Warum bin ich SO? Warum tu ich DAS?

    Also um ehrlich zu sein, ich versuche schon seit langem mich selbst zu verstehen.


    Im Grunde geht es mir GUT!


    Ich habe eine Ausbildung (die mich zwar nicht begeistert aber in einem halben Jahr bin ich fertig und danach möchte ich Sprachwissenschaften studieren)... ich habe eine Mutter und eine Schwester mit denen ich zusammen wohne und auch halbwegs gut zurecht komme...


    Ich bin 22 Jahre alt und komme aus Köln...


    Ich habe GANZ oft das Bedürfnis einfach GEMOCHT zu werden.


    Ich kann das schlecht erklären und ich würd so gerne dass mir jemand hilft...


    Ich habe STÄNDIG das Gefühl NICHT akzeptiert zu werden, ich fühle mich oft zu hässlich, zu dick, nicht anerkannt, unfähig, faul, charakterlos, ich kann das nicht beschreiben... Minderwertigkeitskomplexe würd man das wohl nennen (versuche ja schon immer mir selbst diese Dinge zu erklären, auch OHNE psychologische Vorbildung)...


    Einerseits habe ich ein geringes Selbstwertgefühl, kein Selbstvertrauen, bin oft unsicher und weiss nicht wie ich mich richtig verhalten soll..


    Andererseits hab ich oft und ständig das Bedürfnis AUFMERKSAMKEIT zu bekommen, im "Rampenlicht" zu stehen...


    Ich SEHNE mich auf der einen Seite nach dem Gefühl gemocht zu werden, dass Leute sich um mich kümmern, mich beachten, mich bewundern und andererseits muss ich erkennen dass oft genau das Gegenteil der Fall ist und das bringt mich um...


    Ich habe schon oft Tabletten geschluckt, NICHT um zu sterben o.ä., ich will auch nicht WIRKLICH krank sein, was ich will so denke ist ist AUFMERKSAMKEIT...


    Und wenn es die Ärzte sind, die Leute vom Krankenwagen der gerufen wird, die sich in genau DEM Moment um einen kümmern MÜSSEN!!!


    Denn DANN werde ich für wenige Minuten wahrgenommen, man kümmert, sorgt sich um mich und irgendwo steh ich im Mittelpunkt - genau DAS was ich möchte, ist das nicht krank irgendwo??


    Ich hab manchmal Angst vor mir selbst.. davor dass ich irgendwann zu weit gehe...


    Solang man erzwingt dass man umkippt damit man versorgt wird, damit die Leute sich VERDAMMT NOCHMAL um einen kümmern, okay, aber was wenn ich irgendwann aus Versehen und aus Wut heraus ZU VIEL Medikamente o.ä. nehme, was dann???


    Wenn ich zum Beispiel "abserviert" werde vonwegen "Es geht ihnen GUT junge Dame gehen sie nach Hause" bin ich SAUER und würde am liebsten drei Packungen Schlaftabletten nehmen um zu zeigen dass es mir GARNICHT gut geht.......


    Ich hab schon oft überlegt ob ich DIESE Aufmerksamkeit nicht durch andere Dinge pp erreichen kann, aber mir fällt nichts ein, manchmal denke ich fast ich muss TOD sein damit man merkt ICH EXISTIERE!!! :-(

  • 33 Antworten

    DU verlangst von ANDEREN


    -gemocht zu werden


    -akzeptiert zu werden


    -aufmerksamkeit zu bekommen


    und und und


    jeder mensch will das, es ist ganz natürlich!


    nur, musst du dich selber mögen,akzeptieren und dir selbst die größte aufmerksamkeit schenken. verlange nicht von anderen dinge, die du dir selbst noch nicht mal geben kannst!


    wenn du dich selbst magst, dann mögen dich auch andere (nicht alle, aber wer will schon von jedem gemocht werden).


    wenn du dich selbst akzeptierst, dann kannst du auch leichter von anderen akzeptiert werden (und der jenige der dich nicht akzeptiert wie du bist, der soll dich mal kreuzweise)


    wenn du dir selbst die größte aufmerksamkeit schenkst du dich insgeheim für etwas wunderschönes und besonderes hälst, machst du dich interessant und auch andere werden dich für etwas besonderes halten (es wird auch leute geben die dich für arrogant halten, aber auf solche meinungen brauchst du nix geben)

    Zitat

    Ich habe schon oft Tabletten geschluckt, NICHT um zu sterben o.ä., ich will auch nicht WIRKLICH krank sein, was ich will so denke ist ist AUFMERKSAMKEIT

    es ist nicht ok sich selbst mit tabletten zu schädigen wenn du nicht wirklich tabletten benötigst. klar willst du damit aufmerksamkeit aber ist es das wirklich wert sich chemie reinzupumpen? die leute geben dir vielleicht deine aufmerksamkeit aber wenn sie wüssten, dass du die tabletten einfach so nimmst würden sie dich für dumm und naiv halten! das ganze hätte dann genau die umgekehrte wirkung!

