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    Haben wir das jetzt nicht schon zur Genüge erörtert?? Dass sie dir nichts bringen, du das ganze als verschwörerisches Kaputtmach-System siehst und immer Opposition zu Argumenten Pro-Therapie greifst, haben wir doch schon in vielen, vielen Fäden ausgekämpft...


    Den meisten Menschen erbringen Therapeuten und Gespräche endlich die Basis an Vertrauen und Mitgefühl, die sie zuvor nie kennenlernen konnten. Sie können in dem sicheren Rahmen, in dem sie garantiert weder misshandelt noch missbraucht werden, über ihre Ängste, Sorgen und Zwänge sprechen und bekommen Tipps, die ihnen bei der Bewältigung des Alltags helfen.


    Manche können sich auf solche Menschen, die ihnen helfen wollen, einlassen, andere nicht. Besagte "andere" müssen dann eben ihren eigenen Weg der Besserung einschlagen.


    *:)

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    Den meisten Menschen erbringen Therapeuten und Gespräche endlich die Basis an Vertrauen und Mitgefühl, die sie zuvor nie kennenlernen konnten.

    Warum sollte man wildfremden Therapeuten mehr Vertrauen als Familie oder Freunden ? Nachdem ich jetzt zwischen beiden vergleichen kann, kann ich für mich sagen das ich viel viel eher meinem realen "normalen" Umfeld vertraue und nicht diesen komischen provokanten und überhaupt nicht mitfühlenden Therapeuten. Beim Therapeuten kann man auch missbraucht oder runtergemacht werden. Seelisch.

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    Warum sollte man wildfremden Therapeuten mehr Vertrauen als Familie oder Freunden ?

    Leider hat nicht jeder eine liebens- und vertrauenswerte Familie oder entsprechende Freunde. Mal davon abgesehen, dass man ihnen, sofern vorhanden, vielleicht auch nicht alles zumuten möchte. Schließlich sind sie für gewöhnlich Laien, die nicht unbedingt wissen, wie sie mit so manchem Problem umgehen sollen.

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    Beim Therapeuten kann man auch missbraucht oder runtergemacht werden. Seelisch.

    Das ist immer und überall möglich.

    Psychologen, Psychiatoren...eher eine gruselige Institution die Menschen oft versucht mundtot zu machen. Ich halte echt wenig davon. Aber wenn jemand psychisch echt am Ende ist könnte so ein "Tratsch" mit dem Psychologen eventuell gut tun. Für mich wäre das nichts. :|N

    Therapeuten die genauso wie die Eltern einst einen nur versuchen Ratschläge in Form von Schlägen geben, d.h kein Mitgefühl haben ,die einem manches nicht glauben wollen, weil es zu schlimm ist,weil sie es selber nicht aushalten die gibt es schon und daher gibt es auch mißbrauchende Therapeuten. Das hat mir mein Therap.auch schon oft gesagt und ich habs auch schon erlebt. Doch nun habe ich Glück und daher lohnt sich die suche schon,denke ich. ich würde mal so sagen. Wenn man jemanden gefunden hat,bei dem man sich öffnen kann,seine Ängste und sorgen mitteilen kann,,wo einem die dinge aus der Kindheit endlich geglaubt werden,wo jmd.da ist,der auf der Seite d.Kindes ist und versucht zu verstehen warum Du so fühlst ohne Dich zu verurteilen ...dann ist eine Therapie sehr wertvoll und hilfreich und unterstützend,doch wenn man wohin gerät wo man wieder mit all seinen Erfahrungen alleine gelassen wird,dann kann es z.T sogar retraumatisierend sein. Daher ist es so wichtig sich mit der Suche Zeit zu lassen und sorgfältig abzuwägen,wo man letzendlch hingeht. Wenn man sich nicht wohl fühlt und ein ungutes Gefühl hat,sollte man nicht hingehen und lieber weitersuchen.

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    nicht diesen komischen provokanten und überhaupt nicht mitfühlenden Therapeuten. Beim Therapeuten kann man auch missbraucht oder runtergemacht werden. Seelisch.

    und nach mancher Therapiestunde fühlt man sich schlechter als davor, wenn man runtergemacht wird oder wenn man sich öffnet und bekommt dann provokante Sprüche zu hören statt Mitgefühl. Da wünscht man sich schon, man hätte lieber nichts gesagt...

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    und nach mancher Therapiestunde fühlt man sich schlechter als davor, wenn man runtergemacht wird oder wenn man sich öffnet und bekommt dann provokante Sprüche zu hören statt Mitgefühl.

    So habe ich das auch sehr häufig erlebt und empfunden. Provokation statt Motivation , oder Ermutigung. Warum schläfst Du noch nicht ? ;-D Wir haben 4 Uhr.

    Therapeuten sind auch Menschen. Sehr viele (und ich weiss es weil ich Psychologen persönlich kenne also die, die diese Ausbildung abgeschlossen haben) es SEHR oft aufgrund eigener psychischen Probleme machen!

    was ist das denn hier für eine unnütze diskussion?


    das ist wie die frage: was bringen zahnärzte?


