Danke für eure Tips.


    Solange es noch irgendwie Hoffnung gibt und ich noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft habe, gebe ich mich auch nicht auf. Ich denke, dass man einfach nicht resignieren und seine Träume begraben und sich in ein "Schicksal" fügen sollte, solange man noch nicht alles versucht hat.


    Ich bin ja auch schon ohne Therapie, ganz für mich allein, relativ weit gekommen. So weit, dass ich den homosexuellen Trieb in mir ziemlich gut im Griff habe und ihn bei Bedarf auch unterdrücken kann, ohne ihm nachzugeben. Und hier spüre ich auch eine deutliche Verbesserung zum Anfang meiner Bemühungen, wo es mir deutlich schwerer fiel und es öfter Rückschläge gab.


    Der Grund, warum ich mir nun denke, es mal mit einer TherapeutIN zu versuchen liegt darin, dass ich nun primär versuchen möchte meine sexuelle Begierde auf Frauen zu fokussieren. Ich vermute, dass ich da vielleicht irgendwie eine unterbewusste Blockade oder sowas habe, die es zu lockern gilt. Ich fokussiere meinen Trieb ja leider unterbewusst auf Männer (vermutlich begründet in meinem schlechten Verhältnis zum Vater?). Das will ich nun anpacken. Und mir kam der Gedanke, dass eine Frau als Therapeutin mir da besser helfen kann als ein Mann?

    Armer Wandersmann, Du steckst fest auf Deinem "Holzweg". Das "arm" meine ich ganz ernst, tust mir wirklich empathisch leid... Aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass Du eben irgendwann merkst, dass Du auf einem Holzweg warst und Dich dann ärgerst über die vergeudete Kraft und Lebensenergie. Klar, "Wüstenstrom" kannst du ausprobieren, aber ich glaube nicht, dass man mit sowas glücklich wird. Man sollte halt nicht vergessen, dass das aus einer sehr ideologischen Ecke kommt und die Gefahr besteht, dass Du Dir damit psychisch schadest. Naja, aber Warnungen und Tipps hats Du genug gekriegt, bist erwachsen, ich wünsche Dir viel Glück.

    Ich kenne zwei Therapeuten, die solche Therapien anbieten. Ich würde es dir nicht empfehlen... Aber wenn du willst, kann ich die die Adressen geben....


    Ich denke aber, dass das Unsinn ist. Du kannst "es" in den Griff bekommen, also unterdrücken... Ich hätte die Befürchtung, dass "es" aber dann immer wieder kommt...


    Also aufschieben statt aufheben...

    Nehmen wir mal an du verdrängst deine schwulen Gefühle und heiratest eine Frau und hast Kinder. Aber sexuelle Fantasien kann man nicht abstellen. Irgendwann wirst du merken, dass du immer noch schwule Gefühle hast. Was ist dann? Was ist mit der Frau, mit den Kindern? Möchtest du heimlich Affairen haben oder eine Lüge leben, nur damit dein Umfeld dich für hetero hält?

    "Weil, so schließt er messerscharf,


    nicht sein kann, was nicht sein darf."


    Ich finde diese Geschichte auch sehr traurig. :-(


    Lieber Wandersmann, ich wünsche dir die Offenheit, Lockerheit und den Mut von George Takei. Ein Vorbild nicht nur für Homosexuelle.


    Ich bin mir sicher, eines Tages wirst du frei sein. Mag es noch Jahre dauern oder Jahrzehnte. Menschen streben nach Freiheit. Und irgendwann wirst du dich aus diesem engen Käfig den du Traum nennst befreien, in den du dich selbst eingesperrt hast.

    Ist es denn nicht möglich einen Therapeuten zu finden, dass Du endlich Deine homosexuälle Neigung akzeptierst? Ist das keine Alternative für Dich? Warum quälst Du Dich schon seit Jahren. Sexuelle Neigungen sind wirklich keine Krankheit. Und nur Karankheiten können von Therapeuten geheilt werden. Aber die verdienen auch gerne Geld.

    Zitat

    Aber wenn Dir hier jeder, wirklich JEDER...

    Nein, ich nicht. Ich finde den Faden hier ziemlich ultramoralisch. Anstelle das Problem des Hin- und Hergerissen-Seins zu erfassen, heißt es hier immer, "Du musst akzeptieren, dass Du schwul bist!!"


    Während niemand hier weiß, ob, und wenn ja, wieviel er schwul ist, und ob er sich mit diesem Akzeptieren wirklich einen Gefallen täte.


