Vermutlich Alzheimer

    Hallo, bitte um einen Rat

    Meine Parnerin leidet an Alzheimer seit ca. 2015. Lebe seit Herbst 2016 mit ihr zusammen. Mitte 2017 waren Wir beim Neurologen, der konnte jedoch keine Diagnose stellen weil sie all seine Fragen blockiert hatte, sie sagte kein Wort.

    Seit einpaar Wochen verschlimmert sich nun die Sache mit weg laufen im Nachthemd und gesteigerten Aggressionen, usw. usf. Ich denke mit einem Medikament könnt das besser im Zaum gehalten werden ?


    Nun meine Fragen:

    Wie soll ich nun weiter machen ?

    Kann und darf auch der Hausarzt eine Diagnose stellen oder nur der Facharzt, schließlich muß ja die Kasse leisten falls ich ein stundenweiser Pflegedienst in Anspruch nehmen muß. Sie ist privat versichert. Ich weiß jetzt schon, ein Besuch beim Neurologen wird wieder gleich ablaufen, sie wird alles blockieren. Mir graust vor diesem Stress für Sie und mich....

  • 17 Antworten

    Hallo,


    wenn der Neurologe keine Diagnose stellen konnte, woher kommt die Diagnose Alzheimer ?

    Wenn Deine Partnerin aggressiv und weglaufgefährdet ist dann muss sie medikamentös eingestellt werden, bevor sie sich durch weglaufen in Gefahr begibt, die sie selbst nicht einschätzen kann.

    Dafür wird vermutlich ein stationärer Aufenthalt nötig sein, da man in so einem Fall nicht einfach eine Pille verschreibt und dann geht das wieder, das muss ordentlich eingestellt und auch beobachtet werden, damit man sicher ist, dass alles passt und das auch für die Zukunft.

    Der erste Weg führt zum Hausarzt, der kann für den Ernstfall was zur Beruhigung aufschreiben und eine Einweisung zur medikamentösen Einstellung / Therapie ausstellen.

    Auch, wenn der Patient komplett blockiert, was gerade bei Dementen sehr häufig vorkommt, kann ein guter Therapeut seine Diagnose finden, gerade in der Klinik, wo die Patienten länger beobachtet werden.


    Alles Gute für Euch !

    Danke für die Antwort.

    Der Alzheimer - Verdacht kommt von mir, da sie seit seit einigen Jahre sehr vergesslich geworden ist. Sie weiß nicht mal mehr dass 2+2 = 4 ist. Schlimm für mich sind einfach die Aggressionen, z.B. wir gehen abends ins Bett und sie will ihre Kleider anbehalten. Sag ich dann ganz vorsichtig; Komm zieh bitte das Nachthemd an, dann ist ihr das schon zuviel !! Echt schlimm zu ertragen. Sie will natürlich alles selber machen, kann es aber nimmer. Ich helfe sehr gerne wo es geht, aber ich darf nicht, bin kein Kind mehr.... - Es ist verrückt. Ich dachte einfach wenn die Krankheit weiter fort schreitet legt sich das, schließlich ist Sie bald 73. Kann ich da Hoffnung haben ? Weinerliche Attacken in der Nacht die sie vor einigen Monaten noch hatte sind auch von alleine völlig verschwunden. Vor einer Pflege hab ich keine Bange, mir macht einfach nur das stressige ablehnen meiner Hilfe mit ihrer Verweigerung große Sorge.

    Wenn sie medikamentös ordentlich eingestellt ist, dann werden sich Aggressivität und Weglauftendenz deutlich bessern, wegzaubern kann man sie nicht.

    Wird sie nicht eingestellt werden sich über die Zeit die Symptome verschlimmern.

    Du musst auch so denken, es hilft auch ihr. Demenzpatienten sind häufig aus Angst aggressiv, sie wissen nicht, warum sie sich ausziehen sollen, Situationen ängstigen sie und sie verstehen nicht, warum dies, das oder jenes jetzt sein soll oder muss. Also wehren sie sich, was auch sehr anstrengend ist, denn wer lebt gerne mit Angst ?

    Hol Dir und ihr Hilfe, alleine wird es nichts, es ist gut für Euch beide !

