Meine Eltern sind seit 10 Jahren geschieden, mein Vater kümmert sich seitdem nicht mehr um mich und meine Mutter ist für mich gestorben = das Kind hat keine Großeltern. Ich habe auch keine Freunde oder andere Verwandte, die auf es aufpassen könnten. Und jemanden dafür bezahlen kann ich schon gar nicht. :|N

    Also hast du niemanden??? Jetzt mal ne blöde Frage:


    Was könntest du denn dann verpassen, wenn du scheinbar keinen hast mit dem du was erleben könntest??


    Also müsste doch ein Baby ein Segen sein....


    Sorry – will nicht frech klingen... will nur für Denkanstöße sorgen... ich meine es gut! @:)

    Meine beste Freundin hat damals rumerzählt ich würde wegen der Vergewaltigung lügen... seitdem ist nicht mehr viel mit Freundschaften. :°(


    Wenn das Baby da ist kann ich auch nicht mehr raus und Leute kennen lernen. Und seien wir mal ehrlich: Babys sind schlechte Gesprächspartner... zum letzten Mal, es ist kein Segen und kein Gottesgeschenk und kein Glück für mich! Also hör bitte auf das zu sagen, das macht es nur noch schlimmer...

    Natürlich, tut mir leid... klar, klingt sicherlich klugscheißerisch von mir und so was kannst du echt nicht gebrauchen...


    Ich würde dir nach wie vor Profamilia.. oder andere Stellen wie Caritas oder Diakonie empfehlen. Da wird dir sicherlich geholfen.


    Wichtig ist, dass eine Lösung gefunden wird, die für dich und auch fürs Kind gut sind.


    Ich glaube es gibt auch Lösungen, die nicht endgültig sind, sprich eine Adoption, die innerhalb einer Frist wieder rückgängig gemacht werden kann, falls du dich doch anders entscheiden solltest.


    Und – falls du generell Interesse an deinem Kind haben solltest, dann gibt es auch immer "Krabbelgruppen" und sonstige Treffs von Müttern mit ihren Kindern. Oftmals in den Krankenhäusern... So könntest du auch neue Freundinnen finden....obendrein auch noch Gleichgesinnte....

    Hallo Icecube!


    Es wäre gelogen, wenn ich sage, ich würde Dich verstehen. Nein, das kann ich nicht, kenne ich Dich doch nur von den paar Beiträgen hier. Aber ich kann Deine Gefühle als gegeben und vor allem ernst nehmen! :)z


    Vielleicht hier mal für Dich die Sicht eines Adoptivkindes:


    Adoption ansich ist nichts Schlechtes (aber wahrlich auch ein Geschenk)! Wenn die Wahl steht zwischen einer Mutter (Du), welche ihr Kind wohl nicht lieben können wird und einer Adoption, dann kann auch ich Dir nur ans Herz legen, darüber nachzudenken.


    Aaaaber ....... dies ist eine Frage, die Du Dir wirklich erst beantworten kannst, wenn das Würmchen auf der Welt ist bzw. alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind.


    Ich kenne verschiedene Mütter. Manche fühlten nach der Geburt sofort Liebe, manche werden sie niemals fühlen. Du kannst es jetzt noch nicht wissen. :|N Bitte quäle Dich nicht vorher zu sehr mit dem Gedanken.


    Meine Empfehlung:


    Laß Dich umfassend von unabhängigen Stellen beraten. Du hast doch dabei nichts zu verlieren! Der "Ausweg" Adoption steht Dir auch später jederzeit frei. Informiere Dich über alle in Betracht kommenden Möglichkeiten. Es gibt sooo viele denkbare Varianten. Von der doch bestehen bleibenden Kleinfamilie bis hin zu der Idee, sich in einem Mutter-Kind-Heim Unterstützung zukommen zu lassen, über die Pflegschaft (welche Optionen offen läßt) bis hin zur endgültigen Entscheidung der Adoption – offen, halboffen oder anonym – (welche im übrigen NICHT umkehrbar ist, sie ist endgültig).


