wenn wir grad beim thema sind... ich hab gelesen, freud soll in einem brief beschrieben haben, daß er unwirklichkeitsgefühle (derealisation) hatte, als er in griechenland die akropolis besichtigte. er konnte sie zwar völlig normal wahrnehmen, aber sie kam ihm unwirklich vor. genau so ist es bei mir mit meinem körper, wenn ich das habe (und auch mit der umwelt).


    by the way: ich hab seit ein paar tagen vor allem um diese zeit ein gefühl, als hätte ich ein sandkorn im auge... muß mir dann die augen reiben. was könnte das sein?

    Elefanten im Zirkus


    Sicherlich waren Sie schon einmal im Zirkus und haben die mächtigen Elefanten bewundert. Vielleicht haben Sie dort bemerkt, dass die Elefanten an einem relativ kleinen Pflock angekettet waren. Hat Sie das nicht erstaunt? Haben Sie sich nicht gefragt, wie es möglich ist, ein so starkes Tier an einen so kleinen Pflock anzuketten? Für den Elefanten müsste es doch eigentlich ein Leichtes sein, diesen Pflock herauszureißen und sich so zu befreien, oder? Des Rätsels Lösung ist: Als Baby hat man den Elefanten ebenfalls an einen solchen Pflock angekettet. Als er jedoch noch klein war, hatte er noch nicht die Kraft, um sich zu befreien. So sehr er es damals auch versuchte, es misslang. Je öfter er vergeblich versuchte, sich zu befreien, je mehr er als Baby die Erfahrung machte, dass er hilflos war, dass der Pflock stärker war, umso mehr "glaubte" er es und schließlich gab er auf. Er hatte gelernt, hilflos zu sein und diese Erfahrung war von nun an unauslöschbar ein Teil seiner Welt. Als er älter wurde und die Kraft hatte, sich loszureißen, versuchte er es gar nicht erst, da er als Baby Hunderte und vielleicht Tausende Mal die Erfahrung gemacht hatte, dass es zwecklos ist, sich dagegen zu wehren.


    Was wir daraus lernen können


    Ähnlich lernen auch wir Menschen, uns hilflos zu fühlen.


    Aufgrund vergangener Erfahrungen und Krisen, in denen wir uns keinen Rat wussten, in denen wir uns hilflos fühlten, hat sich bei uns die Überzeugung breit gemacht, dass wir wehr- und hilflos sind auch wenn wir es tatsächlich gar nicht sind, ebensowenig wie der ausgewachsene Elefant.


    Da wir jedoch lediglich gelernt haben, uns in verschiedenen


    Situationen hilflos zu fühlen, können wir lernen, wieder mehr das Gefühl zu haben, Herr unseres Schicksals zu sein.


    Und wie macht man das?


    Der Elefant müsste einfach nur mal kräftig an seinem Pflock rütteln, statt zu glauben, dass das, was einmal war nämlich dass er zu schwach ist ­


    auch heute noch sein muss. Es geht also darum, aktiv zu werden und zu handeln. Es geht darum, nicht auf sein Gefühl zu hören, sondern sich selbst eine Chance zu geben.


    Wir werden nie wissen, wozu wir fähig sind, wenn wir auf unsere Ängste hören oder uns von negativen Erfahrungen unserer Vergangenheit leiten lassen.

    Moin! :)D

    Homepage geht wieder. :-D

    Zitat

    Patientinnen und Patienten können sich aber auch jederzeit direkt an uns wenden. Frau Monika Meier, Patientenaufnahme, gibt telefonische Auskünfte zu folgenden Zeiten: 07.00-12.00 Uhr und 13.30-17.00 Uhr, Tel. 071 929 60 06

    :)^


    Ich drücke Dir die Daumen (übrigens diese Klinik meinte ich gestern mit "irgendwas mit 'Nord' " auch - bezog sich auf die entsprechende Station ;-)

    ja, ich weiss...:-)


    mir gehts nicht gut. Hab nicht geschlafen...grad mit Vater telefoniert.


    die Übelkeit ist furchtbar. Sie ist im Hals - so als würde mir jemand den Finger reinstecken, und kurz vor dem Würgereiz aufhören...aber immer ganz dicht davor...Die Übelkeit strahlt in die Zähne und den ganzen Mund aus...:-(


    weiss nicht weiter. :°( vielleicht ist es ja wegen der Fructose. Ich zieh jetzt mal ein paar Tage meine "möglichst keine Fructose"-Diät durch...das heisst: Ernährung durch Brot und Haferschleim. Wenn es dann besser wird, weiss ich mehr...


    nicht mal Lexotanil hat heute geholfen. :°( gegen die Übelkeit...was mache ich, wenn das am Umzug so heftig ist?? :°(