    Ich seh es ähnlich, wobei ich bei Ihr nicht das Gefühl emit der Angst erkenne sondern eher eine Sturheit - Ich kann das selber und ich mach es selber ! Gibt es eine Idee wie ich sie zum Doc bringe ohne Stress zu erzeugen ? Sag ich vorsichtig zu Ihr; Komm wir gehen zum Doc, der hilt Dir Dich besser zu fühlen - Nein, das brauch ich nicht, ist die Antwort. Und ohne Gewalt krieg ich Sie nicht dahin, also was tun ?

    Mit logischen Argumenten wirst Du nicht weiterkommen, das funktioniert nicht (mehr).

    Versuch mal eins: Kontaktiere ihren Hausarzt, schildere das Problem und bitte ihn darum, einen Hausbesuch zu machen, in der gewohnten Umgebung wird es leichter und sie sperrt sich nicht komplett. Erwarte nicht, dass sie dann da mitmacht, aber er kann sie sehen und die Situation beurteilen. Gut wäre auch, wenn Du Dir vor diesem Hausbesuch einen Termin für Dich bei diesem Arzt machst und schon mal vorab mit ihm die Lage besprichst.

    Würde sie Tabletten nehmen, die Du ihr gibst ?

    Der Hausarzt weiß schon Bescheid über sie, auch der Neurologe. Er hat uns damals Memantin 5mg mit gegeben, sie verweigert jedoch die Einnahme. Selbst bei einem Bonbon, wenn ihr die Verpackung fremd ist will sie es nicht nehmen. Natürlich gibt es auch bessere Tage wo alles gut zufriedenstellend funktioniert. Am wohlsten ist es ihr im Auto spazieren zu fahre, laufen geht auch nicht gut, sie hat seit Jahren Arthrose in der Hüfte, da hat sie schon vor meiner Zeit anno 2012 einen OP-Termin storniert. Somit ist Bewegung nach 200 m auch schon fine.....

    Fredyda

    Deine Erfahrungen mit deiner Frau sind mir sehr vertraut. Seit 4 Jahren pflege ich meine Frau, sie hatte seit dem schon 3 Hirnblutungen. Inzwischen ist sie Pflegestufe 4 und vollinkontinent. Was du beschreibst, mit der nächtlichen Unruhe und Ablehnung bei der Umkleidung, ist mein Alltag. Was mir hilft ist Geduld, viel Geduld. Versuche es mit fröhlichen Umwegen. Erzähle was, singe was, bringe sie zum lachen...lenke sie ab.

    Bei mir hilft es sehr, daß sie ihre "Plüschtierfamilie" über alles "liebt". (seit der Demenz)

    Arztbesuche für sie, mache ich fast nur alleine. Natürlich wäre es z.B wichtig für die Diagnose daß ein "MRT" gemacht wird. Dabei wurden bei meiner Frau die Hirnblutungen und die fortschreitende Demenz mit Aphasie festgestellt. (Amyloidangiopathie)

    Mit Tabletten gegen die Unruhe habe ich schlechte Erfahrungen. Einmal habe ich es probiert nach ständigen nächtlichen "Übergriffen" und Störungen, prompt ist sie auf der Toilette zusammengesackt, ich mußte sie in dem ohnmächtigen Zustand fertigwaschen und dann ins Bett tragen. Seit dem lasse ich die Finger von den Tabletten.

    Vor einem Jahr wurde ihr ein Rezidiv (Brustkrebs) wegoperiert. Die Klinik hat sich meine anwesende Begleitung gewünscht, so daß ich bei der OP dabei war und ständig im Zimmer, auch Nachts dabei war. (Sie befürchteten Flucht...ich hatte damals nur positive Erfahrungen auf der Station gemacht

    Den richtigen Ratschlägen von "Dackellove" schließe ich mich an.

    Die Kommunen bieten Seniorenberatungen an.

    Demenzkranke hadern sehr im Anfangsstadium mit ihrer "Veränderung". Das kann

    diese Aggression verursachen. das bekommt dann der Partner voll ab. das war bei mir ebenso.