    1. manche pflegen und erneuern sensibel und anständig die zähne


    2. manche sind grob, nicht einfühlsam und zerstören mehr, als sie reparieren.


    aha. bringt diese erkenntnis weiter?


    ob therapeuten jemandem helfen oder nicht, hängt vom speziellen therapeuten und vom speziellen menschen ab. pauschal kann man doch ohnehin nie etwas sagen. manche therapeuten sind provokativ und herausfordernd, was vielleicht manchmal sehr nützlich sein kann, aber manchen eben nicht schmeckt. man muss auch stärke und größe haben, sich auf den gedanken dahinter einzulassen, und nicht in selbstmitleid zu versinken und sich noch mehr zurückzuziehen.


    klar - besitzt der patient diese stärke nicht, hätte der therapeut besser eine andere methode gewählt. das aber pauschal zu verteufeln finde ich äußerst quatschig.

    Wenn du jemanden findest, den du als Gesprächspartner akzeptierst, dann bringt es etwas.


    Du kannst mit Hilfe einer anderen Person über dich selbst nachdenken/an dir selbst arbeiten. Ich bekomme auf diese Weise Feedback/Anregungen, die ich sonst nicht gehabt hätte.


    Ich bin sowohl an Psychologen geraten, die mich "fertig" gemacht haben als auch an welche, die mir nicht intelligent genug waren (sorry, aber wahr).


    Andererseits war ich bei dreien, die ich wirklich gut fand. Bei einem davon mache ich jetzt Therapie und bin SEHR froh darüber.


    Du musst selbst "Ja" dazu sagen. Wenn es dir von Anfang an gegen den Strich geht, ist es nichts.

    Zitat

    was ist das denn hier für eine unnütze diskussion?

    Finde ich nicht. Sie ist eigentlich interessant.


    So kann jeder seine Erfahrung schreiben.


    Ich habe z.B. gut Erfahrungen gemacht.


    ??(Bei allgemeinmedizinern auch schon für mich sehr schlechte)?? Also, es kommt überall vor, dass wir auf kompetente Psychologen, Ärzte,...treffen. So wie in jedem anderen eben auch Beruf. :-/


    Es ist eben nur schade, wenn es jemaden psychisch schlecht geht, dass er dann auf jemanden trifft, der einem noch mehr runterzieht.(Psychologe, Therapeut)

    Was bringen Psychologen? Wenn ich nicht jahrelang von einer sehr mitfühlenden Psychologin aufgebaut worden wäre, dann wäre ich jetzt schon lange, lange tot. So einfach ist das. Mir haben diese Besuche das Leben gerettet und es wieder einigermaßen lebenswert gemacht. Wenn der Psychologe sich scheiße vehält, muss man ihn wechseln. Es gibt in jeder Berufsgruppe dumme Leute, das liegt daran, dass es Menschen sind. Ich kenne sehr viele Menschen, die sich in psychotherapeutischer Behandlung sind und nicht wenige hätten sich ohne diese Hilfe schon lange das Leben genommen.

    Zitat

    Ich kenne sehr viele Menschen, die sich in psychotherapeutischer Behandlung sind und nicht wenige hätten sich ohne diese Hilfe schon lange das Leben genommen.

    Dann gehöre ich wohl zu der Gruppe die nach verschiedenen "Hilfen" erheblich öfter auf diese Idee kommen als davor.

    Ich kenne einige Psychologie-Studentinnen und kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die jemals irgendwelchen anderen Leuten mit psychischen Problemen helfen könnten. Naja vielleicht kommt das ja mit der Zeit und mit Abschluss des Studiums. Aber die Mädels, die das studieren, haben selber irgendwie einen Knacks... Irgendwie traurig, dass solche Menschen dann anderen "professionell" helfen dürfen und horrende Honorar-Summen verlangen.


    Ein Gespräch mit sehr guten Freunden oder einfach ein Gespräch mit Anderen erzielt da vermutlich eine bessere Wirkung. Das Problem daran ist nur, dass nicht jeder Leute um sich hat, mit denen er reden kann. Wenn man z.B.: "einsam" ist, kann einem ein Therapeut vermutlich auch nicht helfen, denn der kann schließlich auch keine Freundschaften herzaubern...


    Aber ich kann mir auch vorstellen, dass es einfach das Gespräch mit einem Psychologen ist, das vielen Leuten hilft, obwohl der Therapeut auch nur irgendwelche Medikamte verschreiben kann oder irgendeine unnötige Methode aus seinen Studienbüchern anwendet. Außerdem ist der Psycho-Patient ja auch nur eine Art Kundschaft, und der Therapeut ist Dienstleister und macht lediglich seinen Job. Er spult sein Programm runter, bittet zu Kasse und das wars dann auch schon. Der wird sich am Abend sicher keine Gedanken über die Patienten machen, dem ist das vermutlich sogar scheißegal. :)_