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    Ich bekomme aber nur diese Art von Reaktion. Wenn ich solche Kommentare also einfach nur ausblenden soll, dann gibt es keinerlei Kommunikation mit der Außenwelt mehr. Im Endeffekt also genau die Situation in der ich jetzt bin und von der ich wegkommen will.

    Hast du auf blöde Kommentare mal gekontert? Außerdem brauchst du solche Menschen echt nicht. :|N Auf solche Menschen kann man verzichten. Du findest bestimmt irgendwann Menschen, die dich zu schätzen wissen und mögen. Und wenn nicht - es gibt auch Menschen die ohne ganz glücklich werden. Und die Situation in der du gerade steckst, hat ja nicht nur was damit zu tun, dass du abgekapselt bist, sondern, dass du Probleme mit dir selbst hast.

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    Es hat keiner gesagt, dass man das alles nicht braucht. Und das wollte ich z.B. mit dem Führerschein auch nicht verdeutlichen. Um beim Führerschein zu bleiben: Sicher kann ein Führerschein mal wichtig sein, z.B. für den Job. Die Frage ist eher, ob du es JETZT unbedingt brauchst. Es geht schlicht darum, Prioritäten zu setzen, da man eben nicht alles auf einmal haben kann. Es ist daher wichtig erst einmal an den Dingen zu arbeiten, die am wichtigsten sind.

    Okay, ich hatte persönlich den Führerschein eher als Sinnbild für das Ganze wahrgenommen. Der Führerschein konkret ist mir derzeit unwichtig. Brauche ich nicht. Auf der Liste der Prioritäten also ziemlich weit unten.

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    Ich glaube dir durchaus, dass du auch Wünsche hast, allerdings lese ich eben auch immer wieder aus deinen Sätzen raus, dass deine Wünsche an die Erwartungen der Gesellschaft geknüpft sind. Wünscht du dir auch etwas, was nicht an irgendwelche Erwartungshaltungen Dritter geknüpft ist?

    Beruf, Freunde, Liebe wünsche ich mir ganz von allein. Um daran zu kommen muss man aber die Erwartungshaltungen Dritter erfüllen. Das ist das Problem.

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    Wenn du als 19 Jähriger in der Klinik mit einem Halswirbelbruch aufwachst ist das Keine Kleinigkeit. Beine, Rumpfmuskulatur, Hände, Unterarme - unbrauchbar- Dazu Ausbildung, Wohnung, Freizeit - alles weggebrochen. Das ist keine Kleinigkeit, sondern ein Mega-Gau.


    Der Unterschied zwischen dir und mir ist eben - ich habe das Maximale aus der Situation gemacht, bei dir braucht man nur dein erstes Posting lesen. Komm endlich aus deiner Opferrolle raus.

    Ich wollte mit dem Beitrag nicht dich persönlich beurteilen. Wie ich in deiner Situation reagiert hätte weiß ich nicht. Opferrolle hin oder her.

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    Das habe ich nicht gesagt. Ich sagte nur, dass es an dir selber liegt, inwiefern du dir diesen Kommentaren glaubst bzw. sie dir zu Herzen nimmst. Kurzum - sie verinnerlichst.

    Warum genau sollte ich Niemandem glauben?

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    Joah, mein Leben war richtig traumhaft. Wie oft haben dir deine Eltern gesagt, dass du eigentlich nichts zu essen kriegen solltest, weil du nicht genug gearbeitest hast?

    Gar nicht. Bei mir war es eher umgekehrt. Ich musste essen, damit ich "nicht so bleibe".

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    Wie oft hast du eine volle Mist-Schubkarre geschoben, eine 40-Liter Milchkanne rumgeschleppt (als Heranwachsender?).

    Gar nicht. Ich wurde immer ignoriert.

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    Wie oft wurdest du denn in der Schule zusammengeschlagen und mit Rotz bespuckt?

