ich sollte mal lernen, nicht immer viel zu früh aus dem Haus zu gehen, aus Angst, zu spät zu kommen. Physiotherapie bin ich immer mindestens ne halbe Stunde zu früh, muss dann noch mit den Trams in der Gegend rumfahre damit mir nicht langweilig wird...ich schaff das nicht, später zu gehen. :-

    Ja, Kontrolle.

    War dieses Jahr ja noch nicht und wir müssen einmal im Jahr hin. :-| Ich bilde mir schon wieder Zahnschmerzen ein. Das ist immer so, vor Angst. Ich habe aber nie was.


    Genau wie wenn ich lange Autofahre. Ich geh vorher aufs Klo und wir fahren los ubnd ich muss wieder. Das ist furchtbar. Bei mir reicht da schon die Gewissheit nicht gehen zu können. Das ist immer so peinlich. :°( Und ich getrau mir nie was zu sagen... Wenn ich mir hingegen einrede, dass wir jederzeit anhalten können, gehts. :-| Am Anfang war das auf der Fahrt nach Bautzen ganz schlimm, bis ich merkte, dass es den beiden nichts ausmacht zu halten. Dann wars kein Problem.

    Zitat

    Ich geh vorher aufs Klo und wir fahren los ubnd ich muss wieder.

    Damit hab ich im Moment "Probleme"... :-/ Aber nicht nur wenns ums Autofahren geht... Nö, ich kann im Moment immer... Das ist vielleicht nervig %-|

    Zitat

    Wenn ich mir hingegen einrede, dass wir jederzeit anhalten können, gehts.

    Oh, wie ich das kenne %-| Das ist bei mir mit der Übelkeit so :-/ Wenn ich das weiß, dass wir immer anhalten können, dann isses ok, aber wehe wir fahern eine Strecke wo das nicht so gut geht %-|

    Oh sieht das schön aus bei dir :-D


    Und ich hab schon gedacht, ich hätte sie nicht mehr alle :-/ Ja, bei mir kommt es auch ganz darauf an, wer dabei ist. Und es ist wie bei dir... Bei MAma ist es gut, bei Papa gehts, und bei Freunden oder Fremden: Katastrophe

    Das war immer furchtbar wenn wir auf Klassenfahrt sind oder ins Trainingslager. Normalerweise habe ich absolut keine Probleme in die Richtung, aber allein die Gewissheit nicht gehen zu können. Furchtbar. :-|


    Ja, hier ist es schön. Ganz viele große Bäume und aus meinem Fenster seh ich ja das Grundstück der Nachbarn (Foto). Die haben nur ne Laube - eben Wochenendgrundstück. Haben einige hier. Ringsrum ist auch nur Kleingartenverein. Aber noch schöner sieht es in unserem Grundstück aus. Ganz viele Bäume. :-D Meine Eltern haben beim Hausbau so wenig Bäume wie möglich gefällt. Jetzt haben wir ein "Urwaldgrundstück" :-D

    Hallo *:)

    Hallo Grasi, mit dem Zählen der Tage meinte ich was anderes. Wenn Du immer nur so in den Tag hineinlebst dann hast Du kein entferntes Ziel. Keinen Druck in Zukunft etwas erreichen zu müssen. Und wenn Du so lebst kannst Du auch nicht viel kaputt machen da Dir ja egal ist was gestern war und was morgen passiert. Und mit der Konstante meinte ich das dieses Zählen der Tage eben doch ein Ziel ist. Nämlich immer einen Tag mehr in die Liste einzutragen. Kann es sein das Du deshalb Druck hattest weil das Ziel so weit weg ist? Die Liste ist doch nicht mehr als ein Zwischenstand :-/ Eigentlich bist Du doch erst dann am Ziel wenn Du eines Tages

    und Dich bis dahin nicht mehr
    hast :- Oder möchtest Du so leben das Du nichts kaputt machen kannst? Das Du diese Verantwortung für das was Du in den 156 Tagen geschafft hattest und was Du für den Rest Deines Lebens schaffen möchtest nicht mehr tragen wolltest?


    Aus meinen Klarträumen kenne ich das ich das ich Szenen träume die mich ganz traurig machen. Ich kann aber auch richtig euphorisch werden oder meine Wut kompensieren. Ich träume jetzt mittlerweile viel weniger. Denke viel mehr nach. Tue auch wieder mehr im Leben. Trotzdem springen solche Träume immer wieder an. Ist auch wie eine Sucht %-| Wenn man so wenig Gefühle hat ist es glaube ich einfacher traurig zu sein als richtig glücklich :-/ Ist das


    der Grund warum ihr euch so mit so depressiver Musik triggert?


    Schöne Winterfotos Clair :-) So sieht es hier am Niederrhein auch aus. Mit Sonne :-)


    Bis bald,

    Morgen Grasi (bin gerade aufgestanden ;-D )

    Und hallo ihr Andren! *:)


    Ich hab' ein schlechtes Gewissen...


    Aber das erzähl' ich euch von Anfang an.


    Ich war weg mit Milan, im Rockclub. Das ist ein Ort für "Nachtgestalten", wo Metal, Gothic, Rock, Mittelalter, Indies, Darkwave, Industrial, EBM, Death Metal usw. usf. gespielt wird.


    Und es war richtig gut, es waren viele Freunde und Bekannte von uns da, die Musik war genial, 2:1 den ganzen Abend.


