• Warum haben Frauen ihre Emotionen weniger im Griff?

    Hallo Zusammen. Ok, der Thread-Titel klingt vielleicht etwas böse, ist aber harmloser gemeint als er klingt. Ich beobachte es bei manchen Frauen immer wieder: Emotionen spielen eine extreme Rolle, während Männer sich, außer bei Wut, ziemlich zurückhalten können und man ihnen selten etwas anmerkt. Ich hab da das extreme Beispiel von meiner Beziehung. …
  • 42 Antworten
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    Vielleicht bist du aber auch einfach abgestumpft mittlerweile.

    Korrekt. Ich werfe theatralisch die Arme in die Luft, schreie und werfe mit Sachen...aber warum soll ich über sowas heulen? Viel eher lache ich mir einen Ast, wenn ich, wie heute, wundersame Wortschöpfungen wie "mit allen konziquenzen" lesen darf. :)=

    Zitat

    Ich habe meine Emotionen sehr wohl im Griff.

    Schließe mich Lola an, auch das ist korrekt.


    (...und versteckte die spitzen Ohren schnell unter den Haaren.)


    Und, um nochmal was ernsthaftes beizutragen: ich mag das überhaupt nicht, wenn Frauen - oder Männer, die können das auch! - Tränen als Waffe einsetzen, das finde ich ganz, ganz furchtbar.

    Zitat

    Viele, viele, vielevieleviele Leute entschuldigen mit "ich bin eben emotional" oder auch "gefühlsintensiv", dass sie immerzu um ihren eigenen Scheiß kreisen, als gäbe es keine anderen Leute.

    Eine Kategorie hiervon ist das Verwechseln von "emotional" mit "(über)empfindlich". Kann ich auch schlecht ab.

    Zitat

    Für Dich reichts allemal, Du Neufundländer. ;-D

    Groß, schwer, haarig und alle wollen mal anfassen. Neufundländer: Genehmigt.

    Auszug aus dem Wikipedia-Eintrag über Neufundländer:

    Zitat

    Eigenschaften wie Aggressivität und Scheu werden im Rassestandard als Fehler bezeichnet.

    Öhm. ;-D :)_

    Ich hasse Google. :°(


    Dann bin ich halt eine Mischung aus, ähm... neurotischem Chihuahua, Kamel und, öhm... Strauß? ":/

    Zitat

    Auszug aus dem Wikipedia-Eintrag über Neufundländer

    Ich bin hellauf entzückt, wie fucking rasendblitzschnell Du immer die Pointe findest. ;-D ;-D ;-D

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    Dann bin ich halt eine Mischung aus, ähm... neurotischem Chihuahua, Kamel und, öhm... Strauß? ":/

    Wieso denn kein atypischer Neufundländer? Wer will denn schon dem Standard entsprechen? Ansonsten vielleicht ein Owtscharka oder ein Komondor aus schlechter Haltung, ich kann Dir sagen, mit denen willste keinen Ärger. ;-D

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    Ich halte das größtenteils für eine Sozialisierungsfrage. Jungs und Mädchen wird von Geburt an ganz unterschiedlich begegnet.

    Dito.


    Ich halte sowohl das Los- und damit Zulassen wie auch das Deckeln von Emotionen durchaus für Übungs- bzw. Gewohnheitssache. Mit den üblichen individuellen Schwankungen und Grenzen, aber grundsätzlich schon.


    Ich finde, Jungen/Männer stecken da unglücklicherweise immer noch in einem recht engen Korsett. Das Männerbild hat sich noch nicht so weit ausdifferenziert. Aber meiner Beobachtung nach geht es in die nach meinem Verständnis richtige Richtung, zumindest in meiner Filterblase. Aber - Klischees und soziale Normen sind extrem zäh und langlebig, seufz. Gerade zu zum Heulen.

    Zitat

    Ansonsten vielleicht ein Owtscharka oder ein Komondor aus schlechter Haltung, ich kann Dir sagen, mit denen willste keinen Ärger. ;-D

    Owtscharka kannte ich noch gar nicht. Die sind ja mal obercool. x:)

    Ich hab jetzt mal überlegt, wann ich das letzte Mal geheult habe. Es war gestern. In der Arbeit. Teamsitzung. Vor Lachen. Zusammen mit einer Kollegin. Räusper. |-o


    Ich bin ja - was Weinen angeht - sehr der Typ, der vor anderen sehr, sehr selten weint. Für mich alleine gelegentlich, aber in Gegenwart anderer fällt mir das ganz schwer, auch wenn mir mal sehr danach zumute ist. Empfinde ich manchmal als sehr gut, dass ich das meistens kontrollieren kann, manchmal finde ich es aber auch sehr schade. :-/

    Achso und ich glaube zusätzlich, dass das auch eine Frage der Wahrnehmung ist. Ich bin in meinem beruflichen Umfeld und auch in dem meines Mannes nicht wenig Männern begegnet, von denen sich sagen würde, dass sie sich emotional wenig im Griff haben, aber da die Gefühlsausbrüche in Richtung Aggressionen gehen und das - vor allem in manchen Hierarchiestrukturen - ein geduldetes bis erwartetes und gar nicht mal unbedingt negativ besetztes Verhalten bei Männern ist, werden diese Männer eher nicht als emotional oder gefühlsduselig o.ä. eingeschätzt. Das Etikett bekommen die Männer, die Emotionen zeigen, die nicht zur klischeehaften Erwartung passen, in meiner Wahrnehmung viel eher und schneller verpasst.