na ich frag doch ob sie nicht weiter hilfe hat, es sah doch gut aus am Anfang und der Vater wohnte doch beinahe schon da. oder tat es? Da gab es sogar die Großeltern die sich kümmern wollten. Klar ist es wichtig das die TE auch mal raus kommt. Nur wer erzählt denn "es ändert sich nichts"? Das das nicht stimmt, also ich glaub das weiß doch jeder, es sei denn man will es nicht wahrhaben.


    Und dann entscheidet man sich doch bewusst dafür, oder eben dagegen, die Möglichkeit besteht doch nach wie vor.


    Und ich reduziere nicht auf ein Baby, ich denk nur an nen kleinen Wurm der nix dafür kann, und der auch ein recht hat.

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    na ist doch wahr... ich hab da echt sorge, die Eisenkugel sagt auch viel aus...

    Ja,wie SIE sich derzeit fühlt! Und das ist weder verwerflich,noch unmoralisch. Natürlich kann da das Baby nichts dafür,aber SIE braucht auch ein Ventil,um ihre Gefühle und Empfindungen los zu werden,sich Rat zu holen,oder vielleicht einfach nur mal das Gefühl zu kriegen "Ich verstehe Dich" !


    Da ist sowas,wie Du schreibst echt sowasvon fehl am Platz!

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    na ist doch wahr... ich hab da echt sorge, die Eisenkugel sagt auch viel aus...

    Dann lies doch einfach nochmal den ganzen Faden. Icecube hat in jeder Situation trotz der psychischen Ausnahmesituation Verantwortung bewiesen, sie hat sich Hilfe geholt, sie hat alles vorbereitet für eine eventuelle Adoption, falls sie nicht damit klar kommt und sie stillt sogar weils besser ist fürs Kind.

    ich will beetlejuice nicht unbedingt im schutz nehmen, aber ich kann sie verstehen.


    solche aussagen wie:

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    Ich WILL ihn aber auch nicht immer mitnehmen müssen wie eine Eisenkugel am Fuß!

    lassen einen kurz stutzig werden. sicher, das kind wurde nicht grade unter optimalen bedingungen enstanden, aber ein wenig sorgen mache ich mir um den kleinen auch.


    er wird merken das etwas nicht stimmt. und sowas kann auch seine entwicklung beeinträchtigen.


    und solche aussagen sind schon krass.


    deswegen rate ich der te echt sich orofessionelle hilfe zu suchen und das zwar schnell. oder eben das kind wirklich abgeben. so kann es ja irgendwie nicht weitergehen.

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    ich hoffe ganz ehrlich für den Kleinen, dass du in ihm mehr siehst als ein Klotz am Bein, sonst gib ihn doch besser ab. Und wenn dir das zu hart klingt, ich denk an das Kind, an ein unschuldiges Wesen das deinen Launen ausgesetzt ist. Denn er kann weder was für seine Zeugung noch für deine psychische Verfassung, die mir sehr leidtut, aber das hilft dem Baby auch nicht.

    :)z

    Zitat

    Nur wer erzählt denn "es ändert sich nichts"? Das das nicht stimmt, also ich glaub das weiß doch jeder, es sei denn man will es nicht wahrhaben.

    Sätze wie "Mit Kindern ist das Leben nicht zu Ende, mit Kindern geht das Leben erst richtig los!" und "ich habe trotz 3 Kindern immer problemlos alles machen können, außer den Mount Everest zu besteigen" gehören zu den Standardantworten in Fäden ungewollt Schwangerer, wie auch diesem hier.

    danke plopp.


    Ich will doch der TE nix schlechtes und auch nichts einreden.... es war nur meine spontane Reaktion als ich diese schlimmen Sätze gelesen hab. Und die find ich wirklich sehr tragisch...

    Wenn man sich drauf einlässt und das kind wirklich will weil man schwanger werden wollte, dann stimmen sie sätze ja auch.


    Aber keiner schreibt: "Das ist ganz easy, du hast dein Leben wie vorher auch, das Kind stört in keiner Situation und verändern tut sich GAR NICHTS"...


    Selbst bei nem Haustier ändert man doch sein Leben.... und wie gesagt Batterie rausnehmen is eben nicht.

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    ich habe den ganzen faden gelesen und war froh um die Entwicklung der TE und habe mich gefreut.. und nun klingt es nach enormem Rückschritt und darum mache ich mir sorgen um das Kind....

    Ich würde es eher etwas befremdlich finden,wenn sie trotz ihrer Hintergrundgeschichte immer einen auf "himmelhochjauchzend" machen würde. ":/

    na das ist aber jetzt sehr schwarz weiß.... zwischen himmelhochjauchzend und "eisenkugel die man los werden will" gibts glaub ich ca 100 abstufungen. Ich hab mich einfach gerade echt erschrocken über diese eiskalten Worte

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    . Ich hab mich einfach gerade echt erschrocken über diese eiskalten Worte

    Das kann ich mir schon vorstellen,aber sie entspringen ihrem derzeitigen Gefühl,nicht unbedingt für das Baby an sich,sondern der Gesamtsituation.

