Ich denke, Helfersyndrom ist das eine - persönliches Engagement mit Rücksicht auf die eigenen Grenzen ist das andere. Es gibt auch Therapeuten, die in ihrem Beruf aufgehen und auch zeigen, dass sie diesen gerne ausüben. Natürlich hat jeder Therapeut andere Grenzen und ein gutes Verhältnis zum Therapeuten heißt ja noch lange nicht, dass ich bei dem am Sonntag Nachmittag zum Kaffee sitze. ;-)


    Trotzdem denke ich nicht, dass man automatisch nur eine Nummer für den Therapeuten ist. Oft entwickelt sich erst nach einigen Jahren eine "besondere" Beziehung zum Therapeuten. Und natürlich kommt's auch immer auf die Persönlichkeit des Therapeuten bzw. auch auf die eigene Persönlichkeit an, wie die Beziehung verläuft. ;-)

    Hallo Lord Voldemort,


    ich kann mir nicht vorstellen, dass er dich auf eine Therapie-Verlängerung anspricht, wenn er diese beenden möchte. Aber eine Therapie ist eben kein Spaß und bedeutet harte Arbeit - für beide Parteien. Ich denke, das wollte er dir vermitteln.


    Da du weiterkommst und - so habe ich es verstanden - noch weiterkommen willst, mach weiter.


    Liebe Grüße