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    Finde es schade, dass ihr so auf wc-customs schimpft. Das hilft ihm doch überhaupt nicht. Weder ausreden, noch einreden – sondern Verständnis. Ich kann ihm nachfuehlen, obwohl ich selbst noch nie in einer derart "klaren-unklaren" Situation war. Aber ich kann mir denken, dass es ihn auffrisst. Möchte nicht tauschen

    Entschuldige, aber wir schimpfen nicht, dagegen verwahre ich mich. Wir HABEN eine Menge Verständnis, die hat auch fast jeder hier mehrmals geäußert. Aber das im Kreis drehen und das Mitziehen mit immer wieder neu geäußertem Verstehen hilft irgendwann auch nicht mehr weiter.


    Niemand möchte tauschen, ganz gewiss nicht, aber das, was einige hier aufregt, ist dass vom Betroffenen SOFORT immer vom Schlechtesten ausgegangen wird, alles wird dahingehend interpretiert, und dann der Wechsel, der von den mitlesenden Usern regelrecht verlangt sobald sich das eine Symptom nicht mehr als haltbar erweist, auf das neue, nun ganz gewiss "echte" Krebsanzeichen einzugehen ... merkst Du das Muster nicht?


    Sicher, das ist die dahinterstehende Krankheit, und die heißt nun mal Hypochondrie. Aber ewige Geduld mit dieser bedeutet irgendwann nur noch deren Bestätigung, und das hilft demjenigen wirklich nicht mehr weiter. Dann heißt es nämlich, die psychische Sache anzugehen und genau dagegen wehrt sich WC-Customs permanent. DAS ist der Grund, weswegen hier eben nicht nur milde und mit Verständnis reagiert wird; wir sind nämlich alle keinen bösen Menschen, sondern wollen helfen, und das tut man nicht immer mit endloser Geduld.


    So viel abschließend von mir, das "Schimpfen" wollte ich denn doch nicht so stehen lassen.

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    Entschuldige, aber wir schimpfen nicht, dagegen verwahre ich mich. Wir HABEN eine Menge Verständnis, die hat auch fast jeder hier mehrmals geäußert. Aber das im Kreis drehen und das Mitziehen mit immer wieder neu geäußertem Verstehen hilft irgendwann auch nicht mehr weiter.

    :)^ :)^


    Genau so ist es :)^


    Wenn ich vermute Krebs zu haben dann laufe ich den Ärzten die Tür ein um endlich Gewissheit zu bekommen und mache mir dann ersteinen Kopf darüber wie es weitergeht wennes so ist.


    Aber sich nicht schon vorher einreden Krebs zu haben wo es doch noch sooooooo viele anderen Krankheiten gibt ausser Krebs!!


    Ich kenne das selbst von mir, ich habe mir auch immer gleich das schlimmste ausgemalt gerade die letzte Zeit wegen meiner ständigen Schmerzen in der linken Seite aber ich habe jetzt alle Untersuchungen durch und die Diagnose lautet "Reizdarm" also muß ich das so hinnehmen auch wenn es manchmal schwer fällt!


    Man muß es nur selbst erst mal einsehen und seine Ängste erkennen denn die Angst ist ein Teufel und dadurch können auch noch andere Krankheiten entstehen!


    Das positive Denken ist dann das beste die Angst zu besiegen, nur braucht man dazu Professionelle Hilfe :)z


    Lg H.S.

    So richtig Verständnis kann man das aber auch nicht nennen. Ich glaube, dass die wenigsten hier wirklich mit dem Begriff Angststörung etwas anfangen können und überhaupt wissen, was das heißt, was es bedeutet und wie es sich äußert. Kenne das leider alles aus meinem privaten Kreis. Die Sprüche reichen von "Ist doch nicht so schlimm" bis "Reiß dich mal zusammen". Das funktioniert nicht Leute. Eine Angststörung ist eine Krankheit. Man geht ja auch nicht zum Alkoholkranken und sagt "Du musst ja nur mit dem Trinken" aufhören. Da steckt weit mehr dahinter, als die meisten hier vermuten. Beispielsweise kann das Googlen richtige zwanghafte Formen annehmen. Zwanghaft heißt hier nicht mal irgendwie aus Laune, sondern klinisch zwanghaft.


    Das verwechseln mir hier die meisten. Viele Dinge, die ein Betroffender tut sind solche zwanghaften Dinge - ein Kreis, aus dem er nicht mehr rauskommt. Bei mir hat das mehrere Mal bei Panikattacken dazu geführt, dass ich wirklich der Meinung war eben gerade zu sterben - ich habe das gelebt mit jeder Zelle und die Angst war 1:1 genau die, als wäre ich gestorben. Mir ist später klar geworden: Nicht das Sterben ist schlimm, sondern die Angst davor. An diese Schwelle kommt sicherlich nicht jeder im Leben und es ist alles andere als banal!

    Na sicher, wir sind ja keine Fachleute und KÖNNEN nur das Verständnis aufbringen, dessen wir eben fähig sind. Das hat aber nichts mit schlechtem Willen zu tun, und so las es sich eben in dem Beitrag, auf den ich zuletzt geantwortet hatte.


