Hallo!


    Ich gehöre auch der Angstfraktion seit 13 Jahren an. Als ich die Angst damals zum ersten mal hatte, war es für mich sehr schlimm und ich währe fast verzweifelt daran. Aber der Kampf hat sich gelohnt. Nachdem ich mich intensiv damit beschäfftigt habe und schnell einen Therapieplatz bekommen habe hatte ich die Angst schnell im Griff und hab sehr gut damit Leben können.


    Ich dachte es könnte nie mehr so schlimm werden aber ich bin Anfang des Jahres eines besseren belehrt worden nachdem ich meine Selbstpflege bzw Selbstachtung über längere Zeit vernachlässigt habe.


    Die Sympthome der Panikattacke waren so stark das ich am Ende mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren wurde.


    Seit dem muß ich wieder sehr Stark an mir Arbeiten um die Gefühle die ich empfinde zu ordnen bzw zu verstehen das bei allen grausigen Gedanken nichts passiert. Das ist sehr anstrengend und kostet viel Kraft.


    Gehts oder ging es hier noch jemandem so?


    Ich möchte wissen, ob bei dem inneren Kampf gegen die grausigen Gedanken, die einen total runter ziehen, das Gefühl normal ist, daß man denkt, daß es eigentlich falsch sei gute Gedanken zu haben oder sich gut zu fühlen obwohl man innerlich ein Gefühl hat als würde man aus der Realität schweben!??

    Auch ich muss sagen, stelle dich der Angst,renne nicht davor weg, löse dich aus dieser Spirale und du wirst merken, es geht dir automatisch besser, die Angst verschwindet fast von allein, ich habe es geschafft ohne Ärzte und Therapien, alles mitgemacht, nur nicht geholfen, nur du kannst dir selbst helfen. :)^

    Auch ich muss sagen, stelle dich der Angst,renne nicht davor weg, löse dich aus dieser Spirale und du wirst merken, es geht dir automatisch besser, die Angst verschwindet fast von allein, ich habe es geschafft ohne Ärzte und Therapien, alles mitgemacht, nur nicht geholfen, nur du kannst dir selbst helfen. :)^

    Früher hatte ich sehr sehr schlimme Angst...bzw. Ängste. Ich bekam Angst vor der Dunkelheit, Angst vor Gewitter und Sturm ...Angst vor Menschen..Angst vor allem dass sich plötzlich die Erde auftut...weg. Erbeben. Habe noch nie ein schweres Erdbeben erlebt die Angst davor liegt in meiner Kindheit.


    Neben der Psychoanalyse und der Therapie wobei die krassen Ängste Gott sei Dank wegblieben...habe ich mir einige Hilfen angeeignet. Stecke ich jetzt in einer Angst fest...habe die Angst immer vor dem fliegen ...z.b. Oben im Flugzeug...man schaut runter und denkt, gleich stürzt das Ding ab...je mehr Gedanken man damit verschwendet, je höher steigt die Angst...ich beende dann abrupt den Gedanken weil ich mich dann darauf konzentriere wie ich atme...sollte das nicht helfen...versuche ich die Augen im Kreis zu drehen...das hilft auf jeden fall. Diesen Tipp habe ich von mehreren Therapeuten bekommen und bis jetzt hat er jedes mal geholfen.Man kann das ruhig auch mit geschlossenen Augen machen wenn man Angst hat, dass sich jemand lustig darüber macht.das geht genauso gut!

    Ich möchte den Tips noch etwas hinzu fügen...


    Selbsterfüllende Prophezeiungen! Wenn du glaubst das es nicht klappt, dann wird es auch nicht klappen :) Ist bei mir dauernd der Fall. Wenn ich mich wegen irgendwas bekloppt mache, endet es im Worst Case. Gehe ich locker und Positiv an die Sache, läuft es Reibungslos :)

    Ich habe seit ca zwei Jahren immer wieder so einen "Angstdruck", der geht auch durch Ablenkung nicht weg oder wenn ich das befolge. Habe schon an Medikamente gedacht, alles andere hilft nämlich nicht bei dieser Form von Angst. Das ist wirklich wirklich schrecklich! Weiß jemand, was man da machen kann beziehungsweise kennt ein Medikament, was mir meine Hausärztin oder auch ein Psychiater "locker" verschreibt und das auch hilft???

