Lärm ist mir egal, ich hab ein Jahr an ner 3spurigen STrasse, in nächster Nähe zum Krankenhaus, mit sehr schlecht isoliertem Fenster gewohnt. Man gewöhnt sich an alles..;-)


    das hört sich alles sehr gut an. :)^


    ich muss es mit meinem Vater besprechen. Ich trau mich nicht, das zu besichtigen..ich weiss weder worauf ich achten muss, noch wie die die Mieter auswählen. :-

    Hallo Gräschen

    Zitat

    Mein Gott, das klingt als würd ich nur faul rumhocken, weil ich keine Lust habe was zu machen - zum mitschreiben: Ich habe ANGST!!

    Du weißt, ich hab dich sehr gerne, deshalb ist folgendes auch nicht böse gemeint, aber da wir ja gerade mal beim Thema realistisch sind, hier auch etwas zum Mitschreiben, auch wenns nicht angenehm ist.


    Die Angst wird nicht vergehen, nur weil du nichts machst ... sie ist halt nur gedämmt ... jetzt, wo du unter Druck geräts, weil du im Begriff bist, aus der Wohnung zu fliegen, verstärkt sie sich sogar wieder, weil du jetzt was unternehmen musst. Nun hast du für einen Druck gesorgt, der nicht notwenig war, denn wie du ja sagtest, du hattest genügend Zeit, dich um etwas zu kümmern (Praktikum, Ausbildung), doch du hast die Zeit genutzt, um deiner Angst aus dem Weg zu gehen ... dadurch ist aber für dich nichts besser geworden.


    Es hilft nix, über kurz oder lang wirst du dich deiner Angst stellen müssen ... Lewian hat was schönes geschrieben: Ohne Angst keinen Mut.


    Was das

    betrifft ... ich geh mal davon aus, dass du es als eine Art Strafe betrachtest, weil du dich ja gerne als Versager bezeichnest ... also, wer nichts leistet und versagt, der muss bestraft werden, oder so ähnlich jedenfalls, scheint deine "Denke" zu funktionieren.


    Ich seh das ein klein wenig anders ... hoffe, du bist mir jetzt nicht bösen, aber ich denke, das "Bestrafen" und sich

    und zuzufügen scheint "leichter" zu fallen, als gegen die eigene Angst anzugehen ... hmm, du änderst damit nur an der Gesamtsitation nichts, denn trotz allem bleibt es weiterhin offen, was aus dir wird, was du aus deinem Leben machst.


    Versuch es wenigstens und gib nicht gleich auf, wenn du noch gar nicht angefangen hast :-)


    Ich mag dich, Gräschen, auch wenn du manchmal wirklich widerborstig bist, wenn deine Angst über dich herrscht ... ich und auch die anderen, denke ich, trauen dir so viel mehr zu, als du dir selbst zutraust, doch Selbstvertrauen kommt nicht nur von anderen, daran musst auch du arbeiten :)^


    Liebe Grüße ... *muss wieder los*


    :)*


    *:)

    mann, ich versuchs doch...:°( ich schick doch die Bewerbung heute ab....:-(


    ehrlich gesagt ist der Gedanke an eine eigene Wohnung schon seit längerem verlockend. Alleine wohnen, Ruhe - keine nervige Betreuerin, keine Fragen von Mitbewohnern, nichts...Ruhe. Allein sein. x:) meine eigenen 4 Wände. Und: Ein grösserer Kühlschrank! ;-D


    ich ruf heute abend mal meinen Vater an oder so.


    selbst wenn das unmögliche wahr würde und ich ein Praktikum finden würde - was kommt danach?

    Bin noch da :-)

    Und wenn du dann die eigene Wohnung hättest, deine Ruhe, keine Menschen ... ja, dann wärest du erst mal wieder beruhigt ... die Angst würde nachlassen und du könntest dich in deinen eigenen 4 Wänden vergraben ... bis die nächste Stress-Situation eintritt, der der Druck zu nimmt und die Angst wieder wächst ... spätestens dann, wenn dein Vater mein, du müsstest jetzt aber wieder was unternehmen.


    Ich würde dir ja so wünschen, dass deine Ängste von jetzt auf gleich sich einfach in Luft auflösen, aber das werden sie nicht ... doch wenn man daran arbeitet, den Druck durch die Ängste auszuhalten, kann man sich oft beweisen, dass man zu "Unrecht" Angst hatte und die Situation, die sie auslösten durchaus auszuhalten war und auszuhalten ist und oft sogar noch mehr, nämlich, dass man Spaß an dem findet, was einem vorher wie ein dunkler Schatten auf der Seele lag.


    Du musst ja nicht gleich große Sprünge machen, aber mit so kleinen Schritten anfangen :-)


    So, nun muss ich wirklich *:)

    trotzdem dann ein Praktikum machen

    Aber nicht jetzt gleich, nicht wahr? Später, freiwillig, ohne Druck von außen ...


    Gräschen, ich glaube, da machst du dir was vor. Würdest du wirklich ohne Druck von außen versuchen, deine Angst zu überwinden? Ja? Warum hast du es dann bisher nicht getan?


    So ein wenig Druck kann manchmal ganz heilsam sein ... dass man sich überhaupt mal dranwagt, etwas zu tun ...

    Die Betreuerin hat gut reden, wenn sie sagt, ich hätte jetzt echt nicht die Möglichkeit, auszuwählen...


    recht hat sie, aber ich habe verdammte Angst, dass das so rauskommt wie bei meiner Ausbildung, wo mich jeder Tag dermassen angekackt hat, dass das ein Grund war, der mich in die Depressionen gestürzt hat....


    ich meine, momentan gibt es ehrlich gesagt nicht viel, was mir Spass am Leben macht. Wenn man dann noch nen ganzen Tag Arbeit macht, die man zutiefst hasst, ich weiss ja nicht...