venlafaxin reduzieren-schlimmer entzug-umstellung auf escitalopr

    hallo liebes Forum, ich reduziere meine venlafaxin von 187,5. mir ging es damit nicht besser. meine adhs-symptome waren zwar besser aber meine panikatakken waren einfach zu schlimm. ich habe immer freitags, 1xwöchentlich um 37,5 reduziert. letzen freitag war ich bei 37,5 angekommen. gestern dann habe ich die venla weggelassen und mein neues medikament scitalopram tropfen 4 mg genommen.


    naja mir geht es schon seit mitte letzer Woche nicht mehr gut, ich habe schläge die durch den ganzen Körper gehen. bis in die zähne. wie als fasst man an einen elektrozaun. aber es zuckt nix oder so. einfach nur diese blitze die einen durchfahren und seit ein paar tagen auch in die zähne und gesicht. Übelkeit, schwindel, durchfall....


    was is denn da los? das ist die hölle. kennt ihr das? was habt ihr getan um das auszuhalten?


    man hat mir gesagt ich kann jetzt entweder die escitalopram nehmen und das aushalten oder wieder die venla (einzelne kugeln zählen) nehmen oder beides rstmal kombinieren....


    ich will das venla nicht mehr das ist so die hölle

  • 1 Antwort

    Wieviel sollst du denn vom escitalopram nehmen? Bist du schon bei der vollen Dosis? Ich könnte mir vorstellen, dass es vielleicht mit normaler Dosierung besser wird. Bei mir wurde das ganze besser, als ich mit dem neuen Medi starten konnte.


    Ansonsten kann ich dir nur sagen, Venlafaxin absetzen ist schlimm. Ich hab das auch schon gemacht, allerdings nicht so wie der Arzt es empfohlen hat, sondern innerhalb von wenigen Tagen auf 0, weil ich für die Umstellung ein paar Tage ohne sein musste und nicht wie vorgeschlagen in die Klinik wollte. Da hab ich es mal eben selbst probiert, was definitiv nicht zu empfehlen ist. Es war die Hölle, anders kann man es nicht sagen. Aber ich wollte nicht aufgeben. Ein Wochenende habe ich ununterbrochen brechen müssen, montags war ich dann beim Arzt, weil ich mich nicht mehr auf den Beinen halten konnte und hab zumindest was gegen die Übelkeit bekommen, den Rest habe ich irgendwie ausgehalten. Geschlafen hab ich nicht mehr als eine Stunde am Stück und war nur noch am Zittern und mir war unglaublich schwindelig. Aber ich war ja selbst Schuld. Habe daraus gelernt, dass es besser ist, auf den Arzt zu hören.


    Es wundert mich jetzt, dass du bei dem langsamen Reduzieren auch so heftige Probleme hast. Wenn du das Venlafaxin überhaupt nicht mehr nehmen möchtest, würde ich es versuchen, ob es mit dem Escitalopram besser wird.