    Hallo Leute, ich ( 29 ) leide wohl an plötzlich auftretenden Panikattacken :-( ....es begann vor ca. 2-3 jahren. Ich bekam damals Opipramol 50mg von der Neurologin da alles körperliche OK war. Diese habe ich dan 1x am Tag am Abend genommen für ca. 1 jahr lang - dann ahbe ich sie abgesetzt da es mir gut ging. Jetzt aber ca. 1 Jahr später ist es wieder sehr schlimm :-( wenn ich irgendwo (Pos,Geschäft) anstehen und warten muss dann wird mir so komisch und ich become Herzrasen und das Gefühl das ich sofort weg muss oder mich setzen muss. Daheim geht es mir komischerweise viel besser, bin auch schon seit fast 6 Monaten daheim wegen einer Fuß-OP. Ich nehme jetzt seit 4 Tagen wieder 1x 50mg Opipramol und ich hoffe das das hilft... denn ich habe das gefühl ich drehe noch durch...

    Hallo zusammen :)


    Ich bin zurzeit in stationärer Therapie, primär wegen Angst, dh; Cardiophobie, die mir seit Jahren zu schaffen macht (Und meinem HA :) ) Nebenbei noch Zwänge, posttraumatische Bs, und-hier erst festgestellt, aber imer den Verdacht gehabt-ADHS. Seit ich das Medikinet habe (20mg) ist meine Angst schon deutlich niedriger, da ich ja nicht mehr so aufgekratzt, hyperaktiv und hibbelig bin. Was aber hier mit meiner Cardiophobie gemacht wird: Bewusst der Angst aussetzen, NICHT skillen, bewusst selbst Angst erzeugen und dann selber wieder runterregulieren. Wenn Angstattacke, darf man nicht fliehen, man muss in der Situation bleiben, darf sich nicht ablenken etc....das klingt hart, und das ist auch verdammt hart. Selbst Angst erzeugen muss ich einmal am Tag, zB. durch eine Minute ( nicht länger!) hyperventilieren, oder selbst Schwindel erzeugen...oder 5 Minuten nur auf das Herz hören und sich vorstellen, wie wäre es jetzt mit einem Herzinfarkt. Und das funktioniert wirklich. Und anders bekommt man es auch nicht hin. "Da, wo die Angst ist, da geht es lang"...heißt es hier. Man muss da nur durch, die Übungen machen, und dann klappt das. Das ist alles Routine, aber es lohnt sich wirklich. :)^

    Hallo Leute. Ich leider seit der Grippe im Frühlig darunter. Nach zahlreichen Untersuchungen mit Bluttest, EKG, Zuckertest usw. Ist es jetzt leider klar. Ich litt mit 17 schon mal an Depressionen mit Panikattacken und bin nach 3 Monaten selbst wieder da rausgekommen. Jetzt 13 Jahre später hat es mich leider wieder eingeholt und ich weiss nicht warum. Es ist dieses mal auch anders. Ich liege nicht wie letztes Mal 3 Monate am Stück im Bett. Würde auch nicht gehn mit 2 Kindern. Und ich hab es jetzt nicht durchgehend. Hab zwischendurch auch mal ein oder zwei Tage an denen es mir gut geht. Ausserdem hab ich jetzt ständig das starke Zittern, innere Unruhe und Herzrasen. Auch albträume. Die Panikattacken kommen unregelmässig. Ich weiss echt nicht mehr weiter. Damals hab ich es geschaft aber jetzt komm ich einfach nicht mehr raus aus dem Zeug. ":/ ich fühl mich die ganze Zeit total benommen. Stehe irgendwie neben mir.

    Hallo,


    Mein Mann leidet auch unter Angstzuständen und Panikattacken. Wie geht man als Partner damit um? Wir sind seit 6 Jahren verheiratet, seit 3 Jahren gehen wir nicht mehr oder kaum noch zusammen raus. Hochzeiten,Geburtstage oder andere Einladungen platzen kurz vor der Veranstaltung oder ich muss alleine hin. Für mich als Partnerin ist es sehr schwierig damit umzugehn. Ich will ihm helfen,fühle mich aber oft bzw. Fast immer hilflos. Er will sich auch nicht helfen lassen. Wir reden und reden, ich höre ihm zu und versuche kleine Vortschritte hoch zu loben,aber ich komme mir vor als wäre ich eine Mutter mit einem behinderten Kind.(Kein Angriff, nur ein Ausdruck meiner Emotionen) Wenn wir dann mal das Haus verlassen um mit dem Hund zu laufen, dreht er nach wenigen Minuten wieder um und geht. Er zieht sich mehr und mehr zurück. Ich habe Angst das er sich irgendwann etwas antut. Jedoch ist er nicht immer so, geht es um Dinge die ihm Freude bereiten oder etwas neues was er sich kaufen möchte, dann ist er der erste der los sprintet. Wie gehe ich am besten damit um? ":/