    Wenn da auch nur ein Funken Verantwortungsgefühl dem Kind gegenüber ist, entscheide Dich bitte NICHT für die Babyklappe. Genügend Erwachsene leiden ihr Leben lang, weil sie ihre Wurzeln niemals suchen können.


    Ich kenne seit diesem Jahr meine leibliche Mutter (ja, sie hatte sich sehr vielen Fragen zu stellen und es war unglaublich wichtig für mich, meine Wurzeln zu finden und kennenzulernen). Ich danke ihr sehr dafür, dass sie den Mut hatte, ehrlich und offen zu mir zu sein. Dies ist durchaus nicht selbstverständlich. Üblicher ist, dass sich die Mütter die Vergangenheit "schön" reden und lediglich Rechtfertigungen, jedoch keine Erklärungen für ihre Kinder haben. Also an dieser Stelle mal ein Dankeschön an sie. ;-)


    Ich weiß, dass ich noch 5 Halbgeschwister habe. 4 davon wurden bei der leiblichen Mutter groß (ob dies besser war, ist eine andere Frage). Nur ich und eine Halbschwester wurden zur Adoption freigegeben. Bei mir hat meine leibliche Mutter ihre Entscheidung immer bereut, ihr Leben lang. Bei meiner Halbschwester (leider) nie. Diese entstand auch aus einer Vergewaltigung. Ich verstehe, was meine eigene Geschichte betrifft, inzwischen BEIDE Seiten. Und doch dreht es mir den Magen um, wenn ich darüber nachdenke, dass ich genauso dieses Kind gewesen sein könnte, welches auf diese Art und Weise entstanden ist und dies jetzt erfahren hätte müssen.


    Meine leibl. Mutter hat sich dennoch allen Fragen meiner Halbschwester gestellt, als diese sie vor Jahren schon ausfindig gemacht hatte. Dies war sie ihr einfach schuldig. Einen weiterführenden Kontakt kann sie jedoch nicht bewältigen emotional. Sehr sehr schwer für beide Seiten.


    Nein, Adoption ist für das betreffende Kind nicht immer das beschriebene große Glück. Kenne genug Adoptivkinder, die ordentlich einen Griff ins

    getan haben. Selbst, wenn es "gute" Eltern bekommt, hinterläßt eine Adoption trotz aller guten Wünsche tiefe Spuren in Menschen. In den Kindern, wie auch in den Eltern/Müttern.


    Liebe Icecube, bitte überstürze keine Entscheidung, EGAL wie sie ausfällt. Ich würde mir wünschen, dass Du nicht eines Tages zu den Müttern gehörst (welche ich inzwischen zahlreich kenne), die ihr Leben lang aufgrund dieser einen (unumkehrbaren) Entscheidung unglücklich sind.


    Sei Dir erst ganz sicher und – ich kann mich nur wiederholen – über ALLE Alternativen aufgeklärt, damit Du aus diesem Wissen heraus wirklich eine Entscheidung treffen kannst. Gib Dir selbst die Möglichkeit, nach der Geburt (wenn auch die Hormone wieder anders aufgestellt sind) in Ruhe herauszufinden, was Du wirklich möchtest! Vielleicht auch mit professioneller Hilfe?


    Lieben Gruß und alles Gute

    Hallo Ice,


    mich würde mal interessieren warum du guten Konkakt zu dem Erzeuger hast?


    Wie kann man denn so einem Menschen verzeihen?


    Dann zu dem Punkt du kannst mit Baby keinen kennenlernen. Ich habe durch meine Tochter und die Gruppen in die man mit


    Baby gehen kann, angefangen vom Geburtsvorbereitungskurs bis hin zur Krabbelgruppe, ganz liebe Freundinnen gefunden. Es ist nicht so dass man dann abgeschnitten ist vom Rest der Welt. Wenn man raus geht mit Baby kann man sehr leicht, nette Leute kennen lernen.