    Zitat

    Ich SEHNE mich auf der einen Seite nach dem Gefühl gemocht zu werden, dass Leute sich um mich kümmern, mich beachten, mich bewundern und andererseits muss ich erkennen dass oft genau das Gegenteil der Fall ist und das bringt mich um...

    wenn du so viel wert legst, auf die reaktionen anderer dann wirst du sicher nie glücklich im leben. es ist schön wenn man gemocht,beachtet und bewundert wird aber man sollte sein selbstwertgefühl nicht von reaktionen anderer abhängig machen!


    lerne deine positiven eigenschaften zu erkennen und deine negativen zu akzeptieren!

    Zitat

    Ich hab manchmal Angst vor mir selbst.. davor dass ich irgendwann zu weit gehe...


    Solang man erzwingt dass man umkippt damit man versorgt wird, damit die Leute sich VERDAMMT NOCHMAL um einen kümmern, okay, aber was wenn ich irgendwann aus Versehen und aus Wut heraus ZU VIEL Medikamente o.ä. nehme, was dann

    dann hör verdammt nochmal auf damit!


    mein rat an dich: mach dich nicht abhängig von anderen! du musst für DICH SELBST liebenswert und schön sein und nicht für andere! solange du krampfhaft versuchst mit allen mitteln aufmerksamkeit zu erlangen, wirst du nie wirklche aufmerksamkeit bekommen denn mit der zeit werden dich die leute für pubertär und dumm halten! wenn du dich erstmal selber lieben lernst dann wird die aufmerksamkeit von anderen nicht mehr eine so große rolle spielen wie jetzt!

    Versuch's doch mal mit einer Beziehung.

    Sowas hat noch niemandem geschadet. Geh raus, triff dich mit Leuten, erzähl ihnen etwas POSITIVES über dich und lerne dein Selbstmitleid in Liebe umzukehren. Fange bei dir selbst an. Häng ein paar hübsche Bilder von dir auf und werde ein wenig eitel. Der Rest ist sicherlich noch ein hartes Stück Arbeit, aber es lohnt sich.


    Viel Glück!

    justine

    *dich mal knuddel*


    wenn das schon kein anderer tut


    hoffentlich hilfts


    ich kann dein gefuehl zumindest nachvollziehen, auch wenn ich nie SOWEIT gegangen bin. aber mittlerweile hat sich das problem bei mir geloest da ich mit mir selbst mehr als zufrieden bin.

    Justine

    ich glaube, du hast starke Depressionen, die du unbedingt behandeln lassen musst! Mir ging es ähnlich, und seitdem ich meinem Freund zusammen bin, weiß ich was mir fehlte! Er gab mir, was mir meine Eltern 20 Jahre vorenthalten haben!


    wie ist denn die beziehung zu deiner Familie?


    Fühlst du dich akzeptiert?


    Zeigen sie dir, dass sie dich lieben?


    Geben sie dir Rückhalt?


    Versuche mal über deine Kindheit nachzudenken, als ich das getan habe, wurde mir erst bewusst, warum ich aufmerksamkeit wollte! da ich die von meinen eltern nie bekommen habe!


    Wenn du magst, können wir uns auch Mails schreiben, meine Adresse ist im profil!

    @ Peppa1983:

    Danke für die Ferndiagnose;-) aber dass ich wirklich an massiven Depressionen leide bezweifle ich.. ich lebe ja im Prinzip gern, meistens jedenfalls, und hänge auch am Leben, auch habe ich oft Spass etc. so ist es ja nicht, dass ich ab und an auch an depressiven Verstimmungen leide streite ich allerdings nicht ab, nur so krass wie du es schildest ist es NICHT da kann ich dich beruhigen!!!


    Was die Beziehung zu meiner Familie angeht...


    Meine Schwester ist 18, also 4 Jahre jünger als ich, ich versteh mich im Durchschnitt ganz gut mit ihr, wir streiten sehr häufig und sehr heftig und sie hat mir auch schon oft ins Gesicht gesagt dass sie mit meiner Art etc. absolut nicht klar kommt, genauso ist es bei meiner Mutter und wenn man das immer und immerwieder gesagt bekommt glaubt man es irgendwann selbst dass man NICHT GUT ist, weiss nicht wie ich das beschreiben soll..


