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    Nein, ich nehme mich nicht wichtig, aber mir ist es wichtig zu wissen, ob ich z.B. vielleicht mal zu weit gehe und jemanden wütend mache, als das dieser Jemand, seine Wut einfach runter schluckt ohne darüber zu reden. Ich weiss sehr gernau wie beschissen sich das anfühlt nicht über Gefühle zu reden und sie zum Ausdruck zu bringen.

    Der gute Dalai Lama hat einmal gesagt: "Habe stets Respekt vor dir selbst, Respekt vor Anderen und übernimm Verantwortung für deine Taten." Ein bißchen Empathie würde nicht schaden. Sich ein wenig in seine Mitmenschen hinein denken, um zu sehen, wann es wohl genug ist. Andernfalls braucht man sich nicht wundern, wenn die Leute vor einen davon laufen.

    Kleinewaldfee

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    Ich hatte Angst alleine da zu stehen.

    Da ist doch eine deiner Antworten. Dann sind viele ja auch reflektiert genug, um sich und die Situation zu betrachten und sich im Vorfeld zu überlege, ob sie etwas kritisieren möchten oder nur ihre Meinung mal gesagt haben wollen. Oft wird der Schluss gezogen, dass es letzteres ist und die Meinung eben nicht wirklich relevant ist. Wenn man gerne kritisieren würde, stellt sich ja die Frage, ob man es überhaupt auch kann. Auch da kommen viele immer mal wieder zu dem Ergebnis, dass sie es nicht können und lassen es. Des weiteren ist ja auch die Frage relevant, ob eine Kritik überhaupt angemessen ist -sie einem zusteht- oder nicht.


    Gründe gibt es also viele und wie ich finde auch recht gute.

    Monika65

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    Aber prinzipiell finde ich es eher nervend, wenn mich andere Menschen mit ihren Gefühlen konfrontieren, vor allem, wenn ich mit diesen Menschen keine näheren Beziehungen pflege.

    Geht mir auch so. Der Kontext ist wichtig und das gilt für alle drei angesprochenen Dinge: Thematisierung der Gefühle, Meinung und Kritik. Wobei letzteeres oftmals ja doch eher Gefühle und Meinung sind und keine Kritik.