    Da habe ich "Glück" gehabt. Mit mir hatten sogar die Raufbolde und Mobber Mitleid. Sogar noch mit 19 wurde, als es fast zu einer Schlägerei zwischen ~5 Fremden und mir und 2 Kumpels gekommen wäre, von den Aggressoren verkündet "Den Kleinen da schlagen wir nicht. Sowas macht man nicht."

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    Wie oft hast du als Neunjähriger deine Mutter von Selbstmord reden hören?

    In dem Alter konnte ich davon schon Lieder singen.

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    Widerspricht aber nicht meiner These, ob ich die Nicht-Achtung annehme und mich selber als Versager / Loser betitele oder mit Schulterzucken an Mobbern vorbeigehe, weil ich weiß, wer und was ich bin. Unabhängig von der Wertung anderer.

    Auch hier: Ich müsste mit Schulterzucken an allen Menschen vorbeigehen. Alles und Jeden ignorieren. Ein paar Mobber, die nur wahllos ein Opfer suchen interessieren mich nicht die Bohne.

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    Keine Empathie für andere --> keine Empathie für dich. ;-)

    Mein Versagen wird ständig von Menschen kritisiert, die nur einen Bruchteil meiner Probleme bewältigen mussten und denen soll ich gratulieren und anerkennen wie unglaublich schwer sie es doch hatten? Pff. Ich habe Empathie Menschen gegenüber, die es schwer haben/hatten. Nicht jedoch welchen, die sich selbst für Kleinigkeiten feiern und Andere niedermachen. Die Arroganz der Glücklichen . . .

    PS: Die Paradoxie (und somit Unlogik) dieses Fadens wird ja dadurch besonders sichtbar, dass du, Borlag, sauer(er) auf die User bist, die dir eben nicht bestätigen wollen, dass du ein Versager bist. Wie passt das zusammen? Waren meine Kommentare nicht freundlich / ermutigend in Bezug auf deinen Status? Kann es nicht sein, dass die kollektive Ablehung auch aus einer selektiven Wahrnehmung erwächst? Dir deine Emotionen einen Streich spielen?


    Ich lese hier sehr viel Instabilität in Bezug auf das eigene Weltbild: Wer kritisiert, der ist ein Mobber, wer tröstet, der ist ein Naivling. Im Prinzip hat man als Antwortender keine Chance, richtig zu dir vorzudringen.

    Das bezeichnet man in der Psychologie übrigens als double-Bind-Aussage. Sagst du A, dann liegst du falsch. Sagst du B, dann liegst du falsch. Das liegt aber nicht an den Antwortenden, sondern an der Formulierung des Aussagenden bzw. an der Rezeptionsbereitschaft des Mitteilungs-Empfängers.


    Klassisches Beispiel:


    "Schatz, in dem Kleid sieht deine Figur super aus!"


    ---> Er hält mich in anderen Klamotten für fett!


    "Schatz, das Kleid ist unvorteilhaft bei deiner Figur!"


    --> Er hält mich für fett!

    @ Borlag

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    Wenn man sich so die Themen in diesem Forum ansieht, oder ich mir mein Umfeld so anschaue, halte ich es einfach für unwahrscheinlich, dass sich hier in diesem Thema plötzlich Leute tummeln sollten, denen es ähnlich geht oder mal ähnlich ging.

    Tja. Riesengroßer Irrtum.

    Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Bei den einen ist es größer und bei den anderen kleiner. Aber es ist nicht entscheidend wie groß oder klein es ist sondern, wie sehr der Betroffene darunter leidet. Zudem kann man den Leuten eh nur vor dem Kopf schauen. Denn weiß man wirklich, ob es einem Gegenüber tatsächlich so gut geht, wie es von außen den Anschein hat?