    Meine Mom ist sehr sehr autoritär und dominant und ich hab mich IMMER schon nicht genug geliebt gefühlt von ihr, obwohl ich eigentlich WEISS dass sie mich schon mag und sie zeigt es mir auch oft, so ist es nicht... es geht mehr von MIR aus...


    Was Rückhalt angeht, ich habe inzwischen ANGST mit meiner Mutter über meine Probleme zu reden, weil ich NICHT MEHR das "Problemkind" sein will...


    Als ich 16 war litt ich unter Magersucht, danach an Bulimie und ich habe einmal soviel Medikamente genommen dass es für alle nach einem Selbstmordversuch aussah...


    Als ich 18 war hab ich mich einfach von der Schule abgemeldet und meiner Mom nichts davon erzählt... sie hat es erst 4 Monate später durch Zufall erfahren und ist fast zusammengebrochen..


    Mein Vater ist gestorben als ich 17 war, war nicht leicht für uns alle, und ich war zu der Zeit in der "Hochphase" meiner Magersucht, war nicht grad der richtige Zeitpunkt...


    Was die Suche nach Aufmerksamkeit angeht ist das wirklich extrem bei mir, in jeder Beziehung...


    Ich denke auch ständig zwischendurch: "Was würde passieren wenn du jetzt von dem Auto da angefahren wirst, dann würden 100 Leute zu dir hinrennen und dir helfen wollen" und alles würde sich wieder NUR UM MICH drehen.....


    Ich verstehe das einfach nicht, denn ich habe als Kind SEHR VIEL Aufmerksamkeit bekommen von meinen Eltern, VIEL ZU VIEL, ich kann mir das nicht erklären....... es ist schlimm und ich hab Angst vor mir selber...........

    Justine, ich glaube, dass du ein ganz geringes Selbstbewusstsein hast und deshalb das Bedürfnis, dich in den Mittelpunkt zu stellen. Wenn das für dich so wichtig ist, warum versuchst du nicht - anstatt Tabletten etc. zu nehmen - durch positives Handeln im Mittelpunkt zu stehen, nur eben auf eine ganz andere Weise. Hilf armen oder kranken Menschen, zum Beispiel schwer erziehbaren Kindern, dann kommt so viel Dankbarkeit und Freude zurück, dass du gar keine Tabletten mehr brauchst. Ich glaube, dass du einen richtig guten Freund oder eine richtig gute Freundin finden musst, der oder dem du vertrauen kannst, mit dem du über deine Probleme reden kannst. Wenn man das Gefühl hat, von auch nur einem Menschen richtig geliebt und akzeptiert zu werden, braucht man gar nicht mehr die Aufmerksamkeit der sensationsgeilen Menschen - suche dir einen guten Freund und sei du selbst. Verstecke dein Bedürfnis nach Aufmerksamkeit nicht und zeige es nicht nur durch Aktionen, die für dich und andere wirklich schrecklich sind! Rede mit jemandem darüber, der dich in den Arm nimmt und gern hat!

    Da magst du Recht haben... aber es ist so SCHWER!!!


    Es ist so SCHWER ich selbst zu sein und es ist so SCHWER gute Freunde zu finden, ich habe Freunde aber nur sehr wenige und nicht wirklich "Gute" in dem Sinne (würde ICH sagen, weil ich mit ihnen nicht wirklich über meine Probleme reden kann und sie nicht immer für mich da sind, genauso wenig wie ich immer für sie da bin, ausserdem wohnen sie alle ziemlich weit weg so dass ich sie nur selten sehe)


    Ich WEISS dass die Art wie ich Aufmerksamkeit ERZWINGE (!) nicht richtig ist und dass es andere Arten gibt aber manchmal sehe ich nur diesen Weg.. Einfach weil ich dadurch die Leute ZWINGE mir Aufmerksamkeit zu schenken..


    Das Gefühl "Alles kümmert sich um mich" ist sehr gut und ich habe das Gefühl ich BRAUCHE dieses "Bemuttert werden" auf eine Art..


    Andererseits würd ich auch viel lieber durch tolle Taten, Talente etc. "glänzen" aber dazu fehlt mir wie gesagt das Selbstvertrauen, ich kann mich selbst nicht leiden, DAS ist das Problem und ich tue wirklich schlimme Sachen... einfach Tabletten o.ä. schlucken, nur damit man umkippt, nur damit sich wieder alle Welt um einen sorgt, schrecklich... ich hasse mich selbst dafür... ein Teufelskreis...

