• Suizidgedanken, ohne psychologische Hilfe

    Hallo... ich habe ziemlich starke Suizidgedanken... das heißt... im einen moment möchte ich mich unbedingt umbringen und laufe zu den zugschienen... und 10 minuten später möchte ich doch weiterleben und geh wieder weg... und so geht das heute schon den ganzen tag... jetzt bin ich zwar endlich daheim... aba jetzt gehen die gedanken so weit... dass ich…
  • 163 Antworten

    Hei, bin zurück!


    Das ist ja eine ganze "Latte" an Medikamenten. ":/ Dass es keine Spaß macht, all das einzunehmen, ist verständlich – du meine Güte!


    Andererseits, das Absetzen scheint Dir ja alles andere als gut getan zu haben.

    ich war grad dabei mich vor den zug zu stellen... als eine frau und ein mann mich weggezerrt haben... sie haben gemeint ich soll mit ihnen mitgehen und sie informieren auch keinen... sie wollen nur mit mir reden... sie haben mich in den arm genommen und getröstet...


    ich bin mitgegangen... – ein großer fehler...


    sie haben ihren mann/vater geholt... und es hat sich rausgestellt, dass es mein ehemaliger religionslehrer war... der bei uns im dorf auch sehr bekannt ist, weil er "gehilfe" vom pfarrer ist und sehr in der kirche tätig...


    er hat gesagt er geht auf toilette... und was hat er wirklich germacht!!! er hat meine eltern angerufen...!!! die kamen dann... es gab ein riesen theater... jetzt sitz ich bei mir daheim im zimmer... und die suizidgedanken sind stärker als je zuvor...

    Ach Mädel, Dir ist aber auch nicht zu helfen *seufz*


    Wenn Menschen gleichgültig sind zu Dir, ists verkehrt.


    Sind sie bekümmert und kümmern sich, ist auch falsch.


    Was MÖCHTEST Du??

    Wenn ich z. B. Deine Mutter wäre, würde ich Dir sagen:


    Du hast einen Teil Deines Lebens noch gar nicht gelebt. Das Allermeiste, was ein Leben ausmacht, hattest Du noch nicht. Du kannst also nicht WISSEN, was noch kommen könnte, vor allem nicht, ob du das Leben später nicht völlig anders siehst.


    Wir sind noch sooo lange tot. Warum das denn schon jetzt? Ob es "drüben" anders ist, ob wir damit die Sache wirklich hinter uns haben, wissen wir im übrigen auch nicht. Es ist zumindest nicht sicher.


    Ich hab dem Leben damals noch eine einzige Chance gegeben. Warum Du nicht auch?

    Du hast schon so viel hinter Dir, das reicht für ein paar Leben. Wofür, fragt es sich, wenn Du jetzt doch aufgeben willst?


    Du hast Kraft bewiesen, die Du einfach IN DIR hast. Du müsstest sie nur anders einsetzen. Wenn man Dich in der Psychiatrie fixieren musste, da steckt eine ungeheure Kraft dahinter. Was Du damit alles anfangen könntest …

    @ Schaaf

    Entweder deine Eltern lieben dich sehr und sind traurig dass sie dir nicht helfen können, wissen aber nicht wie sie es ausdrücken sollen und machen dir deshalb Vorwürfe


    oder sie lehnen dich ab


    Da ich deine Familie nicht kenne gehe ich mal von ersterem aus.


    Warst du immer in der selben Psychiatrie ? – Es gibt doch verschiedene Kliniken. Verschiedene Medikamente / Kombinationen.

    ich war in den psychiatrien:


    bayreuth


    würzburg


    marsberg


    werneck


    idar oberstein


    bamberg


    bad bramstedt


    ich hatte bis jetzt die medikamente:


    seroquel


    seroquel prolong


    cipralex


    zyprexa


    zeldox


    abilify


    mirtazapin


    truxal


    neurocil


    atosil


    Diazepam


    -


    als Notfallmedikamente hab ich desweiteren bekommen:


    Haldol


    Glianimon


    Tavor


    -


    ich hab es in allen möglichen konstruktionen ausprobiert... nichts hat geholfen..

    Egal, ich sags noch: Du musst unglaublich stark sein.


    (Ich dachte auch immer, ich sei schwach und mit mir wäre nichts los. Aber das WAR ich nicht!)

    es is ärgerlich... ich war so kurz davor... so kurz... wenn diese jogger blos nicht gekommen wärn...


    jetzt sitz ich hier im zimmer... darf das haus nichtmehr verlassen... und verzweifel... echt klasse...

    Ich muss Sunniva zustimmen, was willst du??


    Du meintest es interessiert sich keiner für dich aber deine Eltern machen sich doch anscheinend sorgen aber das ist dir auch wieder nicht recht. Sei doch froh das da jemand ist der nicht möchte das du dir was antust! Ich habe zb keine richtige Familie mehr die sich um mich kümmert und ich bin auch erst 22.ich habe auch einige scheiße durch, war auch in der Psychiatrie und lebe seit Jahren mit starken Schmerzen. Aber ich sehe es einfach nicht ein, aufzugeben. Ich möchte nicht, dass das schlechte über mich siegt!

    ja ich weiß... warum stell ich mich nur so an... recht kanns mir auch nicht machen... und vielen gehts schlechter als mir... alles klar...


    tschüss...