Nein, ich will einfach nur Gewissheit im Moment, was sollte denn ein Psychiater machen, wenn ich nicht weiß, was los ist? Ich kann mir eine Therapie schwer vorstellen. Morgen gehe ich zum HA und wenn es läuft, wie ich mirs vorstelle noch am selben Tag zum Ultraschall. Dann weiß ich schonmal mehr. Dann evtl. hoffentlich endlich die so erwünschte Lymphknotenentnahme.:(


    en

    Zitat

    und wenn du Krebs hast

    Solche Sätze machen mir große Angst.:(

    Zitat

    Morgen gehe ich zum HA und wenn es läuft, wie ich mirs vorstelle noch am selben Tag zum Ultraschall.

    Ich denk du warst schon beim US? Wie viele willste denn noch machen lassen? Manche haben echt zuviel zeit ... %-|

    Nur mal kurz zur Größe. Hatte auch mal zwei große Lymphknoten. Habe sie gefühlt, dann Finger genau ans Lineal gehalten. 2,3 cm und der andere 2,5. Habe selbst das Lineal angelegt. Bin zum Arzt, der hat sie per Ultraschall gemessen, genauer gehts also nicht. Und was kam raus, der eine 0,9 cm und der andere 0,7. So kann man sich täuschen ;-)

    ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh das ist ja grauenhaft hier.


    Vermutlich hast du Krebs. Man muß nur lang genug dran glauben, dann bekommt man es. Hoffentlich bist du dann endlich glücklich.


    Denn wie schon tausendfach hier gesagt: selbst wenn es nicht die Lymphknoten sind, du findest sicher gleich das nächste, wovon du überzeugt bist :|N


    Am Hals/Kiefer hat man übrigens auch Drüsen, die groß und tastbar sind. Hatte diese selbst mal mit Lymphknoten verwechselt. Und wenn du ständig suchst, dann wirst du auch jeden Tag was neues finden, weil der Körper nicht jeden Tag gleich ist.


    Schade, aber dein Arzt wird dich und deine Forderungen irgendwann auch nicht mehr ernst nehmen.

    @ PiMa0509

    Solche Sätze wie "Vermutlich hast du Krebs. Man muß nur lang genug dran glauben, dann bekommt man es. Hoffentlich bist du dann endlich glücklich." sind echt wenig hilfreich für einen jungen Mann, der wirklich Angst hat :(v

    Zitat

    der wirklich Angst hat

    Genau. Das ganze ist eine Angstkrankheit. Der Hypochonder leidet schon, als ob er krank wäre, obwohl er organisch gesund ist.


    All die Knoten, die er zu fühlen meint, werden sich als ganz normale Verdickungen unter der Haut herausstellen; wäre es krankhaft, würde er das nämlich noch ganz anders merken. Aber das könnte ihm hier hundertmal versichert werden – es bringt ihm keine Erleichterung.


    Hypochonder sind wirklich zu bedauern. Sie haben eine Krankheit nach der anderen, ohne sie wirklich zu haben.

    @ annalida:

    Und die Sätze, die ihm hier seit 19 Seiten sagen, daß er sich Hilfe holen soll, weil er sich in was reinsteigert und daß das vermutlich nichts ist, die will er nicht hören.


    Er würde es doch nicht mal dem Arzt glauben, wenn der ihm sagen würde, daß es kein Krebs ist.


    Tut mir leid, aber ich bin nun mal der Meinung, daß er wirklich psychologische Hilfe braucht. Und ich bin auch überzeugt davon, daß man seinen Körper so lange drangsalieren kann, bis er eine Krankheit entwickelt.

    Meine Schwester hat (hatte) das auch mit der Hypochondrie...ca. 30 Jahre. Sie wollte auch nie in Therapie, fand Theras dumm. Nach 30 Jahren verlor die Sache sich von selbst. Ich kann mich noch an einen guten Fehler von mir erinnern, als ich, als meine Schwester noch voll in ihrer Krankheitspanik steckte, eine klinische Pschyrembel schenkte, damit sie immer selbst nachschlagen kann, was sie wohl haben könnte. (Mich nervten ihre Fragen nämlich mittlerweile). Seit dem Buch wurde alles noch schlimmer und sie saß damit stundenlang auf dem Klo, in grösster Verzweifelung und blätterte. Da sie auch kein Latein konnte, war das immer eine hin- und herschlagerei im Buch, weil sie ja ständig auch noch diese siehe hier, siehe da Kommentare aufschlagen mußte zusätzlich Wörterbuch. Oh man....dann doch lieber tot sein, oder? ":/


    Ich nahm ihr das Buch wieder weg...bzw. sie liess es sich erst wegnehmen, als der Befehl vom Arzt kam.


    Seitdem vergammelt es irgendwo in einer meiner Kisten, in denen Dinge liegen, die die Welt nicht braucht.


    Was ich sagen wollte: Es kann mit unserem Threadsteller noch etwas dauern. Diese 19 Seiten hier sind GAR nichts. Es können ca. 975 632 Seiten werden. Der Webspace von ganz http://www.med1.de/ könnte dabei drauf gehen. ;-D


    Pack mers. ;-D

    Ich bin ja der gleichen Meinung wie ihr @:) Ich denke nur eine Therapie würde endlich dem ein Ende setzen anstatt die vielen Arztbesuche. Nur er muss es selbst wollen und an dem Punkt ist er noch lange nicht

    Nein, er wird keine Therapie machen. Weil ein Hypochonder zwar leidet, aber immer meint, nach der nächsten Aufklärung ist alles okay. Dann kommt die riesengroße Erleichterung und ... zum eigenen Erstaunen kommt dann die nächste "Entdeckung", die ja "diesmal ganz anders" ist.


    Also, ich glaube auch, es könnten noch etwa 800 Seiten werden ...