    @Justine 1981

    Hallo Justine,


    warum studierst du nicht (nebenbei) Psychologie? Du würdest sehen, daß eigentlich alle dort, irgendwelche Probleme haben. (bis hin zum Professor, oder sogar besonders der)


    Psychologiestudium als Selbsthilfe sozusagen. Und das ist nicht einmal eine schlechte Basis. Nur wer das Feuer selber kennt, der weiß auch wie es brennt.


    Bei deiner Schilderung fällt mir das Wort "Märtyrer-Syndrom" ein. (ich weiß aber nicht, ob das ein Begriff aus der Psychologie ist) Jemand, der sich ans Kreuz schlagen ließe, um beachtet zu werden. Eine Abart davon ist das bekannte "Münchhausen-Syndrom". Mutter fügt ihrem Kind heimlich schlimmste Verletzungen zu, um sich in der Aufmerksamkeit von Ärzten und Krankenhauspersonal zu sonnen. Bei dir ist es der eigene Körper, den du bei diesem Roullette "als Spieleinsatz" riskierst. Ich denke, wenn du einen Borderliner-Test machst, wirst du hohe Punktzahlen erreichen. (Test gibts im Web)


    Wenn du schon an Magersucht und Bulimie gelitten hast, dann werden dir auch die Psychologen und Psychotherapeuten nicht ganz unbekannt sein. Du weißt also mit einiger Sicherheit schon, daß man damit nicht allein fertig wird.


    Was fällt dir denn selber als Erklärung dazu ein?

    @Justine

    ...hab ich früher auch mal gemacht, schon als Kind...aber eigentlich war mein Grund einfach "weg" zu sein, daß niemand etwas von mir erwartet. Aber vielleicht wollte ich doch auf eine gewisse Weise auch Aufmerksamkeit. Aber ich wäre wohl vor Scham im Boden versunken, wenn wirklich jemand gesehen hätte was ich getan habe.


    Später habe ich mich geschnitten.


    All das ist bei mir im Grunde vorbei, ich mach es nicht mehr. Warum?


    Weil ich die Verantwortung für einen anderen Menschen übernommen habe und ihr das nicht antun kann, meiner Tochter.


    Trotzdem läuft es mir manchmal schon kalt den Rücken runter wenn ich die Großpackungen Medikamente sehe die mir die Ärzte immer verschreiben. Wenn ich die alle auf einmal...Aber das sind nur noch Gedanken bei mir.


    Auf jeden Fall ist es gefährlich was Du tust, suche Dir einen guten Therapeuten, der bringt Dir dann zumindest auch a bisserl Aufmerksamkeit entgegen ;-)


    Viel Glück


    Simone

    Mmmhh..


    Also erstmal:


    Ich hatte zwar Magersucht/Bulimie, war aber NIE in psychologischer Behandlung deswegen, von daher: NEIN ich habe keinerlei Erfahrung damit und wenn ich höre dass so viel Psychologen Psychologie nur aus Selbsttherapie-Absichten heraus studieren macht mir das auch gleich ziemlich Angst.


    Ich hab ANGST meine Probleme anderen Leuten anzuvertrauen, weil ich einfach "normal" sein will wie jeder Andere.


    BORDERLINE??? Was ist das? Ich hab das schonmal gehört (im Zusammenhang mit dem Tod von Jennifer Nitsch), aber dass ICH darunter leiden soll??


    Borderline, Depressionen.. mmhh, interessante Diagnosen die ihr da stellt *lach*


    Aber hey, mir geht es ansonsten eigentlich GUT (zum grössten Teil)


    MEIN Problem ist einfach dass ich selbst nicht verstehe WARUM ich mich durch derartige Aktionen wie Tabletten schlucken etc. damit man umkippt in den Mittelpunkt stellen will? WARUM?? Warum find ich es so toll umsorgt zu werden? Und wenn es nur die Rettungsdienstmitarbeiter oder die Ärzte im Krankenhaus sind? Was hab ich davon?? Warum tu ich das?? Ich frag es mich immer wieder und ich finde keine Antwort!!!


    Ich hab ein geringes Selbstbewusstsein, okay, das ist fakt, aber kann es das allein sein??


    Warum erzwinge ich mir solche Aufmerksamkeit durch so merkwürdige Aktionen und fühle mich auch noch gut dabei??


    Ich weiss einfach nicht mehr weiter.......

    @derindasLichtgeht

    Bist du Psychologe? Oder doch Philosoph? *lach*


    Also ich WEISS es nicht..


    Ich esse weil ich Hunger hab.. demzufolge "verletze" ich mich selbst um Aufmerksamkeit zu bekommen, weil ich HUNGER nach Aufmerksamkeit habe???


    Obwohl.. ich verletze mich ja nicht wirklich, es tut ja nicht weh, es tut gut, das erschreckt mich ja so!