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    PS: Die Paradoxie (und somit Unlogik) dieses Fadens wird ja dadurch besonders sichtbar, dass du, Borlag, sauer(er) auf die User bist, die dir eben nicht bestätigen wollen, dass du ein Versager bist. Wie passt das zusammen? Waren meine Kommentare nicht freundlich / ermutigend in Bezug auf deinen Status? Kann es nicht sein, dass die kollektive Ablehung auch aus einer selektiven Wahrnehmung erwächst? Dir deine Emotionen einen Streich spielen?

    Nein. Jede Person, die ich längerfristig kenne hat mir schon immer gesagt, dass ich weniger Wert bin.


    Von kurzfristigen Bekanntschaften kam nie Positives. Wenn dann Neutralität (man kennt sich ja nicht lange) oder Negatives.

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    Ich lese hier sehr viel Instabilität in Bezug auf das eigene Weltbild: Wer kritisiert, der ist ein Mobber, wer tröstet, der ist ein Naivling. Im Prinzip hat man als Antwortender keine Chance, richtig zu dir vorzudringen.

    Auch das stimmt nicht: Es kommt darauf an wie man kritisiert. In einer schöneren Welt würden man minderwertige Menschen gar nicht ständig kritisieren, sondern nur dann wenn es wichtig ist. D.h. wenn eine Aufgabe nicht erfüllt werden kann, oder wenn sich der Minderwertige in einem Bereich verbessern muss (weil er es kann). Mobber sind nur diejenigen, die sofort jede Schwäche dazu ausnutzen um sich selbst zu profilieren und um die schlechtere Person zu dominieren.

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    Tja. Riesengroßer Irrtum.

    Also sind hier in diesem Thema mehrere nutzlose unglückliche Menschen ohne jegliches Talent?

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    Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Bei den einen ist es größer und bei den anderen kleiner. Aber es ist nicht entscheidend wie groß oder klein es ist sondern, wie sehr der Betroffene darunter leidet.

    Ach, also sollte man jeden Leidtragenden gleich behandeln? Wäre mein Leid ebenso ernst zu nehmen, wenn ich mich tierisch darüber aufregen würde, dass ich kein internationales Model bin? Hauptsache man regt sich genug auf. Egal wie groß oder klein das Päckchen tatsächlich ist.


    Menschen regen sich doch ganz ehrlich gesagt über jeden Rotz auf und lieben dann zu dramatisieren.


    Einen gewissen Spielraum gibt es, denn manche Menschen haben einfach größere Schwierigkeiten mit einem Problem fertig zu werden, als Andere die demselben Problem gegenüberstehen. Aber dadurch sind nicht automatisch alle Probleme gleich gravierend.

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    Ach, also sollte man jeden Leidtragenden gleich behandeln? Wäre mein Leid ebenso ernst zu nehmen, wenn ich mich tierisch darüber aufregen würde, dass ich kein internationales Model bin? Hauptsache man regt sich genug auf. Egal wie groß oder klein das Päckchen tatsächlich ist

    Es geht nicht darum jeden Leidtragenden gleich zu behandeln sondern es geht darum jeden individuell zu behandeln. Jeder hat andere Gründe, warum er leidet und jeder braucht auch individuelle Ansätze damit ihm geholfen werden kann. Das heißt aber nicht, dass jemanden, der in den eigenen Augen wegen einer Banalität leidet keine Hilfe erhalten darf. Jeder hat Anrecht auf Hilfe, egal, welchen Grund das Leid hat.

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    Menschen regen sich doch ganz ehrlich gesagt über jeden Rotz auf und lieben dann zu dramatisieren.

    Es geht nicht darum, wer sich wie oft über etwas aufregt, es geht darum, wie sehr jemand unter einer Sache leidet. Und ja, für manche mag es eine Bagatelle sein, aber für den Betroffenen ist es das nicht. Wenn du wüsstest, was ich alles mitbekommen habe, als ich in der psychosomatischen Klinik war. Da kontte ich teilweise auch nur den Kopf schütteln. Aber den Menschen muss ja auch irgendwie geholfen werden.

