Tintenkleckse

    Hallo,


    eine Freundin von mir studiert im 3. Semester Psychologie und ich erkläre mich des öfteren bereit, Testfragebögen für sie auszufüllen, wo es um verschiedene Dinge geht. Sie braucht sie für Statistik glaube ich.


    Jedenfalls waren auf dem letzten Test, den ich gemacht habe, 4 verschiedene Tintenkleckse abgebildet und der Proband sollte daneben schreiben, was er darin sieht, konnten auch mehrere Sachen sein.


    Was hat es denn mit diesen Klecksen auf sich? Was "lesen" Psychologen daraus?


    Meine Freundin weiss das leider auch noch nicht.

  • 74 Antworten

    Hermann Rorschach

    wurde am 8. November 1884 in Zürich geboren und starb am 2. April 1922 in Herisau. Er war Psychiater und entwickelte den Tintenklecks-Test, der seinen Namen trägt und für klinische Zwecke in der diagnostischen Psychopathologie verwendet wurde. Rorschach wollte anfänglich Künstler werden, entschied sich jedoch dann für Medizin. Für zahlreiche Jahre galt sein hauptsächliches Interesse der Psychoanalyse. Er wurde zum zuverlässigen Befürworter der damals neuen psychoanalytischen Technik in medizinischen Kreisen der Schweiz. 1919 wurde er zum Vizepräsident der Schweizer Gesellschaft für Psychoanalyse ernannt. Rorschach entdeckte 1917 die Arbeit von Szyman Hens, der die Phantasie seiner Subjekte studierte und dabei Tintenklecks-Karten verwendete. Ein Jahr später begann er seine eigenen Experimente mit 15 zufälligen Tintenklecksen. Die subjektiven Antworten ermöglichten es ihm, seine Subjekte auf der Grundlage ihres Wahrnehmungsvermögens, ihrer Intelligenz und gefühlsmäßigen Charakteristika zu unterscheiden. Der Rorschach Test basiert auf der menschlichen Neigung, die Interpretationen und Gefühle auf mehrdeutige Anreize zu projizieren, in diesem Falle, Tintenkleckse. Geübte Beobachter sind danach in der Lage, tiefere persönliche Charakterzüge und Impulse der Testpersonen genau festzulegen. Rorschach veröffentlichte die Resultate seiner Studien an 300 mentalen Patienten und 100 normalen Testpersonen in "Psychodiagnostik”. Seine Methode wurde seitdem weitgehend als Werkzeug für die psychologische Bewertung und Diagnose verwendet.

    das ist der

    rohrschach test. ich kann mir aber nicht vorstellen, dass der eine aussagekraft hat. klingt win wenig nach altem psychologen -klische- du weißt schon: Psychologen sehen dinge an anderen menschen, die sie nicht mal selber sehen. Aber das stimmt ja nicht. Ich glaube nicht, dass man den rohrschach test noch ernsthaft zu irgendwas benutzt.

    @ Schwälbchen !

    Der war gut !!! :-D


    Ich glaube, je mehr "Menschen" und "Tiere" man darin erkennt, umso "gesünder" ist man... und wenn man mehr "tote Gegenstände" sieht, ist man "gestört"...;-D


    Was hast du denn "gesehen" - julianie ???

    Naja, ich weiss nicht ob solche Tests

    wirklich den Aussagewert besitzen, den sie sollten.


    Der Rohrschach wollte doch Künstler werden- na also, sagt doch schon alles. Da konnte er klecksen und verdiente noch dabei.

    Auf der Seite

    http://www.digibit.ch/Farbpsychologie/farbpsychologie.htm


    wird für sehr teures Geld der Lüschertest als Test angeboten. 39 Euro


    Die lesen dann kurz im Buch und schicken die vorgefertigte Antwort.


    Ja nicht machen!


    Diese Tests werden nur zusätzlich herangezogen, um einen besseren Überblick gewinnen zu können.


    Sind also nicht differenziert und endgültig,


    aber situationsbedingt verblüffend in den Aussagen.

    @Lotta

    Zitat

    Ich glaube, je mehr "Menschen" und "Tiere" man darin erkennt, umso "gesünder" ist man... und wenn man mehr "tote Gegenstände" sieht, ist man "gestört"...


    Was hast du denn "gesehen" - julianie

    Oh scheisse, also auf 2 von 4 Klecksen hab ich unter anderem erkannt:


    -einen getrockneten Schmetterling mit ausgefransten Flügeln (= tot)


    -einen fossilen Fisch in Stein (=also auch tot)


    :-o :-o :-o


    Bin ich jetzt verrückt? AAAArrrrgggghhhh *flippaus* ;-D