    Dir Mut für diese Aufgabe zu wünschen ist eine Sache Es übersteigt jede Vorstellung,

    24 Stunden am Tag zu "funktionieren" Und noch ein "eigenes Leben" zu haben.

    Fredyda schrieb:

    Der Hausarzt weiß schon Bescheid über sie, auch der Neurologe. Er hat uns damals Memantin 5mg mit gegeben, sie verweigert jedoch die Einnahme. Selbst bei einem Bonbon, wenn ihr die Verpackung fremd ist will sie es nicht nehmen. Natürlich gibt es auch bessere Tage wo alles gut zufriedenstellend funktioniert. Am wohlsten ist es ihr im Auto spazieren zu fahre, laufen geht auch nicht gut, sie hat seit Jahren Arthrose in der Hüfte, da hat sie schon vor meiner Zeit anno 2012 einen OP-Termin storniert. Somit ist Bewegung nach 200 m auch schon fine.....

    Ich hab schon befürchtet, dass sie nichts nehmen will. Am Anfang der Demenz ist es so, dass die Erkrankten auf eine Art und Weise mitbekommen, dass mit ihnen was nicht stimmt, sie haben (noch) helle Momente. Beispielsweise ist es so, dass jemand im Winter im schlafanzug nach draussen geht, weil er denkt, dringend irgendwo hin zu müssen und irgendwann zwischendrin "wacht" der Betreffende auf, merkt, dass er im Schlafanzug draussen steht und schämt sich furchtbar. Gleichzeitig weiss er, dass das nicht normal ist und somit irgendwas nicht stimmt, das löst auch Ängste aus. Vor allem Ängste, sich selbst und Situationen nicht mehr kontrollieren zu können. Aus diesem Grund wollen viele "alles alleine machen", "kein Kind sein".

    Wichtig ist, dass DU Dir Hilfe holst, denn niemand kann ganz alleine 24 Stunden auf Hab-Acht-Stellung sein. Trotz allem lebst auch Du, hast auch Du ein Recht auf Zeit für Dich. Es gibt Beispielsweise überall Tagespflegen, wo der Erkrankte Tageweise oder jeden Tag, wie man will, von 9-17 Uhr (oder so) hingehen kann, betreut wird, es wird gespielt, gebastelt und gesungen...... Das beschäftigt den Patienten und der Angehörige bekommt Zeit für sich selbst.

    Beantrage eine Pflegestufe, das verschafft Dir auch finanzielle Hilfe !

    Geh zum Hausarzt und zum Neurologen, besprich Dich mit denen, auch die können viel helfen, nimm, was Du kriegen kannst.

    Geteiltes Leid ist halbes Leid, schon 4 lange Jahre bei mir nun auch, aber noch weit nicht so schlimm wie bei Dir.....

    Das Anfangsstadium ist längst vorbei, das muß so ca. 2014 gewesen sein, zu erkennen an schriftlichen Sachen, die sind behaftet mit Fehlern und etwas komischen Wortfindungen. Sie hatte in ihrer ganzen Wohnung Zettel angeklebt über Geheimnummern für den Geldautomat usw. einfach alles was man sich vorstellen kann. Und zu ihrem Leiden stehen konnte sie noch nie - Sie muß es doch gemerkt haben, mit mir stimmt was nicht. Sie war Lehrerin das ganze Leben lang, voll auf Zack. Als ich Sie kennen lernte wollte ich mit ihr einen Dreisatz machen, ganz harmlos, weil das früher immer meine Schwäche war, da kam schnell die Antwort, ich hab keine Lust, machen Wir einandermal. Nie kam eine Antwort, Du ich kann das nimmer. Irgendwann bemerkte ich dann dass alle 3 Wochen die Spülmittelflasche leer war und die Waschmaschine meist nur 1 Kleidungsstück sauber machen mußte, usw. usf. Ihr kennt das sicher alles. Das war dann auch der Zeitpunkt ich kann sie nimmer alleine lassen , wir müssen zusammen ziehen, lieben tu ich sie ja eh.....