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    Einen gewissen Spielraum gibt es, denn manche Menschen haben einfach größere Schwierigkeiten mit einem Problem fertig zu werden, als Andere die demselben Problem gegenüberstehen.

    Das nennt sich Resilienz. Zumindest kann man nicht davon ausgehen, dass du resilient bist.

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    Ach, also sollte man jeden Leidtragenden gleich behandeln? Wäre mein Leid ebenso ernst zu nehmen, wenn ich mich tierisch darüber aufregen würde, dass ich kein internationales Model bin? Hauptsache man regt sich genug auf. Egal wie groß oder klein das Päckchen tatsächlich ist.


    Menschen regen sich doch ganz ehrlich gesagt über jeden Rotz auf und lieben dann zu dramatisieren.

    Es gibt keinen objektiven Maßstab für Leid / Schmerz, ansonsten müsstest du dir den Schuh ("Wegen jedem Rotz jammern!") ja auch anziehen. Immerhin bist du körperlich gesund, du hast ein Dach über dem Kopf, Abitur, genug zu essen, ein Sozialsystem, medizinische Versorgung usw. usw..


    Fakt ist: Man kann Gefühle nicht wegdiskutieren.


    Der eine trauert um seine tote Katze, der nächste um eine verpasste Karrierechance, der nächste, weil ihm die Haare ausfallen und wieder ein anderer, weil seine Mutter gestorben ist.


    Wer von diesen Personen am meisten Leidensdruck hat, das hängt eben nicht von der Bewertung der Außenwelt ab. Es sind reale Gefühle, die da sind und mit denen Menschen unterschiedlich (gut) umgehen.


    Du versuchst also, dein Leid zu objektivieren, das funktioniert aber nicht. Egal, was der Grund ist, du hast Schmerzen in der Seele.


    Und warum kann man dein Leid nicht objektivieren? Weil es Millionen Menschen mit ähnlichen oder noch schlechteren Voraussetzungen gibt, die sich selber aber nicht für Versager halten (zu Recht!). Unsere Selbsteinschätzung ist immer eine Frage des Maßstabes.


    In meinen ganz dunklen Zeiten, da hätte mich die Fokussierung auf das, was ich alles nicht kann sofort zum Strick greifen lassen. Und dazu zählten Dinge wie das Haus verlassen, mich regelmäßig waschen, den Briefkasten leeren usw. usw. . Es läuft halt auf das vielzitierte "Glas halbvoll / halbleer" hinaus.

    PS: Ich bin zum Beispiel sicher nicht talentlos, aber es sind halt Felder, wo ich vom kapitalistischen Standpunkt aus gesehen total nutzlos bin.


    Ich kann z.B. gut mit meinen Nichten / Neffen umgehen, ich baue tolle Lego-Landschaften, ich kann gut bügeln, ich bastle sehr viel, ich kann gut kochen. Nichts davon wird mir Geld oder öffentlichen Ruhm bringen, ich werde sogar meistens dafür ausgelacht. Ist mir wurscht, ich bin mittlerweile trotzdem sehr glücklich damit. |-o

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    Mindestens zwei. Du und ich.

    Und ihr wollt mir erklären was ich zu tun habe ohne selbst Erfolg gehabt zu haben?

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    Es geht nicht darum jeden Leidtragenden gleich zu behandeln sondern es geht darum jeden individuell zu behandeln. Jeder hat andere Gründe, warum er leidet und jeder braucht auch individuelle Ansätze damit ihm geholfen werden kann. Das heißt aber nicht, dass jemanden, der in den eigenen Augen wegen einer Banalität leidet keine Hilfe erhalten darf. Jeder hat Anrecht auf Hilfe, egal, welchen Grund das Leid hat.