    Du, Soundbear, bist aber doch den Weg gegangen, es an der Wurzel anzugehen; gerade auf DEINE Beträge wurde vom TE sehr wenig eingegangen. Es ist, als wolle er nur und ausschließlich über seine empfundene Angst bzw. "Gewissheit" reden und nur und ausschließlich hier seine Symptome nennen, wieder und wieder, damit ihm jedesmal versichert wird – von uns, die wir es nicht wissen können – dass es nicht das sei, was er fürchtet. Nur um dann wieder dagegenzuhalten, dass es aber DIESMAL ... usw.


    Wer soll das denn wirklich mit Verständnis quittieren? Bei allem Wunsch zu helfen, das bekommen Laien nicht hin, denk ich. Du als ehemals Betroffener, Du kannst es verstehen, aber selbst Du erreichst ihn nicht.

    @ Soundbaer:

    So pauschalisieren kann man das nicht. Ich selbst leide unter Emetophobie, aber wenn man weiß das einem sein eigenes Problem solche Schwierigkeiten bereitet, dann muss man einfach eine Therapie anfangen.


    Das was WC hier möchte ist von uns eine Bestätigung das er Krebs hat und wenn das dann einer schreibt schiebt er noch mehr Panik. Das ist ein ewiger Kreislauf. Er wird sich NIE ändern, denn wenn diese Krebspanik vorbei ist kommt die nächste. Und solange er nicht eine Therapie macht sind diese ganzen Threads inkl. unserer Antworten sowas von überflüssig...

    Soundbear

    Wenn ich nicht wüßte wovon ich spreche und es nicht kenne wie es ist, würde ich hier mit Sicherheit keinen Beitrag schreiben oder meinst du ich habe nur zum Spaß an der Freude eine Therapie gemacht weil ich nicht mehr aus dem Haus gegangen bin und immer dachte ich komme nicht mehr heim! :(v Ich habe auch bei den keinsten Symtomen immer leich gegoggelt und da zeigt es ja tausende von Krankheiten an unter anderm auch Krebs und somit ich das gelesen hatte war ich fertig mit der Welt! :°(


    Nur um aus diesem Teufelskreis der Angst heraus zu kommen braucht man Hife und das sieht WC-Customs nicht ein!

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    um aus diesem Teufelskreis der Angst heraus zu kommen braucht man Hife und das sieht WC-Customs nicht ein!

    Schlimmer: Er SAGT, er sei Hypochonder, aber in seinem Fall ist es nun WIRKLICH anders, und das müssten doch alle einsehen; aber wehe, man bestätigt die Schwere der Symptome, dann wird man vorwurfsvoll zu lesen bekommen, dass DAS jetzt aber noch mehr angst mache!


    Das ist ein typischer Ciruclus vitiosus, bei dem es keinen "Gewinner" geben kann, nur Verlierer. Ich für meinen Teil habe beschlossen, da in Zukunft auch nicht mehr mitzuspielen, insofern stimmt es, mein Verständnis hat sich erschöpft.

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    Du, Soundbear, bist aber doch den Weg gegangen, es an der Wurzel anzugehen; gerade auf DEINE Beträge wurde vom TE sehr wenig eingegangen. Es ist, als wolle er nur und ausschließlich über seine empfundene Angst bzw. "Gewissheit" reden und nur und ausschließlich hier seine Symptome nennen, wieder und wieder, damit ihm jedesmal versichert wird

    Jo, das stimmt - und da waren meiner Meinung hilfreiche Ansätze dabei, die ich u.a. von meinem Psychologen habe. Das Problem ist wahrscheinlich, dass es noch nicht soweit ist und in seinem aktuellen "Fall" steckt. Das kenne ich alles zu gut - man glaubt, man klärt dieses eine Mal noch die Sache und dann hat man Krebs oder nicht. Und wenn's keiner ist, wird man auch generell keine Angst mehr haben, weil man ja eben keinen Krebs hat. Und wenn man Krebs hat, wars das sowieso. Ganz großer Denkfehler.

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    man glaubt, man klärt dieses eine Mal noch die Sache und dann hat man Krebs oder nicht. Und wenn's keiner ist, wird man auch generell keine Angst mehr haben, weil man ja eben keinen Krebs hat. Und wenn man Krebs hat, wars das sowieso. Ganz großer Denkfehler.

    Du greifst den Teufelskreis hier noch mal treffend auf.


    Gerade wenn jemand wie Du schreibt, der die Sache ja in den Griff bekommen hat mit psychologischer Hilfe, da müsste dann spätestens und normalerweise der Hilfesuchende wach werden und sich sagen, dass er einfach den KERN angehen muss, bevor er wirklich Ruhe bekommt.


    Das scheint aber gerade beim Hypochonder nicht zu funktionieren, wohl, weil er jedes Mal wieder neu denkt – wie Du es genau beschreibst – nach dem neuesten Symptom ist sowieso Ruhe, so oder so. Da liegt ein echter Denk-Fehler.


    Was meinst Du also aus Deiner eigenen Erfahrung: Sollten wir hier drauf eingehen auf diese Ängste oder besser nicht? Sorry, falls Du es schon mal geschrieben hast, habs gerade nicht auf dem Schirm.