    Ich weiss nicht...


    Manchmal reicht es ja wenn ich nur so tue dass es mir schlecht geht, demzufolge geht es mir ja nicht um das SICH SCHLECHT FÜHLEN, ich ritze ja nicht oder sowas in der Art, sondern es geht mir darum BEACHTET zu werden, in ganz krasser Art und Weise.


    Einmal hab ich sogar einen Kreislaufkollaps vorgetäuscht, nur damit man sich um mich kümmert, ich find das so krank irgendwie..


    WAS fehlt mir?


    WAS soll ich tun? :-(

    Du beschreibst selbst, dass es dir im Grunde darum geht, Aufmerksamkeit zu bekommen. Das Wort benutzt du immer wieder in deinen Beiträgen, hebst es sogar großgeschrieben hervor! OK! Letzlich hast du deine Frage nach dem Warum selbst beantwortet. Es ist die Aufmerksamkeit, die man dir in diesem Moment schenkt, ja schenkt, ohne dass DU auf Menschen zugehen musst, erst auf Sie eingehen musst, evt. erst ihnen zuhören musst, oder etwas herausragendes machen musst. Es genügt einen Kreislaufkollaps vorzutäuchen, oder einfach die Kranke zu spielen. Du schreibst, dass du es genießt von Ärzten bzw. vom Rettungsdienst in just moment umsorgt zu werden. Evt. sind andere Leute in diesem Moment auch um DICH besorgt. Aber ganz ehrlich, dass genießt doch jeder, oder?? Auch möchte jeder gerne mal verhetchelt (ist dat jetzt richtig geschreiben

    Möchtest du bemitleidet werden?


    Bedeuert, nach dem Motto, oh du Arme ist ja wirklich schlimm was dir passiert, erzähl doch bitte. Ist es nicht evt. auch so, dass du auch mal angesprochen werden willst in einer Gruppe unter Freunden, so nach dem Motto, was gibt's Neues, was hast du denn so am Wochenende gemacht? Das sind jetzt alles nur ein paar Ideen zu deinem Beitrag. Aber scheinbar hast du nicht genügend Aufmerksamkeit, sodass es am einfachsten und v.a. am


    wirksamsten ist, wenn man sich krank stellt (äh spielt)!


    Zu deinen beiden letzten Fragen vom letzten Beitrag von Dir!


    1) Dir fehlt lediglich die ausreichende Portion Selbstvertrauen, Mut, Courage, Ehrgeiz etwas Herausragendes zu leisten (da gweinnt man auch Aufmerksamkeit), gute Freunde??


    2)Hmm..was kannst du tun? Konzentriere dich auf deine Ausbildung und überlege schonmal wie und wo du später studieren möchtest. Zudem gehe einem Hobby nach. Bemitleide dich nicht selbst!!! Was ist das denn schon für ne Aufmerksamkeit, die man bekommt, wenn andere einen nur bedauern, zb.bei Kreislaufkollaps. Es ist wirklich nur bedauern, keine Aufmerksamkeit, wie du sie dir wünschst.


    ich muss mich bremsen, dass ich dich nicht nachher auch nur noch bedauere, denn momentan in diesem Moment hast du meine volle Aufmerksamkeit, denn ich habe deinen Beitrage gelesen, dir virtuell zugehört und mache mir nun Gedanken nur über Dich!!


    LG Laura

    @laurakiki

    Hey DANKE trotzdem und auch DANKE an alle die hier posten!!!


    ...und NEIN, ich denke ich will NICHT bedauert, bemitleidet werden, NEIN ganz im Gegenteil!!!


    Ich denke in erster Linie geht es um das "Im Mittelpunkt stehen" und "umsorgt werden", irgendein Defizit MUSS ich da ja haben, aber woher, das ist mir nicht bewusst..


    Und warum ich Ohnmacht, Kreislaufkollaps und anderes provozieren muss, das versteh ich selbst am aller wenigstens, nein es macht mir selbst sogar Angst..


    Ich bin mir über diese Dinge durchaus bewusst und ich bin nicht psychisch so gestört dass ich da nichts realisiere..


    Aber ich verstehe NICHT warum ich diese Art von AUFMERKSAMKEIT (die ja keine ist wie wir festgestellt haben) wirklich brauche..


    Was hab ich davon wenn sich zwei nette Rettungsassisten um mich kümmern, die ich danach nie wieder sehe und die mir emotional genauso wenig bedeuten wie ich ihnen (abgesehen von ihrer Arbeit die sie in diesem Moment leisten MÜSSEN - vielleicht geht es darum ich weiss es nicht)


    Vielleicht hat es auch mit Macht, Kontrolle etc. zu tun, keine Ahnung, ich würd mich einfach selbst gern besser verstehen und deswegen hinterfrag ich das Ganze, denn dass dieses Verhalten nicht ganz normal ist ist mir ja durchaus bewusst und trotzdem tu ich es, das ist schlimm...