    Ansonsten sorg ich immer für guten Humor und das schon lange. Spiele, Spass usw. steht bei mir oben an. Mir geht es nur noch darum, dass ein Arzt die Diagnose stellt und ich dadurch bezahlte Hilfe beanspruchen kann. Vor einpaar Wochen konnt ich wenigstens noch 3x/Woche eine halbe Stunde joggen gehen, mach ich nun nicht mehr wegen der Weglaufgefahr. Allerdings will ich nicht, dass der Arzt sie in eine Klinik einweist, ich könnte ja dadurch schließlich aus ihrem Gedankenfeld raus fallen, unvorstellbar für mich. Auch ihr Langzeitgedächnis ist fast fertig, sie weiß nimmer dass sie in dieser Schule ihr ganzes Leben Kinder geschult hatte. Keine Erinnerung mehr an das Gelände, die Parkplätze usw. obwohl baulich nichts verändert wurde. Ob Medikamente ihre Stimmung bzw. den Zustand verbessern, keine Ahnung. Jedenfalls zeigen die freiverkäuflichen Sachen wie Ginko Johanniskraut, Kurkuma keine Wirkung.

    Dackellove

    Fredyda

    "Es gibt Beispielsweise überall Tagespflegen"...seit Anfang März ist das bis auf unbestimmte Zeit vorbei..Corona..Meine Frau ging gerne zweimal die Woche in die Tagespflege..Wichtig ist das,sich Hilfe holen ! Von Anfang an hilft mir eine gute Freundin beim Duschen. Das muß gut vorbereitet und muß Hand in Hand gehen.(mit warmen Tüchern). Es gibt Nachbarschaftshilfen die zwei Stunden "herumsitzen"..reden ?.meine Frau kann ja keinen ganzen Satz mehr bilden...obwohl sie Bücher geschrieben hat. Das letzte unfertige Buch endete bei Kapitel 22...Das ist der nächste Punkt...man wird einsam...weil die "guten" Freunde eine demente, sprachloses Gegenüber...nicht ertragen. Meine Frau ist in ihrer freundlichen Welt der "Dreijährigen" ...Dort geht es ihr gut ! Sie sitzt im Garten, auf dem Balkon, auf dem Küchenstuhl...den Teddybär fest umarmt und lächelt.

    Fredyda: eine Diagnose ist ganz wichtig. Sprich mit deinem Hausarzt, daß er diese bald erstellt und gehe zur Krankenkasse. deiner Frau mit einer Vollmacht. Beantrage die Pflegestufe. Dann kommt der MDK zum prüfen des Grades. Versuche das mit deiner Frau zu klären. Besser wäre noch eine Generalvollmacht beim Notar, solange deine Frau noch unterschreiben kann. Weil dann rechtlich vieles darnach einfacher ist.

    Ich habe dies leider verpasst, jetzt habe ich beim Amtsgericht eine Betreuungsvollmacht beantragt, das ist der viel kompliziertere Weg. Ohne das geht es in meinem Fall nicht.

    Gefreut hat es mich, daß du es mit Humor angehst !

    Daß mir Leute,Freunde viel Kraft für diese Aufgabe wünschen...kann und mag ich nicht mehr hören...die Kraft habe ich schon lange nicht mehr.

    Unterschreiben schafft sie grad noch mit Mühe, den Rest begreift sie nicht mehr. Sie kann mir auch keine 5 Worte nachsprechen. Ob eine Vollmacht dann noch wirksam ist, da sollte der Patient bestimmt noch zurechnungsfähig sein. Ansonsten merk ich an euren Ausführungen die Symptome sind immer ähnlich gelagert. Im Umgang mit dementen Personen muß man so einiges beachten, nicht ganz so einfach - Ich bin noch am lernen. Die Diagnose wird stressig für Sie anders wirds nicht gehen, aber es muß schließlich sein. Da wir alle nur Gast auf dieser Welt sind denke ich manchmal; Lieber Gott auf diesem aktuellen Level darfst sie mir gerne noch einpaar Jahre belassen, aber erspare Ihr und mir bitte später mal die richtig unangenehmen Dinge.....

    Mit meiner dementen Mutter hat das mit der "Unterschrift" beim Notar, gerade noch so geklappt. Kleinstadt halt und "man kennt sich". Sie konnte tatsächlich noch schön unterschreiben...ob sie den "Sachverhalt" verstanden hat....glaube ich nicht.