    Hallo, Icetube, eine ganz einfache Frage: Liebst Du Dein Kind??? Wenn Du mit einem klaren Ja antworten kannst, ist es Okay, wenn nicht, so sorge dafür daß der Winzling eine Chance bekommt von einer Familie, die sich nichts sehnlicher wünscht, als einem Kindchen Liebe geben zu können, aufgenommen zu werden. Gib es ab. Habe den ganzen Faden verfolgt, aber dieser ganze ambivalente Quatsch, hüh und hott, geht im Endeffekt zu Lasten eines Menschleins, welches nicht darum gebeten hat geboren zu werden. Auch wenn ich wahrscheinlich nun von mehreren Usern hart angegriffen werde, so geb ich Dir den Rat: Reiss Dich verdammt noch mal zusammen, und höre auf im Selbstmitleid zu versinken. Ich grüße Dich und hoffe Du wachst endlich auf und kannst Dich zu einer Entscheidung durchringen die für Dich und Dein Kind das Beste ist. *:)

    Liebe Emma,

    quäl Dich nicht, sondern tu etwas dagegen, dass es Dir zu schwer wird!


    Denke dran: Du kannst Dich immer noch jederzeit für eine Adoption entscheiden. (Oder eine Pflegefamilie, falls Dir das leichter fällt, weil es ja weniger "endgültig" ist.) Da ist nichts Verwerfliches dran, denn in beiden Fällen zeigst Du ja Verantwortung als Mutter.


    Wenn Du Jonas aber doch behalten möchtest, brauchst Du unweigerlich Hilfe. Ihr werdet sonst auf Dauer beide unglücklich. Was hindert Dich daran, beim Jugendamt eine Familienhilfe zu beantragen, die stundenweise zu Euch kommt, um Dich zu unterstützen und zu entlasten? Sowas sollte kein Problem sein, man wird volles Verständnis dafür haben.


    Bitte, geh' sorgsam mit Dir selbst um und denke darüber nach! @:)

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    Hallo, Icetube, eine ganz einfache Frage: Liebst Du Dein Kind ???

    Ich weiß es nicht.


    Wie Barceloneta sagt

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    Sätze wie "Mit Kindern ist das Leben nicht zu Ende, mit Kindern geht das Leben erst richtig los!" und "ich habe trotz 3 Kindern immer problemlos alles machen können, außer den Mount Everest zu besteigen" gehören zu den Standardantworten in Fäden ungewollt Schwangerer, wie auch diesem hier.

    und damit hat sie ja recht! Alles wird einem schön geredet, Probleme und realistische Denkansätze werden als Schwarzmalerei abgetan. Gut in diesem Forum ist es echt besser, da sind wengistens ein paar Leute mit einem Gehirn :)_

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    das klingt als würdest du am liebsten das baby sofort im Müll vergraben

    Einfach nur %-| mehr kann man da gar nicht zu sagen.


    Geht das nicht in deinen Kopf rein, dass ich immernoch ein Mensch bin und keine Milchbar? Verstehst du nicht, dass ich mich eingesperrt und angekettet fühle? Im Moment ist alles ungünstig, keiner kann mir den kleinen abnehmen, das macht mich noch verrückt. :°( Ich hab so viel verpasst in meinem Leben, was ich vielleicht nie mehr nachholen kann, dieser Gedanke tut weh! Und ich vermisse so vieles, ich vermisse meine Freunde, ich vermisse es, spontan mal wegzubleiben und mich volllaufen zu lassen, spät Abends ins Kino oder laufen zu gehen oder einfach mal 12 Stunden durchzuschlafen. Ich vermisse es in der Schule zu sitzen. :°( Und ich vermisse den Kontakt zu anderen Menschen. Menschen, die keine Kinder haben und über andere Themen reden als volle Windeln und triefende Nasen. Das muss doch sogar in deinen Schädel reingehen, oder? :(v

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    Verstehst du nicht, dass ich mich eingesperrt und angekettet fühle?

    Ich zum Beispiel verstehe das sehr gut, denn ich habe den Vergleich mit der Eisenkugel selbst genau so oft genug gebracht. Zum Glück musste ich mich deswegen nie rechtfertigen und zum Glück war ich nicht so ganz auf mich alleine gestellt. Das wurde zwar mit der Zeit deutlich besser, aber die ersten Monate habe ich als Alptraum in Erinnerung.


    Lass dich deswegen nicht fertig machen von Menschen, die nicht in deiner Situation stecken :°_ .

    Dieses "du musst dein Kind doch lieben, sonst bist du keine gute Mutter" setzt dich viel zu viel unter Druck und dieser Druck ist total kontraproduktiv auf dem Weg zu positiven Gefühlen deinem Kind gegenüber.


    Zunächst geht es deinem Kind sicherlich nicht schlecht bei dir und die Schritte sind halt ein wenig kleiner und mühseliger, aber ich bin mir trotzdem sicher, dass die Vorwürfe, die es hier hagelt, völlig fehl am Platze sind.

    ich weiß nur nicht warum du mich hier beleidigen musst weil ich mir sorgen um dich und dein Kind mache...


    aber vielleicht gehörst du wirklich zu denen die nur Zuspruch lesen wollen und nichts anderes. Konstruktive Kritik sieht anders aus, wie auch Individualist schrieb du MUSST doch überhaupt nicht in der Lage sein. Jeder würde verstehen wenn du es nicht könntest, aber du hast es dir nun mal ausgesucht.


    Aber lass dich hier betüdeln und halte virtuell Händchen wenn es dir hilft. Mich haben deine Worte ungemein erschreckt und mein Schreiben war sehr spontan weil ich fassungslos war. Klar ist Mutter sein kein Zuckerschlecken... wer das vorher glaubt hat ne rosa Brille an.


    Aber so über ein kleines Wesen zu schreiben das deine Hilfe braucht, da krieg ich Gänsehaut. Da schüttelt es mich.