    Wenn man jetzt die Ärzte nimmt, die bemitleiden einen ja nicht, sondern machen ihre Arbeit, das ist was anderes als jetzt z.B. meine Mom oder so, DER erzähl ich von solchen Vorfällen NICHTS, weil ich nicht will dass sie sich unnötig Sorgen macht.


    Ich weiss nicht wie ich das richtig beschreiben soll und kann.


    AUFMERKSAMKEIT, ja, das steht im Vordergrund, das ham jetzt glaub ich ALLE verstanden *lach* aber wieso SO?


    WAS hab ich davon?? Und WAS will ich damit bezwecken??


    Auf EINE Art versuch ich damit glaub ich auch mich selbst "aufzuwerten" um das mal so zu umschreiben.


    DADURCH dass sich Rettungsdienst und Ärzte in dem Moment um mich kümmern, hab ICH das Gefühl mein Leben ist etwas WERT, ICH bin etwas wert, versteht ihr wie ich das meine?


    Ich weiss nicht ob es das ist (mitunter) aber es könnte gut sein.


    Und das find ich einfach nur krank, sorry:-(

    hast Du schonmal was vom...

    ...Münchhausensyndrom gehört?


    Da täuschen Menschen Kranheiten vor oder verletzen sich wirklich um ärztliche Behandlung zu erreichen.


    muß bei Dir nicht zwingend das selbe sein, aber es gibt wohl Parallelen...


    Auf jeden Fall scheint Dir etwas zu fehlen das Du ausgleichen willst. Aufmerksamkeit oder was auch immer.


    Laß Dir von einem Therapeuten helfen das herauszufinden sonst wird es womöglich immer schlimmer. Früher oder später wird sowieso jemand dahinter kommen, daß Du die Krankheiten "nur" vortäuscht und Dir psychologische Beratung nahelegen. Je früher Du damit bedinnst desto einfacher wird es sein dem Ursprung auf die Schliche zu kommen (vermute ich)


    Übrigens, ich denke es stimmt, daß viele Psychologen/Therapeuten selbst ihre Macken haben, sonst wären sie vermutlich nie auf die Idee gekommen diesen Beruf zu ergreifen. Aber gerade diese Eigenschaft, daß sie selber wissen wie es ist psychisch labil, krank, leidend zu sein läßt sie für mich zu vertrauenswürdigen Gesprächspartnern werden.


    Bye


    Simone

    @Justine 1981

    Zitat

    ...Und das find ich einfach nur krank, sorry ...

    Das ist ja auch "krank". Daran besteht überhaupt kein Zweifel.


    Du hast Hunger nach Aufmerksamkeit? Und deshalb befriedigst du dieses Bedürfnis auf die geschilderte Weise.


    Das Bedürfnis selber ist nicht krankhaft. Nur das Ausmaß und die Herrschaft, die es über dich erlangt hat. Es ist vergleichbar mit ungezügelter Eßsucht, wenn man vom Begriff "Hunger" ausgeht. Psychologen mögen hier nun vielleich eine Parallele zu deinen abgelegten aber nicht aufgearbeiteten (?) Eßstörungen der Vergangenheit sehen. Ich verzichte darauf.


    Dein Verhalten ist auf jeden Fall "zügellos" und "beherrscht" dich in einem gewissen Maße. Es ist eine Sucht.


    Es hat viel mit "Unbescheidenheit", "Egoismus", "Egozentrik" zu tun, denn das, was du dir da an Aufmerksamkeit "stiehlst", steht dir ja nicht wirklich zu, weil du es im "Übermaß" forderst. Du erzwingst es, du nimmst es dir.


    Bei Kindern, denen es an Liebe mangelte, weiß man, das sie später irgendwann mit dem Klauen anfangen. Nicht generell, aber häufig. Du "klaust" dir ja auch was. Vielleicht war deine Kindheit doch nicht so, daß man deinen Bedürfnissen gerecht wurde.


    **********


    Wenn du nur fragst: Warum bin ich so?, kommst du nicht dahinter. Jedenfalls nicht allein. Du siehst nur das, was oben aus dem Boden herausschaut, nicht aber die Wurzeln.