    So, nur mal ein paar Denkanstösse für dich. @:)


    Aber ich kann dich einigermaßen gut verstehen, oder ich kann es einigermaßen nachvollziehen wie du dich fühlen musst, und ich würde dir auch raten an eine Adoption zu denken, oder wirklich eine Babyklappe in Anspruch zu nehemen. Ich glaube jeder kann es in deinem Fall verstehen dass du das Kind nicht möchtest! Auch wenn es vielleicht sein kann dass du doch Gefühle entwickelst wenn du den Wurm im Arm hast. Wer weiss....! Lass dich aber nicht unter Druck setzen, wenn du merkst es geht gar nicht, und du möchtest das Kind definitiv nicht, dann entscheide wie DU es für richtig hältst und geb es weg. Ich glaube dann ist dem Kind und dir mehr geholfen damit. Und wie gesagt, da versteht dich glaub ich jeder!


    Ich kann nur nicht ganz nachvollziehen warum du dein Baby so sehr hasst dem Vergewaltiger aber verziehen hast???? Wenn du möchtest würde ich mich freuen wenn du das vielleicht ein bisschen besser erklären würdest!


    Ach ja, deine Figur wird wieder so wie vorher, keine Sorge ;-)


    Und dass jeder nur nach dem Baby frägt, und du in der Zeit zweitrangig bist ist auch normal. Ich spreche aus Erfahrung. :-) Auch wenn in deinem Fall etwas mehr Feingefühl angesagt wäre..... von den anderen halt!


    Kopf hoch, du kriegst das bestimmt hin!

    Zitat

    Würde der Erzeuger das Kind nehmen?

    Ich denke schon.

    Zitat

    mich würde mal interessieren warum du guten Konkakt zu dem Erzeuger hast?

    Ich bin ihm immer aus dem Weg gegangen. Im 4. Monat war ich einmal so wütend wegen der ganzen Situation, dass ich ein Ventil brauchte und ihm eine SMS geschrieben hab, er solle jetzt auch mal seinen Teil dazu beitragen. Er wusste es bis dato nicht. Jedenfalls haben wir uns dann zusammen mit meinem Psychiater getroffen und ausgesprochen. Es war Alkohol im Spiel und ich glaube auch noch anderes Zeug, jedenfalls schämt er sich immernoch in Grund und Boden und tut seitdem alles für mich. Es hört sich sicher dämlich an aber er ist nunmal der einzige Mensch den ich habe...

    Zitat

    Würde der Erzeuger das Kind nehmen?

    DAS ist ja mal ein super Lösungsansatz... ein Baby einem Vergewaltiger anvertrauen! :(v >:( :-o


    Ich würde auch mal Informationen zum Thema Adoption beschaffen, denn es ist sowohl für die Mutter als auch für das Kind besser, wenn es dann (also wenn die Abneigung nach der Geburt noch weiter besteht) in eine Familie kommt, die sich ein Kind wünscht und es herzlich annehmen kann.

    Hallo Icecube,


    da ich im Jugendamt arbeite gebe ich dir mal folgende Info.


    Ich denke eine Adoption ist zu langfristig und endgültig. Man weiß ja nie, ob sich das Verhältnis von dir zum Baby sich noch ändert. Des Weiteren dauert ein Adoptionsverfahren auch seine Zeit.


    Ich denke, dass du dich ans Jugendamt wenden solltest und du "einfach" deine Situation schilderst. Es gibt sogenannte Bereitschaftspflegestellen, die das Baby zunächst aufnehmen könnten. Ich finde aber, dass du erstmal das Baby bekommen und einfach dann nochmal überprüfen solltest, ob es wirklich nicht geht. Man sollte nicht leichtfertig ein Kind in eine Pflegestelle geben, da die ersten Wochen zwischen Mutter und Baby aufgrund der Bindung wichtig sind.


    Solltest du dich für die Bereitschaftspflegefamilie entscheiden, ist das nicht verwerflich sondern sehr verantwortungsvoll von dir, falls es echt nicht geht! Du brauchst dir von daher dann keine Vorwürfe machen – das sollte sich viel lieber der Täter!!!


