• Warum Kinder bekommen?

    hallo alle. ich wusste nicht recht, wo ich dieses thema hinpacken soll. unter "kinder/erziehung" passt es nicht recht. also hierhin. meine frage richtet sich an alle, die kinder haben oder kinder haben wollen: warum will man kinder haben? zu mir selbst sei in diesem zusammenhang gesagt: ich bin kinderlos und wollte auch nie kinder haben. ich habe mich…
  • 207 Antworten

    Mollienchen

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    Zwangsläufig, wenn man Eltern hat, die sich um ihr Leben im Alter nicht selbst gekümmert haben und wo die Kinder sich nun gezwungen sehen, das auszubügeln. Aber sonst? Nö.

    Nun ja, sie haben viel Geld in ihre Kinder gesteckt, nicht wahr? Gesetzlich jedenfalls ist das klar geregelt.

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    In dem Moment aber, wo ich mich für ein Kind entscheide, bin ich nicht nur verantwortlich für dessen Existenz, sondern für alles Gute und Böse, was ihm in seinem Leben widerfahren wird.

    Glaube mir, das wäre zu schön um wahr zu sein. Ich würde liebend gern auch das geringste bisschen Böse, dass meinen Kindern widerfahren könnte, von ihnen fern halten. Schade, schade, dass das nicht geht, zum Haare ausraufen.. genau diese Tatsache lässt mich warnen davor, Kinder zu bekommen, wenn man wie ich dazu neigt, sich Sorgen zu machen und dann vielleicht auch noch ein "Sorgenkind" bekommt.

    Edea-Kramer


    Ein Töffel ist (neben jemandem der den englisch-Sprachtest TOEFL bestanden hat) jemand der so ein wenig tollpatschig und gedankenlos ist und dementsprechend häufig Unfälle erleidet.

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    Äh, nein, im Gegenteil, die Verantwortlichkeiten kehren sich zum Lebensende hin um.

    Zwangsläufig, wenn man Eltern hat, die sich um ihr Leben im Alter nicht selbst gekümmert haben und wo die Kinder sich nun gezwungen sehen, das auszubügeln. Aber sonst? Nö.

    So würde ich das nicht sehen. So langsam werden gerade die Schwiegereltern ein bisschen naiv, was z. B. Autokäufe/-verkäufe angeht. Da übernehmen wir gerne Verantwortung, zeigen ihnen im Internet, was so ein gebrauchtes Auto wert ist, damit sie sich beim Kauf/Verkauf nicht übervorteilen lassen.


    Es ist also gerade das Gegenteil der Fall, was Mollienchen meint. Sie haben uns bzw. in dem Fall meinen Mann in früheren Jahren an die Geschäftswelt herangeführt. Nun bekommen sie Unterstützung von uns. Gezwungen wird hier niemand.

    Genauso fühle ich mich auch :)^ .Ich hatte vor paar Jahren auch eine Konisation,aber ich glaube nicht,dass es bei der Geburt zur Komplikationen führen wird.Übrigens,ich hätte Angst vor Geburt.


    Ansonsten ich liebe Babys :-@ x:) ,kleine Kinder nur bedingt (kommt darauf an,wie die erzogen sind),und je grösser ein Kind ist umso weniger nervig soll es sein.Also wenn ich die Garantie hätte,dass ich ein ziemlich unkompliziertes,nettes,fleissiges Kind-und wenn's geht ein Junge ;-) (sind weniger zickig wie Mädels)-kriege,würde ich nicht mehr so lang überlegen ;-) .Entweder-wenn man Glück hat-ist das Kind von Natur aus so brav,wenn nicht,müssen die Eltern schon von ganz früh hinterher bleiben mit der konsequenter Erziehung.

    Zitat

    Die Kinder haben mich reifer werden lassen (nicht nur optisch ;-)), sie bereichern mich auf eine Art und Weise, die ich so gar nicht beschreiben kann, man muss es wohl selbst erleben. Ich habe in den vergangenen 5 Jahren sehr viel über mich selbst gelernt, hätte ich vorher nie gedacht. Das hat so viele Facetten....

    oh ja, DAS kann ich nur bestätigen. vielleicht liegt es an unserem alter? ich habe mein erstes kind mit 35 jahren und mein 2tes mit 40 jahren bekommen. in diesem alter ist man ja oft schon sehr festgefahren und da ist es schon harte arbeit, seinem baby platz imleben zu machen und sich voll drauf einzulassen. @vijo


    OT: hast du denn noch großeltern für deine kinder oder nicht mehr (weil die ja dann schon um die 70 jahre alt sein müssten)?




    ich finde einige "gründe" pro kind schon sehr merkwürdig... mein eigen fleisch und blut/ein lebewesen, was mein partner und ich geschaffen haben... ich weiß wie es gemeint ist, klingt aber so ein bisschen schräg :-/


    auch das argument, dass dann da jemand ist, wenn man selber alt ist finde ich sehr daneben... weiß man doch nie, wie sich alles entwickelt, wo das kind später leben wird etc. das sind beides für mich nicht nachvollziehbare gründe. habe ich schon oft gelesen und finde ich :(v


    ich "darf" die kinder behüten, liebe schenken und alles auf den weg mitgeben, was ich habe. gehen müssen sie selbst und zwar von anfang an... so wie schon am anfang des fadens zitiert wurde: kinder gehören uns NICHT!

