criecharlie

    Zitat

    Alleine schon die Vorstellung, einem mir fremden Menschen näher als auf Handschlag zu kommen, verursacht bei mir Schüttelfrost. Ich habe auch das Umarmen lernen müssen und demzurfolge könnte ich auch nie einen anderen Menschen als den jeweiligen Partner küssen, anfassen, mit ihm schlafen...


    ich mein', ich kenn' den doch gar nicht..... völlig absurd.... :-o ;-D

    ;-D :)z :)^


    Meine persönliche Meinung ist dass beim Menschen tatsächlich nichts wirklich vorgesehen ist. Wir sind zu individuell. Da gibts von Natur aus Treue und Untreue. Ich erkenne kein grundlegendes Konzept

    So ein sexuell gesehen, finde ich es schon eine Herausforderung, bzw. einen hohen Anspruch an sich selbst, ein Leben lang mit ein und derselben Person poppen zu müssen.


    So ganz natürlich hört sich das wirklich nicht an.


    Lebenslange Liebe ja...aber lebenslange Geilheit auf ein und dieselbe Person? Hmm..... ":/

    Zitat

    So ein sexuell gesehen, finde ich es schon eine Herausforderung, bzw. einen hohen Anspruch an sich selbst, ein Leben lang mit ein und derselben Person poppen zu müssen.


    So ganz natürlich hört sich das wirklich nicht an.


    Lebenslange Liebe ja...aber lebenslange Geilheit auf ein und dieselbe Person? Hmm..... ":/

    Also ich suche mir nicht die Kerle zum poppen aus, sondern lasse mich mit denen auch sexuell ein, mit denen ich meine sozialen Kontakte habe. Und das ist eben nicht nur eine Person.


    Winwinwin könnte das gleiche Ziel auch erreichen, indem sie eine bestimmte Zeit mit jemandem zusammenbleibt, ihn dann irgendwann in den Wind schießt und sich den nächsten nimmt. Das wäre auch eine Form von Monogamie...

    ... serielle Monogamie.


    Da stellt sich die Frage, ob serielle Monogmamie auch eine Form der Monogamie ist.


    Ich verstehe unter Monogamie die lebenslange Bindung an einen Partner. Deshalb würde ich sagen, serielle Monogamie ist keine Monogamie.

    Hieße das dann provokant gefragt, dass Menschen die jung verwitwet sind oder aus anderen Gründen mit dem festen Partner die Unmöglichkeit sexuellem Miteinanders erfahren (chronische Krankheit/en, Unfall, Behinderungen oder psychische Störungen, Errektionsprobleme, Infektionskrankheiten usw.) nur dann monogam sind, wenn sie sexuell abstinent bleiben so lange sie eine soziale Beziehung zu einem Partner haben unabhängig etwaiger Lebensumstände die das einseitig erschweren oder den Paarsex eklatant unmöglich machen?

    Was heißt provokant gefragt? Mir ging es mehr um eine Begriffsbestimmung als um eine Wertung.


    Die eine Frage wäre also: Was versteht man unter Monogamie?


    Die andere: Was hält man davon?


    Über Deine Frage zu denkbaren Sonderfällen möchte ich mir jetzt keine Gedanken machen.


    Ich persönlich neige zu Treue auf Beziehungsebene. Deshalb wäre eine Frau, die mir wegen ihrer sexuellen Untreue davonläuft, nichts für mich.

    Wie viele schon schrieben, bin ich auch der Meinung, dass es keine monogame Veranlagung der menschlichen Spezies gibt. Monogamie halte ich für ein sozio-kulturelles Konstrukt, dass eng verbunden mit der Institution "Ehe" ist, geschaffen von den jeweils herrschenden und begüterten Gesellschaftsschichten. Die Verbindung von Mann und Frau war zuallererst der Erweiterung des Herrschafts- und Einflussbereiches (einfach: Zusammenlegung von Fürstentümern und Königreichen) und der Sicherung der Erbfolge geschuldet. Da gerade zu diesem Zweck "Kuckuckskinder" nicht erwünscht waren und es keinen Vaterschaftstest oder gar DNA-Nachweis gab, musste verhindert werden, dass die Frau sexuellen Kontakt zu anderen Männern hatte. Die Kirche als moralische Hauptinstanz, selbst an Einfluss und Macht interessiert, lieferte lediglich treu und brav die argumentative Basis dafür. Das war nicht schwer, denn andere "Medien" als den sonntäglichen Gottesdienst gab es für viele nicht. Die moralische Aufladung mit dem Begriff "Liebe" und der sexuellen Treue (=Monogamie) als ihr angebliches Wesensmerkmal kam meiner Meinung erst in der Periode der Romantik und der Renaissance (Besinnung an den Sehnsuchtsort Griechenland). Die Gräfin Cosel (eine Mätresse des sächsischen Königs) wurde bis zu ihrem Tod eingesperrt, weil sie (u.a.) die Anerkennung ihrer Kinder als die des Königs forderte.


    Monogamie wird auch oft damit begründet, dass es in etwa gleichviel Männer und Frauen gäbe. Wie sah das aber nach großen Kriegen aus, auch in D?


    *:)

    Das ist (D)eine freie Entscheidung und völlig in Ordnung das für sich selbst so zu sehen. Ich finde nur, dass individuelle Menschen dazu eine freie Wahl haben sollen und hoffentlich für eine Partnerschaft die zueinander passenden Menschen zusammen finden, damit der Kummer über zu unterschiedliche Werte und Lebensvorstellungen nicht zu heftig und lang andauernd wird.

    Von der Natur ist SO EINIGES "nicht geplant". Generell ist "nicht geplant" dass überhaupt ein Mensch glücklich wird. Was von der Natur als "geplant" angesehen werden kann, obwohl SELBST DAS nicht stimmt, ist der Erhalt der Art.


    Von der Natur auf jeden Fall nicht geplant ist Treue und sexuelle Erfüllung

    Ja, das ist genau meine Meinung.


    Was es praktisch so schwer macht: Zunächst einmal muss man sich darüber bewusst sein, dass Menschen unterschiedliche Werte und Lebensvorstellungen haben. Außerdem muss man sich selbst finden, um zu wissen, welche Werte man selbst hat.

    Es mag ja in den ersten Jahren sein das beide sich treu sind, irgenwann werden Kinder in die Welt gesetzt, der Stress ist somit vorprogrammiert, spätestens dann wenn das Kind im Mittelpunkt steht dann ist es so weit gekommen