Ach Drausi ...

    ... das hört sich auch nicht schön an :-(


    Aber soll ich dir mal was sagen ... Außenseiter war ich auch, allein weil ich so schüchtern "war" ... aber gleichzeitig bin ich auch eine Einzelkämpferin und hab mich durch Schneidungen anderer wenig beeindrucken lassen ;-)


    Und nun zu dir, Gräschen ... ich weiß, was es heißt, sich immer wieder überwinden zu müssen und der Druck der sich aufbaut, wenn wieder so eine Situation auftaucht, ist nicht wirklich angenehm :- ... da hilft in dem Moment echt nicht viel, außer vielleicht zu versuchen, sich zu entspannen und Situationen ins Gedächtnis zu rufen, wo man ebenfalls Angst und Druck verspürte, aber die ganze Sache dann weniger schlimm verlaufen ist, wie man es sich vorher vorgestellt hat. Das bedeutet ein wenig "Arbeit", denn die Anspannung lässt ja solche "guten Gefühle" erst mal gar nicht zu. Da steht die Angst wie eine große, schwarze Wand oder wie ein riesiges Gebirge vor einem, von dem man glaubt, es nicht überwinden zu können und am liebsten würde man ja schon am Fuße aufgeben ohne überhaupt den ersten Schritt versucht zu haben ... aber stellt dir doch mal vor, welch tolle Aussicht man von dort oben verpassen würde, wenn man immer nur unten bleibt und gegen den Berg starrt. Wie sollte man seinen "Geist" für neues öffenen, die Weite sehen, was sich hinter dem Berg verbirgt, wenn man nicht versucht, ihn zu erklimmen, um dann in die Ferne zu schauen und zu sehen, dass da nur Weite bis zum Horizont ist. Und dann tut der Abstieg auch gut und man weiß, dass man sich unten im Tal wieder ausruhen kann :-)


    Ja, der Aufstieg ist schwer, ja, du weißt nicht, was auf dich zukommt ... aber nein, es muss nicht immer Schlimmes sein, was dich erwartet ... gib dem "Neuen" in deinem Leben die Chance, sich von seiner besten Seite zu zeigen und trau ihm nicht gleich Schlechtes zu ... *auf das leben ... mit gebrüll* ;-)

    Zitat

    ich komme mir dann so unzurechnungsfähig vor.

    unzurechnungsfähig??? was hat das denn mit den geschützten arbeitsplätzen zu tun? schwerbehinderte=unzurechnungsfähig? hab ich das jetzt richtig verstanden?

    @ Grasi

    Ich kann mir zwar vorstellen wer und wie ich in Zukunft sein könnte aber in dieser Vorstellung stehe ich im Nichts. Eine Leere die mir Angst macht. Vielleicht ändert sich das ja wenn ich mich langsam zu dem ändere was ich in Zukunft sein möchte :-/

    @sorceress

    Schüchtern ist gar kein Ausdruck %-|


    Machts gut,

    Was ich will?? Woher soll ich das bitteschön wissen??

    Na ja, Gräschen, wen jemand so genau weiß, was er nicht will und somit seine Möglichkeiten stark beschränkt, der hat ja meist dann einge Vorstellung von dem, was er will oder sollte sich mal eine Liste machen, damit er durchs "Ausschlussprinzip" dahinter kommt, was ihm noch an Möglichkeiten bleibt.


    Es gibt doch sicherlich was, was du machen möchtest und für das es sich "lohnt", die Angst zu überwinden, oder :-)

    nein, es gibt nichts, was ich machen möchte. Selbst bei der Berufsberatung - bei BEIDEN - haben wir nichts rausgefunden. Ich bin hoffnungslos.


    Nela: Du bist nicht schwerbehindert. Also wieso fühlst du dich angesprochen?? Schwer behinderte sind für mich z.B. Moses, also der aus der Klapse.

    ähmmm... mein GdB beträgt 60% und wird vermutlich inenrhalb der nächsten 3-4 Monate um nochmals 10% steigen. mein bein wird nicht mehr bis in alle ewigkeiten voll belastbar sein und wenn dann noch das mit dem rechten knie doch chronisch sein sollte und nicht zu behebn, bin ich schon bei GdB 80%... und das nenne ich schon schwerbehindert...