt, aber dennoch:

    Zitat

    Zum Glück stirbt die Seele zusammen mit dem Körper. Sie entsteht aufgrund von biochemischen Reaktionen und wenn der Körper nicht mehr lebt, das biochemische System nicht mehr funktioniert, lebt auch die Seele nicht mehr.

    Suca, wenn ich mir dessen absolut 100%ig sicher wäre...dann wäre ich schon lange im Nichtssein ;-)


    Ich bin weiß Gott kein Hardcore-Esoteriker, nicht einmal gläubig im Sinne der Weltreligionen (streich die weiß-Gott-Floskel, ersetze sie durch ein "ganz sicher", es ist nur Sprachgebrauch). Aber dieselbe Skepsis, die ich gegenüber den Gläubigen habe, habe ich auch gegenüber den Wissenschaftsgläubigen.


    Denn das einzige, was die Wissenschaft weiß, ist...jupp, genau das ;-)


    Wir lassen eine fein sortierte Auswahl an Mikroben in Petrischalen wachsen, und bilden uns ein, wir wüßten über die Lebewesen in dieser Schale Bescheid.


    Wir beobachten durch das Elmi, und bilden uns ein, wir sehen in die tiefsten Tiefen des Mikrokosmos.


    Wir erforschen den Grund eines Gartenteichs, und bilden uns ein, wir wüßten etwas über die Tiefsee.


    Wir sehen ein paar jahrtausendealte elektromagnetische Wellen, und bilden uns ein, wir wüßten etwas über fremde Sterne und Planeten.


    Wir schneiden einen Menschen auf, und bilden und ein, wir wüßten, wie er funktioniert, was ihn zum Ticken bringt.


    Wir zeichnen ein paar Hirnwellen auf, und bilden uns ein, wir wüßten, was ein Mensch denkt.


    Wir blockieren ein paar Rezeptoren, erhöhen die Verfügbarkeit von ein paar Neurotransmittern...und bilden uns ein, wir könnten Depressionen heilen.


    Und wir stellen den Herz- und Atemstillstand fest, messen mit unseren aufgemotzten Baumarkt-Multimetern keine Hirnwellen mehr - und bilden uns ein, ALLES was dieser Mensch war, ist wundersamerweise ins Nichts verpufft :-)


    Das, was wir wissen, ist - auf gut Deutsch - ein Scheißdreck. Und die einzige Konstante der Wissenschaft ist, daß das Wissen von heute der Irrtum von morgen ist...daß der Scheißdreck von gestern noch weniger wert ist als der von heute...und vielleicht gestehen wir uns übermorgen ein, daß wir gestern etwas übersehen haben :-)


    Ich habe (leider) in einer Zeit, in der meine beiden Hirnhälften noch synchron liefen, zuviel gesehen und zuviel erlebt, um noch an eine abrupte und vollständige Auflösung des Seins zu glauben...nur weil der große Bruder eines Galvanometers aus dem letzten Jahrtausend nicht mehr ausschlägt.