    Was war denn mit den abgebrochenen Therapien? Welche Richtung war das, und warum hat es nicht gepasst?

    Ich war, so etwa mit 20, mal so richtig in eine Frau verliebt. Ich war schockiert und wollte das nicht. Grosse Angst, ich könnte lesbisch sein ...


    Heute, mit 45, bin ich ganz eindeutig hetero. Diese Geschichten gibt es also auch. Und es stimmt, kaum jemand spricht davon. Ich wollte nicht lesbisch sein und kämpfte dagegen. Heute wär ich viel toleranter. Offensichtlich habe ich beide Seiten in mir. Vielleicht hat sich ja die unterdrückte Seite wirklich zurückgebildet...


    Jeder hat beide Seiten, es gibt da wohl alle Möglichkeiten.


    Vielleicht kann man da schon einen Teil davon beeinflussen.

    @malagena

    Es muss dich doch irgendwas an dieser Frau fasziniert haben, dann ohne Grunde verliebt man sich nicht?


    Es gab einen Aspekt an ihr, der dich an dir selbst hat zweifeln lassen?


    Warum bist du nun der Meinung, das daran was falsch war, vielleicht war ja gerade das richtig?


    Wieso denkst du, du seist hetero?

    Ich wollte damals einfach nicht lesbisch sein. Ich wollte eine Familie gründen. Ich behaupte nicht, dass etwas richtig oder falsch ist. Offensichtlich hatte ich einen grossen Teil Homosexualität in mir.


    Heute bin ich eindeutig hetero. Ich habe in den letzten Jahren beides ausprobiert. Mit Frauen ist es auch o.k., aber es ist nicht mein Ding. Ich bevorzuge Männer.


    ... Oder soll ich mich therapieren lassen, damit ich lesbisch bin? ;-D ":/

    Ich denke mal, es gibt im Leben vieler Menschen eine Phase, wo man sich fürs eigene Geschlecht interessiert. Meist scheint es in der Pubertät zu sein. Und genauso wie diese Phase kommt, so geht sie auch wieder vorbei. Hinterher weiß man an was man ist. Das Dumme an der Sache ist dann, dass man oft in einer festen Hetero-Beziehung mit Frau und Kindern steckt und nicht wirklich raus kann.


    Es ist ja nicht selten, dass man dann erst sein Coming-Out hat und das Umfeld total geschockt ist, da man als Hetero bekannt ist und auf einmal Homo sein soll.

    Hallo ich möchte jetzt auch mal meinen Senf dazu geben. Vll kann ich dir ja weiter helfen. Ich bin ein Mensch der schon ziemlich lange seitdem er 14 ist täglich Pornos guckt. Irgendwann haben mich normale Pornos nicht mehr gereizt und ich fing an Schwulen Pornos zu gucken dabei ist zu erwähnen dass ich Männer nicht anziehend empfinde es war halt was anderes. Habe dann mal diese Phantasie ausprobiert und mich mit jemanden aus einem Chat getroffen war ein blind Date sonst hätte ich das niemals gemacht. Dort angekommen war mir schon mulmig und als es los ging ging mir ein Schauer über den rücken und er praktizierte bei mir oralverkehr war wie erstarrt funktionierte aber. Als es dann fertig war habe ich mich ekelhaft gefühlt und habe als ich zu Hause war psychosomatische symptome entwickelt. Habe einen juckreiz am penis, kloß im hals magen beschwerden und fühle noch schlapp. War bei sämtlichen Ärzten bin aber laut denen gesund. Nun bin ich beim Psychologen weil ich das oder meine Seele nicht verkraftet hat mir kommen als die Bilder hoch und ich bekomme einen Brechreiz. Hatte seitdem nie wieder Lust auf einen Chateaus oder Homo Pornos. Momentan bin ich zurückgezogen und habe auf nichts los mein Ding ist wie tot. Was ich damit sagen will das ich auch mal diese Phantasien hatte aber ich jetzt wo ich es probiert habe sagen kann es war ein Fehler in meinem leben und ich weiß das ich zu 100 Prozent hetero bin ;-). Ich muss jetzt halt gucken wie ich meine psyche wieder in den griff Kriege. Also gib die Hoffnung nicht auf heißt nicht gleich das du schwul bist wenn du Zweifel hast test es einfach aus dann haste Gewissheit. Findest du es geil dann wirst du es wieder machen und du bist schwul empfindest du danach ekel und dabei schon nicht gut wirst du es nicht mehr machen. Viel Glück auf deinem weg