    Gemeinsam mit Jugendamt und Bereitschaftspflege kann man dann schauen, ob du dich dem Baby annähern kannst bzw. welche Perspektiven möglich sind.


    Ich hoffe, dass ich dir ein wenig weiterhelfen konnte :-)


    LG *:)

    Zitat

    Ach ich weiß auch nicht... alleine sollte ich das nicht entscheiden und so kurzfristig kann ich das sowieso nicht...

    Kurzfristig nicht, ok. Aber alleine kannst du das sehr wohl entscheiden, du bist 20... wer soll das sonst entscheiden? Natürlich kannst du das alleine. Alle quatschen dir rein und dir geht es immer schlechter... das kann doch nicht so weitergehen. DU musst entscheiden und die anderen einfach mal reden lassen, zur Not verlieren die dich eben... haben es nicht anders verdient. :(v


    Ich glaube man kann das mit der Adoption auch später noch machen, du kannst ja erstmal gucken, ob du dich doch wenn es da ist, anders fühlst. Aber grundsätzlich bist du genauso wichtig wie das Kind und man muss nicht immer nur ans Kind denken, wenn man sich selbst dafür opfern muss... also wenn du weiter leidest, zögere nicht, es abzugeben. Dann kennst du nunmal einen Weg, der NICHT funktioniert und den musst du nicht zuende gehen...

    Darf ich nochmal was zum Erzeuger fragen?


    Hab ich´s dann richtig verstanden und es war keine Vergewaltigung in dem Sinne dass dich ein fremder Mann irgendwo vergewaltigt hat, sondern es war ein Bekannter der durch Alkohol zum Vergewaltiger wurde?


    Aber warum hast du denn so ein Hass auf das Kind? Weil es dir dir Figur und die Freiheit nimmt? Oder andere Gründe?

    das kind kann nix dafuer,aber verstehen kann ich dich auch


    versuche dem kind nicht zu schaden,z.b. durch alkohol trinken,usw.


    es gibt viele adoptiveltern,welche sich schon seit vielen jahren auf solch ein kind freuen wuerden


    ich wuensche dir alles gute :)* :)* :)* :)*

    Hallo icecube,


    ich habe das hier grad nur durch Zufall gelesen und die bisherigen Antworten nur überflogen, also entschuldige ich mich schonmal, falls ich was wiederhole, das schon da war.


    Deine Situation klingt schrecklich und ich mag mir gar nicht vorstellen, unter solchen Umständen ein Kind zu bekommen. Aber was ich dir sagen wollte: Ich habe selber zwei Wunschkinder nach langem Warten mit über 30 bekommen, zusammen mit einem verläßlichen Partner und hatte trotzdem Ängste – ob ich sie lieben kann, ob ich dem gewachsen bin, ob ich etwas vermissen werde. Und das auch beim 2. Kind, wo ich ja prinzipiell schon wußte, was auf mich zukommt. Will sagen – da spielen die Hormone kräftig mit. Halt erstmal bis zur Geburt durch, setzt dich nicht selber zu sehr unter Streß und behalt im Hinterkopf, daß es die Möglichkeit einer Adoption oder Pflegefamilie gibt. Schau dir dein Kind an, wenn es da ist, warte ab, ob nicht doch Gefühle kommen.


    Hast du eine Hebamme? Eine, mit der du dich verstehst? Dann laß dir von ihr helfen, red mit ihr über deine Gefühle. Hebammen haben meist mehr Zeit als Ärzte und ich denke, sie kennen auch die Stellen, wo man sich Hilfe holen kann, wenn man es nicht schafft.


    Falls du das Kind doch behältst wirst du merken, daß man mit Kind sehr schnell Leute kennenlernt, nämlich andere Eltern. Da ist dann zwar meist erstmal das einzige Thema wieder das Kind, aber wenn man sich besser kennenlernt, ändert sich das auch wieder.


    Hast du einen Geburtsvorbereitungskurs besucht? Sonst frag mal an, ob du kurzfristig noch irgendwo reinkommst, da lernst du auch Leute kennen.