    Sieh es mal so, daß jeder Mensch aus einer Vielzahl von Einzelschichten seiner Seele besteht. Jede dieser Schichten für sich ist ein Extrem in irgendeiner Richtung. Eine Art selbständige Persönlichkeit. Schichten, die lieben, die hoffen, die hassen, die alles tun, was Menschen tun. Was daraus resultiert, ist das, was du bist und was andere von dir sehen. Also eine Art Demokratie im verborgenen Inneren.


    Bei psychischen Störungen kann man sich vorstellen, daß diese "Demokratie" gestört ist. Da gibt es ein paar "asoziale Elemente" unter diesen Persönlichkeitsschichten, die sich auf Kosten der anderen bereichern (oder profilieren). Das kann soweit gehen, daß solche Schichten die totale Herrschaft an sich reißen, so daß dann z.B. nur noch bestimmte Eigenschaften "regieren". Und alle anderen werden unterdrückt. Aber sie sind noch da und sie erleben "dieses Unrecht". So ist es ja auch bei dir. Du fragst ja: Warum?


    Meiner Meinung nach muß man sich viel mit sich selbst beschäftigen und in sich arbeiten, wenn man damit fertig werden will. Aber du bist ja wohl alles andere als introvertiert. Diese vielen Dinge in dir, die als "Strömungen" zu diesem und jenem Verhalten führen, entgehen dir. Es hätte wenig Sinn, sich mit all dem zu beschäftigen, wenn es dir überhaupt nicht liegt. Auf jeden Fall ist es etwas "Unerledigtes", "Unaufgeräumtes" in dir.


    Ohne Therapie keine Antworten auf deine Fragen. So wird es sein.

    wie ich gelesen habe, bin ich nicht die einzige, die dir sagt, dass du dich in Therapie begeben solltest, doch ich glaube, du hast noch nicht erkannt, dass es notwendig ist. Mir kommt es vor -wie auch schon andere sagten- dass du süchtig bist. Und damit man diese sucht überwindet, und man geheilt werden kann, musst du erst erkennen, dass du süchtig bist! wenn du nämlich das erkannt hast, erst dann können dir deine Mitmenschen und dein Therapeut helfen!


    das ist sehr wichtig, denn dein Verhalten und dein psychischer status quo wird analysiert, und wird erklärt! so gewinnst du erkenntnisse über dich, denn laien kennen sich damit nicht aus! und können dir nicht helfen, dass muss ein fachmann tun! Was ich besonders schlimm finde, dass man dich wegen deiner Essstörungen nicht in therapeutische behandlung geben hat1


    Ich glaube zudem auch, dass ein Klinikaufenthalt notwenidig sein könnte, auch aufgrund deiner Sucht-geschichte....

    @Justine

    Puh das war anstrengend alle Beiträge zu lesen, aber auch sehr interessant!

    @ derindasLichtgeht:

    Du hast eine coole Ausdrucksweise und das was du schreibst hat Hand und Fuss, darf man fragen wie alt du bist und was du beruflich machst???


    So und jetzt mal zum eigentlich Problem.


    Ich hab um ehrlich zu sein einige Zeit gebraucht um zu verstehen um was es eigentlich konkret geht wenn ich ehrlich sein soll.


    Ich möchte gerne einmal Psychologie studieren und mich interessieren die Probleme anderer Menschen sehr.


    Justine, zu dir kann ich nur sagen:


    Den ersten Schritt hast du getan!


    Du hast erkannt dass mit dir etwas nicht in Ordnung ist und du suchst nach Lösungen, du postest hier, das ist schonmal klasse!


    Wenn ich dich richtig verstanden habe liegt dein Problem konkret darin, dass du nicht verstehst warum du das alles brauchst und du dir Beachtung durch solch heftige Taten erzwingen musst.


    Du meinst also du hast genug Aufmerksamkeit bekommen als Kind? Das was du brauchst und was du dir gewünscht hast?


    Was genau fühlst du wenn du solche Dinge vortäuscht um behandelt/ beachtet zu werden?


    Was bewegt dich dazu, eine Ohnmacht zu simulieren oder Tabletten zu schlucken? Du möchtest nicht dass es dir schlecht geht? Hab ich das richtig verstanden?


    Möchtest du gern in ein Krankenhaus und von Ärzten etc umsorgt werden?


    Von dem Münchhausen Syndrom habe ich auch schon gelesen, dabei geht es um Menschen die jede Art von Krankheit vortäuschen, um stationär aufgenommen zu werden, ja sogar operiert zu werden und ähnliches und das immer und immer wieder.


    Warst du schon oft im Krankenhaus? Gefällt es dir dort?


    Gehst du oft und gerne zum Arzt? Findest du Gefallen daran untersucht zu werden usw?


    Hast du dich oft nicht angemessen behandelt gefühlt?


