ok nicht verboten aber indiziert :-) mir ist es ja egal ob Verboten, Indiziert oder ob sich den jemand anschaut!


    Eigentl. wollte ich nur wissen wie es andere sehen oder ob ich doch einen an der *waffel* habe, aber nach den ganzen Kommentaren und Kritik. Gehts nicht nur mir so.


    Ich muss mich fragen ob nicht die, die den Film anschauen und garnix bewirkt ob die nicht irgendwie :=o sind!

    Auf Plattentests.de war vor einiger Zeit eine interessante Diskussion über den Film, falls es jemanden interessiert:


    http://www.plattentests.de/for…31362ff87ce47169e88d22e57


    Die Reflektionen der Jungs und Mädels da helfen bestimmt auch, einige Schockreaktionen aufzuarbeiten. ;-)


    Ich muss sagen, dass der Film auf jeden Fall etwas geschafft hat, was schon lange Zeit nicht mehr von einem Film aus dieser Richtung vollbracht worden ist, nämlich dass sich die Konsumenten mit den Film auseinandersetzen und versuchen eine tiefere Bedeutung reinzuinterpretieren.


    Genau deswegen ist der Film auch kein Gewalt-Porno, der die Gewalt zum Selbstzweck zeigt und sollte auch nicht darauf reduziert werden.


    Ausserdem, aber das mag natürlich Ansichtssache sein, finde ich die Gewaltdarstellung in dem Film nicht besonders explizit. Natürlich heftig und schockierend, aber da gibt es doch ganz andere Kaliber, gerade in diesem Genre.

    eigentlich habe ich mit horrorfilmen abgeschlossen, sie waren mir zu langweilig... ;-D ??natürlich hatte ich schon bei saw schiss?? :=o


    aber ich hab hier alles durchgelesen und möchte es wagen...


    werde dafür aber "planen". also das ich über nacht nicht alleine bin, es mir gut geht, ich stabil bin und ihn evtl etappenweise schauen... ;-D


    sonst noch tipps?? :-D

    Etappenweise hilft dir nix die letzten 15 min sind die schlimmsten vorher ist er auch nicht anders als andere! Das die Gewaltdarstellung nicht so Krass ist wie bei anderen stimmt! Aber das er so Realistisch erscheint und die schauspielerische Leistung das man teilweise meint er wurde gefilmt während das alles tatsächlich stattgefunden hat :-/

    Dieser Beitrag triffts :


    hab den film aufm fantasy filmfest gesehen, und hab vorher ne gastkritik auf filmstarts geschrieben, ich kopier die mal schnell rein:


    Das Programmheft des Fantasy Filmfest ist ja immer so eine zweischneidige Sache, die Filme werden natürlich möglichst theatralisch beworben, damit möglichst viele Menschen interessiert sind, den Film auch zu sehen.


    Dass seit Hostel, wie in der filmstarts.de Kritik bereits angesprochen, das Genre des Terror Films zieht, ist nichts neues - die Enttäuschung über den Film H6 vor ein paar Jahren, der als ach-so-gut und endlich mal ein richtiger Terrorfilm geprießen wurde, letztendlich dann allerdings doch weit unter den Erwartungen zurückblieb und nicht mehr war, als eine billige Aneinanderreihung von perversen Aktionen einen Serienkillers, war umso größer.


    Dieses Jahr also die Ankündigung von Martyrs - härter, krasser, ja all das. Eine Inhaltsbeschreibung war nicht zu finden. Ein weiteres mal konnte man sich ja noch auf den Versuch einlassen, die Steigerung von Schmerz zu erleben, wahrscheinlich war das ganze Brimborium doch nur übertrieben.


    Nein. War es nicht.


    Martyrs wirkt nach. Der Anfang des Films ist verstörend. Die Angst wird im Zuschauer immer weiter geschürt, die Fingernägel krallen sich im Kinosessel fest, die Gewaltspirale nimmt perverse Formen an, unzeigbares wird gezeigt, bis es schließlich endlich zur, naja, erlösenden Szene kommt, und man froh ist, diesen psychischen Alptraum hinter sich gebracht zu haben.


    Was allerdings dann passiert, ist das wohl wahnsinnigste und härteste Experiment, das man bisher auf einer Leinwand sehen konnte. Und alles andere als zu erwarten. Die Gewaltspirale beginnt von neuem, nur dass sich die Schraubzwinge in dieser zweiten Hälfte enger und fester zudreht als noch zuvor.


    Man will seinen Blick von der Leinwand lösen, aber es geht nicht.


    Direkt nach dem Kinobesuch war ich zuerst enttäuscht über den letztendlich vorhersehbaren großen Knall am Ende.


    Jetzt allerdings, im Abstand von ein paar Wochen, muss man es sich einfach eingestehen: Filmisch betrachtet ist das hier wahrscheinlich der intensivste, radikalste, härteste, schonungsloseste, widerwärtigste, perverste und ganz einfach beste Horrorfilm der letzten Jahre.


    Eine Steigerung im Qualitätsbereich ist momentan nicht vorstellbar.


    Irgendetwas über die Handlung zu verraten verbietet sich, man kann sich nicht vorstellen, was beim Lösen der Kinokarte auf einen zukommt.


    Auf diesen Film kann man sich nicht vorbereiten.


    Auf diesen Film kann man sich nicht einlassen


    Diesen Film kann man sich nicht ansehen.


    Aber man muss es.


    ist halt so ne sache, man muss schon wirklich n filmfan sein sag ich mal, so sensationsgeile kinogänger werden da nicht befriedigt, der film ist absolut keine unterhaltung à la saw oder auch hostel, vielleicht in der ersten hälfte, aber dann wirds wirklich krank, also so richtig krank.


    und ja, er ist wirklich sehr brutal. hab die anderen franz. filme nicht gesehen. aber den hier kann ich sehr empfehlen.

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    Zitat

    hab die anderen franz. filme nicht gesehen. aber den hier kann ich sehr empfehlen.

    Jetzt empfiehlst du den Film ja doch. Ich dachte, dieser Beitrag (im Psychologie Abteil und nicht im Café) sollte doch eher davon abraten, oder nicht?


    Änderst du deine Ansichten jetzt, nur weil 90% schreiben, dass sie auf Horrorfilme stehen und ihn sehen wollen?


    Find' ich jetzt echt fragwürdig. :-/

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