    Du bist jetzt so weit gekommen, verzweifel nicht, du hast auch nach der Geburt noch jede Menge Optionen. Wenn dann gar keine Gefühle da sind oder du dich überfordert fühlst, dann hol dir Hilfe – die Leute, die beruflich mit sowas zu tun haben, werden dich nicht verurteilen, sie wissen, daß so etwas passiert und es dann für alle Beteiligten besser ist, etwas zu ändern, sei es, daß das Kind woanders unterkommt oder ihr zusammen in eine betreute Einrichtung geht oder oder oder.


    Wie dein Umfeld reagiert hat finde ich übrigens unter aller Sau :(v :(v Aussagen wie "sei nicht traurig das schadet dem Kind" find ich generell unmöglich, denn wie soll man es denn ändern. Es kommen nur noch Schuldgefühle dazu und die soll man dann auch wieder nicht haben %-| %-| Denk jetzt mal an dich, verwöhn dich ein bißchen, dem Kind in deinem Bauch gehts gut, das kennt noch keine Sorgen.


    Ach ja, 8 kg zugenommen ist wirklich nicht viel. Die hast du nach der Geburt ratz-fatz wieder runter!!


    Alles Gute für dich @:) @:) @:) @:)

    Hallo Icecube,


    das klingt nach einer ziemlich "schlimmen" Erfahrung, die du da durchmachen musstest. Ich kann nicht wirklich nachempfinden, wie du dich fühlst, deshalb spar ich mir an der Stelle die Worte "Ich kann dich verstehen". Das kann wohl niemand, der so eine Situation nicht selbst erlebt hat. Deshalb hier an dieser Stelle von mir "nur" rein sachliche Informationen.


    Ich möchte dir ebenso wie Aphrodite raten, dich ans Jugendamt zu wenden. Nur dort kann man dich über die bestehenden Möglichkeiten (auch rechtlich) informieren und dich entsprechend beraten/unterstützen. Niemand wird dich dort für deine Gefühle verurteilen, sondern dich sachlich und "mit Blick auf das Kindeswohl gerichtet" beraten.


    Bereitschaftspflege oder Adoption wären sicher Möglichkeiten, falls es denn gar nicht gehen sollte. Eine Adoption beginnt übrigens mit einer sog. Adoptionspflege, die auch erst mal zeitlich beftistet angelegt ist. Aber auch hier wird nochmal überprüft und ggf. kann das Adoptionsverfahren, welches mit der Adoptionspflege beginnt und die entgültige Adoption zum Ziel hat, auch noch unterbrochen werden. Sprich: Auch hier gäbe es sogar noch einen Weg zurück.


    Bereitschaftspflege arbeitet immer eng mit den leiblichen Eltern zusammen und ist nicht auf Dauer angelegt. Bei einer Bereitschaftspflege ist in der Regel die Rückführung in den elterlichen Haushalt das Ziel. Anders bei der Dauerpflege. Hier geht es um längere Pflegeverhältnisse, die aber auch jederzeit (wenn aus Sicht des Jugendamtes ggf. des Familiengerichtes verantwortbar) unterbrochen werden.


    Es gibt also bei den unterschiedlichen Möglichkeiten, sein Kind "wegzugeben" auch immer eine Möglichkeit zurück.


    Von der Babyklappe möchte ich dir auch dringend abraten. Die Begründung, die hier schon jemand genannt hat (Wurzeln nicht mehr nachvollziehbar) finde ich sehr treffend.