    Ich finde dein Problem auf eine Art interessant *sorry*, denn sowas hat man nicht so oft.


    Wenn ich das richtig mitbekommen habe hast du auch Angst vor dir selber? Davor, dass du schlimmere Dinge tun könntest nur um von anderen beachtet zu werden? Aber Mitleid willst du keins oder?


    Du hast ein geringes Selbstwertgefühl okay, aber das allein bringt einen ja nicht dazu Krankheit und Kreislaufkollaps vorzutäuschen damit man umsorgt wird.


    Worum geht es dir dabei genau?


    Hast du schonmal darüber nachgedacht zu einem Psychologen zu gehen oder mit anderen Leuten in deinem Familien-/Freundeskreis darüber zu sprechen?


    Ich würde dir wirklich gerne helfen, nur das geht übers Internet sehr schlecht und ich hab auch noch nicht wirklich viel Erfahrung (auch wenn ich mich sehr mit Psychologie etc beschäftige und mich dieses Themengebiet sehr fasziniert - ohne dass ich jetzt selbst tiefsitzende Probleme habe.. ja ja sowas gibt es auch *g*)

    Danke erstmal für eure Postings.


    Oh Gott so viele Fragen, ich muss mich selbst erstmal wieder orientieren....


    Also NEIN ich finde es GARNICHT schön im Krankenhaus zu sein und von Ärzten etc. untersucht zu werden eigentlich auch nicht.


    Dieses Münchhausen Syndrom von dem ihr schreibt trifft auf mich auch nicht zu oder wenn dann nur zu einem ganz ganz geringen Prozentsatz.


    Es ist irgendwie garnicht so, dass ich Mitleid möchte.


    Aufmerksamkeit vielleicht schon aber NICHT (und das ist glaub ich das Entscheidende) von mir nahestehenden Menschen, sondern von Leuten die ich kaum kenne, aussenstehenden Leuten in der Öffentlichkeit pp (daher auch z.B. Rettungsdienstmitarbeiter o.ä.)


    Ich habe ein Problem mich in der Öffentlichkeit zu präsentieren, zu agieren, ich bin nicht selbstsicher genug und stosse daher oft auf abweisende Reaktionen, weil meine "Verklemmtheit" oft als Arroganz o.ä. ausgelegt wird.


    Vielleicht hat es damit zu tun.


    Wenn ich Tabletten nehme (z.B.) will ich damit ja erreichen, dass man sich um mich kümmert und sorgt und das sind in dem Moment Leute die mir sonst keine Beachtung schenken würden (wenn ihr versteht was ich meine) - ich weiss nicht wie ich das erklären soll.


    Es geht mir NICHT um irgendwelche Krankheiten, Krankenhausaufenthalte, Ärzte oder sonstiges - das ich das mal klar stelle!


    Und hey, es ist GARNICHT so, dass ich mir nicht eingestehen will dass ich "krank" bin oder ne Therapie brauche, vielleicht würd eine Therapie mir sogar sehr gut tun, wer weiss, aber der Schritt dahin ist doch sehr... SCHWER.


    Meine Mutter war es damals viel mehr, die meinte "Wir schaffen das allein, Psychologen kann man eh vergessen" als das mit den Essstörungen so extrem war.


    Heute denke ich ich hätte auf jeden Fall ne Therapie gebraucht, denn selbst wenn die Essstörung jetzt weitestgehend weg ist, so ist doch nur ein SYMPTOM weg, nicht jedoch die wahre Ursache die zu diesen "Störungen" geführt hat (meine Meinung) aber was soll ich tun?


    Soll ich wirklich zu meinem Arzt (DA hätt ich dann mal n wirklichen Grund zum Arzt zu gehen *lach) gehen und sagen "Geben sie mir bitte ne Überweisung zum Psychologen!" Ich kann das nicht!!! Es wär mir viel zu unangenehm, da hab ich wirklich Hemmungen!!!


    Manche Aktionen, Gedanken pp von mir SIND nicht normal, das geb ich offen und ehrlich zu, würde ich sonst hier schreiben??


    NEIN ich weiss NICHT warum ich oft simuliert habe, warum ich Ohnmacht pp vortäusche damit der Krankenwagen kommen muss oder warum ich 20 Aspirin schlucke bevor ich in die Stadt geh und ich hab keinen Plan ob das irgendwann aufhört dieses Bedürfnis nach AUFMERKSAMKEIT und BEACHTET WERDEN.


    Ich fühl mich nicht schlecht aber auch nicht wer weiss wie gut dabei, es ist einfach das Gefühl dass ich weiss, DAS was ich tu ist nicht richtig, nicht normal so wie es ist.