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    Ich bleibe aber dabei, das jeder Mensch gleich behandelt werden sollte, egal welche Schulbildung, welcher Abstammung und egal aus was für einen Elternhaus er kommt.

    Jemanden unabhängig von seiner Bildung zu behandeln, dürfte Probleme aufwerden.

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    Ich bin auch der Meinung, das jeder Mensch sich lieber in seiner "Schicht" aufhält.

    Nein, nicht jeder.

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    Ich bin auch der Meinung, das jeder Mensch sich lieber in seiner "Schicht" aufhält.

    Die Frage was ist "seine" Schicht? Ist sie vordefiniert, oder selbstbestimmt? Ist es die in die er "hineingeboren" wurde?


    Um wie viele Schichten kann ich in einem Leben steigen?


    Kann man von der Untersten in die Höchste Schicht steigen?


    Aus reiner Eigenleistung?

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    Kann man von der Untersten in die Höchste Schicht steigen?


    Aus reiner Eigenleistung?

    Ich würde sagen ja, bis auf eine Ausnahme, in die Schicht zu gehören, wo mein meint Adelsblut zu besitzen, kann man nur reingebohren werden. Da hilt ja selbst adoptieren oder reinheiraten nix ;-)

    Ich persönlich denke garnicht in Schichten, aber wenn ich es jetzt mal hypothetisch tun würde, dann käme ich wohl aus der Mittelschicht, vielleicht eher untere Mittelschicht und aufgrund meiner Schulbildung und Studium habe ich wohl mehr mit Leuten der Oberschicht zutun als mit denen der Unterschicht, komme aber im Privatbereich definitiv mit beiden in Berührung und Kontakt.


    Ich mache da pauschal keine Unterschiede. Ich kenne extrem intelligente und reife, vernünftige Menschen der sogenannten Unterschicht, deren Leben einfach nicht wünschenswert verlief und denen bessere Bildung usw. verwehrt blieb. Aber auch die meisten Oberschichtler mit denen ich zutun habe, sind nicht herablassend. Was man ihnen "vorwerfen" könnte ist eigentlich nur Naivität, da man öfter mal den Eindruck bekommt, dass ihnen einfach das Vorstellungsvermögen fehlt, was echte Arbeit ist, was Existenzängste sind usw... aber wer kann ihnen das widerum übel nehmen. Ist halt bei ihnen kein Thema.


    Allerdings kenne ich auch Leute aus Mittelschicht/Oberschicht, die eine ganz schlechte Meinung von Unterschichtlern haben. Auch denen kann ich es nicht wirklich verdenken, weil das meist auf einer Reihe unschöner Erfahrungen basiert. Es ist nunmal Fakt, dass nicht alle "Unterschichtler" herzensgut, allgemeingebildet oder reif sind.... und ich kenne ein paar äußerst unvoreingenommene Mittel- und Oberschichtler, die sich einfach mehrfach auf den eher schlecht angepassten Typus von Unterschicht eingelassen haben und damit in vielerlei Hinsicht blöde Erfahrungen gemacht haben.. klar, man sollte da nie pauschalisieren, aber ich kann auch verstehen, dass die aus ihrer Sicht einfach geprägt sind und nun nicht mehr so unvoreingenommen wie zuvor.


    Meine Meinung.


    Mit Leuten, die von vornherein in Schichten denken und sprechen und leben habe ich aber (hoffentlich) eh nicht viel am Hut.

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    aber in Führungspositionen ohne familiären Hintergrund?


    Eher nein...

    wie du schon sagst, eher nein, möglich ist es schon, die wahrscheinlichkeit aber geringer, das stimmt schon


    ich bin auch der Meinung, gerade für die ersten Jobs in der Berufslaufbahn oder gar die Ausbildungsbewerbung ist doch stark abhängig davon, welche Berufe die Eltern ausüben, anders kann ich mir manches nicht erklären, aber in den Fällen weiß ich eines ganz bestimmt, mit Vit. B hatte das nix zu tun

    @ summerinthecity

    es gibt ja unterschiedliche arten schichten festzumachen. am geld, an bildung, am ansehen/status... woran machst du deine schichten fest?

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    gerade für die ersten Jobs in der Berufslaufbahn oder gar die Ausbildungsbewerbung ist doch stark abhängig davon, welche Berufe die Eltern ausüben

    ich sehe es genau andersrum, ich denke ausbildungen werden meist unabhängig vergeben, genauso die ganzen minijobs, problematisch sehe ich eher die gutverdienerjobs, also vorstandplätze, oder ähnliches... nur mit eigenengagement und können - und ist es auch noch so viel kommt man karrieremäßig meiner erfahrung nach meist nur bis zum Leiter eines kleinen unterteams... (ausser man macht sich selbstständig)

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    nur mit eigenengagement und können – und ist es auch noch so viel kommt man karrieremäßig meiner erfahrung nach meist nur bis zum Leiter eines kleinen unterteams...

    das mag zum einen Teil stimmen, aber dann ist sicherlich nicht der familiäre Backround abhängig, sondern die Beziehungen die man sich bis dahin aufgebaut hat, deswegen ist internes Leitersteigen auch nicht so angesagt, sondern man geht mit seinem Beziehungen zu einer anderen Firma, als anreiz dafür die bessere Stellung