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    wenn meine kollegin ihrer kinder wegen zu hause bleibt (weil die krank sind) dann bleibt die ganze arbeit bei den anderen kollegen hängen. das empfinde ich mitunter als unfair.

    sei mal ganz ehrlich zu dir und horche in dich hinein: würdest du dich auch so über eine kollegin ärgern, deren hund erkrankt ist/junge bekommen hat etc? oder hättest du da einen funken mehr verständiss?

    Keine Ahnung. Ich wollte es einfach, das kam von ganz tief drin. Instinkt vermutlich, weiß nicht genau.


    Es war wunderschön, als mein Kind geboren war. Produkt unserer Liebe.


    Klar, es war anders als erwartet...die ersten Wochen mit Baby sind anstrengender als alles was ich jemals zuvor erlebt hatte. Nie zuvor war ich soo müde gewesen.


    Heute ist meine Tochter 6 Jahre alt und kommt in die Schule. Ich bin so stolz auf sie.


    Mein zweites Kind ist ein halbes Jahr alt und war ungeplant, aber ich habe mich wahnsinnig gefreut.


    Aber ganz ehrlich, wenn man keinen Kinderwunsch hat, dann ist es doch auch okay!!

    und jetzt mal was provokantes, ist aber meine meinung:


    die ganzen schreiber die schreiben kinder sind ihhhh, nervig, doof und stehlen mir mein leben..., klar verstehe ich (stimmt auch teilweise), aber das sind meist genau DIE leute, die nur und ausschließlich um sich und ihr kleines mini leben herum kreiseln; absolut egozentrisch eben. wenig bis null verständiss für andere menschen weil der tellerrand quasi an der eigenen nasenspitze aufhört. nur die eigenen wünsche sind relevant und sich für niemanden verbiegen müssen.


    und zu aller letzt: es ist unnatürlich... gegen die natur. so.


    einen kinderwunsch zu haben ist einfach natürlich.


    wer sich das versagt (ausser körperlich beschwerden die es verhindern) versagt sich einem stück weit des lebens, der weiterentwicklung.


    es soll bitte alles so sein wie ich es will oder gar keine veränderungen...

    noch was:


    wenn sich jemand wirklich reinen herzens entscheidet selber keine kinder zu wollen, finde ich das auch völlig okay – keine frage. aber dann muss das ja nicht bedeuten, dass derjenige einen hass auf kinder hat oder ihn kollegen wütend machen, die sich um ihr krankes kind zuhause kümmern müssen.


    da liegt dann doch meist was im argen... vlt ein schlechtes elternhaus und deswegen auch die angst, selber keine gute mutter sein zu können. sich das aber einzugestehen wäre zu hart und da ist es einfacher zu sagen, man sei einfach egoistisch und hat keinen bock auf kinder.


    ich habe einige frauen erlebt, die anti-kinder eingestellt sind und wenn man mal etwas nachhakt, kommt doch manchmal was anderes raus, als nach aussen vorgegeben.


    wenn dieses thema ein wunder punkt ist, sollte man mal DARÜBER nachdenken.


    wer mit sich im reinen ist und einfach so (oder aus gründen) keine kinder will, wird sich dennoch an kindern von freunden, verwandten erfreuen können.

    in unsere Europäischen gesellschaft sind kinder der größte Schatz, den menschen haben können, in Ländern wie Indien, oder Bangladesch, ist die 12. Geburt für die 40 Jahrige Mutter kaum noch zu ertragen...

    @ Monika65

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    Nun ja, sie haben viel Geld in ihre Kinder gesteckt, nicht wahr?

    Ja, und? Das ist ja wohl das Mindeste und selbstverständlich, wenn man der Meinung ist, ein Kind haben zu wollen. Sie wollten mich ja unbedingt haben. Ich wollte nicht unbedingt auf der Welt sein und ausgerechnet sie als Eltern haben.

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    Gesetzlich jedenfalls ist das klar geregelt.

    Ja, leider.

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    Das ist ja wohl das Mindeste und selbstverständlich, wenn man der Meinung ist, ein Kind haben zu wollen. Sie wollten mich ja unbedingt haben. Ich wollte nicht unbedingt auf der Welt sein und ausgerechnet sie als Eltern haben.

    SO habe ich in der pubertät auch immer gekontert, wenn mir was nicht gepasst hat... laut krähen: MICH hat ja keiner gefragt, DU wolltest mich ja... ":/

    Zitat

    Das ist ja wohl das Mindeste und selbstverständlich, wenn man der Meinung ist, ein Kind haben zu wollen.

    Klar, nur geht das zu Lasten der Altersversorgung und das war ja dein Argument, sie hätten selbst für ihr Altersabsicherung zu sorgen. Was denn nun?