Was die Zukunft bringt ist erst Mal unwichtig. Wichtig ist das Jetzt. Du bist wieder aufgestiegen und gefahren. Das war der erste wichtige Schritt.


    Mach ganz ruhig weiter setz dich nicht unter Druck. Mit etwas Glück wirst du in ein paar Wochen anders denken.

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    es kommen noch ein paar kostspielige Reperaturen dazu die sie eigentlich mit ihren 23 Jahren gar nicht mehr wert ist.

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    Ich häng halt so an meinem Schätzchen, will gar keine andere. Sie fährt sich wirklich toll.

    Du wirst die Reparaturen machen lasse. :)z ;-)

    Vergangengen Winter waren mein Freund und ich öfter mit nem geliehenen Sprinter unterwegs, weil er umgezogen ist. Und dann kam was kommen musste, der Sprinter war leergeräumt, es war glatt und der Opa vor uns legt an der Ampel ne plötzliche Vollbremsung hin nachdem es erst so aussah als huschte er noch drüber. Wir natürlich gerutscht (mein Freund ist gefahren) und dem Opa hintendrauf. War nicht viel passiert, wir hatten nur hinten an einer Seite den Scheinwerfer erwischt und so. Aber der Schock sitzt bei mir. Seitdem krieg ich immer fast nen Herzinfarkt wenn mein Freund so dicht auffährt (weil er oft ungeduldig wird.....^^).....er weiß das nicht, aber mein Fuß tritt dann immer sofort auf die imaginäre Bremse und ich kralle mich im Sitz fest, weil ich das Erlebnis einfach nicht loswerde.....war mein erster Unfall, vllt ist es deshalb so....

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    Ich hatte den ganzen Tag eine Scheißangst, hab gezittert wie Espenlaub und kurz bevor ich los bin hatte ich das Gefühl als müsste ich mich gleich übergeben. Aber ich bin gefahren. Erst dachte ich ich schmeiß sie schon auf dem Parkplatz um weil meine Beine so zittrig waren. Als ich dann auf der Straße war gings. Aber das schlechte Gefühl bleibt.

    Glückwunsch, dass Du es gewagt hast. Bleib dran, nur so bekommst Du Dein "Unwohlsein" in den Griff.

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    Hmm, blöde Frage vielleicht, aber wie und mit welchen Gedanken hast du deiner Panik gegengesteuert?

    Ehrlich gesagt kann ich Dir das nicht sagen. Ich habe mich immer wieder der Situation gestellt, bin immer wieder Auto gefahren, solange bis sich mein Körper, mein Kopf, meine Seele daran gewöhnt hatten.


    Sicher gibt es die klassischen Methoden – Atemübungen, Konzentrationsübungen, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das in den Momenten der Panik wirklich umgesetzt habe.


    Mir hat einfach geholfen mich immer wieder der Angst zu stellen, zu erleben, dass ich die Angst aushalten kann, dass nicht wieder etwas Schlimmes passiert (wobei wir das ja nie wirklich ausschliessen können)

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    Wenn ich sie verkaufe dann erst nachdem die Angst weg ist. Sonst kann ich mich selber nicht mehr im Spiegel angucken. Sturschädel eben.

    Guter Plan :)^


    Nütze das schöne Wetter am Wochenende um wieder zu fahren, lass Deine Angst nicht über den Winter anwachsen.