    Meine Frau konnte schon letztes Jahr nicht mehr unterschreiben.

    Dein Wunschgebet für den erhaltenden aktuellen Zustand deiner Frau möge sich erfüllen.

    Halte doch erst Rücksprache mit dem Hausarzt, bevor ihr den Diagnose-Termin nehmt.

    Natürlich geht es dort nicht ohne den Demenztest "Dem-Tec", kann man sich auch im Internet anschauen, wie sowas abläuft. Bei mir hat beim Hausarzt eine Arzthelferin mit völlig falschen Wahrnehmungen den Test versemmelt..(vermutlich hat sie das Ergebnis ihr in den Mund gelegt).Ich war zuhause verärgert, als ich die Kopie angeschaut habe. Habe dann gleich noch einen Neurologentermin vereinbart, Dort hat der Test dann ihrem Zustand entsprochen. z.b. die Uhrzeit nicht ablesen können etc.

    Der Termin mit dem MDK ist dann noch mal anders. Dabei kommt jemand ins Haus und

    frägt nach "die Selbständigkeit als Maß der Pflegebedürftigkeit", wieviel deine Frau noch selbst kann, oder Deine Hilfe z.B. braucht. Ich hatte alle Punkte vorher aufgelistet, Arztbesuche, Körperpflege, Haushalt, Selbstversorgung, Verhalten (z.b.aggressiv) Mobilität, kognitive und kommunikative .Fähigkeiten, auch hier der Demenztest gemacht.

    wieviel Zeit du jeden Tag für sie aufwendest. Bei mir kam gleich Pflegestufe 3 heraus...was man natürlich erst viele Wochen später erfährt.Gezahlt wird die Pflegeversicherung ab dem Anmeldetag bei der Krankenkasse. (einfache Vollmacht mitbringen)..

    Werde mogen die Hausärztin anrufen ob sie überhaupt bereit ist die Tests samt Diagnose zu machen, oder ob dies Sache des Neurologen ist. Gestern den ganzen Tag und Abend eigentlich gute Stimmung und dann als es ins Nest ging ein plötzlicher Umschwung; Sie zieht sich nicht um und lässt sich auch nicht helfen - Ich mach das alleine, aber sie tut nichts, es hilft kein gutes Zureden es ist alles wertlos. Ich bin ihr nicht böse deshalb, es ist einfach so. Gestern traf ich einen 78jährigen, der hat seine Frau nun im Heim, die Arbeit mit Inkontinenz usw. er schafft das nicht mehr mit ihr. Die Kosten belaufen sich auf 4.500€uro hat er mir noch erzählt, wie er das macht konnt er mir nicht mehr erzählen, meine Frau gab neben mir im auto keine Ruhe mehr - Ich darf micht keine 5 Min. mit Jemanden unterhalten, das ist ihr schon zuviel......

    Ich wünsche dir gutes Gelingen für die Diagnose !

    Das mit dem an-und ausziehen der Kleidung ist für mich ein"täglichesSpiel" von schroffer

    Ablehnung bis spielerischem Handeln. ...mit mehreren Anläufen...Anders geht es sonst nicht. Die Kosten für eine Pflegeheimunterbringung (Pflegestufe 4) in meiner Stadt, belaufen sich auf 4900.Euro,im Monat, davon müßte ich dann über 21.000 Euro im Jahr an Eigenanteil zahlen. Wozu ich als Ehemann verpflichtet bin. Mein bescheidenes Sparkonto soll dann bis auf ein Schonvermögen von 5000 Euro schrumpfen, was für die Altersvorsorge ein "Trostpflaster" wäre...zum Leben zuwenig...zum Sterben reichts dann auch nicht..Das wird dann nicht lange dauern...

    Die Unruhe deiner Frau ist schon ein massives Problem. Dazu kann ich dir keinen Ratschlag geben. Die größte Schwierigkeit bei der Pflege eines Angehörigen...daß für einen selbst nichts, nichts mehr übrigbleibt. Die Kräfte, werden immer weniger. ich bin ja dazu auch selbst schwerbehindert. Aber irgendwie funktioniere ich trotzdem...wer weiß wie lange ?