    Wir trafen meinen besten Freund und spielten "Mäxchen" mit ihm (Vodka-Würfelspiel |-o ). Dazu kann ich zu meiner Verteidigung sagen, dass ich prinzipiell kein Freund von Alkohol bin und sehr bemessen und vorsichtig damit umgehe- meine Oma ist Alkoholikerin, ich hab einen Wahnsinnsrespekt vor dem Zeug.


    Als wir schon recht angeheitert waren kam Leander auf mich zu. Wir kennen uns anderthalb Jahre und ich mag ihn sehr- zugegeben ist er der bestaussehendste Typ, der mir je begegnet ist (Verzeih mir, Milan!). Nunja, Leander ist nicht nur verknallt, sondern verliebt in mich. Und das seit eben anderthalb Jahren. Wir gingen himnaus und unterhielten uns- ich war einfach total froh, ihn mal wieder zu sehen. Schließlich fragte er mich, ob ich mitkäme hinter das Haus zum Rauchen. Da Leander nicht raucht und ich ebenso war mir sofort klar, was er meinte.


    Ich hab 'ne Zeit lang recht viel gekifft, damals war ich vierzehn (jugendliche Rebellionsphase ;-) ). Das steigerte sich dann auf andere illegale Substanzen ( |-o näheres steht ja auch auf meiner Homepage). Ich hörte auf, nachdem ich im Krankenhaus aufwachte (Schädel-Hirn-Trauma).


    Da dies alles mehr als zweieinhalb Jahre her war fasste ich einen Entschluss: Ich wollte mitmachen. "Bald ist's vorbei", dachte ich, "Ich will ein Kind bekommen, dann kann ich so etwas nicht mehr anrühren."


    Ich ging mit und kiffte.


    Zurück im Rockclub kam Milan auf mich zu und fragte, wo ich gewesen sei. Ich antwortete benebelt: "Hinterm Haus..." Milan sah mich und Leander an und blickte in meine Augen. "Deine Pupillen...", murmelte er. "Was hast du genommen??"


    "Wir haben nur geraucht.", sagte Leander. Milan schnaubte.


    "Du weißt, was in Verbindung mit Alkohol passieren kann!", schrie er mich an, "Und du hast versprochen, das nicht mehr ohne mich zu tun- Du kannst zuhause schlafen."


    Er packte seinen Mantel und rauschte davon. Ich war perplex. Leander zog mich zur Seite.


    "Mo", sagte er, "Du musst hinterher."


    "Nein, ich will nicht. Ist mir egal. Wir vertragen uns ja eh wieder.", entgegnete ich.


    "Egal ist scheiße!", rief er, "Wenn dir was egal ist, dann prost."


    "Mir ist's ja eigentlich nicht egal.", sagte ich, "Aber ich bin stoned, Leander, ich krieg' das alles nicht mehr mit."


    "Pass auf", sagte Leander, "Geh hinterher und frag' ihn, ob's ok ist, wenn ihr wieder kommt und wir in 'ner Stunde nochmal einen paffen. Dann dürfte er sich nicht mehr beschweren- er wollte es ja mit dir."


    "Ich weiß nicht, soll ich ihn da mit reinziehen?", fragte ich zweifelnd.


    "Mo, du musst alles versuchen, damit er sich mit dir verträgt."


    Ich starrte ihn an.


    "Leander... warum du? Warum rätst gerade du mir das alles? Ich meine, wir wissen..."


    "Ihr seid das süßeste Paar überhaupt. Und... mir liegt was an dir."


    Ich umarmte ihn fest und schluckte. In diesem Moment war ich ihm so dankbar. Als ich ihn anblickte, sah ich Schmerz in seinen Augen. Das hört sich sehr kitschig an und vielleicht auch überheblich, aber in diesem Moment hatte ich das Gefühl, von seinen Augen aufgesogen zu werden bis in sein Innerstes und all das zu sehen, was er fühlte.


    Ich musste den Blick gewaltsam abwenden, drehte mich um und ging hinaus. Da stand Milan und nestelte an seinem Fahrradschloss herum.


    "Milan...", murmelte ich. Ich entschuldigte mich. Er hörte mich an. Ich wollte ihn küssen, er drehte sich weg. Ich redete auf ihn ein. Erzählte ihm Leanders Vorschlag.


    "Ich tu' alles, was du willst.", sagte ich. "Ich will keinen Streit."


    Ein Lächeln huschte über Milans Gesicht.


    "Bist du mutig?", fragte er.


    "Was?", antwortete ich verwirrt. "Was meinst du? Ich... ich glaub' schon."


    "Nein.", sagte Milan. "Nein, du bist gar nicht mutig."


    Da zog ich ihn zu mir heran und küsste ihn.


    "Du bist ja doch mutig.", lachte er.


    Arm in Arm gingen wir wieder hinein, setzten uns zu Leander an den Tisch und redeten, scherzten und schlugen ein wenig die Zeit tot.


    Gegen halb drei gingen wir hinaus, kifften nochmal (es war Milans erstes Mal) und tanzten danach noch. Ich will nicht wissen, wie ich getanzt habe, bekifft und angetrunken.


    Gegen fünf machte der Rockclub zu und wir fuhren nach Hause. Da spielten wir noch X-Box, um endlich müde zu werden und schliefen in der Morgendämmerung ein.


    Und jetzt fühl' ich mich schlecht. |-o Ich hab' gekifft, ich hab' ein Versprechen gebrochen und Milan "zu Cannabis verführt". ;-)


    Huh, ich musste das alles gerade mal loswerden


    Mo