    Und weil es Null Sortierung nach Schweregrad gibt bleiben so viele, denen es richtig mies geht so lange im Dreck liegen. Während diejenigen mit Luxusproblemen ihre Hilfe erhalten. %-|

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    Es geht nicht darum, wer sich wie oft über etwas aufregt, es geht darum, wie sehr jemand unter einer Sache leidet. Und ja, für manche mag es eine Bagatelle sein, aber für den Betroffenen ist es das nicht. Wenn du wüsstest, was ich alles mitbekommen habe, als ich in der psychosomatischen Klinik war. Da kontte ich teilweise auch nur den Kopf schütteln. Aber den Menschen muss ja auch irgendwie geholfen werden.

    Aber vorallem psychosomatische Beschwerden sind doch eine Ausnahme. Da hat ein Patient körperliche Beschwerden ganz unabhängig vom Schweregrad des zugrunde liegenden Problems. Während an anderer Stelle Menschen ein klein wenig gekränkt sind, weil sie mit ihrem Gewicht nicht ganz zufrieden sind (damit meine ich nicht Menschen mit Essstörungen, Körperschemastörung o.Ä)

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    Das nennt sich Resilienz. Zumindest kann man nicht davon ausgehen, dass du resilient bist.

    Ich bin sicherlich nicht weniger resilient, als der Durchschnitts-Mensch.

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    Es gibt keinen objektiven Maßstab für Leid / Schmerz, ansonsten müsstest du dir den Schuh ("Wegen jedem Rotz jammern!") ja auch anziehen. Immerhin bist du

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    körperlich gesund

    Nein, bin ich nicht.

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    Du hast ein Dach über dem Kopf

    Ja, dafür bin ich dankbar.

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    Abitur

    Nutzlos.

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    genug zu essen

    Nein, habe ich nicht. Zum Überleben allerdings schon.

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    ein Sozialsystem, medizinische Versorgung usw. usw..

    Richtig. Aber all das muss man differenziert sehen. Natürlich geht es mir, verglichen mit unzählig vielen Menschen die derzeit leben, oder in der Vergangenheit lebten gut. Und trotzdem bin ich unglücklich. Und trotzdem gibt es Menschen, die weniger unglücklich sind und dennoch lauter schreien.

    An sich stimme ich dir zu. In irgendeiner Hinsicht muss es aber doch eine Art Beurteilung geben. Sonst könnte ich mich ja morgen in eine Klinik begeben und einen Platz verlangen, weil ich gerne das neueste Iphone hätte, es aber nicht besitze.


    Würdest du sagen, dass dieses Problem ebenso dringlich wäre wie das aller anderen Patienten?


    PS: Ich bin zum Beispiel sicher nicht talentlos, aber es sind halt Felder, wo ich vom kapitalistischen Standpunkt aus gesehen total nutzlos bin.

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    Ich kann z.B. gut mit meinen Nichten / Neffen umgehen, ich baue tolle Lego-Landschaften, ich kann gut bügeln, ich bastle sehr viel, ich kann gut kochen. Nichts davon wird mir Geld oder öffentlichen Ruhm bringen, ich werde sogar meistens dafür ausgelacht. Ist mir wurscht, ich bin mittlerweile trotzdem sehr glücklich damit. |-o

    Und ich wüsste nicht, wie mich irgendwer so akzeptieren könnte. Und ich habe ja schon erklärt, dass ich Menschen um mich herum haben möchte. Dass ich das Gefühl habe das zu brauchen um glücklich sein zu können.

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    Ich kann z.B. gut mit meinen Nichten / Neffen umgehen, ich baue tolle Lego-Landschaften, ich kann gut bügeln, ich bastle sehr viel, ich kann gut kochen. Nichts davon wird mir Geld oder öffentlichen Ruhm bringen, ich werde sogar meistens dafür ausgelacht. Ist mir wurscht, ich bin mittlerweile trotzdem sehr glücklich damit. |-o

    Und ich wüsste nicht, wie mich irgendwer so akzeptieren könnte.

    Also ich für meinen Teil würde genau solche Leute um mich herum haben wollen. Die und keine anderen!