    Eine andere Alternative wäre vielleicht, die Unterstützung beim Aufbau einer Bindung von Mutter und Kind. Hier gibt es (in meiner Stadt jedenfalls) unterschiedliche Träger, die so etwas unter unterschiedlichen Namen (STEEP, frühe Hilfen z.B.) anbieten.


    http://www.fruehehilfen.de/3449.0.html


    http://www.skf-frankfurt.de/html/__-steep_.html


    Ich glaube, niemand hier kann dir einen wirklichen Ratschlag geben. Jeder würde in deiner Situation vielleicht anders handeln. Letztlich musst du mit deiner Entscheidung leben können. Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass du eine für dich tragbare Entscheidung findest. Vielleicht hilft es, auf dein Gefühl zu hören. Das Kind evtl. erst mal zu spüren. Möglicherweise entwickelt sich da ja noch was???? :-/ :-/ Aber bitte lass dich beraten und von den entsprechenden Stellen (Jugendamt, Beratungsstellen) unterstützen.


    Alles Gute

    Zitat

    Wenn da auch nur ein Funken Verantwortungsgefühl dem Kind gegenüber ist, entscheide Dich bitte NICHT für die Babyklappe. Genügend Erwachsene leiden ihr Leben lang, weil sie ihre Wurzeln niemals suchen können.

    Man kann durchaus einen Brief dem Kind beilegen, der für es verwahrt wird. Ich finde das Thema sehr traurig. Es gibt übrigens Selbsthilfegruppen für junge Mütter, da kann man toll andere junge Frauen und "Leidensgenossinnen" kennenlernen.


    Ich wünsche dir, dass du in einem Jahr in einem Café sitzt, die Herbstsonne mit ein paar Freundinnen genießt und ihr eure Kinder im Bällebad beobachtet. Und wenn du nicht glücklich wirst in den Wochen nach der Geburt- der Weg zur Freigabe zur Adoption kann immernoch beschritten werden.

    Ich möchte dich nicht überzeugen dass Kind zu behalten, ich möchte dir nur aufzeigen was die schönen Seiten sein können. Das nur vorneweg dass du mich nicht falsch verstehst, ja! Wie ich schon gesagt habe, such den Weg der dir am Besten tut, denn auch das wird der beste Weg für dein Kind sein. Wenn du es nämlich eigentlich nicht willst, sondern nur behältst weil es dir jemand einredet, oder du anderen gegenüber das Gefühl hast du musst es behalten ohne es zu wollen, wird dein Kind das merken, und das ist für das Kind nicht gut. Und für dich ebenso wenig.


    Aber, wie gesagt, ein Kind zu haben hat auch schöne Seiten. Es bereichert Dein Leben, es macht dich nicht hässlich. Es sperrt dich nicht ein, es macht so viel Spass mit einem Kind die Entwicklung, die es durchmacht, mitzuerleben. Es zeigt dir neue Seiten im Leben, es ist schön von jemanden so bedingungslos geliebt zu werden usw. Aber genug davon.

    Zitat

    Ich glaube, niemand hier kann dir einen wirklichen Ratschlag geben. Jeder würde in deiner Situation vielleicht anders handeln. Letztlich musst du mit deiner Entscheidung leben können. Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass du eine für dich tragbare Entscheidung findest. Vielleicht hilft es, auf dein Gefühl zu hören. Das Kind evtl. erst mal zu spüren. Möglicherweise entwickelt sich da ja noch was ??? ? :-/ :-/ Aber bitte lass dich beraten und von den entsprechenden Stellen (Jugendamt, Beratungsstellen) unterstützen.

    :)^

    musste erstmal schlucken.....das kind ist aus einer vergewaltigung .


    ich kann deine gefühle nachvollziehen. ich finde aber auch du setzt dich selbst unter druck, du kannst jetzt noch gar nicht sagen ob du das kind lieben kannst, lass es auf dich zukommen, ich glaube du wirst schnell nach der geburt merken wie du zu dem kind stehst.........und kannst du es wirklich nicht akzeptieren gibt es immer noch die möglichkeit das kind in pflege oder zur adoption frei zugeben . das ist dann jedenfalls für das kind besser als wenn du es behältst und das kind ein leben lang darunter leidet, den eins ist sicher dieses kind kann überhaupt nichts dafür was dir passiert ist.


    ich wünsche dir das du dich richtig entscheidest wenn es soweit ist, und wer weiss vielleicht kommen deine muttergefühle nach der geburt !